Noch ein Wort zu den angeblich exorbitanten Optimierungen und der Behauptung, ein Spiel sehe schließlich nicht zehn mal so gut aus trotz zehn mal schnellerer Hardware:
Dazu möchte ich gerne mal wissen, woran man 10 mal so gut festmachen will. Black Ops 2 läuft auf der Konsole etwa mit absurd niedrigen 1024x600 Pixeln mit 60 FPS. Auf meinem Rechner liefe das laut PCGH selbst in 2880x1620 noch mit etwa 85 FPS - dabei muss mein PC fast acht mal so viele Pixel berechnen. 8xMSAA und 116:1AF sind da zusätzlich noch zu schultern. Die Konsole stellt nix davon dar - abgesehen von 2xMSAA oder so vielleicht. Die Einstellungen der Konsole erreiche man wahrschienlich schon mit einer alten 8800 von 2006 mit mehr Bildern. Und die ist nur nen Jahr nach der damals noch mit High-End bestückten 360 erschienen. Mit der Karte kann man sogar Crysis am PC hübscher als den nachgeschobenen Konsolenport von 2011 zocken.
Klar lässt sich durch Optimierung einiges erreichen, vor allem hinsichtlich CPU und Speicher. Allerdings waren die CPUs der 360 und Playstation 3 ihrer Zeit auch weit voraus - wer hatte 2005 schon einen Dreikerner? Dadurch halten die gefühlt auch länger. Die Jaguar-Kerne werden aber kaum so viel reißen. Das ist ne Low-Power CPU mit verdoppelter Kernzahl, die von einem i5 locker geschlagen werden dürfte. Möglich, dass man durch Optimierung nah ran kommt. Aber wird man das ganze Potenzial schon am Anfang verschleudern? Hat man anfangs bei der aktuellen Konsolengeneration auch nicht gemacht. Bis die CPU am Limit läuft, gibt es schon gestapelte 14nm-CPus oder so.
Übrigens nimmt der Rechenaufwand überproportional zu, so näher man einer realistischen Optik kommt. Weiche Schatten und Umgebungsverdeckung sind zum Beispiel sehr dezente Details, die aber ungemein Leistung verschlingen. Schon alleine deswegen ist der Vorwurf "nicht zehn mal so gut aussehend" absurd. Das kann man nicht an irgendwelchen Multiplikatoren messen.