Blickt man auf die klassische Metrik der Rohleistung und das, was in Spielen umgesetzt wird, liefert Nvidia zweifellos die schnellste Grafikkarte der Welt. Der generationale Sprung ist jedoch historisch niedrig, niemals zuvor lieferte eine neue GPU-Generation ein geringeres Leistungsplus - obwohl die Zeit zwischen
RTX 4000 und RTX 5000 mit 27 Monaten diesmal besonders lang war. Blickt man auf den PCGH-GPU-Leistungsindex 2025, erreicht die Geforce RTX 5090 ein Gesamtplus von 22 Prozent und 28 Prozent in Ultra HD. Selbst Turing, besser bekannt als Geforce RTX 2080 Ti und 2018
zu Unrecht als schwache Generation abgetan, lieferte plus 30 respektive 35 Prozent in zeitgenössischen Spielen. Hätten wir uns für Blackwell mehr gewünscht? Selbstverständlich. Wäre mehr gegangen? Zweifellos, wenn Nvidia auf ein aktuelles GPU-Fertigungsverfahren gewechselt hätte. Doch wie man es dreht und wendet, die Zeiten der althergebrachten Leistungsexplosionen alle paar Monate sind aufgrund von physikalischen Limits vorbei. Dieses Problem beschränkt sich nicht auf Nvidia,
alle Prozessorschmieden haben damit zu kämpfen und suchen nach Lösungen.