Nvidia G-Sync - Potenzial, die Spieleindustrie zu verändern?

AW: Nvidia G-Sync - Potenzial, die Spieleindustrie zu verändern?

Aber gerade schnellere Panels sollten doch weniger tearing Probleme haben oder? Ich hatte das so verstanden, dass tearing entsteht wenn mehr Bilder dargestellt werden als wiedergegeben werden können und es so zu Zeilensprüngen kommt?!?

MfG
 
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Man sollte nicht dem grundsätzlichen Irrtum unterliegen, das nur aufgrund von G-sync 30 oder 40fps in Zukunft komplett flüssig erscheinen werden. Sicher wird das Tearing vermieden und auch das Micro Stuttering wird gemindert weil die Frametime nicht der Art von Schwankungen unterliegen, wie sie entstehen wenn versucht wird, ungerade fps zahlen bsp. 37fps
auf 60hz zu mulitiplizieren, denn das bedingt unterschiedlich lange Frametimes.
Jedoch sind auch weiterhin 40fps als zu geringe Bildwiederholrate anzusehen um flüssig wahrgenommen werden zu können.
Desweiteren spricht ein weiterer Fakt gegen G-Sync. Die geringe Bewegungsschärfe. LCD Bildschirme arbeiten nach dem Hold Type Verfahren, sprich ein Bild steht so lang auf dem Monitor bis das nächste erscheint. Es existieren keine Schwarzphasen, welche das Bild auf der Netzhaut auslöschen würden, wie es bei einer Röhre der Fall ist, so das sinnesphysiologisch bedingt zu Schliereneffekten führt. Das Auge führt die Bewegung auf dem Bildschirm nach und die Bewegungsschärfe nimmt sichtbar ab. Mit sinkender FPS Zahl steigt diese PRoblem stark an. Selbst bei 60fps werden von den 1080 Linien eines Full HD Monitors in LCD Technik gerade einmal 300 Linien in Bewegung aufgelöst. Aufgrund dessen wurde bei den LCD Technik die Motion Interpolation eingeführt, welche Zwischenbilder Berechnet um die HZ Zahl zu erhöhen. 200hz TV sollte jedem halbwegs versierten ein Begriff sein. Folgt man nun dem Ansinnen selbst bei 30 oder 40fps spielen zu wollen, verschlechtert man die ohne schon eher schlechte Bewegtbildschärfe rapide.
Für mich wäre das ein absolutes No go. Selbst bei 60fps schlieren LCD nur so dahin, das es nicht mehr schön ist und damit meine ich nicht das schlieren aufgrund der zu langsamem Kristalle, sondern das welches dank Hold Type auf der Netzhaut entsteht.

http://www.display-messtechnik.de/typo3/fileadmin/template/main/docs/bew-lcd-bilds-paper.pdf


Hier nochmal eine schöne Demo die zeigt das 30 fps nicht flüssig erscheinen.


Compare frames per second: which looks better?
 
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Wie ich schon geschrieben habe fängt aber dann das Bild an zu flimmern auch wenn dann kein Tearing mehr zu sehen ist.

Hast du dir schonmal einen Film mit nativ 24p angeschaut? Das ist kein spaß, deswegen läuft bei mir auch der TV und der Player mit 60Hz (ohne Interpolation) wird jedes Bild knapp 3 mal auf den Bildschirm projiziert. G-Sync macht nur Sinn bei schnellen Panels mit 120hz aber da braucht man dem entsprechend auch eine schnelle framerate die nie unter 60fps geht und darauf kannst du gerade bei 4K Gaming noch eine Weile warten.

Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.

Prinzipiell passt G-Sync die Refresh-Rates des Monitors den
--bei 1 Frame = 1 Hz--
30 Frames = 30 Hz
60 Frames = 60 Hz
120 Frames = 120 Hz
144 Frames = 144 Hz

Gerade bei Frameschwankungen passt G-Sync diese dann idividuell 1:1 an. Der gravierende Unterschied bisheriger Darstellung zwischen mehr/weniger Frames als aktuelle Hertz-Zahl fällt weg.

Tearing = kein V-Sync
--> Bildsprünge

V-Sync (on) = kein Tearing
--> Lag/Ruckler, Bild aber stabil

Flimmern ist bei der Demo besonders ohne V-Sync +ohne G-Sync aufgetreten:
NVIDIA G-Sync demo | Engadget - YouTube


Aber gerade schnellere Panels sollten doch weniger tearing Probleme haben oder? Ich hatte das so verstanden, dass tearing entsteht wenn mehr Bilder dargestellt werden als wiedergegeben werden können und es so zu Zeilensprüngen kommt?!?

Lass es dir von JHH persönlich in voller Länge erklären ;)

Quelle: "Nvidia Veranstaltung Montreal 2013"
NVIDIA 4K and G-Sync Demo - YouTube
________________________
EDIT:
@Andregee
Wer spielt den auf reinen LCD-Displays? Ich hatte früher einen und das hat geschmiert ohne Ende. Die Kristalle sind für die hohen Bildwiederholraten garnicht gemacht.

Neue Monitore sind alle LED Backlights - die Weiterentwicklung schlechthin!
 
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Wenn du so denkst hast du nicht verstanden. Ob eine kaltkathode oder ein paar LED für die Hintergrundbeleuchtung sorgen spielt keinerlei Rolle für die Bewegungsschärfe, die Art der Bilderzeugung ist die gleiche, es handelt sich um ein durchleuchtetes Flüssigkristalldisplay oder um es mit deinen Worten zu sagen um ein reines LCD Display. die Flüssigkristalle sind heutzutage unabhängig von der ARt der Hintergrundbeleuchtung längst nicht mehr für das Verschleifen der einzelnen Bilder verantwortlich. Das ist wie schon gesagt ein sinnesphysiologisches Problem, welches auf der Netzhaut entsteht weil LC Displays im PC Sektor keine Schwarzphasen anzeigen, wie es bei Röhren geschieht. Das einzige was gegen die miese Bewegungsschärfe bei LCD hilft sind extrem hohe Bildraten die dann auch angezeigt werden, das begründet die Existenz von 120 oder 144hz Monitoren, oder aber das einfügen von Schwarzphasen. Das beherrscht offiziell aktuell kein Pc Monitor. Im TV sektor findet man wie gesagt das scanning oder blinking backlight oder die Motion interpolation, welche durch künstlich errechnete Zwischenbilder die Bildrate auf 200 oder mehr Bilder pro Sekunde anhebt um eine Bildschärfe zu erreichen die wieder das Röhrenniveau nachbildet.

Vielleicht war die von mir verlinkte wissenschaftliche Dissertation zu kompliziert. Hier wird es nochmal mit einfachen WOrten erklärt.

100Hz, 200Hz, 400Hz -- LCDs und ihre Bewegungsunschrfe, LCD-Fernseher - HIFI-FORUM

Bevor man etwas widerlegen möchte, sollte man sich das aber auch entsprechend durchlesen und verstehen.

Fazit . Auch ein perfekter aktueller LC Monitor egal welcher Technik des display und der Hintergrundbeleuchtung wird bei 60fps das Phänomen der Unschärfe bedingen, mit sinkender Framezahl steigert sich das Problem weiter.
Ich empfinde 60fps auf einem aktuellen und sehr guten Monitor im Vergleich zu der Bewegtbildwiedergabe eines PLasma, der dieses PRoblem dank röhrenähnlichem Bildaufbau nicht vorweist, geradezu erbärmlich. ein 120hz Monitor sieht da schon bedeutend besser aus als das 60hz Pendant, wenngleich der Plasma das immernoch besser kann.
Darum arbeiten aktuelle LCD TV schon mit 400hz, weil sich das Hold Type PRinzip durch die höheren Anzahl der Bildfolge quasi überlisten läßt.
Jetzt das Heil darin zu suchen, unter 60fps ein paar Symptome zu lindern ist meines ERachtens nach der falsche Weg. 40fps werden für mich so oder so unspielbar bleiben. Der Judder wird trotz G-Sync vorhanden sein, es wird nie wirklich flüssig laufen und die Bildschärfe wird extrem mies.
 
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@Andregee
Du sprichst von sinkenden Framezahlen..

Ich gehe von gewöhnlichen 30-144 Frames/Hz aus bei G-Sync aus. Alles unter 30 FPS ist sowiso nicht wirklich spielbar. G-Sync würde nichts in dieser Unterkategorie ändern. Die Flimmer-Thematik ist dennoch interessant. Ich hatte das bisher nie als Problem wahrgenommen, weil mir die restlichen "Übel" schlimmer vorkamen.

Ein paar reelle Beispiele wären interessant! Bei reiner Theorie kann ansonsten niemand sich das Problem wirklich nachvollziehen. Seit 2009 ist mir kein Monitor mit extremem Flimmern mehr untergekommen. Die neuen 120 Hz+ sollen ja noch besser sein.

--> Das schreit nach intensiven Tests mit den G-Sync-Produkten! Hoffentlich nimmt sich auch die eine oder andere Audio-Video-Zeitschrift dem Thema an. Die dortigen Tests sind wesentlich umfangreicher und detailierter als normale PC-Hardwarevergleiche.
 
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Mir ging es nicht ums Flimmern sondern um die Bewegungsunschärfe. Ein LCD flimmert eben nicht weil zwischen den Bildern keine Schwarzphase eingeschoben wird.
Das Flimmerproblem könnte nur eines werden, sofern man zur Erhöhung der Bewegungsschärfe künstliche Schwarzphasen zwischen die einzelnen Bilder schiebt.
Darum wird meistens nicht komplette Backlight deaktiviert sondern nur einzelne PArtien. Das nennt sich dann Scanning Backlight. Somit erhält man dank Schwarzphasen eine höhere Bewegungsschärfe und das Flimmern stellt kein Problem dar.
 
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Ich verstehe nicht ganz warum ein schwarz eingefügtes Bild die Bewegungsschärfe verbessern soll?

MfG
 
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Ich verstehe nicht ganz warum ein schwarz eingefügtes Bild die Bewegungsschärfe verbessern soll?

MfG
Nutzt Sony nicht sowas bei ihrer Bravia-Technik?
So ganz verstanden habe ich das auch nie, aber ich kann aus Erfahrung sagen, wenn es das ist, was Bravia macht, dann wirkt es.
 
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Finde dazu nur einen Wikipedia-Eintrag, der erklärt aber nichts.

Man muß wissen, wonach man suchen muß:
Black Frame insertion.

Durch das eingefügte Schwarzbild soll das alte Bild erstmal auf der Netzhaut verblassen, so das es nicht zu einem Verschmierungseffekt mit dem neuen Bild kommt.
Wenn das wirklich stimmt, dann wäre es interessant heraus zu finden, wie lange das Auge braucht, um das alte Bild verblassen zu lassen und ob dann extrem hohe Bildwiederholraten nicht sogar die Bewegungsunschärfe steigern.

http://www.burosch.de/technik/354-die-bewegungsunschaerfe-beim-fernseher.html
 
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Und genau da beginnt doch dann der so genannte Soap-opera Effekt? Nämlich wenn das Bild "unnatürlich" scharf in der Bewegung ist und es sehr real aussieht, als ob man sich direkt am Set befinden würde. Allerdings kenne ich das nur bei Zwischenbildberechnung, wenn diese also künstlich "aufgestockt" werden(100hz/200hz/400-600hz etc.).

Dennoch kann ich mir nicht wirklich vorstellen, dass das Hinzufügen an Schwarzbilder die Bewegungsschärfe verbessert, dazu müsste man dann doch die Einzelbilder wahrnehmen, bzw. so schnell kann das Gehirn die Bilder doch gar nicht bearbeiten? Und würde das Bild dann nicht auch unruhig aussehen, bzw. die Augen anstrengen da höhere Kontraste?

Wäre schön wenn das Andregee mal aufklären könnte.

MfG
 
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Und genau da beginnt doch dann der so genannte Soap-opera Effekt? Nämlich wenn das Bild "unnatürlich" scharf in der Bewegung ist und es sehr real aussieht, als ob man sich direkt am Set befinden würde. Allerdings kenne ich das nur bei Zwischenbildberechnung, wenn diese also künstlich "aufgestockt" werden(100hz/200hz/400-600hz etc.).
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MfG

Endlich kenn ich den Begriff dafür!
Ich hab bei meinem Bruder A-Team (die serie) geguckt, und dachte mich trifft der Schlag.......echt es war "wie am Set".:ugly:
 
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Es stimmt, dass es teilweise variable Refreshraten in DP gibt, aber soweit ich weiß sind die Grenzen dafür arg beschränkt. Auf einen Anwendungsfall wie G-Sync war die Spezifikation bisher noch nicht vorgesehen. Die Timings sind für jeden Display wichtig und streng genormt. Einige Hersteller geben noch ihre eigenen Techniken dazu um sich von der Konkurrenz abzusetzen.

Über den DVI-Standard müssen wir uns nicht mehr unterhalten, denn er läuft angeblich bis 2015 aus und wird dann verschwinden wie einst VGA.

Die Refreshraten sind in DP laut Standard völlig beliebig. Es gibt nur einen Minimalwert der davon begrenzt wird wie lange es dauert ein Frame zu übertragen Bei Displayport 1.2 und Full-HD prinzipiell minimal etwa 3,5ms. Das gilt theoretisch, laut Standard, auch für DVI wobei Duallink-DVI hier nur etwa 7ms schaffen würde.

Der Displayportstandard ist durch seinen Aufbau in jeder Hinsicht extrem flexibel.

Das aktuelle Displays starre Timings und Refreshraten benötigen ist vermutlich nichts anderes als ein technologisches Artefakt- das wird gemacht weil es schon immer so war.

Glaubst du Nvidia ist so dumm neue Technik nicht als Patent anzumelden? Da kennst du die Grünen aber schlecht!
-Außerdem ist "relativ absehbare zeit" sehr weit gefasst. Eine solche Technologie zauberst du nicht von heute auf morgen aus dem Hut. Selbst mit Reverse-Engineering dauert das mindestens 2-3 Jahre.

Das "Problem" ist das es wohl keine neue Technik ist. Man kann nichts patentieren was in einem existierenden Standard vorgesehen ist.

Spielt da der verwendete Inverter nicht auch eine Rolle. Denen sind doch sicher auch Grenzen gesetzt!

Der Inverter?!

Diese Konsolengeneration wird G-Sync wohl noch nicht unterstützen. Allerdings sind die Konsolen nur auf 30 FPS beschränkt. Entscheident wird das wohl in einer neuen Revision mit neuem Inneren und dem Fortschritt auf 4k-Gaming.

Du glaubst wirklich das Xbox 360 und PS4 in einer 4k Revision erscheinen werden?

Kann es denn so einfach sein? AMD verbaut ja gerne Mini-DP-Port, aber wie kompatibel das ist, muss ich erst noch zeigen. Zumindest die Kommunikation mit dem Monitor bzw. dem Nvidia G-Sync-Modul sollte nicht funktioneren. Das ist der entscheidende und wichtigste Punkt! Hieran scheiter schon einmal das ganze Projekt.

Mini-DP ist DP mit einem anderen Stecker -ohne irgendwelche technischen Einschränkungen- der ursprünglich von Apple entwickelt wurde um DP Anschlüsse kompakter in Notebooks unterzubringen.

Wie die Kommunikation mit dem G-Sync Modul erfolgt ist unbekannt lässt sich aber schnell herausfinden. Die Kommunikation wird wohl eng an den DP Standard angelehnt sein.
 
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Finde dazu nur einen Wikipedia-Eintrag, der erklärt aber nichts.

Man muß wissen, wonach man suchen muß:
Black Frame insertion.

Durch das eingefügte Schwarzbild soll das alte Bild erstmal auf der Netzhaut verblassen, so das es nicht zu einem Verschmierungseffekt mit dem neuen Bild kommt.
Wenn das wirklich stimmt, dann wäre es interessant heraus zu finden, wie lange das Auge braucht, um das alte Bild verblassen zu lassen und ob dann extrem hohe Bildwiederholraten nicht sogar die Bewegungsunschärfe steigern.

http://www.burosch.de/technik/354-die-bewegungsunschaerfe-beim-fernseher.html

Hohe Bildraten steigern die wahrgenommene Bewegungsschärfe sichtbar.
Ganz einfach deshalb weil die Unterschiede zwischen den Einzelbildern sehr gering sind und das Auge kaum dazu in der Lage ist, die Bewegung auf dem PAnel zu verfolgen so das es einfach weniger verwischt. Insofern trägt beides, also eine Dunkelphase sowie die Zwischenbildinterpolation zur Erhöhung der Bewegungsschärfe bei

Und genau da beginnt doch dann der so genannte Soap-opera Effekt? Nämlich wenn das Bild "unnatürlich" scharf in der Bewegung ist und es sehr real aussieht, als ob man sich direkt am Set befinden würde. Allerdings kenne ich das nur bei Zwischenbildberechnung, wenn diese also künstlich "aufgestockt" werden(100hz/200hz/400-600hz etc.).

Dennoch kann ich mir nicht wirklich vorstellen, dass das Hinzufügen an Schwarzbilder die Bewegungsschärfe verbessert, dazu müsste man dann doch die Einzelbilder wahrnehmen, bzw. so schnell kann das Gehirn die Bilder doch gar nicht bearbeiten? Und würde das Bild dann nicht auch unruhig aussehen, bzw. die Augen anstrengen da höhere Kontraste?

Wäre schön wenn das Andregee mal aufklären könnte.


MfG

Der Soap effekt entsteht nur bei künstlich errechnente Zwischenbildern, ein Film der natürlich in 100 oder 200herz aufgenommen werden würde oder ein SPIel mit 200fps wird dieses Phänomen nicht zeigen. Der Soap Effekt liegt darin begründet, das die Algorithmen, welche die Zwischenbilder generieren, nie perfekt zwischen Vorder und Hintergrund differenzieren können. Es entstehen teilweise Säume um die Protagonisten im Vordergrund, während diese wie ausgestanzt vor einer künstlichen Bühnenkulisse wirken. Daher der Begrif Soap Effekt.
Das und wie Schwarzphasen die Bewegungsschärfe steigern, wurde in dem Link von mir eigentlich ausführlich erklärt. Wenn sich etwas auf einem LCD Schirm bewegt, dann folgt das Auge der Bewegung und weil das auge der Bewegung hinterherwandert, verwischt eben der Bildinhalt. Eine eingefügte Dunkelphase würde dem Auge jedoch nicht die Möglichkeit bieten, dieser Bewegung zu folgen, weil in dem Moment wo das Bild wechselt, nichts angezeigt wird, das aktuelle Bild auf der Netzhaut wird vor dem neuen Bild gelöscht.
Nicht ohne Grund haben auch heute noch Bildröhren die beste Bewegungsschärfe, gefolgt von Plasma TV, da diese das Bild gepulst mit Dunkelphasen erstellen. Ich zocke gelegentlich mal auf meinem PLasma TV. DAs ist die reinste Wohltat gegenüber den LCD, sowohl in der Bewegungsschärfe als auch in der Farbanmutung.


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Das Einfügen von Schwarzbildern ist aber nur bei hohen -und vor allem auch statischen- Bildwiederholraten sinnvoll möglich da es sonst zu einem sichtbaren Flimmern kommt. Tatsächlich gibt es solche Lösungen ja auch schon bei LCDs siehe etwa Lightboost als wohl prominentestes Beispiel. Allerdings lässt sich das kaum mit einer adaptiven Refreshrate kombinieren.
 
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Mit einem schwarzem Bild dazwischen würde sich ja rein theoretisch die Framerate halbieren (oder versteh ich da was nicht) und dann könnte man das Spiel ja gleich langsamer laufen lassen?
 
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Hohe Bildraten steigern die wahrgenommene Bewegungsschärfe sichtbar.
Ganz einfach deshalb weil die Unterschiede zwischen den Einzelbildern sehr gering sind und das Auge kaum dazu in der Lage ist, die Bewegung auf dem PAnel zu verfolgen so das es einfach weniger verwischt. Insofern trägt beides, also eine Dunkelphase sowie die Zwischenbildinterpolation zur Erhöhung der Bewegungsschärfe bei
Das widerspricht sich doch aber. Wenn ich hohe Bildraten habe, dann ist das letzte Bild im Auge noch nicht verblasst, wenn schon das nächste kommt. Es müßte also zu einer Bewegungsunschärfe führen.
 
Das Einfügen von Schwarzbildern ist aber nur bei hohen -und vor allem auch statischen- Bildwiederholraten sinnvoll möglich da es sonst zu einem sichtbaren Flimmern kommt. Tatsächlich gibt es solche Lösungen ja auch schon bei LCDs siehe etwa Lightboost als wohl prominentestes Beispiel. Allerdings lässt sich das kaum mit einer adaptiven Refreshrate kombinieren.


Ja bei 30fps wäre das natürlich schlecht und insofern nicht tauglich für G-sync. Folglich wird man weiterhin mit einer eher schlechten Bewegungsschärfe leben müssen bei niedrigen FPS Raten und genau darum kann ich nicht nachvollziehen, warum so mancher das Heil des guten Spielgefühls nun bei 30-40fps dank G-Sync erkennt.
Oberste Priorität sollte es darstellen, das man wirklich flüssige SPielraten erhält. In dem Bereich von schwankenden 60-120fps würde G-Sync jedoch einen guten Zweck erfülllen, man könnte auf Vsync verzichten und müßte dennoch nicht über Tearing klagen. G-Sync mit 90 hz würde auf einem 120hz LCD mehr Bewegungsschärfe ohne Tearing liefern als wenn man 60fps mittels Vsync erreichen würde. 120hz wären zwar das optimale Ziel, welches jedoch selten konstant erreicht wird.
INsofern hat G-Sync schon einen entsprechenden Sinn, den sollte man aber nicht im unteren FPS Bereich suchen.

Das widerspricht sich doch aber. Wenn ich hohe Bildraten habe, dann ist das letzte Bild im Auge noch nicht verblasst, wenn schon das nächste kommt. Es müßte also zu einer Bewegungsunschärfe führen.

Du hast das Sample Hold Verfahren dabei außer Acht gelassen. Egal wieviel Bilder ein LCD anzeigt, das alte Bild ist solang vorhanden, bis das neue angezeigt wird.Es verblast nichts. Darum helfen eben die Schwarzphasen. Oder eben die höhere Bildrate, die dem Auge eben weniger Wischbewegung ermöglicht, das die Bildunterschiede von Frame zu Frame unterschiedlich sind.
Aber das ist alles längst wissenschaftlich aufgeschlüsselt und bietet keinerlei Diskussionsgrundlage mehr. Einfach mal die Links von mir durchlesen.

Mit einem schwarzem Bild dazwischen würde sich ja rein theoretisch die Framerate halbieren (oder versteh ich da was nicht) und dann könnte man das Spiel ja gleich langsamer laufen lassen?

Nein warum. 50fps bleiben 50fps, nur weil das Bild zwischen 2 Phasen mal schwarz wird, halbiert sich nicht die Bildrate. Es wird ja das Schwarz ja nicht anstelle eines Bildes angezeigt, sondern dazwischen, just genau in dem Moment wo der Bildwechsel stattfindet. Bei einer Bildröhre war das Prinzipbedingt garnicht anders möglich.
 
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Oh Mann, wenn ich mich an meinen ersten PC erinnere, frage ich mich, wie man damit überhaupt etwas spielen konnte. Aber komisch: Ging irgendwie und es sah gut aus und es hat wahnsinnigen Spaß gemacht. Man sollte vielleicht mal ein wenig auf dem Teppich bleiben und bei aller Offenheit für Innovationen auch mal fragen, ob das wirklich noch Sinn macht.

Wer heute einen modernen Shooter spielt, hat zunächst ja in der Regel mit einer ganzen Reihe von Phänomenen zu kämpfen. Bei der BF4 "Beta" klagten viele in den Foren über "Stottern" der Darstellung, obwohl die FPS konstant schienen. In den Foren gab es dazu geschätzt 32 verschiedene Anleitungen und Erklärungsansätzte. Die einen haben im Taskmanager die Prioritäten neu vergeben. Andere haben in der Registry rumgespielt. Nach einem Minipatch von EA war das Phänomen plötzlich weg.

Die Systeme und Spiele werden immer störungsanfälliger und noch nicht einmal kundige User können die Ursachen für Lags, Stotterer, Tearing und Co. überhaupt noch sicher irgendwo zuordnen. Wer kennnt schon genau alle seine Treiberfunktionen und kann Ursache und Wirkung genau erklären?? Kaum noch jemand. Zumindest nicht die normalen Zocker wie ich. Hätte man uns zum Start der BF4 Beta erzählt, dass wir jetzt G-Sync brauchen, hätten das sicher auch viele geglaubt.

Jetzt bietet man demnächst eine Lösung für ein Problem, dass viele noch gar nicht kannten. Bzw. das kaum jemand wirklich auf die Ursache eingrenzen kann, die hier beseitigt wird. Was nützt das ganze G-Sync, wenn die Leute noch nicht mal Ruckler von Lags unterscheiden können? Hier schrieb jemand vor mir, dass er bei 58 FPS bei F1 Tearing hätte. Sorry, aber das ist in meiner Vorstellung unmöglich. Aber vielleicht gehöre ich auch zu den Ahnungslosen. Okay, ich geb's direkt freiwillig zu.

Also für mich zunächst nur eine weitere Scheininnovation, damit man damit im nächsten Aldi-Prospekt wieder eine zusätzliche Technkfloskel unterbringen kann. Der neue Aldi-PC mit Geforce GTX 738 (G-Sync ready).. ;)
 
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Der Soap effekt entsteht nur bei künstlich errechnente Zwischenbildern, ein Film der natürlich in 100 oder 200herz aufgenommen werden würde oder ein SPIel mit 200fps wird dieses Phänomen nicht zeigen.
Da sagen aber die Filmkritiken zu der Hobbit etwas anderes aus.

Der Soap Effekt liegt darin begründet, das die Algorithmen, welche die Zwischenbilder generieren, nie perfekt zwischen Vorder und Hintergrund differenzieren können. Es entstehen teilweise Säume um die Protagonisten im Vordergrund, während diese wie ausgestanzt vor einer künstlichen Bühnenkulisse wirken. Daher der Begrif Soap Effekt.
Wird denn nicht das ganze bIld wiederholt?
Das und wie Schwarzphasen die Bewegungsschärfe steigern, wurde in dem Link von mir eigentlich ausführlich erklärt. Wenn sich etwas auf einem LCD Schirm bewegt, dann folgt das Auge der Bewegung und weil das auge der Bewegung hinterherwandert, verwischt eben der Bildinhalt. Eine eingefügte Dunkelphase würde dem Auge jedoch nicht die Möglichkeit bieten, dieser Bewegung zu folgen, weil in dem Moment wo das Bild wechselt, nichts angezeigt wird, das aktuelle Bild auf der Netzhaut wird vor dem neuen Bild gelöscht.
Nicht ohne Grund haben auch heute noch Bildröhren die beste Bewegungsschärfe, gefolgt von Plasma TV, da diese das Bild gepulst mit Dunkelphasen erstellen. Ich zocke gelegentlich mal auf meinem PLasma TV. DAs ist die reinste Wohltat gegenüber den LCD, sowohl in der Bewegungsschärfe als auch in der Farbanmutung.
Aber das geschieht doch im Bruchteil einer Millisekunde, wie soll da eine Bewegungsverfolgungsunterbrechung stattfinden, wenn doch darauf gleich das nächste bild folgt, welches man ja gesamt betrachtet gar nicht wahrnimmt also die Bildabfolge? Ergibt für mich irgendwie keinen Sinn. Ich verstehe das mehr native Bilder zu einer höheren Bewegungsschärfe führen aber nicht warum ein künstlich eingesetztes schwarzes Bild in einer 1/25 Sekunde den gleichen Effekt hat?!? Und ist das dann nicht anstrengend fürs Auge, ähnlich dem Backlight-Flimmern bei LCDs welche ja proportional zum Abfall der Frequenz das Auge mehr anstrengt?

MfG
 
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