News Nova Lake: Intel endlich mit X3D-Konkurrenz? 144 MiB L3-Cache für Core Ultra 5 genannt

@oldsqlCrazy Ich weis ich darf net viel mitreden, bin aber faktisch anderer Meinung sozusagen. Noch bin ich nicht Fertig damit allerdings mit meinen für die meisten hier ollen Alder Lake Geschwistern kann ich net maulen im Vergleich und was Sachen Effizienz angeht, man könnte staunen. Ich habe gestaunt. Hat halt ein bisschen Arbeit gekostet aber egal. :-) HT aus, Boost aus und dann sind die Dinger richtig Böse Effizient in der Regel würde ich mich sogar behaupten trauen.
 
Bei Intel schon, die können nur Brechstange ;)
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Wäre auf jeden Fall begrüßenswert.
Hätten sie es schon im Arrowlake würde ich nächstes Jahr vielleicht da zugreifen. Würde aktuell gerne lieber INTEL supporten - aber sie müssen es halt auch hinbekommen. Momentan wäre jeder Wechsel von meinem 5800X3D zu Intel bestenfalls ein Sidegrade.
 
Ignoriert haben sies sicher nicht - nur wie gesagt nicht für Endkunden im Desktop Bereich gebracht. Die Gründe kennt nur Intel. Bei Roman hat Intel mal im Interview gesagt dass es sich Kosten/Nutzen seitig nicht gelohnt hätte Extracache für den Endkunden zu bringen, sprich die 10-20% mehr Gamingperformance haben sie nicht mitgenommen weil es zu teuer gewesen wäre.
Ob das wirklich so ist oder es in Wahrheit einen anderen Grund gab werden wir wohl nie erfahren - aber der grund sowas nicht aufzulegen über Jahre ist ganz sicher nicht "ignorieren".

Ich tippe eher darauf, dass es zu langsam und zu teuer gewesen wäre, da Intel kein Stacking griffbereit hatte und damals auch noch kein Tilesystem, sprich ein Extracache hätte als Extrachip neben der CPU aufs Substrat gemusst - und das ist für heutige Anforderungen viel zu langsam (Latenzen) und wäre sehr teuer geworden.
Jetzt wo man bei Arrowlake die Tiles marktreif hat ist das hinzufügen eines Cachetiles weit "einfacher", schneller angebunden und günstiger.

Intel hatte Stacking seit Lakefield, spätestens seit Ponte Vecchio. Und HBM-on-Substrate können sie sogar seit Kaby Lake G und hatten in der Alder-Lake-Generation mit der entsprechenden HBR-Variante sogar die On-DIE-Anbindung in der Schublade. Adamantine gemäß ersterem Ansatz für Raptor Lake serienreif zu entwickeln hätte zwar weiteren Aufband bedeutet und die RAM-Alternative hätte höhere Latenzen als AMDs V-Cache gehabt. Aber mal ehrlich: Wer hätte bei 16 GiB @400 GB/s oder gar 32 GiB @800 GB/s intern (zusätzlich zu den 90 GB/s von DDR5-5600 extern) um die letzte Nanosekunde gefeilscht? Das wäre kein Cache mehr gewesen, da hätten die kompletten aktuell genutzten Spieldateien reingepasst?

Und seit Meteor Lake wird nicht einmal mehr ein extra Chip benötigt, denn Adamantine soll ja explizit den ohnehin verbauten Basetile nutzen und wurde, in dieser Eigenschaft, auch schon bei Meteor Lake erwartet – und mehr Cache ist gerade im Mobile-Segment sehr sinnvoll, wie gerade Intel wissen sollte. Die dritte Möglichkeit für Intel wäre schlichtweg mehr interner Cache gewesen. Ein Raptor-Lake-E-Cluster belegt ungefähr so viel Chip-Fläche wie 6-7 Raptor-Lake-3-MiB-Cache-Slices, ein P-Kern soviel wie 4-5 Slices. Man hätte mit dem gleichen Produktionsaufwand des 8+16-Kerners 14900K, 36 MiB L3, also auch schätzungsweise 8+8 72 MiB, 6+8 102 MiB oder 8+0 114 MiB monolithisch realisieren können. Man beachte auch, dass letztere Option gar keine Mehrkosten produziert hätte, sondern schlicht ein Trade-Off zwischen Kernen (die der 14900K innerhalb seiner TDP eh nicht ausfahren konnte) und Cache ist.

Jetzt noch Mainboards auf denen die erste und letzte CPU Generation eines Sockels verbaut werden kann, dann wären die auch wieder eine Option wenn die Leistung stimmt.

Bei welcher Intel-Plattform können denn nicht alle CPUs in alle Mainboards verbaut werden? Abgesehen von Sockel 1151 (SKL) und 1151 (CFL), die halt schlichtweg zwei Plattformen waren (würde man sie, mit Tricks, als einen Sockel behandeln, wäre es mit fünf Jahren, vier Generationen und einer Rohleistungssteigerung von über 100 Prozent sowie bahnbrechender Ausstattung ab Tag 1 ein ziemlich genialer Sockel), fallen mir aus diesem Jahrtausend nur drei Beispiele ein. Eins verhinderte die Aufrüstung von 1.-Gen-Budget-Platinen (B460 und kleiner) auf eine allgemein als Heizkraftwerk verschriene Interimslösung (kein Hindernis Oberklasse => High-End hier, Abwärtskompatiblität immer gegeben), eins betraf nur zwei CPUs mit einer Marktpräsenz von zwei Monaten und einem preislichen Attraktivitätszeitraum von null und das dritte ist über 15 Jahre alt; wenn man die Weiterentwicklung von FSB-Plattformen mitzählt, 20 Jahre, wenn man sich einzig auf vermeidbare Hindernisse konzentriert. In der gleichen Spanne hat AMD mindestens fünf Sockel ganz ohne Refresh rausgebracht und ganzen CPU-Reihen die Aufrüstkompatibilität willkürlich abgesprochen.

Bei Intel besteht die Schwierigkeit normalerweise eher darin, überhaupt eine Aufrüst-würdige Leistungssteigerung zu erhalten, bevor etwas entscheidendes an der externen Anbindung geändert und, im Mainstream meist nach zwei Jahren, ein neuer Sockel eingeführt wird. Aber mit den drei genannten Ausnahmen gilt sonst in der Regel: Was passt, das läuft auch.

Ich hoffe ja doch, dass man mit 18A nicht so hochgehen muss, aber gut, wenn man schon jetzt was von 150W TDP liest, kA wie hoch das Ding dann boostet...

Umgekehrt schnallen sich manche ja auch eine 600W GPU ins System...

Cache braucht relativ wenig Strom. Ich würde gar nicht erwarten, dass der in die TDP eingepreist wird, sondern bei gleichem Power Limit mit 100 MHz weniger bei Allcorelast rechnen. Beim lange Zeit einzigen Maßstab Gallatin haben wir mal von 10-20 W Aufschlag für Zusatz-Cache von der doppelten Gesamtfläche (und dreifachen Transistorzahl) der eigentlichen CPU (inklusive derer Caches) gesprochen, bei AMDs X3D lässt sich der Zusatzverbrauch praktisch nicht von Selektions- und Abstimmungseinflüssen trennen, so niedrig ist er. Für die hier in den Raum geworfen, dreistelligen Zahlen gibt es nur einen Grund:
Es geht um kommende Intel-CPUs. Da schreit immer irgendwer "300 W!" "400 W!", etc..
 
Wäre auf jeden Fall begrüßenswert.
Hätten sie es schon im Arrowlake würde ich nächstes Jahr vielleicht da zugreifen. Würde aktuell gerne lieber INTEL supporten - aber sie müssen es halt auch hinbekommen. Momentan wäre jeder Wechsel von meinem 5800X3D zu Intel bestenfalls ein Sidegrade.
Warum willst du aktuell Intel supporten?
 
mehr interner Cache gewesen. Ein Raptor-Lake-E-Cluster belegt ungefähr so viel Chip-Fläche wie 6-7 Raptor-Lake-3-MiB-Cache-Slices, ein P-Kern soviel wie 4-5 Slices. Man hätte mit dem gleichen Produktionsaufwand des 8+16-Kerners 14900K, 36 MiB L3, also auch schätzungsweise 8+8 72 MiB, 6+8 102 MiB oder 8+0 114 MiB monolithisch realisieren können
Darüber hab ich noch gar nicht nachgedacht.
Das einzige was ich spontan sehe dagegen wäre dass man vermutlich einen extra Compute Tile (und damit ggf auch package....) hätte auflegen müssen da man kleinere Modelle eher nicht mit solchen Caches/Diesize Kosten produzieren will.
 
Das wäre, da Sockel 1700 noch nicht Tile-based ist, eine komplett getrenntes CPU-Design gewesen, aber mit Teilen aus dem gleichen Baukasten. Halt ein Beispiel für "der Hersteller könnte" aber auch für "der Hersteller hat etwas anderes priorisiert". AMD hätte, an Stelle einer L3-Ansteuerung die dreimal mehr Speicherzellen bei geringer Latenz verwalten kann, sicherlich ebenfalls in einen (Multi-)Ring-Bus investieren können, der mehr als acht Kerne pro CCX erlaubt hätte. Sie haben sich aber für den Cache entschieden, was zweifellos ein dicker Vorteil für uns Gamer war. Bei Intel dagegen waren wir das fünfte Rad am Wagen und statt eines "13600K3D" gab es den 13900K, wie wir ihn kennen und sicherlich mit mehr Anwendungsleistung, als sie meine Alternativvorschläge hätten bringen können.

Das ist bei Intel leider schon häufiger der Fall gewesen: Man weiß, dass die CPUs in Spielen im Nachteil sind. Man weiß wie man das beheben könnte. Aber man macht nichts, weil gut informierte Gamer keinen relevanten Anteil an den Verkaufszahlen eines Herstellers haben, der sein Geschäft überwiegend mit OEMs macht. Das war beim Pentium 4 so, das war beim L4-Cache so (den es mobile schon für Haswell und weiterhin bei Skylake gab, im Desktop aber nur als Notlösung damit die Alibi-Broadwells nicht langsamer als ihre Vorgänger sind), das scheint regelmäßig bei den RAM-Spezifikationen respektive deren übergroßen Sicherheitsreserven der Fall zu sein und es ist auch eine passende Erklärung für die Entwicklung nach Alder Lake: Ryzen 9 in Anwendungen die Stirn zu bieten (obwohl die Designs viel kleiner waren) scheint die überragende Priorität gewesen zu sein.
 
Bei welcher Intel-Plattform können denn nicht alle CPUs in alle Mainboards verbaut werden?
War wohl nicht genau beschrieben, meinte es wie bei AM4 wo ich von meinem 1600X auf den 5800X3D upgraden konnte. Bei AM5 scheints ja wieder ähnlich zu laufen das jemand der gleich mit der 7000er Reihe eingestiegen ist wohl mit diesem Board auf einen Ryzen 11000 oder vielleicht einen 13000 aufrüsten können wird.
Das gibts halt bei Intel nicht.
 
Gab es beim AM3 auch nicht. Und beim FM1 nicht, beim FM2 nicht, bei Leuten die vor dem 1600X beim AM4 eingestiegen sind nicht (zugegeben: Das waren wenige) und wer den 5800X3D haben wollte, bevor Alder Lake Druck im Markt aufgebaut hat, hat ebenfalls in die Röhre geguckt. Ebenso wie bis heute alle, die PCI-E 4.0 und ein stabiles final-UEFI wollen. Von daher: Abwarten. Die Chancen auf Aufrüstung stehen bei AMD ohne Zweifel allgemein höher denn bei Intel, schließlich haben erstere das Thema schon für (teils falsche) Marketing-Claims genutzt, während sich letztere seit gut 20 Jahren einen Dreck darum kümmern. Aber dass der AM5 ab 2026 eine längere Restlebensdauer haben wird als der dann nagelneue LGA1954 ab 2026, darauf würde ich nicht wetten.

Und nie vergessen: Das tolle am AM4 ist nicht, dass er fünf Jahre aktuell blieb, ehe ein Nachfolger erschien. Das schaffen auch AM3+ und 2066 locker. Das tolle am AM4 ist, dass es innerhalb dieser fünf Jahre drei ordentliche Leistungssteigerungen für Gamer gab, die einen 5800X3D erheblich schneller als einen 1800X machen. Ausgehend vom 7800X3D muss dass der AM5 überhaupt erstmal schaffen, ausgehend vom heutigen 9800X3D halte ich vergleichbares für schwer möglich und ausgehend vom 11800X3D, der mit Nova Lake konkurrieren wird (wenn letzterer schnell genug ist.^^) dürfte es unmöglich sein, ohne die dann bereits vier Jahre alte Plattform zu ändern.
 
Und so stressfrei war ein Upgrade auf AM4 auch nicht.

Wenn ich an das ganze Bios geupdate denke und nicht kompatiblen vorhanden CPUs.
Wo selbst AMD schon Aktionen machen musste um Leih CPUs zu verschicken.
(Was aber auch irgendwie cool war)
 
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