Notebook Mobil CPU VS. PC CPU /// Stromverbrauch /// ULV

dontrememberme

PC-Selbstbauer(in)
Hallo, welche Prozessor verbraucht weniger Strom, ein AMD Turion 64 X2 (5 Jahre alter Mobilprozessor) oder die neueste Intel Sandy Bridge Celeron G530 CPU mit einem stromsparenden Board?

Ich möchte einen günstigen ULV-PC, zum downloaden hauptsächlich, bauen. Die Hardwareanforderungen sind also beinah egal. Es soll nur verdammt günstig sein :ugly:.
Daher interessiert mich generell ob die Mobil CPU und Mainboards sparsamer sind als die PC Pendants. Natürlich unter Annahme des gleichen Taktes. Und meine Beispiel interessiert mich, weil man z.b. ein altes Notebook mit Displayschaden durchaus für 10€ bekommen kann.
 
Definiere 'günstig' ! ;)

Ich habe als Beispiel mir ein Acer Aspire 5520g Notebook wieder aufgebaut:


Notebook inkl. 500 GB HDD (Displaydeckel etwas verkratzt / ohne CPU / ohne RAM / inkl. defekter GraKa): 30,00 EUR
Neue [gebrauchte] GraKa (9650 GT): 39,00 EUR
4,0 GB (2x 2,0 GB) SO-DIMM DDR-2 RAMs: 20 EUR
AMD Turion X2 TL-64 (2x 2200 MHz): 10 EUR

Gesamtpreis: 99,00 EUR


Stromverbrauch unter Windows (geringe Auslastung): ca. 30 ~ 40 Watt


Mittlerweile dient mir das Notebook sogar sehr gut bei kleinen LAN-Partys ... also inzwischen weg vom reinen Billig-Download-Rechner .. ;)


Eine Andere idee wäre, wenn es 'rein' für Downloads sein soll, ein System mit Intel Atom CPU.
Da kannst du dir auch ein altes Netbook (z.B. Acer Aspire One [Atom N270 1600 MHz ...) für günstig in der Bucht anschaffen, das selbst bei Vollast 30W nicht übersteigt.

Wenn du gar Bastler bist, solltest du dich vielleicht nur rein nach einem Netbook-Mainboard wie z.B. dem genannten umsehen.
Dort befindet sich bereits alles on-Board (CPU+GPU+512MB-RAM).

In irgendein Gehäuse stopfen und Festplatten über USB betreiben ! :daumen:


PS: Ich selbst habe seit 2 Jahren hier ein altes Fuitsu-Siemens Notebook mit-ohne Display als 'Server' 25 Stunden am Tag laufen ! :ugly:
Alle Festplatten sind ebenfalls über USB angeschlossen. Der gemessene Gesamtstromverbrauch inkl. zwei über USB-Adapter angeschlossenen 3,5" Festplatten übersteigt hier keine 45W !


So als paar kleine Denkanstöße von mir ... ;)
 
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Also preislich sollte es nicht mehr als 30€ kosten, am besten wäre natürlich gar nichts :P. Aber mir geht es erstmal darum die richtige Auswahl treffen zu können. Ein Notebook mit AMD Turion x2 und Onboardgrafik verbraucht normal nicht mehr als 20 Watt. Ohne Display plane ich aber in den 10-15 Watt bereich zu kommen. Ein Atom ist wahrscheinlich noch zu teuer, da relativ neu, aber vielleicht bekommt man den auch günstig. Aber mich interessiert noch ob man sowas nicht mit einem alten Desktop PC schaffen kann. Daher auch die Frage ob die Mobil CPU und Mainboards sparsamer sind als die Desktop PC Pendants beziehungsweise, beziehungsweise was ein Desktop System mehr verbraucht. Oder ist das vielleicht bei neueren Modellen schon egal, weil diese auch schon bessere Stromsparmechanismen verwenden?
 
Die Performance/Watt ist deutlich besser bei neueren CPUs, sprich sie verbrauchen bei höherer Performance weniger Strom. Gleiches gilt natürlich, wenn der Turion ausgelastet ist, während der Sockel 1155 Sandy Bridge Celeron bei der gleichen abgeforderten Rechenleistung nicht annähernd ausgelastet wird und damit um mehr als Faktor 2 sparsamer sein dürfte.

Mein i7-2600 ist zwar "groß" gebaut, doch der verbraucht auch fast nichts (in Kombination mit dem Mainboard), wenn er nichts Großes zu tun hat. Eine TDP von 95 Watt im Vergleich zu meinem alten Athlon 64 x2 mit 65 Watt sagt nur etwas über die mögliche Wärmeverlustleistung aus, doch sind schon letztes Jahr meine Stromkosten/Monat um gut 4€ gesunken. Ich mache die neuen Bauteile im PC dafür verantwortlich.

MfG
 
Und ist es theoretisch möglich den Celeron G530 z.b. von 2,4 auf 1,4 GHz runterzutakten, so dass er dann auch auf niedrigstem Stepping(heißt das glaube ich), also wenn er sich selbst auf niedrigste Stufe taktet, noch weniger verbraucht?
 
Windows 7 wird drauf laufen, aber Gaming ist halt nur begrenzt drin. Bei Sockel 1155 Sandy Bridge ist - soweit ich weiß ausnahmslos - Basistakt 100 MHz x Multiplikator 16 = 1600 MHz der Idle-Takt, also der Takt im Leerlauf. Je weniger Maximaltakt, desto geringer ist der Verbrauch. Doch verbrauchen auch die großen Modelle wie ein i7-2700K im Leerlauf bei 1600MHz Takt nicht wesentlich mehr oder weniger Strom. Es gibt auch ein parr Xeon Modelle, die sehr wenig TDP haben und damit geringen Maximalverbrauch mit - glaube ich - 2 Kernen.

Interessant werden auch die Leerlauf-Verbräuche der kleinen Ivy Bridge CPUs sein. Obwohl im Leerlauf nur unwesentlich sparsamer als die Sandy Bridge Modelle, sollte ein Ivy Bridge i3 in diesem Bereich ebenfalls gute Ergebnisse liefern. I3 und i5 2 Kern Sandy Bridge Mobile CPUs sind im Prinzip Desktop Pentiums und i3 CPUs mit 3 MB L3 Cache (also identisch, nur mit weniger Takt für weniger Maximalverbrauch).

Bei der Leistung eines Turion und schon der Belastung, wenn nur das Betriebssystem läuft, sollte klar sein, dass im favorisierten Anwendungsbereich eine Sockel 1155 CPU bei gleichem Rechenaufwand stets weniger Strom verbaucht. Der Grund ist einfach: Vor 5 Jahren waren 90nm Strukturbreite oder so Standard, heute 32nm oder 22nm, zudem sind die Architekturen und damit die Leistung pro Takt besser.

Fazit: Der Turion ist heute ein Säufer, der Celeron bei realistischer Auslastung sehr sparsam und bei Volllast und der Bonus-Performance immer noch sehr sparsam. ;)
 
Xeon, kenne ich mich nicht mit aus. Muss ich mal googlen. Dachte immer die sind nicht stromsparend. OK, also der Turion ist ein Säufer im Vergleich. Also der PC ist im wesentlichen als Downloadmaschine und zum Surfen, Office-Bereich gedacht. HD Videos ist eigentlich schon egal. Gaming interessiert mich nicht mehr. Priorität liegt auf den genannten Anwendungsbereich und auf maximaler Sparsamkeit, sowie des sehr günstigen Preises. Also ich stelle jetzt mal den Turion(weil kann ich günstig kaufen) gegenüber, der mit Display im im Officebetrieb 17Watt verbraucht.

Wenn ich jetzt stattdessen das modernste nehme, den viel effektiveren Celeron G530 nehme, kann ich den auch so runtertakten und undervolten, das der nur z.b. mit 800 MHZ läuft?? Das dürfte ja dann vielleicht mit dem Turion 1,6 GHz vergleichbar sein, und dann brächte ich noch ein genügsames Board dafür. So dass ich dann vielleicht wirklich auf 10 Watt komme mit einem effektiven Picu-Netzteil.

Jetzt könnte man sich noch frage, warum ich nicht nen aktuellen Atom nehme, aber ich habe gelesen, das die SandyBridge wesentlich effektiver pro Watt sind.
 
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Wenn ich jetzt stattdessen das modernste nehme, den viel effektiveren Celeron G530 nehme, kann ich den auch so runtertakten und undervolten, das der nur z.b. mit 800 MHZ läuft??

So weit ich informiert bin, kann man den mindest-Multi nicht unter die 16 drücken. Der BLCK ist auch auf die 100MHz +-5% festgenagelt. Daher ist das mit dem Runtertakten wohl beschränkt. Undervolten müsste noch ein bissl was gehen.
 
ich habe einen datensammler mit folgenden teilen:
Athlon 620E(4x2600Mhz) mit 45w TDP aber auf 4x2000 mhz festgenagelt und undervoltet mit board wird er mit max. 40 W aus einem steckernetzteil gefüttert .
vorher steckte ein Athlon x2 3250e mit2x1.5 ghz 22W und einAthlon II x2 250U 2x1.6 ghz 25W drin .
mein kaufgrund war eigendlich das die AM 2+/3 boards relativ billig sind (noch immer )und ich nicht viel kohle dafür ausgeben wollte (alles in der bucht zusammen gekauft )
 
auch gut zu wissen, dass man damit auch was sparsames hinkriegt. da wäre direkt meine frage wie weit man die athlons maximal runtertakten konnte!?
 
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