Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Seit wann wird Politik rational geführt?
Zu einem bestimmten Grad ist Politik immer auch Opportunismus. Und je größer die durch Politik geleitete Verwaltungseinheit wird, desto abstrakter wird die Darstellung dieser Politik. Zum anderen wird das tägliche Klein-Klein aber nicht in der Bundespolitik gemacht sondern bei einem selbst in der Kommune. Dort untersteht man, klar, auch politischen Motiven, aber eigentlich mehr konkreten Sachzwängen.

Deswegen sagen bei der Nachwahlbefragung in Brandenburg auch 30 % der Befragten, dass man der SPD zutraut die wichtigsten Probleme Brandenburgs regeln zu können, während es bei der AfD nur 15% sagen.
 
Ja und nein. Vermögen, das sich jemand selbst erwirtschaftet, ist ja schon einmal besteuert worden. Es macht ja keinen Sinn, wenn sich Familie Meier 30 Jahre ihr Haus vom Nettoeinkommen ab spart und abbezahlt und dann am Ende dafür noch Vermögenssteuer zahlen muss. Das wäre eine illegale Doppelbesteuerung.

Der Schlüssel hier ist die Erbschaftssteuer und die muss massiv erhöht werden.

Auf die Erbschaftssteuer kann man genau das gleiche anwenden, was du zuvor geschrieben hast. Das zugrundeliegende Vermögen wurde doch bereits versteuert. Wozu nochmal versteuern?
 
Ich sehe aktuell 4 Möglichkeiten wie der Staat an mehr Geld kommen kann:


1.) Lohnsteuer, speziell den Spitzensteuersatz rauf
2.) Erb/Vermögenssteuer erhöhen
3.) Subventionen prüfen/kürzen oder ganz einstellen
4.) Steuerverschwendungen prüfen und abstellen

zusätzlich die Schuldenbremse aufweichen für wichtige Zukunftsinvestitionen.

Das Rentensystem müsste eigentlich auch reformiert werden. Das alle in einen Topf einzahlen.
 
@RyzA + 5. Steuerhinterziehung bekämpfe (~ 100 Milliarden/Jahr)
Es macht ja keinen Sinn, wenn sich Familie Meier 30 Jahre ihr Haus vom Nettoeinkommen ab spart und abbezahlt und dann am Ende dafür noch Vermögenssteuer zahlen muss.
Kenne kein seriöses Vermögens- oder auch Erbschaftssteuermodell, das keine Freibeträge kennt. Dieses "Omas Häuschen" wird gerne angeführt, ist aber i.d.R. nicht Gegenstand der Modelle.
 
@RyzA + 5. Steuerhinterziehung bekämpfe (~ 100 Milliarden/Jahr)
Stimmt! Wobei man aber Steuerflucht der Superreichen nicht verhindern kann.
Das ginge nur wenn alle Länder global zusammen arbeiten würden.
Aber die Betreiber der Steueroasen profitieren ja auch davon.

Kenne kein seriöses Vermögens- oder auch Erbschaftssteuermodell, das keine Freibeträge kennt. Dieses "Omas Häuschen" wird gerne angeführt, ist aber i.d.R. nicht Gegenstand der Modelle.
Genau. Alles unter 400K Vermögen ist wohl davon befreit.
 
Dann musst du auch gegen die Mehrwertsteuer sein.

Wieso?

Ich sehe aktuell 4 Möglichkeiten wie der Staat an mehr Geld kommen kann:

1.) Lohnsteuer, speziell den Spitzensteuersatz rauf
2.) Erb/Vermögenssteuer erhöhen
3.) Subventionen prüfen/kürzen oder ganz einstellen
4.) Steuerverschwendungen prüfen und abstellen

zusätzlich die Schuldenbremse aufweichen für wichtige Zukunftsinvestitionen.

Das Rentensystem müsste eigentlich auch reformiert werden. Das alle in einen Topf einzahlen.

Warum sollte der Staat an mehr Geld kommen? Wir haben kein Einnahmeproblem, wir haben ein Ausgabeproblem.
 
Damit er nicht soviel neue Schulden macht und mehr Investieren kann.

Dafür reicht das bestehende Geld aus, es muss nur besser gehaushaltet werden.

Kürzungen im Sozialsystem sind der falsche Weg und damit bestraft man nur arme und kranke Menschen.

Und mit immer mehr Abgabenlast bestraft man die Menschen, die den Land am Laufen halten. Unsere soziale Hängematte ist zu bequem in Deutschland.
 
@RyzA + 5. Steuerhinterziehung bekämpfe (~ 100 Milliarden/Jahr)

Kenne kein seriöses Vermögens- oder auch Erbschaftssteuermodell, das keine Freibeträge kennt. Dieses "Omas Häuschen" wird gerne angeführt, ist aber i.d.R. nicht Gegenstand der Modelle.
Guck mal nach Frankreich. Gerade bei Grundstücken kann der Wert unerwartet stark steigen. Ich bin da für: "Als Erstwohnsitz selber genutzt -> keine Steuer"
Auf die Erbschaftssteuer kann man genau das gleiche anwenden, was du zuvor geschrieben hast. Das zugrundeliegende Vermögen wurde doch bereits versteuert. Wozu nochmal versteuern?
Für den Erben ist es ein neues "Einkommen".
 
Und mit immer mehr Abgabenlast bestraft man die Menschen, die den Land am Laufen halten.
Wie ich schon mal schrieb: früher war der Spitzensteuersatz deutlich höher

Unsere soziale Hängematte ist zu bequem in Deutschland.
Der Großteil der Sozialausgaben geht für die Rente drauf.
 
Für den Erben ist es ein neues "Einkommen".

Es ist ja gerade kein Einkommen. Zumal der Freibetrag für Kinder gerademal bei 400.000 Euro und bei Ehegatten bei 500.000 Euro liegt. Das ist heute mit einer normalen Immobilien bereits schnell ereicht. Darüber hinaus wird Erbschaftsteuer fällig. Also wo genau willst du bitte ansetzen?
Wie ich schon mal schrieb: früher war der Spitzensteuersatz deutlich höher:

Früher waren auch weniger ausländische Sozialhilfeempfänger im Land. Wie wäre folgender Deal, höherer Spitzensteuersatz und dafür schieben wir alle illegalen Einwanderer seit 2015 ab? Ist doch fair.


Der Großteil der Sozialausgaben geht für die Rente drauf.

Und ein nicht unerheblicher Teil geht für die sogenannten "Fachkräfte" drauf.
 
+ 5. Steuerhinterziehung bekämpfe (~ 100 Milliarden/Jahr)
Dann wird wer kommen und so tun, als wenn der Staat dich arm schröpft, und eine Masse an dummem, es sie nicht betreffenden Wahlvolks wird es an der Wahlurne entsprechen "belohnen".
Und ein nicht unerheblicher Teil geht für die sogenannten "Fachkräfte" drauf.
Geh dich mit deinem AfD-Jargon bitte einsargen. Danke. Ach, und L2Q. Nochmals danke.
Früher waren auch weniger ausländische Sozialhilfeempfänger im Land. Wie wäre folgender Deal, höherer Spitzensteuersatz und dafür schieben wir alle illegalen Einwanderer seit 2015 ab? Ist doch fair.
Dümmer geht immer? Was soll das bitte bringen?
 
Erschreckend was für einen rechten Quatsch heute schon Leute in Foren schreiben. Hoffen wir einfach der Account ist nur ein russischer Chatbot.
 
Mehr als 200% des Durchschnitts = Besserverdiener - da kann man gerne 15% extra draufhauen.
Aller Durchschnittseinkommen?
Oder nur Vollzeitarbeitnehmer?
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Bei Vollzeit wären das 12x 4.480 € = 53.760 € * 200% = 161.280 € brutto.
Tja, das wären dann ca. 3-3,5% der arbeitenden Bevölkerung = 41,7*3,5% = 1.459.500 Personen
*15% mehr Steuern = mal auf 200.000 € brutto gerechnet
Zahlen darauf schon 42% ca. 50.000 € Steuern (ist ja progressiv nicht linear)
Das wären dann noch mal 22.500 €.
Dann hätte der mit 200.000 € brutto Einkommen noch 125.000 € übrig.
Kann man machen, da wäre cih aber shcon nicht mehr in D. wenn ich jemals in diese Gehaltsstruktur kommen würde.
Das wären 32 Mrd. Euro im Jahr mehr.
Also recht genau 60% vom jetzigen Bürgergeldbedarf... :)
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Der Schuss geht nach hinten los, kann ich jetzt schon sagen.
 
Wie ich ja auch seit unzähligen Jahren schon immer wieder bei solchen Themen angemerkt habe (bei Minute 41:15), der Sozialstaat Ost / DDR war immer auch, während des Kalten Krieges, ein Stück weit eine "Versicherung" dafür das man in der BRD den Sozialstaat nicht beliebig verkrüppeln und demontieren konnte, wie es nach der Wende, die letzten 30 Jahre, fleißig betrieben wurde und immer noch fleißig weiter propagiert wird, von solchen Seuchenvögeln wie der Union, FDP, SPD unter Schröder und auch der AfD gewollt ist.

Ist halt wie mit allem in Leben, eine beständige Konkurenz beim besten Produkt und vorhandene Alternativen im Angebot, sind bei Waren und System für Kunden und Bürger nur von Vorteil.

Kommt es zum Monopol und kann der Bürger nirgends mehr sehen das es anders auch geht und etwas evt. auch besser sein kann führt das nur dazu das Wenige, für die Anhäufung von immer mehr Vermögen, diejenigen, die sozial und wirtschaftlich schwächer als sie selbst sind, zum eigenen Vorteil, immer stärker benachteiligen.
 
Das Produkt das ich erwerbe, wird durch mich mit der Mehrwertsteuer zum ersten Mal besteuert.
Das Erbe, das du bekommst, wurde zuvor gar nicht besteuert. Du bekommst also ein Glücksgewinn.
Ist Ostdeutschland wird aber lange nicht so viel vererbt wie in Westdeutschland. Der Westen hat es also deutlich leichter immer weiter Vermögen anzuhäufen, was der osten nicht kann.
Gerecht wäre also eine Erbschaftssteuer.
 
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