Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Jetzt kriminalisieren wir schon Bomberjacken... Warum gibt's in diesem Forum eigentlich kein Facepalm-Emote?
:klatsch:
Alles da
Hier im Forum wird doch so einiges immer wieder kriminalisiert und emotionalisiert. Eine sachliche Debatte wird dann gern mit: whataboutism, AfD-Keulen, persönlichen Angriffen usw. Beendet oder zumindest zu Nichte gemacht wenn die Auffassung des Anderen einem nicht passt.
 
Meinst du nicht, dass genau dieser woke Kultur- und Identitäskampf eines der größten Probleme unserer Gesellschaft ist, weil es manisch Unterschiede hervorhebt und diverse Gruppen gegenseitig anstachelt (in deinem Beispiel Frauen und Männer), anstatt versöhnlich zu wirken?
Du meinst wirklich, dass das eines der größten Probleme ist, obwohl rechte Gewalt statistisch in Deutschland am häufigsten geschieht und vorwiegend Menschen trifft, die von Vorurteilen betroffen sind?
 
Du meinst wirklich, dass das eines der größten Probleme ist, obwohl rechte Gewalt statistisch in Deutschland am häufigsten geschieht und vorwiegend Menschen trifft, die von Vorurteilen betroffen sind?
Rechtsextreme Gewalt ist ein Teil vom Kultur- und Identitätskampf, weil genau das betreiben sie doch, sie wollen bestimmen was als Kultur und Identität noch genehm und erlaubt ist, genauso wie auch Teile von Links außen.

Entsprechend, ja, im Grunde ist Kultur- und Identitätskampf das große Sammelthema.
 
Männer sind natürlich grundsätzlich eine Gefahr für Menschen, die sich als Frau identifizieren. Ziel muss es aber sein, dass diese Angst nicht mehr existiert. Menschen mit Migrationserfahrung machen mir übrigens gar keine Angst, blonde Menschen in Bomberjacken hingegen...
alles klar seeschlange.
 
Entsprechend, ja, im Grunde ist Kultur- und Identitätskampf das große Sammelthema.
Das große Sammelthema ja, aber die vorwiegend linke, akademische Woke-Bewegung als größtes gesellschaftliches Problem zu definieren, obwohl rein faktisch weitaus größere Gefahr von Rechts ausgeht und Deutschland dahingehend ja schon reichlich historisch vorbelastet ist, halte ich für eine Farce!

Das ist wirklich so lächerlich! Nerds halten woke für die größte gesellschaftliche Gefahr, weil ihre Medien sich nach und nach Richtung Diversität ändern, während eine Muslima Angst haben muss, dass sie nicht auf der Straße beschimpft, angespuckt oder geschlagen wird von verfluchten Nazis.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das große Sammelthema ja, aber die vorwiegend linke, akademische Woke-Bewegung als größtes gesellschaftliches Problem zu definieren, obwohl rein faktisch weitaus größere Gefahr von Rechts ausgeht und Deutschland dahingehend ja schon reichlich historisch vorbelastet ist, halte ich für eine Farce!

Habe ich doch nirgends, oder habe ich etwas verpasst (überlesen), wo das seit Gestern hier im Thread der Fall gewesen ist?

Davon ab am Rande, es sind nicht nur Teile aus der Woke Bubble, auch im "modernen" Feminismus gibt es ja leider entsprechend fragwürdige Tendenzen und werden inzwischen gerne selbst in der Mainstream Medienlandschaft einfach fragwürdige Fakten und Ansichten dadraus übernommen.
Sei es indem Fakten populistisch missbraucht werden, nicht mehr ausdifferenziert sind, oder Formulierungen bewusst so konstruiert werden das sie die Assoziation erwecken sollen das es nur eine eineitige Form davon gibt wer Opfer und wer Täter sein kann.

Jedenfalls ist zu beobachten das inzwischen aus vielen Richtungen zunehmend mehr schädlicher Einfluss auf die Demokratie und Gesellschaft stattfindet und es wäre dringend nötig das man generell wesentlich kritischer und skeptischer gegenüber den jeweiligen Agitatoren ist, egal ob die von rechtsaußen kommen, von linksaußen, der woke bubble, der feministischen Strömung, oder sich selbst als Lieberale bezeichnen.

Weil wenn von zuvielen Ecken immerzu an der Gesellschaft gerissen und gezerrt wird zerreißt sie halt irgendwann zwangsläufig, ganz egal auch wer dann am Ende vielleicht der war der noch etwas mehr als die anderen dadran gezogen und gezerrt hatte. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Das große Sammelthema ja, aber die vorwiegend linke, akademische Woke-Bewegung als größtes gesellschaftliches Problem zu definieren, obwohl rein faktisch weitaus größere Gefahr von Rechts ausgeht und Deutschland dahingehend ja schon reichlich historisch vorbelastet ist, halte ich für eine Farce!

Das ist wirklich so lächerlich! Nerds halten woke für die größte gesellschaftliche Gefahr, weil ihre Medien sich nach und nach Richtung Diversität ändern, während eine Muslima Angst haben muss, dass sie nicht auf der Straße beschimpft, angespuckt oder geschlagen wird von verfluchten Nazis.
Es ist schon auffällig das mit dem erstarken der Woke-, LGBTQ- und Flüchtlingsbewegung auch die neuen Rechten erstarkt sind. Gerade in jüngerer Vergangenheit liegt der Fokus der Mehrheitsgesellschaft und Großkonzerne auf den angesprochenen Themen dieser Bewegungen und sind allgegenwärtig. Zumindest was Talkshows, Pressekonferenzen usw. angeht.
Für mich scheint es ein ähnliches Phänomen wie mit dem "Krieg gegen den Terror" zu sein. Da gab es hinterher auch mehr Terroristen als vorher.
Der Aufstieg der neuen Rechten wurde auf alle Fälle durch Medien und politische Entscheidungen begünstigt genau wie die durch die propagandaartige Polemik der AfD.

Ich weis "whatabautism"
Stell dir jetzt bloß mal einen Juden in Deutschland vor. Der muss Angst vor "Nazis" und Islamisten haben.
(Nazis in Gänsefüßchen weil es keine richtigen Nazis mehr gibt und es wenn dann Neo-Nazis sind)
 
Wenn Minderheiten jetzt immer mehr um Rechte und Akzeptanz kämpfen, werden Rechte stärker, weil sie vielleicht Angst um ihren Anteil am gesellschaftlichen Kuchen haben. Das passt schon in der Kausalität, aber jetzt den Minderheiten die Schuld für ihren politischen Aktivismus zu geben ist Victim Blaming.
Für mich scheint es ein ähnliches Phänomen wie mit dem "Krieg gegen den Terror" zu sein. Da gab es hinterher auch mehr Terroristen als vorher.
Dafür hätte ich gerne belegbare Zahlen. Sorry für die Voreingenommenheit aber das klingt einfach nur derbe herbeikonstruiert.
Habe ich doch nirgends, oder habe ich etwas verpasst (überlesen), wo das seit Gestern hier im Thread der Fall gewesen ist?
Du hast wohl was verpasst, denn ich habe ja Khaos zitiert und seine Meinung, dass Woke "das größte Problem unserer Gesellschaft" sei, was ich einfach nur mega absurd finde. Das zeigt mir aber auch deutlich aus welcher priviligierten Bubble manche Leute "Probleme" für sich definieren.
 
Das große Sammelthema ja, aber die vorwiegend linke, akademische Woke-Bewegung als größtes gesellschaftliches Problem zu definieren, obwohl rein faktisch weitaus größere Gefahr von Rechts ausgeht und Deutschland dahingehend ja schon reichlich historisch vorbelastet ist, halte ich für eine Farce!
Die Kipppunkte können ganz schnell auch wieder in Extremismus aus anderen Bewegungen her entstehen.
Aktuell und im Jetzt ist sicherlich die Gefahr aus dem Rechten Lager größer - volle Zustimmung.

Man sollte aber nicht vergessen, dass exzessiver Terrorismus in der Nachkriegs-Bundesrepublik primär durch extrem-linke verübt wurden.
Ist schon eine ganze Weile her = RAF, aber die Anzahl der unschuldig Ermordeten ist schon ne andere Qualität als die bisher von rechts gewesen, selbst wenn man die Opfer der Serienmörder der NSU mit dazunimmt.
In Bezug auf die Opferzahlen dicht gefolgt vom islamischen Terrorismus (z. B. Breitscheidplatz).

Insofern bin ich der Auffassung:
Augen auf alle Extremen richten, egal welches politisches oder religiöses Coleur.
Im Grunde genommen sind das alle einfach nur menschenverachtende Massenmörder,
die ihre Gier nach Blut und perverse Allmachtsfantasieen unter dem Deckmäntelchen irgend einer Ideologie ausleben.
Irgend ein Spinner taucht immer auf, vor allem, wenn man es gerade nicht erwartet.
 
Insofern bin ich der Auffassung:
Augen auf alle Extremen richten, egal welches politisches oder religiöses Coleur.
Im Grunde genommen sind das alle einfach nur menschenverachtende Massenmörder,
die ihre Gier nach Blut und perverse Allmachtsfantasieen unter dem Deckmäntelchen irgend einer Ideologie ausleben.
Irgend ein Spinner taucht immer auf, vor allem, wenn man es gerade nicht erwarte
Halte ich wiederum für pauschalisierend und sehr reduktionistisch.
Rechtsextreme Ideologie ist in ihrem Grund schon menschenverachtend und predigt Erhöhung weißer Menschen und der Niedrigstellung anderer Völker. Dieses Narrativ blitzt auch heute noch immer wieder mal mehr, mal weniger durch - je nachdem wie scheinbar heuchlerisch-eloquent derjenige es verpacken kann. Dieses Gedankengut hat weltweit die meisten Opfer gefordert und ist irrsinnigerweise auch mitunter der Grund für globale Fluchttendenzen (Stichwort: Postkolonialismus) Richtung Europa, was braunes Gesocks wiederum derbe triggert.

Linksextreme dagegen wollen soweit ich weiß einen gesellschaftlichen Zustand der Benachteiligung, Unterdrückung und Ausbeutung mit allen Mitteln verändern. Hier kann man definitiv das Vorgehen kritisieren, aber die grundlegende Ideologie ist nicht verkehrt.
 
Linksextreme dagegen wollen soweit ich weiß einen gesellschaftlichen Zustand der Benachteiligung, Unterdrückung und Ausbeutung mit allen Mitteln verändern. Hier kann man definitiv das Vorgehen kritisieren, aber die grundlegende Ideologie ist nicht verkehrt.
Wobei die RAF damals sehr gefährlich war.

Und gewisse Aktionen wie das Festkleben auf Straßen sind auch bedenklich.
Das hat bundesweit nur noch zu mehr Ablehnung und Wut geführt.
Aber mitlerweile hat die letzte Generation ihre Strategie geändert und verzichtet darauf.
 
Linksextreme dagegen wollen soweit ich weiß einen gesellschaftlichen Zustand der Benachteiligung, Unterdrückung und Ausbeutung mit allen Mitteln verändern. Hier kann man definitiv das Vorgehen kritisieren, aber die grundlegende Ideologie ist nicht verkehrt.
Das ist aber Unsinn.
Unterdrückung beendet man nicht mit Unterdrückung und autokratischen Methoden und am Ende lief und läuft es im linksextremen Spektrum eben auch gerne immer wieder genau dadrauf hinaus, siehe DDR, siehe UDSSR unter Lenin, siehe RAF, siehe Kuba, siehe Venezuela, siehe China, ect pp.
 
Wobei die RAF damals sehr gefährlich war.

Und gewisse Aktionen wie das Festkleben auf Straßen sind auch bedenklich.
Das hat bundesweit nur noch zu mehr Ablehnung und Wut geführt.
Aber mitlerweile hat die letzte Generation ihre Strategie geändert und verzichtet darauf.
Wie gesagt, die Art und Weise ist kritisierbar, aber die Motivation ist nachvollziehbar.
Dagegen bleibt ein Neo Nazi auch mit Krawatte, Schlips und Anzug ein Stück brauner Haufen, weil er Menschenverachtung verlangt. Egal, wie sehr er sich dabei methodisch an demokratischen Mittel bedient. Diesen Menschen muss man halt einfach jeglichen Boden unter den Füßen wegziehen.
 
Halte ich wiederum für pauschalisierend und sehr reduktionistisch.
Rechtsextreme Ideologie ist in ihrem Grund schon menschenverachtend und predigt Erhöhung weißer Menschen und der Niedrigstellung anderer Völker. Dieses Narrativ blitzt auch heute noch immer wieder mal mehr, mal weniger durch - je nachdem wie scheinbar heuchlerisch-eloquent derjenige es verpacken kann. Dieses Gedankengut hat weltweit die meisten Opfer gefordert und ist irrsinnigerweise auch mitunter der Grund für globale Fluchttendenzen (Stichwort: Postkolonialismus) Richtung Europa, was braunes Gesocks wiederum derbe triggert.
Nein ist es nicht.
Weil rechtextreme Ideologie zunächst einmal davon ausgeht, das "man" besser ist als alle anderen und darin einen Rechtfertigungsgrund für deren Ermordung findet.
Ich darf an die Masssenmörder Mao oder Pol-Pot erinnern, kein weisser Mann, andere Ideologie und mind. so viele Tote wie durch Hitler verursacht.
Auf der anderen Seite die Überlegenheitsideologie der Japaner, die Millionen von Chinesen und Koreaner umbrachten - auch kein weisser Mann weit und breit
Oder dann auch an Stalin, ok, weiss udn alt udn genauso ein kommunistischer Massenmörder.
In kleinerem Umfang kann man dann auch die afrikanischen Massenmörder der jüngeren Vergangenheit aufzählen, IdiAmin , das Genozid in Ruanda (Name der Protagonsiten nicht parat).
Und am Schluss darf man zweifellos auch anbringen, wie viele Völker schon im Namen der Religionen umgebracht wurden.
Linksextreme dagegen wollen soweit ich weiß einen gesellschaftlichen Zustand der Benachteiligung, Unterdrückung und Ausbeutung mit allen Mitteln verändern. Hier kann man definitiv das Vorgehen kritisieren, aber die grundlegende Ideologie ist nicht verkehrt.
Die grundlegende Ideologie ist sogar grottenfalsch, weil es bewiesen ist, dass sie nicht funktioniert.
Ja, im Grunde genommen für den Einzelnen sogar gefährlicher, weil in absoluten Zahlen in der jüngeren Vergangenheit ab 1900 mehr Menschen durch linke als durch rechte Ideologie ums leben kamen.

Ohne - Betonung - die Greul der Nazis an der Stelle relativieren zu wollen.
Die Shoa war schon ungeheuerlich und in ihrer Ausprägung sicherlich einzigartig unter dne Genoziden der Weltgeschichte.

Der Ostblock ist nicht umsonst zusammengebrochen und wenn alles so toll im Sozialismus gewesen wäre, dann verstehe ich ja überhaupt nicht, wie es zur Wiedervereinigung Deutschlands kam.
 
Das ist aber Unsinn, Unterdrückung beendet man nicht mit Unterdrückung und autokratischen Methoden und am Ende lief und läuft es im linksextremen Spektrum aber auch gerne genau dadrauf hinaus, siehe DDR, siehe UDSSR unter Lenin, siehe RAF, siehe Kuba, siehe Venezuela, ect pp.
Ja, stimmt! Hinter dem Sozialismus oder Kommunismus steckt auch ganz viel Unterdrückung. Extreme sind nie gut.
 
Das ist aber Unsinn.
Unterdrückung beendet man nicht mit Unterdrückung und autokratischen Methoden und am Ende lief und läuft es im linksextremen Spektrum eben auch gerne immer wieder genau dadrauf hinaus, siehe DDR, siehe UDSSR unter Lenin, siehe RAF, siehe Kuba, siehe Venezuela, siehe China, ect pp.
Aber nicht wegen der linken Ansichten oder der Idee des Kommunismus.
Sondern weil totalitäre Regime diese "Grundidee" missbraucht haben.
 
Wenn Minderheiten jetzt immer mehr um Rechte und Akzeptanz kämpfen, werden Rechte stärker, weil sie vielleicht Angst um ihren Anteil am gesellschaftlichen Kuchen haben. Das passt schon in der Kausalität, aber jetzt den Minderheiten die Schuld für ihren politischen Aktivismus zu geben ist Victim Blaming.
Ich würde da nicht mehr von Aktivismus sprechen. Wie wir mittlerweile mitbekommen ist es schon in der Mehrheitsgesellschaft angekommen und selbst Großkonzerne hängen einen Monat im Jahr die bunte Flagge auf. Wenn man dann aber mal guckt wie sich die Verhältnisse wirklich verändert haben wird man feststellen das es mehr Schein als Sein ist. Es wird halt viel Gewese gemacht und Greenwashing betrieben aber so richtig konsequent ändern tut sich nicht.
Man versucht es dann lieber durch sinnlose Methoden wie Gendersprache, die 80% der Leute ablehnen.

Dafür hätte ich gerne belegbare Zahlen. Sorry für die Voreingenommenheit aber das klingt einfach nur derbe herbeikonstruiert.
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Das zu den Zahlen. Ähnliches gab auch eine ZDF-Doku bekannt die sich mit den Kosten und Sinn des Krieges gegen den Terror auseinander setzte.

Aber nicht wegen der linken Ansichten oder der Idee des Kommunismus.
Sondern weil totalitäre Regime diese "Grundidee" missbraucht haben.
Die Erklärung liebe ich ja bei der Kommunismus-Diskussion.
Es wurde oft genug probiert und es lief immer schief aber die Idee soll klasse sein. Na klar in der Theorie hören sich so viele Sachen gut an aber in der Praxis muss es funktionieren. Nur darauf kommt es an. Kommunismus hört sich auf dem Papier super an es lässt sich aber nicht umsetzen und da kann es sich noch so gut anhören.
 
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