Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Nein, Menschen tun das. Es sind nur Werkzeuge, die entsprechend eingesetzt werden können, aber nicht müssen. Jemand, der mit einer Waffe auf eine Scheibe schießt, tötet keine Menschen. Man könnte vor dem Hintergrund auch gegen Kampfsport argumentieren oder auch Fußball, wo es regelmäßig zu Verletzungen kommt.
Gesunde, sozialisierte Menschen können sind in Verbindung mit den genannten Themen keine Gefahr für die Gesellschaft.
Sieht man doch auch in den USA. Da gibt es massenhaft Waffen und nur ein paar Gestörte veranstalten ein Massaker.
Hier wird sowas dann eher mit Messern in kleinem Maße gemacht.
 
Naja, ich finde das nicht wenig:


Und die Relativierungen mit irgendwelchen Gegenständen, Geräten etc welche als Waffe missbraucht werden könnten, machen es auch nicht besser.

Ich bin auch der Meinung das Schusswaffen nicht in den Privatbesitz gehören. Seine sportlichen Leistungen kann man auch mit deutlich kleineren Kalibern messen.
 
Bei Jägern ist das was anderes. Die machen das ja beruflich.
Jein,

es gibt staatlich bestellte Jäger, vor allen dingen Land und Kommune, es gibt aber wesentlich mehr käufliche "privat Jagden", sprich der Eigentümer eines Waldes verpachtet eine Jagd für Geld.
Mann oder Frau muss aber einen nachgewiesenen Jagdschein haben.

Man sollte aber mal das Große und Ganze sehen! In den ersten Jahrzehnten der BRD so bis 1980 oder gar 1990 war abseits von urbanen Zentren so ziemlich jeder bewaffnet. Teile meiner Familie stammen aus der Lüneburger Heide, da war jeder mit einem K98K, P38, P08 oder einer MP 40 auf dem Dachboden oder im Keller bewaffnet, lag ja Mitte bis Ende 1945 praktisch jede 50m irgendwo rum, wo gekämpft wurde.
In der Eifel, hätte man praktisch einen neuen Krieg anfangen können. Wurden MGs, Granatwerfer und Großgerät zu den Sammelstellen gebracht, waren normale Handfeuerwaffen inkl. einer StG 44 begehrte Objekte für die findenden Zivilisten, plus die überall verfügbare Munition.
Natürlich waren gerade Zivilisten in den westdeutschen "Kampfgebieten", wesentlich besser "ausgestattet" als der Bauer in Oberbayern, wo es nie geknallt hat.
Passiert ist trotzden relativ wenig, jedenfalls weit ab von den kommulierten Zahlen im Vergleich z.B. den USA.

Trotzdem bin ich bei den vielen Psychos Heutzutage ganz froh das vieles "eingesammelt und abgegeben" wurde, und wir relativ strenge Gesetze haben.
Übrigens in Finnland kommt jeder Normalo legal an eine Waffe, und die haben das trotzdem unter Kontrolle!
 
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Man sollte aber mal das Große und Ganze sehen! In den ersten Jahrzehnten der BRD so bis 1980 oder gar 1990 war abseits von urbanen Zentren so ziemlich jeder bewaffnet. Teile meiner Familie stammen aus der Lüneburger Heide, da war jeder mit einem K98K, P38, P08 oder einer MP 40 auf dem Dachboden oder im Keller bewaffnet, lag ja Mitte bis Ende 1945 praktisch jede 50m irgendwo rum, wo gekämpft wurde.
In der Eifel, hätte man praktisch einen neuen Krieg anfangen können. Wurden MGs, Granatwerfer und Großgerät zu den Sammelstellen gebracht, waren normale Handfeuerwaffen inkl. einer StG 44 begehrte Objekte für die findenden Zivilisten, plus die überall verfügbare Munition.
Aber die Waffen waren trotzdem illegal.
 
Nein, Menschen tun das. Es sind nur Werkzeuge, die entsprechend eingesetzt werden können, aber nicht müssen.
Das gilt für alles.

Schusswaffen sind aber in unausgebildeten Händen eine schlichte Gefahr für Mitmenschen. Ein Jäger kann ja in ein Jagdhaus fahren, ein Sportschütze in seinen Verein, um dort das notwendige Werkzeug oder Sportgerät samt Munition aus einer überwachten Waffenkammer zu holen. Ziel muss es sein, diese Waffengattung nahezu komplett aus Privathaushalten herauszubekommen.
 
Aber die Waffen waren trotzdem illegal.
Das ist richtig, aber es gab da schon massive Unterschiede!

!. Bist du von den Sowjets mit einer Waffe erwischt worden, konntest du tot sein, oder in ein Straflager in der RU kommen.
2. Auch die DDR war da sehr sehr hart, weil man Angst vor der eigenen Bevölkerung hatte-siehe 17 Juni!
3. Wenn die Amis, Briten oder auch Franzosen eine illegale Waffe bei irgendjemand auf dem Dachboden oder Keller gefungen haben, konnte das auch Konsequenzen haben, aber bei weitem nicht so schlimme.
4. Abgesehen von der MP 40 oder StG 44 (schnellfeuernde automatische Waffen) vielen K98K, K43, P38 oder P08 nicht unter das Kriegswaffengesetz, also wenn du in Westdeutschland damit auf dem Dachboden oder im Keller erwischt wurdest hat es in der Regel Geldstrafen gegeben.
5. Als die RAF aufkam wurde der Staat in der Richtung wesentlich strenger und es hat sich bis heute immer weiter gesteigert!
 
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Ein Kommentar, dessen Meinung ich nicht teile.
Was genau teilst du denn an dem Kommentar nicht?

Das würde mich mal interessieren, da ich im die NZZ Artikel immer recht treffend finde und sie oft eine gute Perspektive bietet, was bei unseren einheimischen Medien manchmal zu kurz kommt.
Ich für meine Teil finde den Artikel in Teilen recht treffend formuliert.
 
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