Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Ich sage ja, da wo es um Komfortdienstleistungen geht, da geht es ohne Menschen mit Migrationshintergrund überhaupt nicht mehr. Deswegen finde ich diese Debatten von Rechts auch so weltfremd und verlogen.
Was anderes können sie ja nicht, lügen, hetzen, Angst und Schrecken verbreiten.
War das damals auch nicht so?
Wiederholt sich das aktuell nicht wieder?
Die Masche ist doch die gleiche.
Hinter verschlossenen Türen, Pläne schmieden und in der Öffentlichkeit leugnen, haben ja die jüngsten Berichte wieder bewiesen.
 
Ich glaube auch, das ein Ausbilder nicht zwangsweise ein Meister sein muss
Ich bin Mitte der 1990er Jahre im Handwerk ausgebildet worden. Irgendwann im zweiten Lehrjahr beschwerte sich mein Chef und Meister darüber, dass ich noch nicht in der Lage wäre Geräte zu reparieren. Auf meine Antwort, dass er mir das halt auch mal beibringen sollte, bekam ich als Antwort: Das lernst du in der Berufschule. Hier sollst du arbeiten. Das erledigte sich dann, als er in meinem dritten Lehrjahr den Gesellen entließ und ich fortan den Kundenservice vor Ort machen musste. Am Ende war das der Grundstein meiner jetzigen beruflichen Tätigkeit, aber als Ausbilder hatte der Mann damals total versagt. Und ich war nicht der einzige in der BS, der solch einen Chef hatte.
 
Deswegen finde ich diese Debatten von Rechts auch so weltfremd und verlogen.
Weltfremd trifft es perfekt.

Und wir können jetzt auch noch tausende Gegenbeispiele bringen, und trotzdem sind blinde AfD Anhänger für diese Fakten auf ignore Mode.

Das Wissen über Deutschland entnehmen sie doch nur aus ihren selektiven Bubbles, in denen sobald das Wort Migrant, Flüchtling oder Ausländer fällt allesamt in eine pathologische Problemtrance fallen.

Alle die was anderes behaupten (wie wir jetzt hier im Forum) lügen, romantisieren oder wollen das Land und seine "Kultur" zersetzen.

Schwarz/Weiß-Denke vom Feinsten.
 
Am Ende war das der Grundstein meiner jetzigen beruflichen Tätigkeit, aber als Ausbilder hatte der Mann damals total versagt. Und ich war nicht der einzige in der BS, der solch einen Chef hatte.
Ja, solche Ausbilder gibt es natürlich auch, leider.
Aber wie Du ja selber aus eigener Erfahrung ja auch wissen tust, man kann nicht alles in der Berufschule lernen.
Theorie ja, aber die Praxis ist in der Berufschule in meinen Augen, nur ein Bruchteil was vermittelt werden kann.
Angedacht ist ja, das Azubis nur Arbeiten machen sollen die Ihnen die Ausbildungsinhalte und Praxiserfahrung bringen sollen.
Aber ja, Du hast recht, Azubis werden in der Ausbildung auch als Arbeitskräfte ausgenutz, was ja nicht sein soll.
Aber glaube wir verrennen uns in OT
 
Durchgelesen haste dir das aber schon noch, oder?
Klar habe ich mir das durchgelesen. :)
Der Niedriglohnsektor wird langsam kleiner.
Mag sein, die Einwanderung in die Sozialsysteme löst aber gegenwärtig keine Problematik, sondern schafft neue, indem das Verhältnis aus Nettozahler und und Zahlungsempfänger sich weiter verschlechtert, da im Verhältnis weniger Migranten in die Sozialkassen einzahlen als Deutsche.

Spätestens wenn die Migranten dann in Rente gehen wird es noch schlimmer, aber soweit denkt man nicht.
Er war aber auch schon immer da! Bis 1990 hieß dieser Sektor für die BRD im Wesentlichen DDR, danach dann Ostdeutschland und nun Flüchtlinge.
Dafür sind die Flüchtlinge gut genug. Buckeln und dann am besten im Alter das Land verlassen, damit sie keine Bezüge bekommen. So rechnen doch die Buntlandfans ala Marcel Fratzscher.

Anstatt die Geburtenrate politisch zu steuern und die Menschen in diesem Land auszubilden, holt man sich für kurzfristige Effekte Migranten, die langfristig nichts verbessern, sondern verschlechtern. Man muss einfach damit Leben , dass die AfD in diesem Bereich die besseren Antworten hat, deshalb wähle ich die AfD im nächsten Wahlgang. 👍.

Die Wähler werden entscheiden, nicht ein paar Forenuser.
 
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Fakt ist das unser Postkartenmaler ähm Malermeister wieder geballten Schwachsinn von sich gibt.

Jeder sozialversicherungspflichtige Job ist kein Minijob, Scheinselbständigkeit oder wie vor 10 Jahren irgendwelche Dienstverträge die nach "Paletten" abgerechnet wurden.
Das überfordert aber die meisten in de AfD ziemlich heftig.
Schwamm drüber, wie ich schon mal ausgeführt habe, auch bzgl. der Kriminalität und jeder der Statisken lesen kann weiss, das es hier in Deutschland wesentlich schlimmer (durchgängig 1/3) mehr schwere Straftaten (Raub, Totschlag, Mord und Körperverletzung) zuging, während dem Zuzug der Russland Deutschen und der Balkan Kriege (1990er Jahre bei weniger Bevölkerung).
Das Land wird mit Lügen, Hetze, Propaganda wesentlich schlechter geredet als es ist.
Ach ja noch aus eigener Anschauung, in den 1990er war ich in der absoluten jungen Blüte meines Lebens und dementsprechend unterwegs, und ich habe unglaublich viele russische und yugo Messer gesehen, was sich ja auch schlussendlich in den Statisken niederschlägt.
 
Verhältnis aus Nettozahler und und Zahlungsempfänger sich weiter verschlechtert, da im Verhältnis weniger weniger Migranten in die Soziallassen einzahlen als Deutsche.
Häää was warum das denn?
Jeder zahlt die gleichen Steuern, gestaffelt nach Bruttoeinkommen, was für ein Quatsch erzählst Du da?
Wieder Lügen die Du verbreitest.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dafür sind die Flüchtlinge gut genug. Buckeln und dann am besten im Alter das Land verlassen, damit sie keine Bezüge bekommen. So rechnen doch die Buntlandfans ala Marcel Fratzscher.
Nein, das ist einfach kapitalistische Realität. Nehmen wir meine Großeltern: Flüchtlinge ohne Besitztümer nach dem Krieg, mit 7 Kindern ein Neuanfang hunderte Kilometer von der Heimat entfernt, bescheidenen Wohlstand erreicht, Basis für die eigenen Kinder gelegt, die konnten darauf aufbauen, was dann den Enkeln wie mir die Chance auf mehr eröffnete. So ist der Lauf der Dinge. Chancen bekommen und nutzen dürfen. Und dein Link von der TS beschreibt genau diesen Verlauf, denn den vielen Menschen, die im Rahmen der Flüchtlingskrise 2015 und den Jahren danach kamen, arbeiten laut dem Artikel 67 % der Männer in einem geregelten Beschäftigungsverhältnis. Leider viel zu oft unterhalb ihrer eigentlichen Qualifikation. Aber das kennt man ja auch von den Ossis nach der Wende. Ich wiederhole gerne, dass der Osten auch nach 30 Jahren noch lange nicht das gleiche Produktivitätsniveau (-20 %) wie der Westen erreicht hat, aber gerne gleich bezahlt werden will. ;)

Anerkennung von Qualifikationen ist dabei einer der Knackpunkte. De facto muss man, wenn man als Migrant in seinem alten Beruf arbeiten möchte, eine neue Ausbildung machen. Mindestens aber eine mehrjährige Bildungsmaßnahme. Erst dann kannst du als nicht gleichwertig bezahlte Fachkraft hier sinnvoll arbeiten. Wenn du nun kommst und von Qualität redest und gleichzeitig unterschwellig die Remigration forderst, dann ist das einfach nur an der Lebensrealität vorbei.
 
Häää was warum das denn?
Jeder zahlt die gleichen Steuern, gestaffelt nach Bruttoeinkommen, was für ein Quatsch erzählst Du da?
Er schnallt das nicht, er labert nach was ihm vorgesagt wird.
Jede einzelne Statistik und Zahlen sprechen gegen seine Lügen, letztendlich sind es dann "Fälschungen", weil man sich nicht mehr anders zu helfen weiss.
Das ist hier in diesem Forum halt weder Twitter noch die eigene Bubble, das schockt dann schon schwer, das es Leute gibt, die denken, nachdenken und sogar noch rechnen und recherchieren können. Gibt es bei der AfD eher weniger!
 
Bin mal raus und entspanne mich mit ein paar Minuten Dorfromantik. Kann das Game jedem nur empfehlen! Gute Nacht. :)

 
Nein, das ist einfach kapitalistische Realität.
Klar. Wenn ich eine Gruppe ins Land lasse, deren Bilanzen wesentlich schlechter sind als die der deutschen, löse ich damit die Probleme.

Einfach mehr Menschen. Quantität. Qualität egal.
und den Jahren danach kamen, arbeiten laut dem Artikel 67 % der Männer in einem geregelten Beschäftigungsverhältnis. Leider viel zu oft unterhalb ihrer eigentlichen Qualifikation.
Und dafür wenige Frauen. Insgesamt viel viel weniger als deutsche. Also wie soll das irgendetwas lösen können?

Du hast 200 Menschen von diesen arbeiten 120, der Rest bezieht Rente sind Kinder, ist in Ausbildung, Praktikum, krank oder sonst was.

Um jetzt das Problem zu lösen lässt du Leute ins Land von denen von 200 nur 80 arbeiten und auch noch im Schnitt viel weniger verdienen. Inwiefern kann das Probleme beseitigen? Das ist doch völlig bekloppt.

Du kannst ergo nur Leute ins Land lassen von denen entweder mehr arbeiten, gut qualifiziert sind oder gute Chancen haben sich zu bilden, damit die, die das nicht können, vom Sozialstaat aufgefangen werden.
Erst dann kannst du als nicht gleichwertig bezahlte Fachkraft hier sinnvoll arbeiten.
Sicher korrekt, macht aber insgesamt gesehen das Kraut nicht fett.
Die Probleme werden zunehmen, wenn die Regierung so weiterwurstelt.
Wenn du nun kommst und von Qualität redest und gleichzeitig unterschwellig die Remigration forderst, dann ist das einfach nur an der Lebensrealität vorbei.
Ja, anders wirst du dieses Dilemma nicht lösen können. Das ist hart, aber notwendig. Außerdem ist das was du unter Remigration verstehst sowieso etwas anderes. Du glaubst bestimmt an "Deportationen", statt an die Ausweisung von Menschen ohne Bleiberecht und eine Interessengeleitete Zuwanderung.

Helmut Schmidt würde sich im Grabe umdrehen wenn er die Politik mitbekommt.
 
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Noch eine kleine Fakten-Ergänzung.

Durchgelesen haste dir das aber schon noch, oder?


Der Niedriglohnsektor wird langsam kleiner. Er war aber auch schon immer da! Bis 1990 hieß dieser Sektor für die BRD im Wesentlichen DDR, danach dann Ostdeutschland und nun Flüchtlinge. Sollte man nicht vergessen.

Ohne Niedriglohnsektor gäbe es viele Komfortdienstleistungen so gar nicht mehr. Es fängt doch schon bei der Gastronomie an. Jüngst erst wieder mit einem Restaurantbetreiber gesprochen, dass man als Koch in der Branche deutlich über 3.000 € verdient, während man im Service nach Tarif fast 1.000 € (!) weniger bekommt. Funfact dabei: Im Service arbeiten bei ihm fast nur Migranten, weil es keinen Deutschen gibt, der für das Geld arbeiten wollen. Funfact2: Er ist mit seinen Leuten deutlich zufriedener als mit den von der AG zwangsgeschickten Kartoffeln.

Schau mal wie es in der Pflege aussieht.

Nicht nur da. War grad in Essen im Uniklinikum. Dort haben fast alle Kräfte in der Pflege oder dem Service einen unmittelbaren oder in der Vorgeneration zu findenden Migrationshintergrund.

Oder in der Reinigungsbranche.

Ich sage ja, da wo es um Komfortdienstleistungen geht, da geht es ohne Menschen mit Migrationshintergrund überhaupt nicht mehr. Deswegen finde ich diese Debatten von Rechts auch so weltfremd und verlogen.

Da kann man einfach in einen Bereich schauen wo nur Deutsche arbeiten. Da arbeite ich, so in Uniform, schon 28 Jahre.
Nimmt man jetzt alle Mitarbeiter mit Migrationshintergrund und wirft die raus damit diese remigriert werden können. So werden ziemlich viele Stellen frei. In diesem Bereich ist der Anteil an Mitarbeitern mit Migrationshintergrund vermutlich sogar höher als im Bundesschnitt. Der Anteil von AfD Mitgliedern ist dagegen ziemlich sicher weit unter dem Bundesschnitt.
 
Du hast 200 Menschen von diesen arbeiten 120, der Rest bezieht Rente sind Kinder, ist in Ausbildung, Praktikum, krank oder sonst was.
Früher waren die Beschäftigungsquoten von Migranten aber höher. Sogar 2022 noch:

Die Quote stieg demnach um 1,5 Prozentpunkte auf 69,8 Prozent Ende 2022 an. Laut Studienmitautor Thomas Liebig ist dies der höchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen Anfang der 2000er-Jahre. Bei im Inland Geborenen beträgt diese Quote laut OECD 78,9 Prozent.
Quelle: Beschäftigungsquote von Migranten auf Höchststand

Warum die jetzt angeblich gesunken ist weiß ich nicht.
Um jetzt das Problem zu lösen lässt du Leute ins Land von denen von 200 nur 80 arbeiten und auch noch im Schnitt viel weniger verdienen. Inwiefern kann das Probleme beseitigen? Das ist doch völlig bekloppt.
Deswegen müssen noch mehr noch schneller in Arbeit.

Und "viel weniger verdienen" da kannst du dich bei den Arbeitgebern beschweren.
Wie hier schon oft geschrieben wurde: viele Migranten machen Jobs die kein Deutscher für das Geld machen würde.
 
Arbeiten reicht nicht, wenn es an Qualifizierung mangelt. Es wäre viel sinnvoller eine gezielte Migration in unseren Arbeitsmarkt zu ermöglichen, mit der man qualifizierte Personen anlockt.
 
Arbeiten reicht nicht, wenn es an Qualifizierung mangelt. Es wäre viel sinnvoller eine gezielte Migration in unseren Arbeitsmarkt zu ermöglichen, mit der man qualifizierte Personen anlockt.
Es gibt auch Jobs wofür man keine besonderen Qualifizierungen braucht. Die muß ja auch jemand machen.

Aber sonst gebe ich dir Recht. Das will der Staat ja auch erreichen. Gezielte Beschäftigung in bestimmten Fachbereichen durch Zuwanderung.

Allerdings müssen dann auch mehr ausländische Abschlüsse anerkannt werden, wenn das Ausbildungsniveau ähnlich ist.
 
Ja, ich verstehe sowieso nicht warum man sich nicht an Kanada und Australien orientiert und eine gezielte Migration eröffnet. Da kann man man sowohl berufliche Qualifikation als auch sprachliche Fähigkeiten verlangen, die Länder gucken ja sogar ob Migranten extremistisch sind oder ob sie sich voraussichtlich gut und schnell integrieren können.

Das darf natürlich nicht zu Lasen von Flüchtenden und Verfolgten gehen! Das Grundrecht auf Asyl uns subsidiären Schutz steht nicht zur Debatte!
 
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