Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Ich kann Tierwohl nicht kaufen. Vielleicht kann ich es durch bestimmtes Kaufverhalten allenfalls ein wenig zum Besseren steuern. Wenn ich keine strengen, politischen Vorgaben mache, dann wird das nix mit dem der Sonne scheint allen aus dem Hintern Tierwohl.
 
Man gebe den Menschen CO2 Zertifikate und lasse sie damit handeln. Das regelt das Problem ziemlich einfach. Wer meint, er müsse viel Fleisch essen, egal wie teuer, der ist halt ziemlich schnelle seine Zertifikate los und muss nachkaufen. Der, der wenig Geld hat, und sich folglich teures Fleisch weniger einfach leisten kann, der hat darüber dann eine Einnahmequelle. Das würde sich vermutlich ziemlich schnell ziemlich gut einpendeln und vermutlich auch dazu führen, dass die Menschen deutlich weniger Fleisch konsumieren.

Und wer hat wo definiert, dass krasser, jeden Tag Fleischkonsum eine Art Menschenrecht darstellt?
Ahh ja und wer kontrolliert die Einhaltung dann und wie soll der Zahlungsverkehr (möglichst unübrokratisch) abgewickelt werden?
Und wie sieht das auf dem Land aus, wenn ich mir einfach auf meinem eigenen Grundstück privat 40 Hühner halte und daher gar kein Fleisch per CO2-Zertifikat einkaufen muss?
Und kann ich dann einfach für die gleiche Menge Zertifikate im Jahr 100 Hühner essen und somit sogar mehr Fleisch, als wenn ich im Jahr eine Kuh esse, die mehr CO2 produziert?

Sorry, aber dein CO2-Zertifikatevorschlag hinkt vorne und hinten. ;)
 
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Sorry, aber dein CO2-Zertifikatevorschlag hinkt vorne und hinten.
Nicht nur das, es führt ewig und drei Tage auch zu gar nichts, sondern zu noch mehr Hetze und Kampf der Gruppen untereinander.
Man sollte endlich mal merken, dass das ewige Finger heben und bevormunden wollen mit Verboten etc. zu gar nichts führt, es löst sich von ganz alleine!

Der Fleischkonsum in DE sinkt kontinuierlich, letztes Jahr sogar deutlich

Wie bei so vielen Streitpunkten Individualverkehr, Auto, Flugzeug, Konsum etc etc. stirbt das mit der Zeit aus. Die Generationen ticken schon ziemlich unterschiedlich und in den nächsten 20 Jahren werden sehr viel mehr Menschen sterben, die als Generation mit grenzenlosen Konsum und Freiheiten eher groß geworden sind und die anderen rücken nach, meine Generation hängt so dazwischen, aber ist auch nach meiner Beobachtung die radikalste in beiden Lagern.

Insoweit kann man das Land entweder weiter spalten oder einfach die Zeit für sich arbeiten lassen.

Ich erinnere mal daran, das noch in den 1980er, teilweise sogar den 1990er die Kippe und der Alkohol, privat, in der Öffentlichkeit, Rundfunk und TV zum guten Ton gehörte.
Kein Tatort, Alte oder Derrik oder sonstiges TV, ohne die Kippe im Mund und den Alkohol in der Hand, es wurde in Mittagspausen getrunken und noch in den 1980er Jahren konnte man froh sein, wenn man Freitags ab Mittags, bei großen Versicherungen, Banken, Verwaltung-> Büro jemand nüchtern ans Telefon bekommen hat.
Ist alles ausgestorben, durch die Veränderungen in den Generationen und der Gesamtbevölkerung, genauso wird es hier auch passieren. Man kann das aber nicht erzwingen, wenn man das macht endet es; wie es gerade im Land bestellt ist:
 
Ich kann Tierwohl nicht kaufen. Vielleicht kann ich es durch bestimmtes Kaufverhalten allenfalls ein wenig zum Besseren steuern. Wenn ich keine strengen, politischen Vorgaben mache, dann wird das nix mit dem der Sonne scheint allen aus dem Hintern Tierwohl.
Guten Morgen.

 
Apropos Agrardiesel: Tanken Bauern ihre privaten Dieselfahrzeuge eigentlich auch an den verbilligten Zapfsäulen?
Ich kenne das von einem bekannten Landwirt, der jetzt in Rente ist. Der hatte eine eigene Zapfsäule, wo er sein diesel getankt hatte. Da kam an und wann ein Tankwagen und hat die aufgetankt.
Frag aber nicht, ob der diesel oder Heizöl geladen hatte. :D
Auch mit Knüppeln? Oder Wasserwerfern und Tränengas? :ugly:
Sie werden am Trecker festgeklebt. :haha:
Ich kann Tierwohl nicht kaufen. Vielleicht kann ich es durch bestimmtes Kaufverhalten allenfalls ein wenig zum Besseren steuern. Wenn ich keine strengen, politischen Vorgaben mache, dann wird das nix mit dem der Sonne scheint allen aus dem Hintern Tierwohl.
Du kannst auf tierische Produkte verzichten.
 
Ich kenne das von einem bekannten Landwirt, der jetzt in Rente ist. Der hatte eine eigene Zapfsäule, wo er sein diesel getankt hatte. Da kam an und wann ein Tankwagen und hat die aufgetankt.
Frag aber nicht, ob der diesel oder Heizöl geladen hatte. :D
Nicht sondern ungewöhnlich, besonders nicht bei größeren landwirtschaftlichen Betrieben und in Ostdeutschland evt. sogar noch was weniger als in Westdeutschland.

Im Nachbarort, wo ich herkomme, war zu DDR-Zeiten z.B. auch eine größere LPG, die hatten auch zwei eigene Zapfsäulen, um die Traktoren und Mähdrescher mit Diesel zu betanken. Nach der Wende ist die LPG privatisiert worden und die beiden Zapfsäulen werden bis heute weitergenutzt.

Du kannst auf tierische Produkte verzichten.
Du kannst auch auf jegliche pflanzliche Produkte verzichten die in die Umwelt und das Grundwasser stark belastenden riesigen Monokulturen produziert werden (z.B. Kaffee, Bananen, Avocados, Tomaten, ect.) und mit mit großen Mengen Schweröl in die Luft blasenden Frachtschiffen über die Weltmeere kutschiert werden müssen und künftig nur noch die eingeschränkte regionale pflanzliche Auswahl essen.

Könnte aber eine sehr eintönnige Ernährung werden und machen die "veganen With Knights" mehrheitlich ebenso nicht... ;)
 
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Ich kann Tierwohl nicht kaufen.
Kann man. Früher, als ich noch in Wolfsburg arbeitete, bin ich täglich auf dem Rückweg an meiner Biobäuerin vorbeigefahren. Also so richtige Biobauern, nicht so ein absurder esoterischer Demeterkram mit "Man muss ein Horn eines Stieres in ein Feld eingrabe, um die Kraft des Stieres in das Korn zu bringen", sondern eine studierte Diplombäuerin mit Nachhaltigen Ansätzen und ganz viel Handarbeit anstatt Giftkeulen. Und die haben auch Schweine, Hühner, Gänse und Rinder. Da fährt man dann zum Schlachtfest und holt die Weihnachstsgans und das sind freilebende Tiere.

Die insgesamt auf diese Art und Weise produzierten Lebensmittel (es fällt mir schon schwer von Produziert und Produkt zu reden, weil es denkende und fühlende Lebewesen sind) sind natürlich begrenzt, geht es um Fleisch. Wir müssten unseren heutigen Konsum erheblich reduzieren und das Fleisch würde entsprechend teurer werden. Und Das Fleisch ist wirklich lecker. Ob es gesünder ist, ist eine andere Frage. Erst einmal ist es leckerer und dem Tier ging es erheblich besser. Geschlachtet wird es trotzdem.

Auch die Äcker sind weniger ergebig, enthalten mehr Pilzgifte, zerstören aber die Böden nicht, haben eine funktionieren und vielfältige Fauna und Flora und die Lebensmittel enthalten mehr Mineralien, weil sie ohne Turbodüngung langsamer wachsen. Gerade sinnvolle auf den jeweilichen Boden angepasste Fruchtfolgen helfen.

Das ist alles über Jahrzehnte erprobt, wissenschaftlich angesichert etc. Das funktioniert, es macht aber mehr Arbeit und die Erträge sinken. Aber auch nur mittelfristig, denn langfrisitig funktkioniert unsere aktuielle Landwirtschaft nicht. Sie ruiniert die Boden und in wenigen Generationen war es das mit üppigen Ernten. Aber heute kann man Profit machen, was der einzige Sinn unseres Wirtschaftssystems ist.

Die Grünen wollen nun hin zu eine langfristig gesicherten Versorgung auf Kosten des schnellen Profits. Un d jetzt kann man sehen, wer dafür ist und wer dagegen. Ich bin für langfristig funktionierende System und gegen Raubbau an der Natur, weil wir uns selber den Ast absägen, auf dem wir sitzen.

Aber alles, was langfrisitg gedacht wird, wie z.B. die Energiewende, widerspricht in der Regel dem Turbokapitalismus mit hemmungslosem Wachstum und hemmungsloser Zerstörung. Darum verstehe ich nicht, warum unsere Konservativen, die nach Namensgebung doch erhaltend sind, so eindeutig für den Raubbau sind.

Warten wir die nächsten Jahre ab, wie es laufen wird. Ich ahne schlimmes. Anstatt sich hinzusetzen und gemeinsam zu entscheiden, wie wir am besten durch Klimakrise und andere kommen, macht jede Partei Klientalpolitik, denkt nur an minimales und in Summe zerstören wir weiter die Grundlage unseres Lebens. Die letzten fünf Dürre Jahre waren auch ein Resultat unserer Wirtschaftsform.
 
Bei Lebensmitteln aber häufig nicht.


Aber nur wenn die Unternehmen tarifgebunden sind. Es gibt ganze Branchen die sich nicht daran halten brauchen.
Da ist es Aufgabe zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber.
Ja, es fließt viel ab, weil viele ihre Vermögen scheinbar in Sicherheit bringen wollen und dabei die politische Stabilität in der Regel vergessen. Ich hab auch Geld in Indien angelegt. Und, ist es dort "sicher"? Und Du musst berücksichtigen, wieviel Geld in unser Land fließt. Es gibt meiner Einschätzung nach eher einen Ausverkauf. Es gibt kaum noch große deutsche Firmen, bedeutende Aktieinanteile liegen immer im Ausland.

Und in die Röhre schauen die Besitzlosen. Aber wer hat sich jemals um Sklaven und deren Bedürfnisse bekümmert? Auch jetzt sehe ich einen krassen Widerspruch zwischen den Interessen. Eingespannt werden die hunderttausenden Kleinbauern, profitieren von den zurückgenommenen Subventionen werden überproportional die großen Bauern mit mehreren tausend Hektar. Aber mit ihrer Lobby, dem Bauernverband, spannen sie ihre willigen Schafe ein.

Und genau darum wird so massiv gegen grüne Politik intrigiert. Sie würde der Mehrheit im Land nützen, einzig die Superreichen profitieren kurzfristig nicht wirtschaftlich. Und von dieser Seite ebenso wie von den destruktiven Faschisten, wird an der Demontage der Regierung und sozialer Systeme gearbeitet.

Unser Landwirtschaftsminister kann sagen was er will, es hört eh keiner zu. Stattdessen hört man auf die Einpeitscher und Hetzer. Wenn ich aktuell die Springerpresse, insbesondere die Welt, lese, könnte ich kotzen. So ist das mit dem "mündigen" Bürger. Und wie immer gilt: Bildung würde helfen.

Wir haben einen Kuchen, den es zu verteilen gilt. Zum einen kann man natürlich den Kuchen größer oder kleiner machen, zum anderen geht es darum, wer wieviel bekommt. Alle, die sich jetzt mit den Bauern solidarisieren vergessen, dass die Zeche irgender bezahlen muss. Und alle die, die starke Vertretungen habne, schneiden sich stetig größere Stücken ab, nur der Rest, ohne starke Vertretung, wie z.B. Mernschen in sozialen Berufen, bekommen relativ weniger und weniger.

Lernen wir also: Eine starke Vertretung hilft. Bei der Gelegenhbeit gilt meine Solidarität den Lokführern, einer immer noch massiv ausgebeuteten Subpopulation, die ab morgen wieder streiken. Wird sich unsere Regierung auch solidarisieren? Natürlich nicht.

Es ist auch nicht Aufgabe der Regierung sich zu solidarisieren wenn Tarifpartner neue Verträge verhandeln.
Ja, es fließt viel ab, weil viele ihre Vermögen scheinbar in Sicherheit bringen wollen und dabei die politische Stabilität in der Regel vergessen. Ich hab auch Geld in Indien angelegt. Und, ist es dort "sicher"? Und Du musst berücksichtigen, wieviel Geld in unser Land fließt. Es gibt meiner Einschätzung nach eher einen Ausverkauf. Es gibt kaum noch große deutsche Firmen, bedeutende Aktieinanteile liegen immer im Ausland.

Und in die Röhre schauen die Besitzlosen. Aber wer hat sich jemals um Sklaven und deren Bedürfnisse bekümmert? Auch jetzt sehe ich einen krassen Widerspruch zwischen den Interessen. Eingespannt werden die hunderttausenden Kleinbauern, profitieren von den zurückgenommenen Subventionen werden überproportional die großen Bauern mit mehreren tausend Hektar. Aber mit ihrer Lobby, dem Bauernverband, spannen sie ihre willigen Schafe ein.

Und genau darum wird so massiv gegen grüne Politik intrigiert. Sie würde der Mehrheit im Land nützen, einzig die Superreichen profitieren kurzfristig nicht wirtschaftlich. Und von dieser Seite ebenso wie von den destruktiven Faschisten, wird an der Demontage der Regierung und sozialer Systeme gearbeitet.

Unser Landwirtschaftsminister kann sagen was er will, es hört eh keiner zu. Stattdessen hört man auf die Einpeitscher und Hetzer. Wenn ich aktuell die Springerpresse, insbesondere die Welt, lese, könnte ich kotzen. So ist das mit dem "mündigen" Bürger. Und wie immer gilt: Bildung würde helfen.

Wir haben einen Kuchen, den es zu verteilen gilt. Zum einen kann man natürlich den Kuchen größer oder kleiner machen, zum anderen geht es darum, wer wieviel bekommt. Alle, die sich jetzt mit den Bauern solidarisieren vergessen, dass die Zeche irgender bezahlen muss. Und alle die, die starke Vertretungen habne, schneiden sich stetig größere Stücken ab, nur der Rest, ohne starke Vertretung, wie z.B. Mernschen in sozialen Berufen, bekommen relativ weniger und weniger.

Lernen wir also: Eine starke Vertretung hilft. Bei der Gelegenhbeit gilt meine Solidarität den Lokführern, einer immer noch massiv ausgebeuteten Subpopulation, die ab morgen wieder streiken. Wird sich unsere Regierung auch solidarisieren? Natürlich nicht.

Es ist auch nicht Aufgabe der Regierung sich zu solidarisieren wenn Tarifpartner neue Verträge verhandeln
Man gebe den Menschen CO2 Zertifikate und lasse sie damit handeln. Das regelt das Problem ziemlich einfach. Wer meint, er müsse viel Fleisch essen, egal wie teuer, der ist halt ziemlich schnelle seine Zertifikate los und muss nachkaufen. Der, der wenig Geld hat, und sich folglich teures Fleisch weniger einfach leisten kann, der hat darüber dann eine Einnahmequelle. Das würde sich vermutlich ziemlich schnell ziemlich gut einpendeln und vermutlich auch dazu führen, dass die Menschen deutlich weniger Fleisch konsumieren.

Und wer hat wo definiert, dass krasser, jeden Tag Fleischkonsum eine Art Menschenrecht darstellt?
So ist meine Idee auch. Ich nenne es CO2 Konto. Täte den Rahmen hier sprengen.
Geht aber in die gleiche Richtung. Umverteilung durch Ressourcen Verbrauch.

Ich muss mit meiner Frau sprechen, dass ich ein Recht auf jeden Tag Fleisch habe. Kommt Fisch oben drauf oder ist das auch wie Fleisch? Frage für meinen Schwager.
 
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Am Ende ist das alles eine Frage der Kommunikation.

Lokale Bauern hier haben einfach Angst, weil die Forderungen an sie explodieren.

- bessere Haltungsbedingungen
- mehr Biolandwirtschaft
- neue Geräte
- Entfall der Agrarförderung - wirkt sich direkt auf den Gewinn aus

Man hätte das transparenter und mit klaren Fristen machen müssen. So ist das wahrscheinlich für viele kleine Höfe das Ende und die Ackerflächen werden von wenigen Großbetrieben übernommen werden, die Bilanzsummen haben um die notwendige Kapitalisierung für das alles zu erlangen. Das kann man eigentlich nicht wollen.
 
Die Wurzel allen übels sind die Discounter, die die Preise dtücken.
Vorher Preise festlegen und im Zweifel halt weniger anbauen oder die Flächen verpachten.
 
Du kannst auch auf jegliche pflanzliche Produkte verzichten die in die Umwelt und das Grundwasser stark belastenden riesigen Monokulturen produziert werden (z.B. Kaffee, Bananen, Avocados, Tomaten, ect.) und mit mit großen Mengen Schweröl in die Luft blasenden Frachtschiffen über die Weltmeere kutschiert werden müssen und künftig nur noch die eingeschränkte regionale pflanzliche Auswahl essen.
Ich ernähre mich ausschließlich von meinem Wald.
Da laufen Rehe und Hasen herum und ab und zu landet mal ein Igel aufm Grill. :D
 
Und wie sieht das auf dem Land aus, wenn ich mir einfach auf meinem eigenen Grundstück privat 40 Hühner halte und daher gar kein Fleisch per CO2-Zertifikat einkaufen muss?
Du musst für alles irgendwas kaufen. Hühner leben ja nicht von Lust und Liebe. Du musst Hühnerfutter kaufen, bei 40 Tieren ggf Medikamente und und und. Das hat auch seinen CO2 Preis.

Du kannst an alle Produkte ein CO2 Preisschild mit anhängen. Was du wie mit deinem Jahresbudget dann anstellst, das ist dem Rest von uns wumpe. Und wenn es nicht reicht, dann musste eben Zertifikate von wem anderes kaufen.
 
Du kannst an alle Produkte ein CO2 Preisschild mit anhängen. Was du wie mit deinem Jahresbudget dann anstellst, das ist dem Rest von uns wumpe. Und wenn es nicht reicht, dann musste eben Zertifikate von wem anderes kaufen.
Wenn du ausnahmslos an alles, inkl. Ausgangsvorraussetzungen, eine CO2 Bepreisung hängst würdest du dir nichts mehr leisten können, was du nicht aus eigenen Samen, in vollständiger Handarbeit, mit eigenen Brunnen, im eigenen Garten gezogen hast.
Sorry, aber was du hier schreibst ist unter aktuellen Gegebenheiten einfach völlig illusorisch und so gar nicht umsetzbar...
 
Du musst für alles irgendwas kaufen. Hühner leben ja nicht von Lust und Liebe. Du musst Hühnerfutter kaufen, bei 40 Tieren ggf Medikamente und und und. Das hat auch seinen CO2 Preis.
Meine Großeltern hatten bestiommt 30 Hühner oder auch mehr, inklusive hahn.
Die hatten viel Land, also Brachland, auf der auch kühe liebten. dort holten sich die hühner alles ausm boden, was sie brauchten. Ich kann mich nicht erinnern, dass die mal extra Futter gekauft haben. hühner essen halt alles, was du ihnen zuwirfst.
Und die -Tiere haben echt super geschmeckt. :D
Aber das ist auch schon 40 jahre her.
Wenn du ausnahmslos an alles, inkl. Ausgangsvorraussetzungen, eine CO2 Bepreisung hängst würdest du dir nichts mehr leisten können, was du nicht aus eigenen Samen, in vollständiger Handarbeit, mit eigenen Brunnen, im eigenen Garten gezogen hast.
Sorry, aber was du hier schreibst ist unter aktuellen Gegebenheiten einfach völlig illusorisch und so gar nicht umsetzbar...
Muss man aber machen. Wenn du CO2 als Gegner auswählst, musst du alles im Preis einrechnen, also auch das CO2. und eben nicht nur den, den das Tier selbst erzeugt, sondern eben alles andere auch, Weiterverarbeitung, Transport, Entsorgung.
Ich weiß nicht, ob man das pauscahlisieren kann, aber irgendwann muss man das besteuern, wenn man CO2 bepreisen will.
 
Meine Großeltern hatten bestiommt 30 Hühner oder auch mehr, inklusive hahn.
Die hatten viel Land, also Brachland, auf der auch kühe liebten. dort holten sich die hühner alles ausm boden, was sie brauchten. Ich kann mich nicht erinnern, dass die mal extra Futter gekauft haben. hühner essen halt alles, was du ihnen zuwirfst.
Und die -Tiere haben echt super geschmeckt. :D
Aber das ist auch schon 40 jahre her.
Meine Oma väterlicher Seite hatte auch immer so um die 15 Hühner, die auf dem ganzen Hof (etwa 2000qm) rumgelaufen sind. Das einzige was sie 2-3 mal die Woche zugefüttert hat waren gekochte Kartoffeln, mit etwas Legemehl (gemahlener Mais, Gerste, usw), damit sie besser legen. Ansonsten natürlich noch Wasser und haben sie ab und zu die Essenreste bekommen. Den Rest haben sie sich im im Boden zusammengesucht.

Muss man aber machen. Wenn du CO2 als Gegner auswählst, musst du alles im Preis einrechnen, also auch das CO2. und eben nicht nur den, den das Tier selbst erzeugt, sondern eben alles andere auch, Weiterverarbeitung, Transport, Entsorgung.
Ich weiß nicht, ob man das pauscahlisieren kann, aber irgendwann muss man das besteuern, wenn man CO2 bepreisen will.
Das kannst du aber eben nicht mit einem Schlag und der Brechstange machen und ohne das soweit möglich CO2 neutrale Technologien kosteneffizente Alternativen da sind, die aktuell verwendeten CO2 intensiven ersetzen können. Sonst bleibt es halt nicht bezahlbar.

Es wurde da nun einmal Jahrzehnte an Inovation und Investition (bewusst) verpennt und die Lösung heißt dann nun einmal leider nicht "machen wir einfach alles möglichst teuer", außer dir ist halt scheiß egal das dann ein großer Teil der Bevölkerung sich das Essen nicht mehr leisten können wird. Völlig egal ob es dann tierisch ist, oder pflanzlich angebaut wurde.
 
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Du musst für alles irgendwas kaufen. Hühner leben ja nicht von Lust und Liebe. Du musst Hühnerfutter kaufen, bei 40 Tieren ggf Medikamente und und und. Das hat auch seinen CO2 Preis.

Du kannst an alle Produkte ein CO2 Preisschild mit anhängen. Was du wie mit deinem Jahresbudget dann anstellst, das ist dem Rest von uns wumpe. Und wenn es nicht reicht, dann musste eben Zertifikate von wem anderes kaufen.
Äh nein!
Das ist komplett falsch!

Modernere Bauern oder moderne Biobauern haben eine fast komplette Kreislaufwirtschaft wo sie wenn es richtig läuft gar nichts dazu kaufen müssen. Fahrbare Hühnerställe werden auf gewissen Wiesen alle 2-3 Wochen um 2-300 Meter versetzt und die Hühner ernähren sich komplett aus dem Boden, genau das gleiche bei Kühen, ob jetzt Fleisch oder Milchhaltung, aber bei Fleischhaltung einfacher. Die Kühe werden von Fühjahr bis Herbst von einer Weide zur anderen gebracht und grasen dort und der Bauer erntet 2-3 mal im Jahr von seinen Wiesen (Brachland) das Heu, das er zu Ballen presst und in den Wintermonaten im Stall verfüttert. Wenn die Heu Ernte gut ist, müssen sie rein gar nichts dazu füttern.
So in etwa läuft moderne Landwirtschaft, kann man sich auch in unzähligen Reportagen auf NDR, SWR, BR anschauen!

Und selbstverständlich kann man das als Privater mit dem nötigen Land auch im kleinen nachahmen, funktioniert übrigens auch genauso mit Schweinen, die kann man auch Freiland halten und dann den gesammten Essenshausabfall noch dazu füttern. Mit den alten Arten, die Gott sei Dank wieder gezüchtet werden, genauso wie bei Hühnern und Kühen (z.B. Harzer Höhenvieh) geht das wunderbar, die brauchen kein Kraftfutter.
 
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Du musst für alles irgendwas kaufen. Hühner leben ja nicht von Lust und Liebe.
Hühnereier sind der klassische Eiweislieferant. Jeden Tag ein Ei und mal lebt gesund. Dazu bedarf es einer handvoll Getreide und idealerweise lässt man die Hühner durch die Felder laufen und insekten picken und "Unkräuter" essen.

Aber all das ist weit von "Regierung" entfernt. Wir sollten zu den Bauernprotesten zurückkommen. Heute scheint es schon viel ruhiger zu sein.
 
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