Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Nach man kenne keine Parteien mehr, jetzt man kenne nur noch Privilegierte.
Kennt man sonst ja eigentlich ehr aus Lager der LGBT-10XL gerechtere Gesellschaftskämpfer, dass man gleich ganze Bevölkerungsteile einfach mal ganz pauschal über den Kamm für priviligert erklärt.
Vorzugsweise wenn sie weiß und männlich sind, oder auch weiblich, weiß sind und Dreadlocks tragen und auch wenn sie eigentlich gar nicht wirklich priviligiert(er) sind.

Aber auch egal, sie sind weiß und männlich und / oder haben Dreadlocks, das reicht, genauso wie im sozialen Gefüge Deutscher zu sein!
Einfach, schnell, "gerecht", so einfach kann das gehen.
Jedes Standgericht braucht unter Garantie länger für sein Urteil. :ugly:
 
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Kennt man sonst ja eigentlich ehr aus Lager der LGBT-10XL gerechtere Gesellschaftskämpfer, dass man gleich ganze Bevölkerungsteile einfach mal ganz pauschal über den Kamm für priviligert erklärt.
Vorzugsweise wenn sie weiß und männlich sind, oder auch weiblich, weiß sind und Dreadlocks tragen und auch wenn sie eigentlich gar nicht wirklich priviligiert(er) sind.

Aber auch egal, sie sind weiß und männlich und / oder haben Dreadlocks, das reicht, genauso wie im sozialen Gefüge Deutscher zu sein!
Einfach, schnell, "gerecht", so einfach kann das gehen.
Jedes Standgericht braucht unter Garantie länger für sein Urteil. :ugly:
Alles eine Frage des Standpunkts. Ich sag mal so, als Schwarzer oder dunkelhäutiger Mensch mit orientalischen Namen hast du in der Regel paar Arschkarten mehr auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt, als ein Max, Kevin und Justin.
 
Alles eine Frage des Standpunkts. Ich sag mal so, als Schwarzer oder dunkelhäutiger Mensch mit orientalischen Namen hast du paar Arschkarten mehr auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt, als ein Max, Kevin und Justin.
Du hast durchaus genauso die A-Karte auf dem Arbeitsmarkt wenn du weiß und männlich bist, aber im falschen Problembezirk wohnhaft bist.
Das ist absolut keine reine Frage von "biologischen Besonderheiten", sondern schlicht eine ganz allgemeine Frage von vorhandenen Klischees und Vorurteilen und die können treffen und treffen männliche Weiße genauso, wie sie z.B. afrodeutsche Menschen hier im Land treffen.

Pauschal entsprechend alle in einer Bevölkerungsgruppe einfach auf Basis von Hautfarbe und Geschlecht als priviligiert abzustempeln und somit auch die dort ebenso existenten Probleme und Nachteile klein zu reden, ist am Ende genau die selbe Form von Rassimus und Diskriminierung, die man ja eigentlich meint anprangern und bekämpfen zu wollen. ;)
 
Nun das ist ja schon wahr, aber wenn man vereinfacht davon spricht kehrt man den institutionellen Rassismus unter den Tisch.
Dein Beispiel mit dem Bezirk zeigt das ganz schön, du bekommst vlt. den Job in der Dönerbude nicht weil
du "weiß" bist und das ist natürlich auch Rassismus.
Aber du wurdest auch in diesem Bezirk nie von der Polizei rausgezogen weil du weiß bist.

Zugegeben, dieses Problem wird immer kleiner und das ist gut so, aber das gibt es.
 
Aber du wurdest auch in diesem Bezirk nie von der Polizei rausgezogen weil du weiß bist.
Ich behaupte sicherlich nicht, oder will wegdiskutieren, das es da Beamte gibt, die das aus rein rasstischen Motiven missbrauchen.
Allerdings ist es nunmal auch nicht wegzudiskutieren das es halt lokal durchaus bestimmte Bevölkerungsgruppen gibt die in bestimmten Verbrechensarten dominant vertreten sind.

Schaue ich z.B. an den Leopoldplatz in Berlin, was das dealen mit Drogen und illegalen Tabakwaren angeht, sind es zum Beispiel nun einmal, ebenso nicht wegdiskutierbar, nahezu ausschließlich männliche Vietnamesen und Afrikaner, die dort als Dealer tätig sind.

Dort in dem Umkreis also jemanden der weiß und männlich ist anzuhalten, wenn man die Dealer versucht rauszukämen, wäre reine Zeitverschwendung. ;)
 
Wir nicht. Aber die Ukraine. Hast du das noch nicht mitbekommen?
Russland ist agressiv und eine Bedrohung.
Deswegen muß die Bundeswehr und Nato modernisiert und aufgestockt werden.
Ich denke wir haben wichtigere Dinge, die man mit dem Geld tun muss. Die soziale Frage und der Klimawandel sind wichtiger als die Ukraine und sicher wichtiger als die NATO.
 
Ich denke wir haben wichtigere Dinge, die man mit dem Geld tun muss.
Sagt der, der sonst immer den Genderschwachsinn hier gepostet hat. :ugly:

Die soziale Frage und der Klimawandel sind wichtiger als die Ukraine und sicher wichtiger als die NATO.
Das eine hängt leider mit dem anderen zusammen. Zumindest die wirtschaftlichen und sozialen Folgen des Ukrainekrieges.
Dazu kommt die Inflation bzw die wird dadurch verstärkt.
Klimawandel ist noch ein anderes Thema und auch sehr wichtig.
 
@Nightslaver
Es gibt reichlich Untersuchungen, dass man mit nem ausländisch klingenden Namen schwerer eine Arbeit und eine Wohnung bekommt, als ein Deutscher. Das ist einfach nicht weg zu diskutieren. Daher ist es vollkommen richtig, dass bei manchen Bevölkerungsgruppen paar benachteiligende Filter hinzukommen, im Vergleich zum Unterschicht-Kevin. Und da Kevin in seiner Gesellschaft lebt, hat er viel mehr Chancen Diskriminierungen zu umgehen, als "Handicap" Migrationshintergrund.

Edit: Falsch wäre es jetzt wenn wir beide als eventuell Angehörige dieser Schichten, uns darüber streiten. Vielmehr wäre es gut, wenn wir uns solidalisieren, denn im Endeffekt haben wir das gleiche Ziel: Die Auflösung gesellschaftlich aufgestellter Nachteile und eine gerechtere Verteilung ;)
 
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Ich behaupte sicherlich nicht, oder will wegdiskutieren, das es da Beamte gibt, die das aus rein rasstischen Motiven missbrauchen, aber es ist nunmal auch nicht wegzudiskutieren das es halt lokal durchaus bestimmte Bevölkerungsgruppen gibt die in bestimmten Verbrechen dominant vertreten sind.
Gut, das Argument kann man in meinem eingegrenzten Beispiel zählen lassen.
Aber das selbe passiert ja oft genug auch bei Fußballspielen, am Flughafen etc
 
Daher ist es vollkommen richtig, dass bei manchen Bevölkerungsgruppen paar benachteiligende Filter hinzukommen, im Vergleich zum Unterschicht-Kevin.
Ich glaube das dürfte Unterschicht-Kevin wohl anders sehen, wenn er den Ausbildungsplatz genauso wenig wie Achmet bekommt, nur weil Unterschicht-Kevin aus Köln-Porz kommt und der Ausbilder daher lieber, wegen sozialen Vorurteilen über alle Menschen die aus Köln-Porz kommen, Mittelschicht-Jonas aus Kleindorf nimmt.

Was du hier machst @AzRa-eL, ist im Grunde nur die Situation von zwei Diskriminierten gegeneinander auszuspielen, indem du sagst, der eine Diskriminierte hat es aber mehr verdient, nur weil man ihm seine Hautfarbe ansieht und der andere weniger, weil er die falsche / "richtige" Hautfarbe hat.
 
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Ich glaube das dürfte Unterschicht-Kevin wohl anders sehen, wenn den Ausbildungsplatz genauso wenig wie Achmet bekommt, nur weil Unterschicht-Kevin aus Köln-Porz kommt und der Ausbilder daher lieber wegen Vorurteilen über Menschne aus Köln-Porz, Mittelschicht-Jonas aus Kleindorf nimmt.
Das stimmt. Aber Unterschicht-Kevin wurde zumindest zum Vorstellungsgespräch eingeladen, während Unterschicht-Ahmeds Bewerbung direkt im Müll landete aufgrund des Namens.
Unterschicht-Kevin hat dann noch den Vorteil, als Teil der Mehrheitsgesellschaft, viel mehr Alternativen zu haben, weil es statistisch gesehen viel mehr Betriebe von Deutschen, als von Migranten, gibt.
 
Das stimmt. Aber Unterschicht-Kevin wurde zumindest zum Vorstellungsgespräch eingeladen, während Unterschicht-Ahmeds Bewerbung direkt im Müll landete aufgrund des Namens.

Nö warum? Der Ausbilder schaut in die Mappe, sieht Köln-Porz, Papierkorb und selbst wenn dem so wäre, wie hilft das Unterschicht-Kevin weiter, aussortiert war er deshalb trotzdem schon von Anfang an, egal ob er eingeladen wurde, oder nicht.

Unterschicht-Kevin hat dann noch den Vorteil, als Teil der Mehrheit zu sein, viel mehr Alternativen zu haben.

Also möchtest du die Behauptung aufstellen, dass die absolute Mehrheit der Deutschen völlig grundsätzlich rassistisch eingestellt ist und deshalb einen Achmet von Anfang an systematisch ausschließt, nur weil nicht näher von dir definierte Deutsche im Land in der Mehrzahl sind?

Stellt sich nur die Frage, wäre dem so, warum sind die Aufstiegschancen von Personen aus der Unterschicht, selbst wenn sie deutscher Unterschicht-Kevin sind, trotzdem tendenziell soviel schlechter als von Mittelschicht-Jonas.
Oder anders ausgedrückt, wer aus der Unterschicht kommt bleibt tendenziel viel häufiger auch in der Unterschicht, auch wenn er weiß und männlich ist.

Es spielt bzgl. Chancen also nicht die biologische Herkunft die erste Geige, sondern die soziale Herkunft und weiß und männlich zu sein ist nicht der prägnante Schlüssel nicht benachteiligt zu sein, sondern der soziale Status aus dem man kommt und entsprechend macht dieses ausspielen von Benachteiligten untereinander, nur weil der eine farbig ist und der andere weiß, auch absolut keinen Sinn, außer es geht einem eben dabei gar nicht um mehr Gerechtigkeit, sondern einfach nur um mehr vom Privilegien-Kuchen, für die eigene biologisch-kulturelle Blase. ;)

Gut, das Argument kann man in meinem eingegrenzten Beispiel zählen lassen.
Aber das selbe passiert ja oft genug auch bei Fußballspielen, am Flughafen etc

In diesen Fällen ist es auch oft ehr fraglich, das so zu handhaben.
 
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Einfach, schnell, "gerecht", so einfach kann das gehen.
Sollte man vielleicht mal den osteuropäischen Arbeitern in den deutschen Fleischfabriken aufs Brot schmieren oder der Alleinerziehenden, die zwei Teilzeitjobs hat und trotzdem noch aufstocken muss, wie privilegiert sie doch angeblich sind und selbst Quandt und Co deswegen schon neidisch werden.

Das stimmt. Aber Unterschicht-Kevin wurde zumindest zum Vorstellungsgespräch eingeladen, während Unterschicht-Ahmeds Bewerbung direkt im Müll landete aufgrund des Namens.
Und der Unterschichten-Ronny mit breitesten sächsischen Dialekt hat genau die gleichen schlechten Chancen wie Ahmed.
 
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...oder der Alleinerziehenden, die zwei Teilzeitjobs hat und trotzdem noch aufstocken muss...
Wieso, sie braucht sich doch bloß ihre Dreadlocks abschneiden, selbst wenn sie keine haben sollte und wenn das nicht hilft kann sie sich ja damit trösten das ihre Bank sie jetzt immerhin in Briefen mit Kund*in anschreibt.

So, Problem wieder gelöst und die Welt für die sozial Benachteiligten soviel gerechter gemacht und Morgen darf Tarik Tesfu dann zum Ausgleich wieder einmal darüber klagen, wie wenig priviligiert er als von den Öffentlich Rechtlichen bezahlter farbiger Deutscher Moderator doch ist. :ugly:
 
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Also gibt es kein Rassismus?
Natürlich gibt es auch rein aus gelebter Überzeugung ausgelebten Rassimus.

Das heißt aber eben nicht das jede Diskriminierung, fordergründig erfolgend auf Grund vom Namen, oder der Hautfarbe, auch wirklich aus Rassimus erfolgt.

Sondern kann durchaus auch rein auf Basis von Diskriminierung, auf Grund von damit in Verbindung gebrachten verbreiteten Klischees / negativen Eigenerfahrungen der einzelnen Person im speziellen, erfolgen und dann einfach nur zu pauschal vom Empfänger als Rassimsmus wahrgenommen und kategorisiert werden, obwohl es eben nicht Rassimus, sondern eigentlich "nur" Diskriminierung ist, die da erfolgt.

Diese Form von Diskriminierungen trifft dann aber nicht unwahrscheinlicher ebenso häufig auch bei Gruppen innerhalb der "weißen Deutschen / Europäer" zu, wie eben auch auf "farbige Deutsche / Europäer / Migranten", z.B. eben wegen des sozialen Status, sexueller Orientierung, des Wohnortes, aus dem jemand kommt, oder der abgeschlossenen / nicht abgeschlossenen schulischen Bildung, persönlicher Lebensphilosophie, oder dem gelebten konservativen äußeren Erscheinungsbildes, ect. pp.
Die dann zu einer ganz praktischen Benachteiligung, auch ohne fordergründig passende Hautfarbe, ggf. auch Namen und Geschelcht führen.
 
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Dann missverstehst du wohl Rassismus. Rassismus ist Diskriminierung aufgrund Hautfarbe, Name und Kultur (Religion) - wobei für letzteres in der Sozialforschung zuweilen der differenzierendere Begriff Kulturalismus verwendet wird, um zu verdeutlichen, dass manche nur aufgrund ihrer Kultur diskriminiert werden.

Wie dem auch sei, wenn also Rassismus real ist und Klassismus real ist, dann ist doch logisch davon auszugehen, dass jemand der aus der Unterschicht ist und dazu noch nicht deutsch "gelesen" wird, gleich zwei Risikofaktoren mit sich trägt benachteiligt zu werden.
Ist doch eigentlich simple Mathematik.
 
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