Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Genauso wie das mit den Bauern jetzt.
Auch nö. Die Bauern werden von vorne bis hinten gepampert. Würde man den freien Markt auf die loslassen, die wären bei drei nicht mehr da.

Ein landwirtschaftlicher Betrieb macht in D im Schnitt einen jährlichen Gewinn von über 140.000 €. Klar, das betrifft nicht jeden gleich. Die Größe machts. Aber bei so einer Zahl, mal Hand aufs Herz, da jammert man bei den Landwirten doch auf extrem hohem Niveau!
 
Du willst aber deine Politik umsetzen.
Wenn keiner nichts macht, hast du Stillstand und was das bedeutet, sieht man ja unter unionsgeführten Regierungen.
Einer muss mal anfangen, die Pariser Ziele zu erreichen.
Ist halt auch nicht nachhaltig, wenn die Nachfolger die Uhr wieder zurückdrehen. Und vor allem muss man solche Dinge sinnvoll kommunizieren und da versagt Scholz völlig.
 
Du willst aber deine Politik umsetzen.
Wenn keiner nichts macht, hast du Stillstand und was das bedeutet, sieht man ja unter unionsgeführten Regierungen.
Einer muss mal anfangen, die Pariser Ziele zu erreichen.
Ja aber man kann das auch sozial verträglicher umsetzen. Und nicht mit der Holzhammer Methode.

Du kannst noch 100 mal "nö" schreiben. Das juckt mich nicht!:P

Die Bauern werden von vorne bis hinten gepampert. Würde man den freien Markt auf die loslassen, die wären bei drei nicht mehr da.

Ein landwirtschaftlicher Betrieb macht in D im Schnitt einen jährlichen Gewinn von über 140.000 €. Klar, das betrifft nicht jeden gleich. Die Größe machts. Aber bei so einer Zahl, mal Hand aufs Herz, da jammert man bei den Landwirten doch auf extrem hohem Niveau!
Erstens sind sie (die Politiker) auch da wieder zurückgerudert. Zweitens gibt es auch viele kleinere Betriebe welche deutlich weniger erwirtschaften. Und die müssen genauer kalkulieren.
 
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Auch nö. Die Bauern werden von vorne bis hinten gepampert. Würde man den freien Markt auf die loslassen, die wären bei drei nicht mehr da.

Ein landwirtschaftlicher Betrieb macht in D im Schnitt einen jährlichen Gewinn von über 140.000 €. Klar, das betrifft nicht jeden gleich. Die Größe machts. Aber bei so einer Zahl, mal Hand aufs Herz, da jammert man bei den Landwirten doch auf extrem hohem Niveau!
Ich stelle mir vor jemand sagt:

Das Durchschnittseinkommen aller Arbeitnehmer betrug monatlich 2.244 Euro netto. Da brauchen wir über den Mindestlohn gar nicht reden. Die Arbeitnehmenden jammern auf hohem Niveau.
 
Erstens sind sie auch da wieder zurückgerudert.
In Teilen. Und das auch nur in Form eines Aufschubes in Etappen.

Gibt es auch viele kleinere Betriebe welche deutlich weniger erwirtschaften. Und die müssen genauer kalkulieren.
Sicherlich. Ich muss auch anders kalkulieren wie ein großes Systemhaus. Ich mache auch keine Millionenumsätze. Ich werde auch nicht mit abertausenden Euros im Jahr am Leben gehalten. Ich muss selber zusehen, wie ich mich am Markt behaupte. Wenn man mir den CO2 Preis für Sprit anhebt, dann merke ich das beim Tanken. Wo sind meine steuerlichen Vergünstigungen? Wo ist meine Subvention? Was ist an den Bauern wichtiger als an mir? Warum nimmst du die in Schutz?

Das Durchschnittseinkommen aller Arbeitnehmer betrug monatlich 2.244 Euro netto. Da brauchen wir über den Mindestlohn gar nicht reden. Die Arbeitnehmenden jammern auf hohem Niveau.
Der Median liegt bei was? 1.850 € netto für Alleinstehende?
 
In Teilen. Und das auch nur in Form eines Aufschubes in Etappen.
Und warum nicht gleich so? Warum wird zuerst gesagt das sofort komplett gestrichen wird?
Sicherlich. Ich muss auch anders kalkulieren wie ein großes Systemhaus. Ich mache auch keine Millionenumsätze. Ich werde auch nicht mit abertausenden Euros im Jahr am Leben gehalten. Ich muss selber zusehen, wie ich mich am Markt behaupte. Wenn man mir den CO2 Preis für Sprit anhebt, dann merke ich das beim Tanken. Wo sind meine steuerlichen Vergünstigungen? Wo ist meine Subvention? Was ist an den Bauern wichtiger als an mir? Warum nimmst du die in Schutz?
Bist du selbstständig? Und wenn ja als was?

Ich sage ja auch nicht, dass es falsch ist, wenn gewisse Subventionen gekürzt oder gestrichen werden.
Nur sollte das wie gesagt handwerklich besser und sozial verträglicher gemacht werden.
Und nicht Holzhammer mäßig.
 
Nur sollte das wie gesagt handwerklich besser und sozial verträglicher gemacht werden.
Und nicht Holzhammer mäßig.
Handwerklich besser? Wo lebst du eigentlich? Hast schon mitbekommen, wie das mit den Kürzungen zustande gekommen ist, welche Ursachen das hat?

Aber ja, eigentlich hätte man die Steuer nur einen Teil anheben und gleichzeitig die Pendlerpauschale abschmelzen können. Das wäre sozial verträglicher gewesen. Fragt sich nur für wen? :ugly:

Dass die Subvention des Agrardiesels irgendwann auf der Streichliste auftauchen würde, das wussten die Bauern schon seeeehr lange. Es hat mich sogar gewundert, dass man seitens der Politik so lange damit gewartet hat.

 
Ist halt auch nicht nachhaltig, wenn die Nachfolger die Uhr wieder zurückdrehen. Und vor allem muss man solche Dinge sinnvoll kommunizieren und da versagt Scholz völlig.
Scholz versucht Merkel nachzumachen.
Merkel verstand es gut, den Bürger einzureden, dass sie mit der Regierung nichts zu tun hat. Bei Scholz klappt das nicht.
Ja aber man kann das auch sozial verträglicher umsetzen. Und nicht mit der Holzhammer Methode.
Jedem muss klar sein, dass Klimaschutz nicht zum Nulltarif machbar ist. Jeder muss zahlen.
Dass die Subvention des Agrardiesels irgendwann auf der Streichliste auftauchen würde, das wussten die Bauern schon seeeehr lange. Es hat mich sogar gewundert, dass man seitens der Politik so lange damit gewartet hat.
Das ist ja immer so. Jede lobby verteidigt ihre Subventionen und erklärt, dass man doch erst mal bei den anderen streichen soll.
Daher bin dafür, bei allen zu streichen.
 
Als Selbstständiger kannst du den Sprit ja absetzen, das wird bei Bauern nicht anders sein...das sind ja auch Unternehmer
Die bekommen wie alle erst mal die Umsatzsteuer wieder. Dann werden die Ausgaben zur Minderung des Gewinnes angemeldet. Das ist das, was man gemein als absetzen bezeichnet.
Das ganze Geheule verstehe ich bis heute nicht wirklich...selbst die KFZ-Steuer kannste absetzen...
Das Geheule geht darum, dass die bei der Dieselsteuer 12 ct/l mehr zahlen sollen. Das macht im Schnitt 3.000 € im Jahr aus. Dieser Aufstand ist lächerlich!

Aber sollen die ruhig diesen Vorteil behalten, dafür bekomme ich dann irgendwas anderes von der Allgemeinheit gesponsert. Fände ich nur fair!
Ich scheine dafür zu dämlich zu sein...
Oder zu schlau. Als Angestellter ist das Leben deutlich geregelter und entspannter. Eine bummelige 40h Woche, geregelte Urlaubstage, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Rente und, und, und. Alles schon ganz nette Sachen.
 
Das Durchschnittseinkommen aller Arbeitnehmer betrug monatlich 2.244 Euro netto. Da brauchen wir über den Mindestlohn gar nicht reden. Die Arbeitnehmenden jammern auf hohem Niveau.
In Großstädten ist das halt nichts, denn davon geht schon mindestens die Hälfte für Miete für eine gewöhnliche 2-Zimmer-Wohnung in nicht ganz bescheidener Lage drauf.
 
Oder zu schlau. Als Angestellter ist das Leben deutlich geregelter und entspannter. Eine bummelige 40h Woche, geregelte Urlaubstage, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Rente und, und, und. Alles schon ganz nette Sachen.
ich bin ja kein Angestellter, den Steuerkram macht alles meine Steuerberaterin, weil ich das nicht alles raffe.
Als Angestellte war ich den Launen und den geiz des Chefs ausgesetzt.
Es hat alles Vor- und Nachteile, ich finde die Selbstständigkeot eogentlich recht gut.
 
weil ich das nicht alles raffe
Ich meinte mal bei einer Prüfung, als der Mann vom Finanzamt von mir Erklärungen zu bestimmten Sachverhalten haben wollte, dass ich da keinen Plan von habe, vom Stb abhängig sei und das eigentlich frech finde, dass ich ohne Stb gar nicht bestehen kann. Da sagte der doch kackfrech, dass wenn ich das nicht verstünde, ich auch nicht selbständig sein solle. Das gehöre schließlich dazu. Vorm inneren Auge habe ich den daraufhin mit dem dicksten Wälzer zum Steuerrecht erschlagen. :ugly:
 
Ich meinte mal bei einer Prüfung, als der Mann vom Finanzamt von mir Erklärungen zu bestimmten Sachverhalten haben wollte, dass ich da keinen Plan von habe, vom Stb abhängig sei und das eigentlich frech finde, dass ich ohne Stb gar nicht bestehen kann. Da sagte der doch kackfrech, dass wenn ich das nicht verstünde, ich auch nicht selbständig sein solle. Das gehöre schließlich dazu. Vorm inneren Auge habe ich den daraufhin mit dem dicksten Wälzer zum Steuerrecht erschlagen. :ugly:
Diese typisch deutsche Hybris ist ein enormer Wettbewerbsnachteil für uns. Ich verstehe immer noch nicht, warum wir Deutschen durchschnittlich so sind. Völlig dämlich.
 
Ein landwirtschaftlicher Betrieb macht in D im Schnitt einen jährlichen Gewinn von über 140.000 €.
Das ist brutto, und das ist für Arbeit und Risiko verdammt wenig, Da verkauft man den Hof doch lieber an den nächsten Spekulanten.

Die Lebensmittelpreise sind bei uns ziemlich niedrig. Wenn man die Subventionen für Bauern entfallen lässt, wird das für viele empfindlich teuer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich wohne ja auf dem Land. Bei mir im Dorf gibt es nur Landwirte im Nebengewerbe. Ein Dorf weiter ibt es kleine bzw auch mittlere Betriebe.
Am Hungertuch nagen die alle nicht. Kleinwagen oder alte Gebrauchte werden da auch nicht zur Fahrt ins Einkaufszentrum genutzt.
So schlecht wird es unseren Bauern nicht gehen wie der ein oder andere das gerne darstellt.

Ich halte es übrigens für völlig verkehrt aufgrund von Protesten einer Interessensgruppen notwendige Maßnahmen rückgängig zu machen.
Wer am lautesten schreit bekommt was er will? Kein gutes Zeichen für den politischen Diskurs.
Und da sagt ein recht großer Bevölkerungsanteil einfach nö.
Ist das so?
 
Soweit ich das verstanden habe, ist das die Summe der durchschnittlichen Gewinne je AK.

Kein Plan, warum man bei Landwirten nicht einfach schreiben kann, wie sich das errechnet. Bei keinem anderen Wirtschaftsunternehmen habe ich bisher die Gewinne durch die Arbeitskräfte geteilt gesehen. Ist das historisch so gewachsen?

Ich wohne ja auf dem Land. Bei mir im Dorf gibt es nur Landwirte im Nebengewerbe. Ein Dorf weiter ibt es kleine bzw auch mittlere Betriebe.
Am Hungertuch nagen die alle nicht.
Dazu gerade was gelesen. Ich lese da übrigens häufiger. Ist ganz interessant.

 
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