Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Das muß ja noch gemacht werden.
Am Ende ist ein einzelnes Gesetz aber auch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Ich denke man wird nicht drum herum kommen jeden Wähler und seine Wehwehchen ernst zu nehmen, auch wenn sie noch so dumm und abwegig sind. Die bisherige Arroganz der Altparteien in der Hinsicht hat uns doch erst in die jetzige Position gebracht.
 
Am Ende ist ein einzelnes Gesetz aber auch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Ich denke man wird nicht drum herum kommen jeden Wähler und seine Wehwehchen ernst zu nehmen, auch wenn sie noch so dumm und abwegig sind. Die bisherige Arroganz der Altparteien in der Hinsicht hat uns doch erst in die jetzige Position gebracht.
Das größte Problem ist das Eigentor der Grünen mit dem Energiegebäudegesetz.
Bzw das die ursprüngliche Version zu früh geleaked wurde.
Die haben jetzt den Stempel als Verbotspartei aufgedrückt bekommen. Den werden sie so schnell nicht wieder los.

Das andere große Problem sind die Flüchtlinge. Damit geht die AfD auf Stimmenfang.

Wirtschaftlich aber setzt die AfD sich nicht für die kleinen Leute und Arbeiter ein.
Sie ist auch gegen den Mindestlohn und gegen Bürgergeld.
 
Das größte Problem ist das Eigentor der Grünen mit dem Energiegebäudegesetz.
Bzw das die ursprüngliche Version zu früh geleaked wurde.
Die haben jetzt den Stempel als Verbotspartei aufgedrückt bekommen. Den werden sie so schnell nicht wieder los.

Das andere große Problem sind die Flüchtlinge. Damit geht die AfD auf Stimmenfang.

Wirtschaftlich aber setzt die AfD sich nicht für die kleinen Leute und Arbeiter ein.
Sie ist auch gegen den Mindestlohn und gegen Bürgergeld.
Auch das ist am Ende Symptombekämpfung. Die AfD wird nicht wegen einzelner Fehler gewählt, sondern weil der Wähler sich ganz allgemein nicht Ernst genommen fühlt und dieses Problem muss man endlich angehen, ansonsten wird es garantiert nicht besser.
 
Auch das ist am Ende Symptombekämpfung. Die AfD wird nicht wegen einzelner Fehler gewählt, sondern weil der Wähler sich ganz allgemein nicht Ernst genommen fühlt und dieses Problem muss man endlich angehen, ansonsten wird es garantiert nicht besser.
Naja, ernst genommen wird der Wähler, wenn Probleme die ihm wichtig sind, angegangen und gelöst werden.
 
Was hat sie denn schlimmes angestellt?
Allein mit dem Grundansatz "ich mach den Posten der mir am meisten bringt" statt sich eben explizit für Hessen oder für den Innenministerposten auszusprechen hat sie jede Glaubwürdigkeit verloren. Dazu eine alles andere als professionelle Vorgehensweise bei der Frage nach der BSI Führung.
 
Frage mich nur, wie man Rassismus ernst nehmen soll. Ich war mal auf Afd Kanälen unterwegs und der Tenor lautet dort ständig soviel wie "Messer-Flüchtlinge zersetzen unser Land", was in meinen Ohren so ähnlich klingt wie die 90er Nazi-Parole "Ausländer raus - Deutschland den Deutschen".
Wie soll man damit umgehen? Diese Leute tummeln sich ja auch hier in Foren rum und sind oft leider auch immun gegen Fakten, wie Statistiken von abnehmenden Gewaltverbrechen.
Es fußt halt sehr viel auf post-faktischen Empfindungen und diese kann man wirklich nur schwer mit Rationalität therapieren.
 
Die Forderung nach einen vernünftigen Einwanderungsgesetz ist aber nicht rassistisch.
Viele Länder haben das. Und es muß ja nicht so radikal wie z.B. in Dänemark sein.

Und nein, sich hinzustellen und zu behaupten deine Meinung ist dumm ist kein "kümmern" ^^
Dann nenne doch mal einen vernünftigen Lösungsvorschlag als pseudokluge Bemerkungen rauszuhauen. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Forderung nach einen vernünftigen Einwanderungsgesetz ist aber nicht rassistisch.
Das stimmt.
Auch vielleicht eine Art "Paten" - Programme mit finanziellen Anreizen, wo Leute für Paar Stunden Flüchtlinge an die Hand nehmen und helfen können bei alltäglichen Dingen wie Bürokratie in Deutschland. Damit hätte man was zur Integration geleistet und durch den direkten Kontakt etwaige Vorbehalte abgebaut.

Aber ist wahrscheinlich naiv gedacht von mir, da es die eigentlichen 15% wahrscheinlich nicht mal erreichen wird. Sorry, dass ich da etwas pessimistisch bin.
 
Das stimmt.
Auch vielleicht eine Art "Paten" - Programme mit finanziellen Anreizen, wo Leute für Paar Stunden Flüchtlinge an die Hand nehmen und helfen können bei alltäglichen Dingen wie Bürokratie in Deutschland. Damit hätte man was zur Integration geleistet und durch den direkten Kontakt etwaige Vorbehalte abgebaut.
Es sollte Verpflichtungen geben die Landessprache zu lernen.
Dazu sollten Kurse besucht werden.
 
Frage mich nur, wie man Rassismus ernst nehmen soll. Ich war mal auf Afd Kanälen unterwegs und der Tenor lautet dort ständig soviel wie "Messer-Flüchtlinge zersetzen unser Land", was in meinen Ohren so ähnlich klingt wie die 90er Nazi-Parole "Ausländer raus - Deutschland den Deutschen".
Wie soll man damit umgehen? Diese Leute tummeln sich ja auch hier in Foren rum und sind oft leider auch immun gegen Fakten, wie Statistiken von abnehmenden Gewaltverbrechen.
Es fußt halt sehr viel auf post-faktischen Empfindungen und diese kann man wirklich nur schwer mit Rationalität therapieren.
Und Leute, die Terrorangriffe mit hunderten toten Zivilisten feiern, sollten auch keinen Platz in Deutschland haben.

Die AfD profitiert davon, dass man nicht ehrlich mit Migrantinnen / Migranten umgeht. Es gibt auch unter Migranten faule Äpfel und organisierte kriminelle Strukturen. Wenn man da gezielt gegen vorgeht ist das kein Rassismus, sondern eine Notwendigkeit, außer man erwartet, dass kriminelle Vereinigungen auf Gendergerechtigkeit und Diversität achten.
 
Vor allem gegen die Clankriminalität muß mehr getan werden.
Ich hatte mir dazu Dokus von Olaf Sundermeyer angeguckt.
Das war erschreckend. Die stellen ihre Familieehre oder Traditionen über das deutsche Gesetz.
Ein junger Mann sagte im Interview wortwörtlich: "Das sind eure Gesetze und nicht unsere!"
So etwas ist geht gar nicht.
 
Es gibt auch unter Migranten faule Äpfel und organisierte kriminelle Strukturen. Wenn man da gezielt gegen vorgeht ist das kein Rassismus, sondern eine Notwendigkeit
Gezieltes Vorgehen gegen Kriminalität ist Polizeisache. Im öffentlichen Diskurs Kriminalität mit Ethnien in Verbindung zu bringen ist rassistische Sippenhaft.
 
Das ändert aber überhaupt nichts daran dass gut 15% der Wähler eben doch die Partei wählen und die 15% jetzt zu diffamieren halten ich für einen riesigen Fehler, der sich böse rächen wird. Man wird jetzt irgendeine Lösung für das Problem finden müssen und einfach ignorieren und hoffen dass sich das Problem von alleine löst wird nicht klappen wie die letzten Jahre blöderweise gezeigt haben.
Wer braune *** und Leute wählt, die offen einen kolonioalen verbrecherischen Angriffskrieg in Europa unterstützen, muss man als Demokrat angreifen und auch diffamieren, denn sie haben 0,0 aus unserer Geschichte gelernt!
Ich halte es für einen riesen Fehler als Demokraten sie nicht anzugreifen und es als etwas "normales" zu akzeptieren.
Ich bekämpfe diese Leute verbal jeden Tag, ich habe schon mal einen ganzen AfD Stand bei uns aufgemischt, weil ich ihnen ins Gesicht gesagt habe was sie sind, Lügner, Hetzer, anti-demokraten und Landesverräter!
 
Wer braune *** und Leute wählt, die offen einen kolonioalen verbrecherischen Angriffskrieg in Europa unterstützen, muss man als Demokrat angreifen und auch diffamieren, denn sie haben 0,0 aus unserer Geschichte gelernt!
Ich halte es für einen riesen Fehler als Demokraten sie nicht anzugreifen und es als etwas "normales" zu akzeptieren.
Ich bekämpfe diese Leute verbal jeden Tag, ich habe schon mal einen ganzen AfD Stand bei uns aufgemischt, weil ich ihnen ins Gesicht gesagt habe was sie sind, Lügner, Hetzer, anti-demokraten und Landesverräter!
Und wie gut die Taktik funktioniert zeigen die aktuellen Wahlen. Leider nicht so richtig geil.

Und nur um das klarzustellen, weder finde ich gut was die AfD treibt noch würde ich die jemals wählen. Ich finde nur den Umgang mit den Wählern suboptimal.

Hass mit Hass zu bekämpfen hat noch nie funktioniert.
 
Und wie gut die Taktik funktioniert zeigen die aktuellen Wahlen. Leider nicht so richtig geil.
Das liegt an der jetzigen und teilweise auch zurückliegenden Politik und nicht am Umgang mit den Wählern der AfD, die werden noch viel zu sanft angepackt.
Hass mit Hass zu bekämpfen hat noch nie funktioniert.
Die pädagogische Nummer funktioniert aber auch nicht und wenn Leute nur aus Hass bestehen und ihn Wählen, muss man das auch benennen.
Und nur um das klarzustellen, weder finde ich gut was die AfD treibt noch würde ich die jemals wählen. Ich finde nur den Umgang mit den Wählern suboptimal.
Das hat ja in unser Vergangenheit auch schon gut funktioniert und hinterher oder wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, behaupten wieder alle sie waren es nicht gewesen und hatten von nichts eine Ahnung!
 
Hass mit Hass zu bekämpfen hat noch nie funktioniert.
Das nicht unbedingt, aber populistische Polemik mit selbiger zu erwidern halte ich schon für angebracht.
Dass man aus irgend einem Würdegefühl z.B. der Meinung ist das Privatleben von Fr. Weidel, was zu 100% konträr zu der von ihrer Partei vertretenen Linie steht, möglichst ausklammern zu müssen halte ich nicht für sonderlich schlau.
 
Gezieltes Vorgehen gegen Kriminalität ist Polizeisache. Im öffentlichen Diskurs Kriminalität mit Ethnien in Verbindung zu bringen ist rassistische Sippenhaft.
Nein, genau das sorgt ja für den Zulauf der AfD.

Rassistisch ist:
"Alle Afrikaner sind Drogendealer"

nicht rassistisch ist (falls die Tatsachen es untermauern):
"Die Mehrheit der Drogendealer am Hauptbahnhof sind Afrikaner."
und dann ist es normal, dass Afrikaner am Bahnhof öfter von der Polizei kontrolliert werden als Biodeutsche.
 
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