Monitor-Pixeldichte: Wo ist die Schmerzgrenze?

Er sagt doch selber, dass Auflösung alleine nicht das gute Bild macht.

umgekehrt gibt es ohne hohe Auflösung jedoch kein scharfes Bild, auch wenn alles andere perfekt sein sollte.
 
irgendwann, wenn er etwas ruhiger ist,
nimmt er sich vieleicht mal in einer müssigen stunde ein sehr gutes bild in ein grafikbearbeitungsprogramm (nein, nicht unbedingt 'nur' paint) und testet aus,
was mit unterschiedlichen auflösungen des selben bildes noch gehen kann,
und was wenn man mit den ganzen anderen möglichkeiten wie kontrast, farbintensität, gammakorrektur, usw spielt, alles verschlimmern kann, ganz ohne auflösungsänderungen :-)
 
@Grestorn, schau dir wirklich nochmal Bildschirme mit 144hz an, es ist bei 144hz einfach alles sanfter, was man ja auch bei den Kinofilmen mit der HFR sieht (der Hobbit z.B.). Aus meiner Sicht sind zwischen 90 und 144hz schon nochmal ein guter Unterschied auch außerhalb des absolut kompetitiven Bereiches. Selbst bei Anno 1800 sehe ich, ob die Schiffe ganz sanft fahren, oder nur "normal".

Nur als Tipp, war aber bevor ich wirklich offen es mir mal bei einem Freund angeschaut und auch mal eine Stunde damit gespielt habe auch nicht überzeugt. Jetzt ist es für mich ein wichtigeres Feature als die reine Auflösung, weshalb ich von meinem WQHD 27" 144hz monitor nur zugunsten eines 4k Monitors mit 144hz wechseln würde, die das aber aktuell ja noch nicht richtig hinbekommen (Stichwort weniger Bit)
 
@Rorschach123

Was Herr Der Ringe angeht, gebe ich Dir absolut Recht. Da reden wir aber auch von 48fps statt 24fps - und nicht von 144fps.

Mehr als 100fps gibt ein recht subjektives Gefühl von Smoothheit. Dem einen oder anderen mag das wichtig sein. Mein Monitor kann auch 144 fps, aber ich begrenze ihn auf 98Hz, da mir persönlich 10Bit HDR in 4k einfach wichtiger ist als 144 fps (die die meisten Spiele in 4k eh nicht im Ansatz erreichen).

Jeder hat andere Prioritäten. Aber die Behauptung "FHD ist völlig ausreichend, mehr sieht man eh nicht", wie es hier von einigen vertreten wird, ist einfach nur haarsträubend.
 
Steht doch im Artikel. Genau das bietet das Tool vom Phil Holland. Es gibt da keine pauschale PPI-Angabe, wenn du nicht vorher Sitzabstand festlegst.
Ne, das steht nicht in der Quelle. Da wird die Monitor-PPI errechnet und "dafür" der optimale Abstand angegeben. Die Frage aber ist, wwie hoch ist die maximal sichtbare PPI des menschlichen Auges, bei einem Durchschnittsabstand, der bei Computern bei ca. 80 cm liegt? Diese Frage wurde hier nicht erörtert. Ich habe jetzt mittlerweile auch schon selber recherchiert. Die Wahrnehmbare PPI liegt bei "30 cm Abstand" bei knapp unter 300 PPI. bei 80 cm sollte diese entsprechend kleiner ausfallen und genau "dieser" Wert wäre doch interessant, denn anhand diesen Wertes, könnte ich mir den perfekten monitor konfigurieren und Auflösung und Diagonale in das entsprechende Verhältnis setzen.

MfG
 
Deshalb habe ich doch geschrieben, dass der Wert bei Monitoren bei durchschnittlich "80 cm" entsprechend interessant wäre. Das wäre ein echte Artikel-Mehrwert gewesen.

MfG
 
Die Winkelauflösung des menschlichen Auges wird in der ersten paar Google-Treffern mit 0,2 bis 2 Bogenminuten angegeben. Bei 80 cm Abstand entspricht das einer erkennbaren Detailgröße von 0,5 bis 0,05 mm, also 54 bis 540 ppi. Wie die Spannweite anzeigt, kann eine allgemeine biologische Betrachtung aber auch nicht sagen, was im Einzelfall angebracht ist und dem Feedback hier im Thread zu Folge sind die genannten 80 cm keineswegs "Durchschnitt", sondern vermutlich schon leicht darüber angesiedelt. Andere Leute fragen nach 40 cm – jemand, der in 100 cm Entfernung sitzt, wird sich dagegen über größere Pixel freuen.

Die einfachste Lösung für sich persönlich: Ausprobieren. Man kann die Winkelauflösung sehr simpel nachstellen, in dem man den Abstand zu einem vorhandenen Monitor variiert. Wenn beispielsweise erst in doppelter Betrachtungsentfernung die gewünschte Feinheit erreicht ist, dann sollte das Nachfolgemodell die doppelte Pixeldichte besitzen.

Manu könnte zwar sicherlich leicht einen 2-4 Seiter aus dem Ärmel schütteln, der die Überlegungen aus dem ersten Absatz in Diagrammen und Beispielfotos zusammenfasst (wenn nicht, dann mach ich das halt. :-)), aber letztlich wäre auch der nur eine Anregung, Absatz 2 umzusetzen.
 
Mal ganz davon abgesehen, wie subjektiv das Ganze ist, gibt es halt keinen Durchschnittabstand. Deswegen habe ich mich am Durchschnittsmonitor orientiert, also 27 Woll und WQHD. Im Artikel steht folgendes Beispiel:
aber auch für Monitor-Kombinationen von Diagonale und Auflösung kommen brauchbare Empfehlungen raus: Für WQHD und 27 Zoll errechnet das Tool einen Abstand von circa 81 cm.
Für die Milliarden anderen Kombinationen habe ich ja das Tool verlinkt.
 
Jeder hat andere Prioritäten. Aber die Behauptung "FHD ist völlig ausreichend, mehr sieht man eh nicht", wie es hier von einigen vertreten wird, ist einfach nur haarsträubend.
Ich finde ja 640x480 völlig ausreichend, natürlich auf einem Röhrenmonitor. War schon damals vor 30 Jahren gut. :fresse: :ugly:

Leute, ich vergleiche FHD und 4k (3840x2160) Videos auf ein und demselben Monitor.
Rein interessehalber: Auch wenn 1920x1080 gut in 3840x2160 "reingehen", gibt es da nicht teilweise trotzdem Probleme mit der Interpolation?
 
Rein interessehalber: Auch wenn 1920x1080 gut in 3840x2160 "reingehen", gibt es da nicht teilweise trotzdem Probleme mit der Interpolation?

Heutzutage interpoliert so was ja YouTube bzw. Windows (und damit die GPU). Interpolation ist bei solch hohen Pixelauflösungen normal auch kein Problem.

Die "Schärfe", die man bei native FHD oder niedriger aufgelösten LCD Schirmen hat, ist ja auch nur eine eingebildete. Man kann tatsächlich mit dem Auge die Pixelkanten auflösen und das Gehirn interpretiert das automatisch als "Schärfe". Dabei ist das lediglich ein Quantisierungsartefakt. Dadurch ja auch die deutlichen Alias-Effekte.

Das eigentliche Bild wird durch die Darstellung in FHD schlicht unscharf, auch wenn man die Pixelkanten sehen kann. Wenn bei der Interpolation auf 4k keine Pixelkanten zu erkennen sind (was absichtlich vermieden wird), sieht man nur noch die eigentliche Schärfe des mit 1920x1080 gespeicherten Bildes, und die lässt nun mal zu wünschen übrig.
 
Sprich: WQHD auf 32" is super ! :D

(Weil 100 fps "in schön" in RDR2 möglich ;) )

edit: "Schön" kann im Auge des Betrachters auch flüssig sein. Nicht unbedingt hoch aufgelöst.

PS: Sitze lediglich ca. 74 cm vom Monitor weg(Augenabstand zum Monitor) auf meinem kleinen Schreibtisch, der 220x95 misst. Massivholz. :D
Hab überhaupt kein Problem mit größeren Pixeln, da es ja AA Methoden gibt, die wohl auch bei UHD gebraucht werden, um ein "unruhiges" Bild zu verhindern, was flackernde Texturen usw. z.B. bei Laub, oder Drahtzäunen angeht.
Je nach Spiel ist es mal mehr, mal weniger vorhanden.
Und da ich von 24" direkt auf 34"/32" gegangen bin, hat sich die PPI für mich nicht großartig verändert.

Im Gegenteil hatte ich mit UHD mal das Problem, dass die HUD Elemente nicht vergrößert darstellbar waren und ich die Minischrift überhaupt nicht mehr lesen konnte, ohne Lupe(hätte einen viel größeren Monitor gebraucht um das noch erkennen zu können).
Hab das Testweise mal ausprobiert. Das ging aber gar nicht, bei meinen älteren Spielen.

Wenn man bei den gleichen PPI und 16:9 bleibt, wie bei den alten 24" Full HD, gibt's eher weniger/keine Probleme mit solchen Sachen.

Denkt dran: Bin schon was älter. Muss da auch noch was erkennen aufm Monitor.

Mein nächster wird wohl ein 45" Full HD. Automatische Lupenfunktion. ;)
 
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@Grestorn: Die Schärfe, die man (nur) bei nativer 1:1 Wiedergabe hat, ist zwar nicht immer erwünscht, aber garantiert nicht eingebildet. ;-)

Schreibtische haben genau 70 cm breite manche sogar 80cm sind aber
eher selten, PC tische sind oft nur 60cm
Daraus ergibt sich die übliche Sichtwinkel von max 50cm.

[*] 100 cm
Zugegeben, den Tisch gibt es so auch nicht im Laden zu kaufen, aber mein Freundin erreicht die gleichen 80 cm zwischen Display und Tischvorderkante an einem Standard-IKEA-Produkt, da sie eine Zimmerecke sinnvoll nutzt. Manu wiederum hat (zumindest auf Arbeit) 80 cm Schreibtischtiefe zur Verfügung, das Panel aber trotzdem oft auf Höhre der Tastatur-Hinterkante in 40-50 cm Abstand vor sich. (Notebook-Fachreakteur halt ^^)
Fazit: Es gibt keinen Standard für den Betrachtungsabstand. Mehr als 1 m und weniger als 40 cm sind zwar extrem selten, aber auch zwischen 45 und 90 cm hat man schon eine Spannweite von Faktor 2, sodass ein 28-Zoll-UHD-Bildschirm für den einen Anwender eine gröbere Auflösung liefert, als ein 24-Zoll-FHD für jemand anderen.

Rein interessehalber: Auch wenn 1920x1080 gut in 3840x2160 "reingehen", gibt es da nicht teilweise trotzdem Probleme mit der Interpolation?

Solange man Unter Windows 10 mit moderner Software unterwegs ist, sind Probleme sehr selten. Ich hatte mal welche mit einem Corsair-Tool letztes Jahr, kann mich sonst aber an kein Beispiel erinnern. Alles, was direkt als Schrift, 3D- oder Vectorinhalt vorliegt, kann sowieso beliebig skaliert werden und auch Rasterinhalte werde heutzutage oft in sehr hoher Auflösung für dynamische Skalierung nach unten implementiert. Ich spiele zum Beispiel oft in 2400p auf 24 Zoll und abgesehen von akut mangelnder Rechenleistung gibt es da selten etwas zu beklagen.

Schwierig wird es bei älterer 2D-Software beziehungsweise allem, was Informationen in niedrig aufgelösten Rastergrafiken mitliefert. Ganz primitive Tools, die nur Standard-Schaltflächen mit Standard-Schriftarten verwenden, können zum Teil noch vom Betriebssystem gehandhabt werden. Aber wenn ein Designer fancy Artworks in antiker jpeg-Qualität implementiert hat, dann bleibt es schlimmstenfalls unlesbar klein und bestenfalls hat man einen hochskalierten Matschbrei wie in einem schlechten Youtubevideo. Ganz problematisch sind dementsprechend alte Spiele mit 2D-Sprite-Engines, nur wenig besser mittelalte 3D-Titel mit beschränktem Auflösungsangebot. Wer so etwas in annehmbarer Grafik spielen möchte, stellt am besten die native Auflösung ein und hofft, dass Monitor oder Grafikkarte etwas vernünftiges daraus machen. Solange man einen graden Skalierungsfaktor hat, geht das auch. Sitzt man soweit weg, dass man die einzelnen Pixel ohnehin nicht erkennen kann, ist sogar effektive Originalqualität möglich, weil man die Interpolationsunschärfen im Detail gar nicht sehen kann. Aber wenn sich ein krummer Umrechnungsfaktor ergibt, sind sichtbare Einbußen kaum vermeidbar und man muss überlegen, was einem im Schnitt das bessere Bild liefert. (FHD auf doppelt so pixelreichen UHD sieht zwar deutlich schlechter aus als UHD auf UHD und etwas schlechter als FHD auf FHD, aber besser als FHD auf QHD mit dem 1,5-fachen der nativen Kantenlänge.)

Ich Anachronist suche deswegen bis heute verzweifelt einen flachen, guten, spieletauglichen 32-Zoll-Monitor mit QHD oder gleich 5K, weil die vergleichsweise zahlreichen flachen UHD-Modelle gleicher Größe genau in diesem riskanten Tal zwischen 1:1- und 1:2-Skalierung sitzen, in dem 150 Prozent Skalierung nötig wäre, und ich bei QHD auf 27 Zoll sogar mit 125 Prozent hantieren müsste. 1440p ist praktischerweise auch gleich noch das dreifache von 480, sodass VGA-Retro-Gaming ebenfalls denkbar ist. (Mit dem Erfinder von XGA und erst Recht SXGA+ würde ich dagegen seit Jahren gerne ein Wort reden. Hätte der damals die Reihe sauber mit 960 × 720 und 1280 × 960 fortgesetzt, wäre Retro-Spielern so viel erspart gewesen und auch Multimonitoring wäre soviel spaßiger, wenn QSXGA beispielsweise 1.920 Zeilen hoch wäre, also durch pivot-WUXGA flankiert werden könnte.)
 
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bestes FHD Feeling

Genau das is das Ziel. PPI müssen stimmen(auf 24" Full HD bezogen) und das zackige Bild durch höhere FPS ebenfalls. :)


edit: Aber wisst ihr was ?
Is doch schön, dass es für Jeden seine Lösung gibt.

Der eine mag lieber niedrigere FPS und zockt hochaufgelöst in UHD, der andere trotz hoher Grafiksettings was das Aussehen angeht, auf WQHD, oder Full HD auf 32", oder 24" mit höheren FPS halt superschön flüssig.

"Richtig", oder "falsch" gibt's da nicht.

Nur verschiedene Geschmäcker.

Im Zweifelsfall kann man niedrigere Auflösungen natürlich auch günstiger befeuern(GPU-seitig).
 
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@Grestorn: Die Schärfe, die man (nur) bei nativer 1:1 Wiedergabe hat, ist zwar nicht immer erwünscht, aber garantiert nicht eingebildet. ;-)

Doch, weil das, was Du als scharf empfindest, keine Bildinformation ist (ganz im Gegenteil) sondern die Pixelkante.

Für das Auge, das versucht das Bild zu fokussieren, ist das gut - weil dem Auge ist es egal, ob es sich auf Pixelkanten oder eine im Bild abgebildete Kante als "Scharf" fokussiert.

Aber objektiv gesehen, verwechselt das Auge die Schärfe des Darstellungsmediums mit dem des Bildes - das Bild ist unscharf (eben nur FHD, was auf diesem Abstand sogar extrem unscharf ist), das Auge empfindet aber die Pixel als scharf. Deswegen "eingebildete Schärfe".

Beispiel: Drucke ein Bild mit der Größe der Monitofläche auf Papier aus, aber mit FHD Auflösung. Kein Mensch wird das als hochwertigen und scharfen Ausdruck akzeptieren.
 
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Drucke ein Bild mit der Größe der Monitofläche auf Papier aus, aber mit FHD Auflösung. Kein Mensch wird das als hochwertigen und scharfen Ausdruck akzeptieren.


Hömma ... wir zocken aber keine ausgedruckten Papierbilder ! ;)

Lass uns doch unseren Spaß. Du kannst doch deinen auf UHD, oder 8k haben. np. :D

PS: Mein Bild is scharf. Punkt. :)
 
1440p ist praktischerweise auch gleich noch das dreifache von 480, sodass VGA-Retro-Gaming ebenfalls denkbar ist.
Ich würde dann eher in Richtung 1920x1200 gehen. 1600x1200, das "4k von früher", passt da wunderbar mit schwarzen Balken rein, alte Dos-Spiele in 320x240 (=16:10 Auflösung) sollten auch wunderbar gehen und die meisten VGA-Spiele dürften auch SVGA, also 800x600, unterstützen.

Unabhängig davon: Ich finde es auch weiterhin schade, dass man 4:3 für die 16:9 Sehschlitze aufgegeben hat. Ich hab in der Retro- und Bastelecke einen mit 1600x1200 und bin immer wieder aufs neue von dem Seitenverhältnis begeistert. Andererseits sieht es ja leider auch bei 16:10 Monitore jenseits der 1920x1200 sehr mau aus. Kann man nur hoffen, dass es sich die nächsten Jahre wieder bessert, nachdem 16:10 im Laptop-Bereich wieder stark im kommen ist, neben 3:2.
Apropos 3:2: Da stand ich schon öfters vor Laptops in diesem Format und war angenehm überrascht davon. Nah am alten 4:3. Jetzt fehlen nur noch Monitore in diesem Format, z.B. in 2160x1440. me gusta
 
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