Milliardenstrafe gegen Intel durch EU-Gericht bestätigt

AW: Milliardenstrafe gegen Intel durch EU-Gericht bestätigt

Total vergleichbar.
Hat Herr Mollath allen von ihm beschuldigten Personen Entschuldigungsbriefe und Blumen geschickt (Achtung Metapher. Hier "Milliardenzahlung" einsetzen.)? Ich denke nicht.


Es geht nicht darum, sondern dass du so tust, als müsste es Illegal sein, nur weil sie verurteilt worden sind. Es gab/gibt mehr als genug Beispiele für Justizirtümer.
 
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AMD macht im Moment alles genau richtig. Man gliedert langsam alle unrentablen Bereiche aus.
Vielleicht werden die sogar abgestoßen und verkauft?
AMD trennt den traditionellen PC-Markt vom Wachstumsgeschäft
Diese Entwicklung ist eine direkte Folge der "Machenschaften" von Intel.

D.h. es wird in nicht allzu ferner Zeit in einigen Bereichen keine Konkurrenz mehr von AMD zu Intel geben.
Welche Teile vom "traditionellen" PC-Markt wegfallen werden, davon können wir uns überraschen lassen.
Und da wir auch kein Kartellamt kommen und Intel in die Schranken weisen.
Im Gegenteil, durch ARM hat man ja noch Konkurrenz.

Leider bleibt AMD auch nichts anderes übrig, da Intel es als Standard hält, Gegner klein zu halten. Leider, nur ohne Konkurrenz kein Fortschritt und keine aktiver Preismarkt. Das wird früher oder später passieren. Und wenn AMD sich zurück zieht, wird es von Intel so gut wie keine Erneuerung geben, des weiteren werden die Prozessoren deutlich an Preis hoch gehen, denn es gibt ja keine Auswahl.
ARM hat keine Konkurrenz, denn wenn Intel ein SoC-Chip heraus bringt, dann hat ARM ein deutlich besseren auf den Markt gebracht und das ohne Bestechung oder spezielle Angebote.
 
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Gordon, glaubst du selbst was du da von dir gibst?

Fiktives Szenario: AMD gibt es im CPU Sektor nicht mehr, nur noch Intel als x86 Hersteller.
Zuallererst wird wohl das Kartellamt erscheinen.
Sollte das alles fuer Intel glimpflich ausgehen, was genau wird passieren? Intel auf einem Preishoehenflug?
Wer wird denn CPU's kaufen, wenn die Preissteigerungen ausufern? Moment mal, aktuell haben wir ja eine Situation wo Intel fast konkurrenzlos ist und was passiert mit den CPU Preisen? Die bleiben gleich.
Ja es waren auch hier Stimmen, die meinten: dadurch das es weniger Leistungssteigerung und weniger neue Sachen bei neuen CPU's gibt, ist es eine Verteuerung.
Ich denke keiner von uns hier hat nur den Hauch einer Ahnung wie leicht oder schwierig es momentan ist neue CPU's mit großen Leistungsspruengen zu bringen.
Intel hat auch den Fokus auch etwas verlegt. Was stetig staerker geworden ist, ist die IGPU, dafuer gab es nur sehr maeßige Leistungssteigerungen bei der CPU.

Sollte Intel jemals erwaegen enorme Preise zu verlangen, wird der ruecklaeufige Desktopmarkt halt noch weiter zurueckgehen.
Nur die Wenigsten sind wirklich bereit viel Geld fuer Hardware auszugeben. Die regelmaessigen Umfragen hier im Forum zeigen doch immer wieder auf wo der Durchschnitt liegt bei der Bereitschaft Geld in Hardware zu investieren.
Wobei selbst diese Umfragen hier nicht wirklich repraesentativ sind, da sie nur die Meinung der User hier vertreten. Und wir sind doch etwas anders als der 08/15 Kaeufer.
Intel wird es sich nicht leisten koennen Preise drastisch zu erhoehen. Die Hochpreisprozessoren gibt es ja jetzt schon, aber wieviel werden davon wirklich abgesetzt?

Es wird auch gerne vergessen das AMD aehnliches Verhalten an den Tag legt. Aber da ist es in Ordnung oder? AMD ist ja nicht ganz so groß wie Intel.
Erinnert mich an die Steuerhinterziehungen. Auf nen Hoeneß und CO wird mit dem Finger gezeigt und drastische Strafen gefordert. Der Nachbar oder man selbst, der die Putzfrau schwarz bezahlt, der Handwerker unter der Hand bezahlt, der bei der Steuererklaerung nicht ganz ehrlich ist, ist in Ordnung.
ACHTUNG: es gibt kein bisschen strafbar. Es gibt Gesetze die fuer Alle gelten, egal welchen Ausmaß die Schadenssumme aufweist.

Auch hier nochmal die Frage: wieso werden die Bestechungsempfaenger nicht verurteilt? Das sind doch die die diese Marktverzerrung doch erst moeglich gemacht haben. Ich finde diese ganze Urteilsfindung sehr fragwuerdig.
Mir kommt es so vor: ja da war diese Geschichte, was machen wir? Verurteilen wir halt den der am meisten Geld hat, der kann es am ehesten verschmerzen.



Abgesehen von der ganzen Intelgeschichte. AMD ist unter anderem in der Lage wo sie jetzt sind durch viele selbstverschuldete Sachen. Fehlentscheidungen, Marketingschwaeche etc.

Aber einen globalen Boesen braucht man doch immer. Hier halt Intel. Oder im GPU Bereich nVidia.
 
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Aber einen globalen Boesen braucht man doch immer. Hier halt Intel. Oder im GPU Bereich nVidia.
:what: Glaubst du, diejenigen, die die Strafe für gerechtfertigt halten (ich z.B.), sehen in Intel einen "globalen Bösen"? Intels Geschäftspolitik damals widerspricht einfach nur meinem Gerechtigkeitsempfinden.

Und ich denke, es gibt weltweit eine ganze Menge Firmen, die deutlich miesere Machenschaften betreiben, als den armen, armen Computerspielern zu wenig leistungsstarke CPUs zu überhöhten Preisen zu verkaufen *schnüff*
 
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Die Strafe selbst hat doch nur eine Aussage, Betrug lohnt sich.
Intel hatte und hat den Markt fest im Griff.
Es zählt auch nicht das bessere Produkt, sondern einzig dass bessere Marketing.

AMD muss da selber viel aktiver werden, proprietäre Standards, und genau so wie Intel mit großzügigen Boni den Verkauf ankurbeln.
Und eine mögliche Strafzahlung gleich mit einkalkulieren.
 
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Die Strafe selbst hat doch nur eine Aussage, Betrug lohnt sich.
Intel hatte und hat den Markt fest im Griff.
Es zählt auch nicht das bessere Produkt, sondern einzig dass bessere Marketing.

AMD muss da selber viel aktiver werden, proprietäre Standards, und genau so wie Intel mit großzügigen Boni den Verkauf ankurbeln.
Und eine mögliche Strafzahlung gleich mit einkalkulieren.

Ist das Dein Ernst? Du empfiehlst AMD die gleichen Geschäftspraktiken für die Intel verurteilt wurde und dazu noch proprietäre Standards? Und was wird damit aus Kundensicht irgendwie besser?
 
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Aus Kundensichtsicht wird nichts besser, eher vieles schlechter.
Bei einem Konzern wie AMD geht es aber in erster Linie um den Umsatz und Gewinn, Aktienkurs, und die Rendite der Anleger.

Oder was meinst Du wird Intel daraus gelernt haben? ^^
 
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Intel ist den Aktionären verpflichtet. Sonst niemanden.
Wenn die Rendite sehen wollen muss Intel den Gewinn steigern.
Das geht nur indem sie die Kosten reduzieren z.B. beim Personal oder der Produktion -- und beides ist schon ausgeschöpft siehe WLP unterm IHS -- oder du betreibst "Lobbyismus" indem du Geschäfte unter der Hand tätigst.
In anderen Branchen ist das gängige Praxis.
 
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Wenn Intel es wollte, könnten die AMD ganz locker an die Wand klatschen. ;)

Strafe hin oder her, solche Geschäftsgebahren sind nunmal normal.
 
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Können sie nicht wie die APUs zeigen. ;)
Problem: Was macht man mit ner APU?
Für Bürorechner reicht der GPU Part einer Intel-CPU auch mehr als nur aus, und für Spieler ist die Kombi aus CPU und GPU bei gleich viel/mehr Leistung billiger.

APUs lohnen sich nur, wenn man auf Leistungsdichte wert legt, und das tun wenige.
In Notebooks sehe ich sie gut, aber da schaut ja leider jeder drauf, ob ja ne nVidia mit 8GB+ drinnen ist... -.-
 
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Der Desktop-APU-Bereich von AMD hat sich sehr gruselig entwickelt.
Die Konsolendeals "verfälschen" die Statistik etwas.
Und genau diese "unrentablen" Bereiche hat AMD jetzt aussortiert.
AMD trennt den traditionellen PC-Markt vom Wachstumsgeschäft
Wenn sich diese Bereiche weiterhin so entwickeln, muss man mit einer Schließung oder Verkauf rechnen.
 
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Können sie nicht wie die APUs zeigen. ;)

Was glaubst du, was eine GT3e CPU, deren Entwicklungskosten problemlos über die reinen CPUs querfinanziert werden können, in der Herstellung kostet? 30 €? 40 €?
Dem könnte AMD rein gar nichts entgegen setzen, wenn Intel darauf aus wäre, AMD zu zerlegen. Sind sie aber nicht. Denen reicht es, wenn sie den Markt kontrollieren. Danch geht es nur noch ums Gewinne machen - ein Unternehmen, dass mit <10% Marktanteil rumkrepelt, ist vollkommen egal. Ggf. sogar hilfreich, wenn es versucht, irgendwelche neuen Nischen zu besetzen/schaffen, um die man sich selbst gerade nicht kümmern möchte. (Gaming-CPUs in den frühen 00ern, x86-Konsolen heute)
Das Intel den Fokus längst jenseits von AMD gelegt hat, sieht man an den Investitionen. Das Geld, dass mit den Konkurrenzprodukten zu AMD eingenommen wird, fließt eben nicht in diese zurück, um den Konkurrenzdruck zu erhöhen/Preise zu senken/..., sondern wird in andere Projekte gesteckt. Xeon Phi wurde aus dem nichts aufgebaut und ist, trotz des Larrabee-Flops, ein verdammt harter Konkurrent für Nvidias große Hoffnung und wesentlich länger etablierte Tesla-Sparte. Xeon-EX wurde soweit hochentwickelt, dass man mittlerweile nicht mehr nur Itanic versenken, sondern auch Power ausrangieren kann. Atom wurde mal nebenbei als Experiment gestartet und resultierte in einer komplett neuen Marktsparte zwischen klassischen Sub- und Billig-Notebooks, die jüngst damit begonnen hat, Marktpositionen zu besetzen, auf die eigentlich Thin-Clients der Embedded-Konkurrenz aus waren. Von der Flash-Sparte brauchen wir gar nicht erst zu reden und im ultra mobilen Bereich investiert Intel derzeit Summen, die an das Gesamtbudget von AMD grenzen.

In Kurz: Intel hat seine Gewinne genutzt, um die Betätigungsfelder in den letzten 10 Jahren grob verdoppelt - nicht um AMD den Gar aus zu machen. Dabei dürfte das Gesamtinvestionsvolumen in Höhen gelegen haben, für die AMD sogar mehrfach hätte aufkaufen können (nötige Bestechungssummen für diverse Kartellbehörden eingerechnet :ugly: )
 
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Es geht nicht darum, sondern dass du so tust, als müsste es Illegal sein, nur weil sie verurteilt worden sind. Es gab/gibt mehr als genug Beispiele für Justizirtümer.


möchtest du uns jetzt erzählen das es ein justitzirtumt ist :lol:
 
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Es ist ein auesserst seltsames Urteil.
Bei Bestechung wird doch nicht nur der Bestecher sondern der Bestechliche genauso verurteilt.
Wieso hier nicht?
Das wird damit begründet, dass nicht die Rabatte an sich ein Problem darstellten (wurde ja hier schon einige male angemerkt), sondern die Bedingungen, die an diese Rabatte geknüpft waren (keine Verwendung von AMD-CPUs, Verzögerung von Produkten mit AMD-CPUs) und die eindeutig nicht in Einklang mit den Regeln der Marktwirtschaft in der EU stehen. Die Händler und Hersteller wurden durch die krassen Rabatt-Bedingungen geradezu geknebelt und könnten daher ebenfalls als Geschädigte betrachtet werden.
 
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Es ist ein auesserst seltsames Urteil.
Bei Bestechung wird doch nicht nur der Bestecher sondern der Bestechliche genauso verurteilt.
Wieso hier nicht?

Wäre mir neu, dass dies üblich ist. Politiker und Beamte können wegen Vorteilsnahme verurteilt werden - aber Unternehmen :huh:


Die Händler und Hersteller wurden durch die krassen Rabatt-Bedingungen geradezu geknebelt und könnten daher ebenfalls als Geschädigte betrachtet werden.

Klar. "Wir haben über Jahre viel zu niedrige Einkaufspreise gezahlt. Und nichts davon an unsere Kunden weitergegeben, sondern in die eigene Tasche gesteckt. Wir sind OPFER!"
 
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Klar. "Wir haben über Jahre viel zu niedrige Einkaufspreise gezahlt. Und nichts davon an unsere Kunden weitergegeben, sondern in die eigene Tasche gesteckt. Wir sind OPFER!"
Wenn man es so sieht ja, aber andererseits kann ein Unternehmen nicht mit einem anderen Unternehmen mithalten, dass für die CPUs weniger zahlt:ugly:
 
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Das wird damit begründet, dass nicht die Rabatte an sich ein Problem darstellten (wurde ja hier schon einige male angemerkt), sondern die Bedingungen, die an diese Rabatte geknüpft waren (keine Verwendung von AMD-CPUs, Verzögerung von Produkten mit AMD-CPUs) und die eindeutig nicht in Einklang mit den Regeln der Marktwirtschaft in der EU stehen. Die Händler und Hersteller wurden durch die krassen Rabatt-Bedingungen geradezu geknebelt und könnten daher ebenfalls als Geschädigte betrachtet werden.


Wie bitte?
Wo ist denn eine Knebelung nur weil Rabatte, die im Uebrigen keiner in Anspruch nehmen muss, an Bedingungen gekoppelt sind?
Solche Rabattvertraege gibt es nicht erst seit gestern und auch nicht nur von Intel. Will man besonders hohe Rabatte in Anspruch nehmen, sofern ueberhaupt ein solches Angebot vorhanden ist, ist man meistens an irgendwelche Bedinungen geknuepft. So habe ich es in der Geschaeftswelt mit Zulieferern und Produkzenten erlebt.
Dell, HP, Lenovo, Media-Saturn-Gruppe und wie sie nicht alle heißen haben hier gegen saemtliche moralische Regeln verstoßen, in dem sie solche Angebote angenommen haben. Das auch nicht nur kurz sondern anscheinend ueber Jahre.
Natuerlich hat Intel darauf gebaut, das die OEM-Hersteller und Haendler hier die Extramarge mitnehmen wollen und erst solche Rabattangebote unterbreitet.
Trotz Allen verstehe ich dieses Urteil nicht. Zumindest nicht wenn es nur gegen Intel verhaengt wird.
Weil dann muesste man jede moegliche Transaktion, jeden Handel in der ganzen Wirtschaft auf den Pruefstand stellen, und jede Praxis dieser Art strengens juristisch verurteilen.
Sonderrabatte die an Bedingungen gekoppelt sind, die die Konkurrenz schlechter dastehen lassen, sind wohl juristisch nicht in Ordung.
Dann bitte aber fuer Alle.
 
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Wo ist denn eine Knebelung nur weil Rabatte, die im Uebrigen keiner in Anspruch nehmen muss, an Bedingungen gekoppelt sind?
Wenn Intel ein Angebot unterbreitet hat, dass die Firmen nicht ausschlagen konnten? Ich könnte mir vorstellen, dass Intel die Bestochenen vor die Wahl gestellt hat: entweder Wegfall aller bisher gewährten Rabatte (Mengenrabatte usw) oder noch bessere Rabatte* unter der Bedingung, dass keine AMD-CPUs mehr verbaut werden. Die Bestochenen standen also vor der Wahl:
Weiterhin AMD-CPUs und Intel-CPUs verbauen und dafür für die Intel-Produkte mehr zahlen, möglicherweise so viel, dass es den Gewinn spürbar geschmälert hätte und dass sich der Verkauf von Intel-Produkten nicht mehr gelohnt hätte. Oder nur noch Intel verbauen und deren Produkte dafür deutlich günstiger bekommen.
Formell hatten die Bestochenen natürlich die Wahl, aber - machen wir uns nichts vor - schon damals war Intel deutlich bekannter und beliebter als AMD, die Kunden verlangten nach Intel-Produkten. Hätten die Bestochenen Variante 1 gewählt und nur noch AMD verkauft, hätte das für sie das Ende oder zumindest ein sehr schmerzhafter Einschnitt sein können. Auch wenn sie neben AMD-Produkten weiterhin Intel verkauft hätten, hätten sie dann für die Produkte, die sie hauptsächlich verkauft hätten, mehr im Einkauf gezahlt.
Aus geschäftlicher Sicht hätten Intels Rabattbedingungen - gerade aufgrund ihrer schon damals so hohen Marktmacht - ruinöse Auswirkungen auf die Bestochenen gehabt, wenn sie sie nicht angenommen hätten. Deshalb könnte man von "knebelnden" Bedingungen sprechen, insbesondere wenn den Firmen mit dem Ende vorheriger Rabattaktionen gedroht wurde, falls sie weiterhin AMD verbauen.

*Die "neuen" Rabatte (bzw. das Gefälle zwischen normalem Mengen-Einkaufspreis und speziellem "Intel-only"-Preis) müssen sehr hoch gewesen sein - angeblich hat einer der Bestochenen 1 Mio. Gratis-CPUs von AMD ausgeschlagen, um weiterhin in den Genuss der neuen Rabattbedingungen zu kommen.

Im Übrigen: die genauen Umstände und Bedingungen der Rabatte sind mir nicht bekannt, falls hier jemand mit detaillierteren Informationen oder der Urteilsbegründung oder so aufwarten kann, dann nur zu :).
 
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