FrozenLayer
Software-Overclocker(in)
Aha, also lässt du auch deine eigenen Patente nochmal durch dich lizenzieren um nicht vorhandene Kosten entstehen zu lassen und schiebst so lange Geld hin und her bis du keine Steuern mehr zahlen musst? Das ist natürlich noch nicht illegal, aber hat so einen Beigeschmack von "Ich lass dich vor, dann lässt du mich wieder vor".Mit solchen Unterstellungen solltest du vorsichtig sein. Steuern zu unterschlagen, würde bedeuten, dass Apple etwas illegales macht, was wiederum bedeuten würde, dass das Finanzamt in Deutschland in dieser Sache ermitteln muss (denn um Deutschland ging es in Tempests Link), was sie wohl aber scheinbar nicht machen, denn bekannt geworden ist in diesem Zusammenhang nichts, was wiederum bedeutet, dass Apple nichts illegales tut.
Uli Hoeneß hat Steuern hinterzogen, Apple nicht (zumindest ist es nicht bewiesen).
Und ich sage es noch mal: Jedes Unternehmen versucht Steuern zu sparen. Ich selber, als Kleinunternehmer versuche das auch. Denn ganz ehrlich, obwohl ich nur Kleinunternehmer bin, mit einem nicht überdurchschnittlich hohen Jahreseinkommen, werde ich in meinem Leben deutlich mehr Steuern zahlen müssen, als jeder durchschnittliche Arbeitnehmer mit seinem durchschnittlichen Gehalt das tut. Und natürlich versuche ich da die Steuerlast zu reduzieren, wo es nur geht. Und genau so machen große Unternehmen das auch.
Ist mir unverständlich wie du sowas gutheißen kannst.
Und? Hat mit Apple herzlich wenig zu tun. Wieviel Schaden entstehen Deutschland denn durch die böse Putzfrau und den miesen Handwerker? Wird das Geld, was da gespart wird auch in die Niederlande verfrachtet?Übrigens unterschlagen unheimlich viele Leute in Deutschland Steuern, in dem sie zum Beispiel den Handwerker schwarz bezahlen, um die 19% Umsatzsteuer zu sparen, oder beispielsweise die Putzfrau nicht anmelden und schwarz bezahlen. Ich denke, da sollte jeder erst mal vor der eigenen Haustüre kehren, und mal überlegen, ob man selber nicht möglicherweise auch schon mal Geld am Fiskus vorbei geschleust hat, bevor man Unterstellt und eine Steuerdebatte anfängt.![]()
Nein, hat keinen faden Beigeschmack. Das Werk war seit 1988 von Nokia in Nutzung, Nokia hat sich nebenbei finanziell am ÖPNV beteiligt.Du gehst leider nur auf einen Teil meines Posts ein. Ein subventioniertes Werk "kostenbedingt" zu schließen, wenn dieses Werk im Vorjahr der Schließung satten Gewinn macht, und der Konzern insgesamt einen Rekordgewinn einfährt, hat einen faden Beigeschmack.
Das ebenfalls subventionierte Werk in Rumänien, wohin Nokia von Bochum aus umgezogen war, wurde ja dann auch ein paar Jahre später dicht gemacht.Aber da ging es dem Konzern deutlich schlechter, als noch 2008, weswegen ich das dann durchaus nachvollziehen kann.
Subventionen gab es in den 90ern, das Werk wurde 2008 geschlossen.
Und wenn laut Nokia nur 4% Handys in Bochum gebaut wurden, dafür aber 23% der gesamten Lohnkosten draufgingen, wird das auch nachvollziehbar.
Darüber hinaus hat Nokia auch noch 40Mio. € der Subventionen zurückgezahlt, zusätzlich zu den 200 Mio. € Abfindungen, obwohl sie das wahrscheinlich nichtmal machen müssten. Ist einfach lächerlich, hier Nokia als das ultimative böse zu sehen und dann Apple oder gar Samsung zu verteidigen, die im Leben nicht darauf kommen würden, Deutschland auch nur irgendwie zu unterstützen. Da werden lieber weiter Steuern unterschlagen.
Aber da ging es dem Konzern deutlich schlechter, als noch 2008, weswegen ich das dann durchaus nachvollziehen kann.




