Meinungsmacher: Waren Spiele früher einfach besser?

AW: Meinungsmacher: Waren Spiele früher einfach besser?

Ich bin eher der Mensch, der eine schlechtere Grafik in Kauf nimmt, wenn dafür das Gameplay stimmt. Wer erinnert sich nicht noch an Pokèmon, wo man ohne Probleme 200h Spielzeit rumbrachte, bevor es langweilig wurde. Alarmstufe Rot 2, GTA 3 und Vice City, alle hatten keine Monstergrafik, boten dafür aber eine tolle Atmosphäre mit stimmiger Story. Diese < 5h Spielzeiten bei 60€ Kaufpreis sind eine Frechheit.
 
AW: Meinungsmacher: Waren Spiele früher einfach besser?

Hmmm... ich würde sagen, das kommt ganz auf das GENRE an - da muss man schon differenzieren bzgl. einer unterscheidung in früher gut/heute schlecht...

Daß Kopierschutzmaßnahmen, DLC etc. einfach nur nerven, ist ja ein Allgemeinplatz, wenn auch richtig.

Ich würde unter dem Strich mal sagen, dass sehr viele nicht story-abhängige Titel deutlich besser als früher sind. Man vergleiche mal den Funktionsumfang von 10 und mehr Jahre alten Fussballmanagern mit heute. Oder bei Shootern: Sobald ich hier hauptsächlich im Multiplayer unterwegs bin, geht es fast ausschließlich um komfortable Bedienbarkeit und gute, heisse Grafik. Genau das bieten einfach viele Titel.

Musik + Grafik tragen sicherlich auch dazu bei, dass aktuelle Spiele schonmal von Haus aus einen besseren Grundstock an atmosphärischem Potential mitbringen, aber (!): Was mir bei vielen (eigentlich) storylastigen Titeln fehlt, sind Typen. Markante Charaktere, die man sich merkt und die auch immer wieder auftauchen, spielrelevant sind etc. Das hat mich beispielsweise in Oblivion tierisch gestört: Man bekommt kaum Gelegenheit, eine persönliche Bindung zu den Figuren aufzubauen, weil hier die Konstruktion eines engeren HandlungsNETZES völlig übergangen wurde. Gleiches gilt für viele neuere/neue Titel.

Andererseits - und das ist wahrscheinlich entscheidend - muß ich mich fragen: Hatte ich als Kind vor einigen Jahren vielleicht einfach eine viel aufgeprägtere Fantasie und war deshalb eher breit, einen gespielten Titel anders aufzunehmen? Kinder sind nunmal leichter zu begeistern als Erwachsene.

Demgegenüber gab es dann allerdings auch in der jüngeren Vergangenheit Titel, die mich unglaublich gefesselt haben - der vielzitierte Witcher hat mich einfach umgehauen, ich hab mich lange nicht mehr in einem Spiel so wohl gefühlt. Und früher war es auch nur eine kleine Auswahl an Titeln, die wirklich bombastisch war - daran hat sich also nichts geändert bzw. darf man nicht einen Hammer pro Monat erwarten.

Fazit: Ich kann die Frage eigentlich gar nicht wirklich beantworten... :ugly:
 
AW: Meinungsmacher: Waren Spiele früher einfach besser?

Mal ein paar Gegenthesen zu den ganzen gleichgeschalteten, einheitlichen Meinungen hier. Es gibt immer noch sehr gute Spiele, nur seid ihr schon zu geistig unbeweglich um eure festgefahrenen Meinungen die auf lächerlichen 10 Jahren Erfahrung basieren zu flexibilisieren.
Spiele die mir allesamt besser gefallen als die sogenannten alten Perlen:

Psychonauts
God of War
The Witcher
Mass Effect/ME 2
Fallout 3/NV
Mirrors Edge
Trials HD
Portal
Bioshock/Bioshock infinite
Trackmania
Dead Space
Splinter Cell Conviction
Dark Messiah

Und was das Modding betrifft leben wir in den besten Zeiten der Spielgeschichte bisher. Noch nie hatte ich als Spieler mehr Möglichkeiten zahlreiche Titel mit Mods zu verbessern/verschlechtern:D als heutzutage.

Beispiele:
Arma/2
Gothic3
Fallout3/NV
Crysis
Oblivion
RFaktor
GTR2
NFS Shift
...

All diese Spiele und noch zahlreiche mehr haben eine große, treue Modding Gemeinschaft, alles Dinge die man früher in der Form nur erträumen könnte.

Was ich eher sehe ist, daß die wirklich guten Titel heutzutage nicht mehr so in den Vordergrund treten können, weil man jetzt die Psyche der Menschen durch Werbung und allerlei Vorabberichterstattung schon vor dem Release so stark beeinflußt, daß kaum ein vorurteilsfreies Herangehen an die Spiele mehr möglich ist.
Man muß heutzutage schon regelrecht Hacken schlagen und die Augen vor den zahllosen Artikeln über noch nicht veröffentlichte Spielen verschließen um noch eine ungetrübte, unbeeinflußte Sicht auf ein neues Spiel zu bekommen. Da braucht man sich nur den Hauptenor der stumpfen Kommentare die hier gepostet werden anzusehen(besteht hauptsächlich aus Rächtschraibfaellerrn und wäre so normalerweise nicht mal am Handy zulässig).
Das war früher anders, da waren noch nicht gefühlte 100 Spielemagazine und 3000 Internetseiten voll mit Geschwafel von unzufriedenen Menschen. Da konnte noch jeder sich seine eigene Meinung bilden und es war darum auch noch viel wertvoller, weil es sozusagen eine jungfräuliche Erfahrung war in ein unbekanntes und deswegen aufregendes Gebiet vorzustoßen.

Stellt euch einfach vor ihr hättet zuvor noch nie was von Mass Effekt gelesen oder gehört und dann kommt ihr ohne auch nur ein Vorurteil über das Spiel zu haben in die Situation es zu spielen.
Und jetzt stellt es euch so vor wie es wahrscheinlich bei vielen abgelaufen ist:
Man hat schon 5 Trailer und 14 Artikel und 50 Screenshots vom neuen Spiel gesehen. Dann nachdem man schon 5 Monate bevor es rauskommt eh schon ein Viertel des Inhalts gesehen hat wird man währendessen ständig auf andere interessante Titel aufmerksam gemacht, aber der eine Titel bleibt doch im Hinterkopf.
Dann nach langem Warten, daß nur durch zu verfrühte Werbemechanismen künstlich hervorgerufen wurde kommt der Titel endlich raus und ihr spielt ihn das erste Mal.
In welcher Situation hat man als Spieler wohl den größeren Aha-Effekt - doch ganz sicher im ersten Beispiel würde ich sagen. Und früher war es bei mir unvergleichlich viel öfter der Fall, daß ich komplett unvoreingenommen an ein Spiel rangehen konnte.

Hatte vor 4 Monaten wieder das Glück nie vorher was von Fallout 3 gehört oder gelesen zu haben und war wie in den besten Zeiten ganz verrückt nach dem Spiel. Auch nach 25 Jahren Gamingerfahrung.
So stop whining you youngins :D.
 
AW: Meinungsmacher: Waren Spiele früher einfach besser?

Ich schliesse mich der Meinung von Lars Craemer und einigen anderen im Forum an, das "früher war alles besser"-Syndrom beruht zum großen Teil auf Voreingenommen heit. Früher war man jünger und alles war neu, dadurch war man begeisterungsfähiger. Heute stehen die Entwickler vor dem Problem, älteren Zockern ständig mit neuen Innovationen versorgen zu müssen. Neue Spiele, die bewährte Elemente enthalten, sind genausogut (wenn nicht sogar besser, da ausgereifter) wie die Spiele, die die selben Elemente zum ersten Mal anwendeten. Für den älteren Zocker ist es bloß nicht mehr so spannend, da schon bekannt.
Dazu kommt der Nostalgie-Faktor: gerade Jugenderinnerungen lassen einen denken, dass früher alles war. Ich kann mich auch gut daran erinnern, wie wir wie besessen auf dem Gameboy Pokémon und Zelda (Link's Awakening, A Link to the Past, Oracle of Seasons/Ages...) gezockt haben, da hängen auch sehr schöne Erinnerungen mit.
Aber wenn ich mir die Spiele heute ansehe, merke ich dass der Suchtfaktor v. a. durch geringe Komplexität im Gameplay erzeugt wurde (ähnlich wie Diablo). Das ist für mich ein Argument das nicht mehr zu spielen, denn heute brauche ich den Anspruch im Gameplay.

Grafik ist jedoch mMn kein Argument gegen "früher war alles besser". Damals hat man sich nicht über Grafik beschwert, man hat es gezockt, heute muss es demnach auch noch gehen. Letzte Weihnachten hatte ich mit Gothic 1 (ungemoddet!) angefangen: ich musste mich erst einige Zeit lang an die Grafik gewöhnen, doch dann ging es wie wenn damals das Jahr 2000 gewesen wäre. Die Belohnung dafür war ein richtig gutes, atmosphärisches Spiel.


Was tatsächlich schlechter geworden ist, ist z. B. die Vercasualisierung. Nicht alle, aber viele Spiele sind heute vom Schwierigkeitsgrad her deutlich einfacher als frühere (bsp. oben genannte Zelda-Klassiker). Die Verkonsolisierung war auch nicht so ausgeprägt wie heute (schlechte Steuerung an Tastatur+Maus in Tomb Raider + Lara Croft and the Guardian of Light und Prince of Persia; Auto-Aiming). Und da sich Videospiele im Lauf der Zeit am Markt etabliert haben, kommt das Problem der Profitorientierung in Spielen eher zum Vorschein als früher.

Alles in Allem wünsche ich mir in dieser Diskussion mehr Reflektion. Es ist eben doch nicht so, wie es auf dem ersten Blick/Gedanken zu sein scheint. Es freut mich allerdings, genau das von vielen in diesem Thread zu lesen. :)
 
AW: Meinungsmacher: Waren Spiele früher einfach besser?

Natürlich wars Fürher besser, es gab einfach mehr focus auf die Story, heute ist es nur noch Boom-Grafik und ne story die nicht der rede wert ist, zb. jeder 0815 shooter wie CoD,MoH,usw.

Klassisches Beipspiel ist das Simulator Genre, wenn da überhaupt noch was kommt ist so ein Simpel-Kram wie HawX. Früher gabs da einfach bessere Sachen.

Nicht zu vergessen die Spacesimulatoren, komplett ausgestorben. Der untergang wurde mit Freelancer eingeführt, seit dem gabs entweder keinen Joystick-support oder mehr schlecht als recht. Die X-Reihe ist imo das einzige Weltraumspiel was sich überhaupt noch hält, auch wenn es mehr eine Wirtschaftssimulation ist.

C&C früher neben Starcraft das RTS-Game...heute causal-game ohne anspruch oder tiefgang.

Früher wars einfach besser, es wurde halt mehr wert auf bestimmte kriterien gelegt die heute so gut wie nie erfüllt werden bis auf ein paar ausnahmen.

Auch heute können spiele noch eine AHA-Effekt auslösen, aber diese sind immer mehr ausnahmen z.b. Mass Effect, Dragon Age, Mirrors Edge, Portal und ein paar mehr. Es sind halt nur noch die wenigsten.
 
AW: Meinungsmacher: Waren Spiele früher einfach besser?

Natürlich wars Fürher besser, es gab einfach mehr focus auf die Story, heute ist es nur noch Boom-Grafik und ne story die nicht der rede wert ist, zb. jeder 0815 shooter wie CoD,MoH,usw.

Echt? Was für eine unglaubliche Story hatte den Doom? Oder Duke Nukem 3d? Oder Quake? Die hatten genau so viel/wenig story wie die games heute.
 
AW: Meinungsmacher: Waren Spiele früher einfach besser?

Gute und schlechte Spiele wurden früher genauso gemacht, wie heute.

Richtig ist, daß früher einige besonders herausragende Spiele gemacht wurden. Das liegt nach meiner Einschätzung daran, daß einige dieser Titel die jeweiligen Genres überhaupt erst begründet haben (was nicht unbeding bedeutet, daß sie auch die ersten ihrer Art waren).

Was wir in den letzten 20 Jahren erlebten, war hauptsächlich die Variation der bekannten Themen. Irgendwann nervt das halt, irgendwann sind halt alle Geschichten erzählt. Mal ein Tip am Rande: Überlegt mal, wieviele verschiedene Grundthemen es bei Filmen gibt. 10? 15? Vielleicht sogar 20?

Und es gibt noch zwei weitere Aspekte, die viele Klassiker herausheben aus der Masse der modernen Spiele:

Früher mußten die Spielemacher (insbesondere die Coder) noch nahezu genial arbeiten, um das Allerletzte aus den Rechnern heraus zu holen. Das führte dazu, daß wir als Spieler dann am Computer saßen und darüber staunten, was wir sahen und hörten. Eine derartige maschinennahe Programmierung gibt es heute praktisch nicht mehr (bis auf ganz wenige Ausnahmen), das damit verbundene Entzücken beim Anwender bleibt folglich aus.

Und dann gab es früher viel mehr kleine Software-Schmieden, die ihre Titel nur aus einem Grund produziert haben: Aus unendlicher Begeisterung für ihre Arbeit, ohne zu wissen, ob sie dafür überhaupt jemals Geld sehen würden. Und die Liebe, diesen Enthusiasmus konnte man den Spielen einfach anmerken. Heute ist die Spiele-Industrie eben vorrangig eine Geldkuh, die einschlägigen Kommentare des Blizzard-Chefs sind euch ja bekannt. Und diese Seelenleere, diese kalte Geldgier spiegelt sich irgendwo in den Spielen wieder.

Meine Meinung.
 
AW: Meinungsmacher: Waren Spiele früher einfach besser?

Sehe ich ähnlich. Früher wurde vom Spieler mehr Phantasie gefordert und er hatte sie auch noch. Das was im Kopf passiert sprich die Emotionen die ein Spiel auslöst sind entscheidend und nicht nur das was am Bildschirm passiert, oder wie soll man sonst Elite spielen frage ich :D?
Alter Spruch: die wahren Abenteuer sind im Kopf - früher wie heute.
 
AW: Meinungsmacher: Waren Spiele früher einfach besser?

Stichwort Grafik:

MIt ein Punkt für das romantische Bild alter Spiele ist sicher auch die schlechte Grafik von damals.
Das Gehirn war schlichtweg gezwungen die schlechte Grafik aufzuwerten.

Was für eine tolle Grafik Doom in meiner Erinnerung hatte.
Als ich wieder mal aus Nostalgiegründen vor einiger Zeit Doom spielte, dachte ich zuerst mein Rechner ist kaputt, so schlecht war plötzlich die Grafik.
Mein Gehirn hatet mir schlichtweg ein Streich gespielt und die Grafik aufgewertet.

Ist wie mit einem tollen Buch, da sieht in der Fantasie auch alles toll aus, bei der Filmumsetzung hagelt es dann Kritik "das ist nicht die Story die ich gelesen habe"

@Phyzziks
Du solltest den Vergleich aber so bedenken, ein altes Spiel + ein aktuelles würden mit einer gleichwertigen Grafik auf den Markt kommen. Wie würds da aussehn? Vor allem wenn das "neue" erst mal 10 Patches braucht um die gröbsten Fehler zu beseitigen...
ein altes mit neuer Grafik wäre aber auch komplizierter und bräuchte sicher auch einige Patches.

Im Ernst, wenn man damals die Wahl zwischen Battlefield2 und Doom1 haette, welches hätte man gespielt?

Das einzige was ich wirklich vermisse, was ich auch in heutiger Zeit nicht mehr finde ist
Monkey Island2, das würde ich heute noch spielen.
Leider ist der Adventure Markt tot.
 
AW: Meinungsmacher: Waren Spiele früher einfach besser?

Ja, früher hat man viele Wochen an ein Spiel gezockt und jetzt 5-10h, bei deutlich teureren Preis.
Früher habe ich 20-35 DM für Dune-Kampf um Arakis, AoE, Tom Clancy’s Rainbow Six,Die Sims,Der Verkehrsgigant, Tony Hawk’s Skateboarding, gezahlt und jetzt 60€ = fast das 6 fache an Preis.
LoL und kommt nicht mit lohn an, 1999 habe 14DM/h verdient und jetzt 7.14€/h (14 DM/h) und daher unberechtigter Preis bei 10% Leistung( Abzocke!!!).
 
AW: Meinungsmacher: Waren Spiele früher einfach besser?

Das einzige was ich wirklich vermisse, was ich auch in heutiger Zeit nicht mehr finde ist
Monkey Island2, das würde ich heute noch spielen.
Leider ist der Adventure Markt tot.

Ich möchte die Fugger II nochmal spielen können.

Leider läuft es unter Win 7 nicht. Auch unter Win XP hatte ich es nicht zum laufen bringen können...
 
AW: Meinungsmacher: Waren Spiele früher einfach besser?

Echt? Was für eine unglaubliche Story hatte den Doom? Oder Duke Nukem 3d? Oder Quake? Die hatten genau so viel/wenig story wie die games heute.

Super Beispiele! Ausgerechnet Shooter zu nennen, die generell keine Story per se haben:lol:

BTT: Als alter Rundenstrategie-Haudegen, Lucasarts Adventure liebhaber und Rollenspiele mit selbst-kreierter Heldenparty Fan find ich natürlich die alten zeiten besser, denn diese Dinge findet man heutzutage einfach nicht mehr!

Rundenstrategie resümiert sich heutzutage fast ausschließlich auf Civilisation; wo sind da die exzellenten alten serien wie Battle Isle, Panzer General, Fantasy General, Master of Orion/Magic, Stars! etc. hin?

Bei den Lucasarts adventures bleiben mir eigentlich nur die neuauflagen von Monkey Island 1+2, denn die Telltale Versionen von Sam&Max und den tales of Monkey Island können von der Qualität her den Originalen bei weitem nicht das Wasser reichen. Zum Glück hab ich bis auf Zak McKracken:( und Grim Fandago:(:( noch alle Originale aus jener Zeit:daumen:

Ich freu mich, dass Rollenspiele heutzutage wieder eine Party haben, nur leider kann ich außer dem Haupthelden keinen Mitstreiter selbst erstellen. Ich liebe es, eine komplett eigene Party von A bis Z auf die Beine zu stellen, die genau meinem Spielstil entspricht; so muss ich mich leider den Vorgaben der Entwickler beugen:( . Might & Magic, Wizardry, DSA, Bard's tale, Eye of the Beholder, alles Serien und Spiele die ich genieße, weil mein Heldentrupp komplett auf mich abgestimmt ist und kein mitstreiter mehr oder weniger wert ist als der andere: nur gemeinsam ist man stark!

Ein anderer Aspekt, der für mich einen gewaltigen unterschied zwischen den Spielen von vor 20 Jahren und heute ausmacht: heutzutage sind Spiele reine Unterhaltung, früher aber auch (und je nach Spiel vor allem!) eine Herausforderung. Dazu gehörte auch, ein spiel in- und auswendig zu kennen, um es meistern zu können, heutzutage wird so was mit "unfair platzierten Gegnern und Fallen" quittiert. HALLOOO??? Ich spiel doch nicht, um mich zu langweilen, weil ich dann ja schon von vornerein weiss dass mir nach dem Sprung nix passieren kann, schliess wäre das ja "unfair":schief:! Ich spiele, um herausgefordert zu werden und Spaß an meiner Leistung zu haben. Will ich an einem neuen Spiel herausgefordert werden, muss ich mich an meine Wii wenden und dort Megaman 9 oder 10 starten, denn die sind noch wie früher: 8-bit Grafik ohne Schnickschnack, hart aber gerecht, unfair, bockschwer, herausfordernd und machen trotzdem höllisch spass! Spiele wie früher eben;)
 
AW: Meinungsmacher: Waren Spiele früher einfach besser?

Super Beispiele! Ausgerechnet Shooter zu nennen, die generell keine Story per se haben:lol:

Beachte mein Zitat. Bei ihm ging es um die 0815 Shooter. Die waren damals genau so wie heute. Genau wie es heute auch storylastige games gibt.


Das problem allgemein ist, dass man vergleich die besten Spiele der letzten 20 jahre gegenüber den spielen der letzten 2 jahre. Das die masse in 20 jahren mehr war als in 2 jahren sollte klar sein...
 
AW: Meinungsmacher: Waren Spiele früher einfach besser?

Also ich finde schon, dass die spiele "damals" besser waren.

allerdings muss man auch definieren, besser bedeutet.

für mich ist es wichtig, dass ein spiel eine gute story hat. auch ein wichtiger punkt ist das gameplay. die grafik muss nicht das neuste vom neusten sein. rundet das spiel aber ab.

leider musst ich feststellen, dass viele enwickler die story vernachlässigen und dafür mehr an der grafik machen.
sicher ist es schwierig und es dauert auch lange eine gute story zu erfinden. aber das macht halt die wirklich guten spiele aus.
nehmen wir zum beispiel mal dragon age. ich finde die story absolut super. sie fesselt und man will wissen, was als nächstes geschieht. man ist mehrere stunde (bei dragonage glaube um die 100h) an dem spiel gefesselt und will am liebsten gar nicht mehr aufhören. deshalb wird das spiel nicht 1 - 2 mal druch gespielt sondern 5 - 6 oder noch mehr.

bei den ganzen shootern (moha, cod etc) bekommen wir eine max. 6h story aufgetischt und dafür sollen wir 50taler für abdrücken? das ist absolut lächerlich. ich hätte nichts dagegen, wenn man spielpreise an der länge der story festmachen würde.

die spieler wären glücklicher wenn die entwickler spiele rausbringen die eine gute story, ein gutes gameplay, gute grafik und eine wiederspielwert vereinen. und dies ist nur bei sehr wenigen spielen gegeben.
 
AW: Meinungsmacher: Waren Spiele früher einfach besser?

Wenn ich selber schon richtige Spiele proggen könnte;)
die spieler wären glücklicher wenn die entwickler spiele rausbringen die eine gute story, ein gutes gameplay, gute grafik und eine wiederspielwert vereinen. und dies ist nur bei sehr wenigen spielen gegeben.
Würd' ich glatt machen...

Ich kann in jeder Generation eigentlich gute Spiele finden, aber man sieht ja was die Zeit macht:
Erst dreimal meiner Meinung nach tolle Spiele wie Gothic 1,2,3 und dann Arcania.
In letzter Zeit frag ich mich öfter ob die sowas mit Absicht machen....
Die Möglichkeiten der heutigen Zeit sind aber trotzdem größer als damals und mit Guild Wars 2 kommt, falls es die Versprechungen einhält, eine Revolution unbekannten Ausmaßes.(Ich freu mich total darauf!)
Es gibt/gab/wird immer großartige Spiele geben.
(Wenn ich jetzt nen richtigen PC hätt', könnt' ich die auch spielen)
 
AW: Meinungsmacher: Waren Spiele früher einfach besser?

Echt? Was für eine unglaubliche Story hatte den Doom? Oder Duke Nukem 3d? Oder Quake? Die hatten genau so viel/wenig story wie die games heute.

Jedi Knight: Dark Forces II kam 1997 und hat eine um längeren Bessere Story gehabt als so ziemlich jeder shooter der letzten jahre ;)

Und im übrigen ging es mir nicht nur um shooter, das waren nur beispiele. Es ging um ja eben bloß um die Story, auf die früher mehr focus lag in jedem genre ;)
 
AW: Meinungsmacher: Waren Spiele früher einfach besser?

bei den ganzen shootern (moha, cod etc) bekommen wir eine max. 6h story aufgetischt und dafür sollen wir 50taler für abdrücken? das ist absolut lächerlich. ich hätte nichts dagegen, wenn man spielpreise an der länge der story festmachen würde.

Blöde Frage: Was hat denn z.B. Half Life (als Vorzeigeshooter seiner Zeit) an längerer Story zu bieten?
"Exeperiment öffnet Portal"
"merkwürdige Wesen dringen ein"
"verwandeln fast alle in Zombies"
"Wissenschaftler kämpft sich durch"
"kämpft auch gegen Regierungstruppen"
- fertig?
Mitlerweile wurde drum rum zwar ein Mysterium aufgebaut, aber Story gibts im Spiel quasi gar keine.
 
AW: Meinungsmacher: Waren Spiele früher einfach besser?

Jedi Knight: Dark Forces II kam 1997 und hat eine um längeren Bessere Story gehabt als so ziemlich jeder shooter der letzten jahre ;)

Und im übrigen ging es mir nicht nur um shooter, das waren nur beispiele. Es ging um ja eben bloß um die Story, auf die früher mehr focus lag in jedem genre ;)

Dann nenne ich Mass Effect. (Auch wenn als Rollenspiel shooter mix tituliert ist es doch ein Shooter mit Story).
(Das kann ewig hin und her gehen. Es gab früher genau so viele gute/schlechte Spieler wie heute. Man fast nur die letzten 20 Jahre on block zusammen und klar kennt man dann mehr gute titel, als wenn man sich nur die letzten 2 jahre anguckt)
 
AW: Meinungsmacher: Waren Spiele früher einfach besser?

Dann nenne ich Mass Effect. (Auch wenn als Rollenspiel shooter mix tituliert ist es doch ein Shooter mit Story).
(Das kann ewig hin und her gehen. Es gab früher genau so viele gute/schlechte Spieler wie heute. Man fast nur die letzten 20 Jahre on block zusammen und klar kennt man dann mehr gute titel, als wenn man sich nur die letzten 2 jahre anguckt)

Und hättest du meinen ersten post schon richtig gelesen hättest du gemerkt das ich ME als eine der wenigen ausnahmen bezeichne heut zu tage ;)
 
AW: Meinungsmacher: Waren Spiele früher einfach besser?

Und hättest du meinen ersten post schon richtig gelesen hättest du gemerkt das ich ME als eine der wenigen ausnahmen bezeichne heut zu tage ;)

Ist dämmert mir. aber ich habe nicht alle posts hier auswendig gelernt...

Wie ist es denn mit Hl2 + Ep1,2?
Bioshock hatte auch eine stimmige Story. War jetzt keine Tiefgreifende Weltintrige, aber mir gefiels.
 
Zurück