Meinungsmacher: Waren Spiele früher einfach besser?

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ich sag nur: als mir damals einer Cannon Fodder auf dem Amiga zeigte, war ich total verrückt danach und habe das sicher 10 mal durchgespielt
als ich Turrican sah, hörte, ebenso
oder Dune2 auf Amiga, ey das waren unbeschreibliche Tage meines jungen Lebens ;)

kommt alles nie mehr wieder, aber is wie mit Autos, die 70/80er Formel1 war auch cooler :)
 
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Nein
Ich dneke es ligt hauptsächlich daran da man früher mit weniger zufrieden war.
Ja
weil die Spieleindurstrie eben genau das geworden ist, eine Industrie die Gewinn orientiert arbeitet und unfertige Produkte auf den Markt wirft.
es gab damals schlechte Games und es gibt sie heute immer noch.
 
Meinungsmacher: Waren Spiele früher einfach besser?

Ich glaube der Gedanke, dass Spiele früher besser waren, hat hauptsächlich nostalgische Gründe. Ich habe, als ich jünger war, Stunden vor meinem Amiga verbracht, mit etlichen Perlen der Videospielgeschichte. Dabei war natürlich das Gameplay wichtiger als die Grafik, weil grafisch einfach noch nicht so viel möglich war. Aber man hatte immer das Gefühl, dass Entwickler jederzeit mit der nächsten tollen Spielidee um die Ecke kommen könnten.

Heutzutage stört mich, dass Entwickler kaum noch neue Ideen umsetzen und stattdessen den x-ten Aufguss eines bewährten Spielprinzips agressiv und mit einem großen finanziellen Aufwand vermarkten. Die besten Beispiele sind die Call of Duty und MOH Reihe- wie dort zusätzlich noch Hypes kreiert werden (Stichwort Taliban, Flughafenmission) finde ich mehr als peinlich.

Manche Gernes sind leider total verwaist, wie z.B. das Simulationsgenre und auch in anderen Genres, wie bei Strategiespielen, passiert wenig.

Ich persönlich würde mir wünschen
- mehr Kreativität im Shooter Genre
- bessere Simulationen
- bessere Chancen für kleine Entwicklerteams am Markt
- generell mehr Spielideen
- weniger Einfluss der Publisher

Aber ich denke "die Jugend von Heute" :D hat sicher genausoviel Spaß, beim Spielen von Dragon Age, wie ich damals bei Eye of Beholder - oder beim Spielen von Call of Duty, wie ich damals bei Doom - oder beim Spielen von Lost Planet, wie ich damals bei Turrican etc. etc.

Ich aber leider nicht . . .
 
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Eine Antwort ist nicht so einfach, daher mache ich eine klare Trennung:

Was SP-Spiele angeht kann ich einfach nur das Argument, Spiele seien früher besser gewesen, definitiv bestätigen. Das letze (aber dafür auch mit Abstand das beste) SP-Spiel welches ich gezockt habe war Shadow of the Colossus auf der PS2. Das war ein Spiel mit Inhalt! Die meisten Konzepte sind einfach durchgelutscht bis zum Gehtnichtmehr, es wird versucht das ganze mit nett anzuschauender Grafik zu überblenden, heraus kommen dann lediglich spielbare Benchmarks wie Crysis oder Metro 2033.

Daher zock ich momentan (neben BC2) Super Mario World und diverse Hacks von diesem Spiel. Es ist unglaublich wie viel Spaß dieses 19 Jahre alte Spiel macht. Das Konzept ist einfach unschlagbar, das Leveldesign so abwechslungsreich dass mehrmaliges Durchspielen Spaß macht und durch die diversen Hacks gibt es immer neue Variationen. Grafisch ist es trotz des Alters nett anzuschauen. So etwas gibt es heute leider nicht mehr.

Trotzdem bin ich kein verklärter Nostalgiker. Denn wenn man sich MP-Titel anschaut, so war früher alles andere als besser. Erst durch die teschnische Entwicklung der letzten Jahre (vor allem bessere Internetverbindungen) machen MP-Spiele richtig Bock. Ich hab vor vier Jahren mit WC3 angefangen, danach BF 2142 und nun BC2, zwischendurch immer mal wieder PES. Diese Spiele bescheren einem einfach eine ganz andere Erfahrung, vor allem im Team. Daher bin ich schon sehr froh über die Entwicklung.
 
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ich sag nur: als mir damals einer Cannon Fodder auf dem Amiga zeigte, war ich total verrückt danach und habe das sicher 10 mal durchgespielt
als ich Turrican sah, hörte, ebenso
oder Dune2 auf Amiga, ey das waren unbeschreibliche Tage meines jungen Lebens ;)

Du sprichst mir aus der Seele! :heul:

Die Games waren damals zwar nicht gerade episch lange, aber sie haben ne Menge mehr Spaß und Unterhaltung erzeugt als heutige Titel.
Um so etwas gutes heute zu finden, muss man echt Glück haben. :schief:
 
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[x] Früher war manches besser :D

was ich damit mein :
Hauptsächlich die Story und die Dauer, die meisten Shooter lassen sich in 3-4Std durch rocken und dabei ist die Story praktisch nicht da.
Viele Games sind verbugt oder laufen einfach mies.

Ich hab letztens Crysis gezockt,..geile Grafik, paar nette Features aber die Story und Spielzeit sind dürftig, Mass Effect 2 *ok,..komplett anderes Genre*
hat mich schwer gepackt obwohl ich eher Ego-Shooter zocke, das hatte ne gut erzählte Story, gute Grafik und lief deutlich besser.
Bei ME2 hab ich ~20Std zum durchzocken gebraucht, etwa 5 Mal solang wie bei Crysis, gut bei Crysis geht so eine SPielzeit nicht, aber 6-8Std wären schon toll :daumen:

Ich möcht ein sauberlaufendes Spiel, mit guter Grafik, toller Story und hoher Spieldauer, bei dem die Gegner nicht vom Moorhuhn abstammen (Moh 2010 ;) )
Da wart ich dann auch gern 3-4 Jahre und bezahl auch 50-70€, aber das muss sich auch lohnen :ugly:
 
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Da gibs nur eins zusagen: JA

Alles andere is bullshit... heutige spiele sind nur noch Grafikdemos und oder buggfestivals , keine spieltiefe mehr etc

Ich weis noch wie ich damals mitm Kumpel zu 2 tagelang ! vorm rechner gehockt hab und wir X-Com TfTd gepielt haben... welches spiel kann sowas heute auch nur ansatzweise bieten?

Gibt es heute etwas vergleichbares wie zb X-Com , MoO ? nein den die achsotollen entwickler glauben einfach das ein spiel nur noch gute grafik haben muss um gut zusein....und das schlimme an der sache is die Kinder von heute kennen es ja nich mehr anders und denken tatsächlich sowas wäre normal und damit "gut"


Traurig was aus den spielen geworden is
 
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Teilweise Ja

Am Spiel Mafia kann ich es persönlich gut festmachen. Sind zwar "nur" acht Jahre seit der Veröffentlichung von Mafia 1 vergangen aber trotzdem gutes Beispiel( je nachdem wie man früher definiert ;) ). Bei dem Spiel hat einfach alles Spaß gemacht. Jede Mission war gut überlegt und ausgebaut und hat auch beim fünften mal durchspielen immer noch ihren Spass gebracht.
Und nach dem Spiel gibt es noch den Freie Fahrt Modus mit allerlei Spielereien die die Spielzeit erhöhen.

Als dann letztens Mafia 2 erschien hab ich mir das natürlich gleich mal angeschaut. Spielzeit der Karriere relativ kurz im Vergleich zum Vorgänger. Die Spielgrafik und was man daraus schaffen kann ist natürlich ganz gut anzusehen. Macht aber leider die fehlenden Inhalte die im Vorgänger vorhanden waren nicht wett. Diese werden natürlich durch DLC nachgereicht was den Profit des Spieleherstellers erhöht und den Spielspass senkt...
 
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Ja, man hat mehr Spiel (Zeit, Inhalt) für weniger Geld bekommen. Jetzt ist einfach alles stark kommerzialisiert. Hier DLC da DLC...
 
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Nun, diese Frage ist nur schwer zu beantworten. Generell aber finde ich, dass es damals echte Kracher gab, aber auch heute echte Kracher gibt. Und genauso wie damals viel Schrott auf dem Markt war, ist heute auch jede Menge Müll auf dem Markt - allerdings noch mehr als damals.

Ich würde nicht unbedingt sagen, dass die Ansprüche gestiegen sind. Nur werden heute die technischen Möglichkeiten zu selten ausgereizt, weil vieles einfach zum Kommerz verkommen ist - vor allem EA geht hier ja vorne weg. So traurig das auch ist. Ein Need for Speed oder ein C&C war damals einfach besser, auch wenn es grafisch mit den heutigen Ablegern nicht mehr mithalten kann.

In meinen Augen gibt es nur noch wenige Hersteller, bei denen man weiß, immer echte Kracher zu bekommen. Eigentlich nur noch zwei. Nintendo und Blizzard. Und da gebe ich dann auch gerne ein bisschen mehr aus.

Das ist aber immer noch keine Antwort auf eure Frage. Diese möchte ich so beantworten:

Ich würde nicht sagen, dass die Spiele damals einfach besser waren als heute. Aber die Spiele von damals haben viele von uns in ihrer Jugendzeit gezockt und wir schwelgen halt gerne in nostalgischen Erinnerungen. Für mich war zum Beispiel "Zelda: A Link To The Past" das absolut beste Spiel meiner Jugend, da ich ein absoluter Nintendo Fan war. Für mich war damals auf der Playstation im Vergleich zum N64 außer Gran Turismo einfach alles Schrott. Viele, die vielleicht eine Playstation 1 statt eines N64 hatten sehen es andersherum.

Ich denke, man kann sich als Jugendlicher noch viel einfacher in ein Spiel vertiefen und dieses einfach genießen. An dieser Stelle spreche ich für mich, aber vielleicht auch für andere. Durch heutigen Zeitmangel als Student, der nebenbei noch im Verein tätig ist, zum Unisport geht, einen eigenen Haushalt führt und einen Nebenjob ausübt, habe ich einfach nicht mehr die innere Ruhe, mich auf ein Rollenspiel oder Action-Adventure wie Zelda oder damals auch Super Mario 64 einzulassen. Ich will dann oft abends zur Entspannung zocken und schnell Erfolge haben, oder aber einfach nur mal für eine halbe Stunde spielen. Daher läuft es bei mir oft nur noch auf Fifa oder Rennspiele heraus.

So bekomme ich gar nicht die Chance, einen modernen Klassiker und Kracher wie z.B. Fallout 3, Crysis oder Starcraft 2 richtig zu genießen. Denn diese Spiele zockt man nicht mal eben für 30 Minuten am Tag.

Und somit bleiben mir natürlich die Knaller aus der Jugend im Gedächtnis hängen und ich empfinde sie als besser. Eben weil ich die Spiele damals noch in vollen Zügen genießen konnte und das Zocken einen anderen Stellenwert hatte.

Ich muss aber gestehen, dass mich aktuell Goldeneye für die Wii gepackt hat - welches ich natürlich hauptsächlich in Erinnerung an die vielen, langen Zockerabende mit Goldeneye am N64 gekauft habe. Und es ist ein hervorragendes Spiel mit dem Zeug zum Klassiker, zumindest auf Wii. Der Singleplayer macht Spaß und der Multiplayer ist auf Wii das, was Modern Warfare auf dem PC ist. Und dennoch hat das Spiel in den Fachmagazinen einen schweren Stand. Weil man es mit dem N64-Klassiker vergleicht. Und weil man heute "mehr" erwartet. Ich wollte aber nicht mehr. Und ich habe auch nicht viel mehr bekommen. Und darum würde ich das Spiel locker mit 90% bewerten. Gamepro gibt 85%. Angesichts der heutigen Witzwertungen durchaus realistisch. 4Players verteilt 72% - eine lächerliche Wertung, die dem Spiel absolut nicht gerecht wird. Man beschwert sich, dass früher alles besser war. Dann bekommt man ein Spiel, was sich an den Richtlinien von damals orientiert - und man beschwert sich wieder. Da kann man dann nur noch den Kopf schütteln.
 
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Ich finde zum Teil JA, z.B. die Tomb Raider-Serie:
Ich fand vor allem Tomb Raider II einfach nur Extraklasse, die letzten zwei Teile waren zwar okay, kamen aber nicht ran.
Bei Lizenz-Spielen ist es für mich teilweise am schlimmsten, wenn man sich mal die Star Wars-, Harry Potter-, oder Herr der Ringe-Spiele anschaut.
Schlacht um Mittelerde TOP, Die Eroberung FLOP.
 
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vorweg ich bin 18jahre alt^^ und habe mit 11jahren meinen ersten pc gekauft!

ich fand spiele früher ganz schön und die story war auch ein wenig besser
zb freelancer war/ist ein spiel was bis heut für mich unerreicht ist (hoffnung black prophecy!) aber darkstar one war zwar von der grafik besser aber ~.~

gothic 1 war auch ein GEILES rollenspiel und 3fraktionen waren auch geil (hab die novizen selber nicht so gern gemocht aber auch einmal durchgespiel, ABER und jetzt kommts: ich hab es sehr genossen meinem bruder über die schulter zu schauen wärend er die noviezen zum zich malsten durchgespielt hat^^, da kam nie langeweile auf)

gothic 2 war auch noch gut aber nicht ganz so gut wie teil 1

alarmstufe rot 2 war auch ein spiel was ich parallel zu prince of persia 3D gespielt habe
geiles baumenü und sehr lustig mit tanya brücken wegzu bomben^^
und wenn man mal keine lust auf "geplänkel" hatte einfach mal in einer falle bei prince of persia gestorben XD

also ich fand die spiele schon ganz geil, aber die spiele heute (crysis wars, cod6, bfbc2, cs:s) machen auch großen spaß und ich spiele alles mal durcheinander wo ich grad bock drauf habe


fazit: mein großer wunsch ist es freelancer/gothic1 ohne veränderung des spieles ABER mit heutiger grafik (cryengine 2/3) zu erleben
ma gucken, hab mir heut shattered horizone zugelegt (steam^^), bekomme in ein paar tagen cod7 und warte dann auf crysis2
meine größte hoffnung liegt aber zur zeit in black prophecy, story, gamplay, GRAFIKGRAFIKGRAFIK gefällt mir absolut gut:hail: (mein inoffizeller nachfolger zu freelancer) bitte ruhiniert das spiel nicht und das was ich bisher zu dem spiel an gameplay footage gesehen hab ....:hail::hail::hail::hail: lasst mich nicht warten und last mich endlich in die beta


edit1: warum gibt es eigentlich final fantasy IX oder shadow of the collosus nicht für pc-.-
 
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Ich kann diese Frage auch nicht mit ja oder nein beantworten. Aktuell spiele ich z.b. Fallout: New Vegas und das spiele ich bisher schon 30 Stunden. Und ich hab das Gefühl es dauert mindestens nochmal so lang. Auch einen hohen Wiederspielwert hat es, da ich ja gut oder böse oder alles zusammen sein kann.

Davor hab ich noch "schnell" TFU2 durchgespielt. Das ist der typische Vertreter eines neuen Spiels mit kurzer Solokampagne. Da boten vergleichbare Spiele wie die Jedi Knight Reihe deutlich mehr.

Was früher auf jeden Fall besser war ist das vor der aktuellen Konsolengeneration der PC die Hauptspieleplattform war und das sich neue Standards schneller durchsetzten. Man musste nicht auf eine PC Umsetzung bangen wie bei Read Dead Redemption oder anderen Titeln. Das ist das was ich am meisten vermisse.:(
 
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Spiele von früher waren teils umfangreicher, tiefgründiger, länger, hatten mehr Ausstattung (Handbücher waren oftmals 3mal so dick wie heute), jedoch auch nicht selten deutlich schwerer als heute.

Heutzutage werden Spiele, hauptsächlich Shooter, nunmal mehr Kinofilmen angeglichen, sie werden kürzer, rasanter, haben einen interessanteren Multiplayer-Modus und werden mit kostenpflichten Patches in Häppchenform anstelle von Add-Ons erweitert.

Irgendwo ist das schon schade, Spiele wie Unreal gibt es nicht mehr und wird es wohl nicht mehr geben, da heute die Konsolen die Lead-Plattform sind und Moorhuhn-Ballereien wie Call of Duty das A und O der Verkaufszahlen sind.:(
 
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Besser? Spiele waren simpler Strukturiert daher war das Gameplay einfach besser! Außerdem hatten die Spiele dadurch mehr tiefgang auch in der Story, es gab mehr Raum für neues. Heute wird sich von 3 Jahren Entwicklungszeit 2 Jahre mit der Grafik 1/4 mit dem Sound, 1/2 mit dem Gameplay und 1/4 mit der Planung und sonstigem beschäftigt, da früher nicht solch eine Grafik möglich war wurde mehr Zeit in das eigentliche Spiel investiert. Es war zwar simpler aber machte deutlich mehr Spaß als ein eintöniges Spiel mit toller Grafik. Es war einfach mehr drin :D. Aber trotzdem machen auch viele neue Spiele Spaß, vor allen wegen der Grafik, denn was wäre Fallout 3 ohne die besondere Atmospähre im Ödland, was wäre Borderlands ohne seinen Comic - Look, was wäre Crysis mit einer schlechten Grafik?
 
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Man kann schon sagen, dass früher einiges besser war. Aber wohl auch schlichter. Man hatte ja weniger Ansprüche. Und wenn die Ansprüche steigen, dann stehen die Entwickler & Publisher vor Herausforderungen, die sie nicht immer bewältigen können.
Vor allem an Spiele-Serien kann man gut erkennen, wie die Entwicklung verlaufen ist.

Am Beispiel "Gothic" ist deutlich zu erkennen, wie die Qualität nachgelassen hat. Das 1. & 2. gut, das 3. mittelmäßig, das 4. ist imo einfach nur noch Abzocke.
Aber es gibt auch ein paar wenige positive Beispiele. Die ANNO-Reihe hat mich schon immer begeistert. Vom 1. Teil an. Jedes einzelne der 4 bisher erschienenen Spiele machen mir viel Spaß. Mehr als ein ganzen Jahrzehnt lang befindet sich die Reihe auf einem hohen Qualitätsniveau.
 
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[x] früher wach manches besser.

Ich kann mich eigentlich direkt der Meinung von Daniel Möllendorf anschließen:
Vor wenigen Jahren boten Spiele meist eine längere Spielzeit und da oft kein Budget für Topgrafik und aufwendige Präsentation zur Verfügung stand, waren eine clevere Story und ausgefeiltes Gameplay noch wichtiger. So war Biowares großartiges RPG Star Wars: Knights of The Old Republic (2003) länger und bot insgesamt intelligentere Quests als das aktuelle Mass Effect 2 (2010). Dennoch finde ich das aktuelle Grafik und eine tolle Präsentation großen Einfluss auf Atmosphäre und Gameplay haben - so möchte ich die glaubwürdige Mimik der detaillierten Figuren aus ME2 (die sogar Tränen vergießen!) nicht mehr gegen die extrem schlichte Spielwelt aus KoTOR eintauschen.

Mir aus dem Herzen gesprochen. Ja, es gibt auch aktuelle Titel, die eine ähnlich gute Story bieten (siehe The Witcher, oder auch wenn es sich noch in der Entwickelung befindet: SWTOR) aber die grafische Entwickelung würde ich niemals rückgängig machen wollen.

Ich erinnere mich noch, wo ich von Star Wars: Jedi Outcast so begeistert war, das ich mir gleich den Vorgänger gekauft hatte (Dark Forces) - und dann kam die Enttäuschung: Die Grafik war dermaßen schlecht, dass ich große Schwierigkeiten hatte, mich in der Spielewelt zu orientieren. Ich habe das Spiel keine Stunde lang gespielt, es fehlte der Spielspaß als ich nicht sehen konnte wo ich am hingehen war. (Spezifischer Anlass: Ein Sprung in einem dunklen (mattschwarzem) Tunnel

Aber alte Perlen wie dem Tiberiumkonflikt, Kotor, Gothic I + II und andere: Diese Spiele spiele ich auch heute noch gerne.
 
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Moin!

Auch ich kann nur sagen - ja, früher waren die Spiele besser. Ich hab mit nem Cyrix + Vodoo Banshee so richtig angefangen, vorher war ich Konsolenspieler... Aber auch den Spass den ich zusammen mit Kumpels auf C64 & Amiga hatte, werd ich nie vergessen - Civilization, Dune, Warcraft, Diablo, Duke 3D, Half-Life, Resident Evil, Max Payne und und und
Es gab so viele geniale Spiele. Das schöne war wirklich, dass die Spiele fertig waren als sie auf den Markt gekommen sind. Heutzutage werden viele Spiele auf Druck der Publisher unfertig auf den Markt geschmissen und gehn dann den Bach runter. Vor allem wenn vorher ein riesiger Hype drum gemacht wurde...
Hellgate London, Age of Conan, All Points Bulletin, Tabula Rasa - die hatten alle Potential und lediglich AoC lebt noch und das auch nur mehr schlecht als recht.

Ich behaupte früher war zwar die Grafik teilw. wirklich übel, aber die Story und die Charaktere viel durchdachter - die eigene Phantasie hat viel der schlechten Grafik wieder gut gemacht. Dazu kamen noch die Communitys. Heute wollen viele Spieler ein absolutes rundum sorglos Paket, wenn ich mir überleg wieviel Arbeit die Comms sich damals gemacht haben. Das gibts heute zwar auch noch, ist aber eher die Ausnahme als die Regel. Wenn ich allein an die Community von Diablo 2 bei "indiablo.de" denk, da haben manchen stunden, tage und wochen damit verbracht um die Spielmechanik zu verstehn, talentrechner für alle nur denkbaren Sachen zu schreiben, vielseitige Klassenguides mit teilw. kleinen Fangeschichten zu erstellen, der Forenmarktplatz mit Blacklist, zig Regeln, Werttabelle usw.
Sucht man heute für ein MORPG/MMORPG nach nem wirklich schönen Klassenguide, dann erhält man entweder nen Link zu nem Talentplaner ohne jegliche Erklärung oder kommt auf ner Chinafarmerseite raus, die einem für ihre Guides das goldene vom Himmel versprechen - dafür aber erst mal 15€ wollen. In den öffentlichen Channels der Games gehts meist zu wie aufm Pausenhof einer Schule voller "Gangsterkiddies" usw.

Klar gibt es auch heute noch tolle Spiele die auch dank ihrer genialen Grafik fesseln. Jedoch führen die heutigen Möglichkeiten auch dazu, dass es immer mehr Bugs gibt und ich hab das Gefühl, dass sich die Spieleschmieden oft übernehmen. Da wird so viel eingeplant, versprochen und angekündigt, dass letztendlich die Erwartungen garnicht erfüllt werden können. Dazu müssten 10x so viele Leute an den Spielen schreiben. Die Entwickler sollten besser mal einen Gang runterschalten und anfangen wieder kompaktere, dafür aber auch solidere Sachen abzuliefern und die Spieler selbst sollten vllt. auch mal ihre Erwartungen etwas runter schrauben.
Wäre z.B. bei AoC nicht sonstwas alles versprochen worden, das teilw. bis heute noch nicht existiert und stattdessen erst mal ein stabiles Grundgerüst gebaut worden (z.B. die 1000 Speicherleaks die aktuell seit dem Addon auch wieder existieren), dann wär der Start nicht so geflopt. Gleiches gilt für Hellgate London. Ich kenn genug Leute die liebend gern auf das eine oder andere Feature verzichtet hätten, wenn das Game dafür nicht alle 20-30min abgeschmiert wäre.
Aber wie schon gesagt wurde, man versucht mit einem Spiel eine möglichst breite Masse an Spielern zu erreichen um ein Maximum an Gewinn rauszuziehn. So wird immer wieder mal das ultimate PvP und gleichzeitig PvM versprochen - letztendlich bleibt irgendwas auf der Strecke oder beides ist nur halb fertig.
Ebenso der Spagat zwischen Single- & Multiplayer, ein Teil davon verkommt zum oftmals ungenutzten Beiwerk, der jedoch Entwicklungsarbeit und Resourcen verschlungen hat...
 
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Ich hab vor vier Jahren mit WC3 angefangen, danach BF 2142 und nun BC2, zwischendurch immer mal wieder PES. Diese Spiele bescheren einem einfach eine ganz andere Erfahrung, vor allem im Team. Daher bin ich schon sehr froh über die Entwicklung.

Wenn du mit dem schlechtesten Teil der BF reihe anfängst, ist es kein wunder, dass BC2 für dich ein fortschritt war.
BF2 war der beste Teil der Serie. Wobei 1942 auch verdammt gut war, besonders mit Desert Combat.
 
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Spiele waren früher nicht unbedingt besser, aber sie waren zumindest besser auf den PC abgestimmt und alles war noch neu. Heutzutage hat man schon alles gehabt und es ist schwer was neues zu bringen.
 
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