Meinungsmacher: Waren Spiele früher einfach besser?

AW: Meinungsmacher: Waren Spiele früher einfach besser?

ganz ehrlich, ja.
heute gibt ein spiel gerade mal 10h spielspaß her im offline modus.
mikrig.
Eines Tages hat mein Dad eine Super Nintendo mitgebracht und hab meine Barbies seitdem nicht mehr beachtet :D
Ohne Witz, man konnte wirklich ein Jahr daran hocken und Spiele wie Mario, Metroid, Donkey Kong, Street Fighter und Yoshi waren der Hit.
Mittlerweile meide ich alle Games, die einfach zu wenig für das Geld bieten.
Guild Wars, Sims, Tetris oder auch Spore machen auf Dauer mehr Spaß wie Assassins Creed, Battlefield, Call of Duty.
 
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ja, früher brauchte man sich keine Sorgen um irgendwelchen Kopierschutz zu machen. Man konnte das Spiel so oft installieren, wie man wollte. Heut kauft man ein Spiel, darf es nur 5x installieren, danach muss man mit "wasweisich" kontakt aufnehmen, dass man es wieder 5x installieren kann. Find ich nicht schön. Auch finde ich nicht gut, dass der Releasetermin wichtiger ist als ein fertiges Spiel, lieber nen halbes Jahr mehr Zeit lassen, schön die Spieler betatesten lassen, auf deren Wünsche und Kritiken eingehen, schon hat man ein Spiel, dass sein Geld auch wert ist. Zum Thema DLC sag ich ja mal nix zu. Wollt mir eig. auch Mafia II kaufen, aber die kurze Spielzeit und die vielen Dlc´s, die dann das Spiel am Ende 70 oder 80€ kosten lassen, nein danke.

Sorry, falls das schonmal gepostet wurd.
 
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Ist gibt aufjedenfall heute viele Spiele die wie vom Fließband wirken, gab es früher aber auch. Das heute nur noch Müll ruaskommt ist quatsch es gibt immer noch genug Entwickler die sich gedanken um ihre Games machen.

Blizzard ist eines der besten Beispiele deren Games haben Tiefe und 1000 von Fanseiten ihrer Spiele wo leute über Strategien,Skillungen von Diablo etc. diskutieren. Oder Cd Projekt Red, mit The Witcher sind die immer noch ganz vorne was Rollenspiele angeht, da passt einfach alles so ne dichte Atmosphäre gab es seitdem bis heute in keinem Fantasy Rollenspiel. Fallout 3 ist auch nen sehr gutes Game wmit man sich über weit mehr als 100 Stunden beschäftigen kann und es nicht langweilig wird.

Man muss halt nur mal die Eier in der Hose haben eine gute Idee umzusetzen und sich nicht nur vom Geldgeber auf die Finger schauen lassen.
 
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Christian Gögelein
Waren sie vielfältiger? Auf jeden Fall

Andreas Link
Es war aber auch nicht ganz so schlimm, wenn ein Titel nur mäßig aussah, denn das Gameplay war viel wichtiger

Marco Albert
Lasst den alten Kram im Schrank und behaltet lieber die gute Erinnerung!

Frank Stöwer
Eine konkrete Antwort mit Ja oder Nein fällt mir schwer

Thilo Bayer
Die boten Spielspaß, der bei mir 100 Stunden aufwärts bedeutete. Damals hatte ich auch noch die Zeit dazu.

Lars Craemer
Subjektiv betrachtet haben alte Spiele mehr Spaß gemacht, damals war halt vieles neu, heute bekommen wir aufgewärmte Kost

Ist eigendlich alles gesagt worden.
Ich würde mir die Spiele von "damals" (1980-2000 oder besser ende offen)
mit besserer Grafik, Ton UND Komfortfunktionen (wer erinnert sich an Dune2 wo man JEDE Einheit einzeln anwählen mußte...) wünschen.
Dazu am besten 12 Stunden mehr Zeit am Tag.

ach ja zu Marco Albert
... wenn es dur das wäre... z.B. 580kb freien Dos Speicher...ächs
 
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Also ich bin ja "gerade mal" 19 aber ich kann schon sagen die waren besser. Sie waren um einiges schwerer, länger und steckten voller Ideen. Gut, das mit dem Schwierigkeitsgrad, da war ich jünger ok - aber auch heute finde ich zB auf dem GameBoy Zelda: Oracle of Seasons und Ages sauschwer. -im Vergleich ist Zelda The Minish Cap n Spaziergang.
 
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Auf der Suche nach Spannenden Spielen fahre ich mittlerweile 2-gleisig und habe mir eine PS3 geholt. Dort bin ich dann auf die Resistance-Reihe gestossen und kann einfach nur sagen -> Da habt ihr euren epischen Ego-Shooter im Singleplayer!
 
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Sie waren definitiv besser.
Es gab wesentlich weniger Einheitsbrei und es steckte einfach Herzblut in den Spielen.
Heute ist fast alles komerzlicher Einheitsbrei ohne Seele.
Selten Sticht mal etwas wirklich hervor. Die Story ist heute entweder nicht vorhanden oder so dünn und verwirrend das man es nicht versteht. Story mäßige Fortsetzungen scheint es auch kaum noch zu geben. Selbst das Spielende wird heute kaum noch zelebriert. Zu oft werden nur noch die Credits abgespielt und das wars. Gute Videos sind selten geworden.

Es war auch alles unkomplizierter. Der Kopierschutz bestand nur aus einer CD Abfrage. LAN Spiele waren unkompliziert, heute fast ein Fremdwort. Installieren, loslegen. Patches waren noch selten, das meiste war einfach fertig.

Früher gab es auch noch viel mehr Mods. Heute ist das leider selten geworden.

Man brauchte auch nicht zwingend einen Ultra High End Rechner um mit ordentlicher Grafik ruckelfrei zu spielen.

Könnt hier einen Roman schreiben...
Aber das soll vorerst mal reichen.

Das einzige was man noch sagen kann, zum Glück gibt es auch noch einige Spiele die nicht dem Allerlei folgen und andere Wege gehen. Mass Effect sei genannt. Da haben sogar die Entscheidungen aus dem Vorgänger Einfluss auf den nächsten Teil. :haeh: :daumen:
 
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Nein, ganz schlicht und ergreifend nein. Die Industrie is heute um vieles Größer und darum entsteht auch viel Müll. Diese Tatsache ändert jedoch nichts daran, dass es heute wie damals gute Spiele gibt. Ich persönlich vermisse die Spiele von damals nicht. Ich halte sie in guter Erinnerung und freu mich auf weitere Kracher die sicherlich bald kommen. Alleine die Möglichkeiten die sich heute bieten möchte ich nicht missen. Egal ob es das Online zocken in einem MMO is, die Steuerung durch Bewegungen auf na WII oder nur ein kleines Game am Touchscreen vom Handy, alles weiß zu unterhalten und erreicht damit den vorgesehenen Zweck.
 
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Diese Aussage liegt einfach an einer einfachen Tatsache:
Über die Jahre merken sich die Leute überwiegend die guten Erfahrungen. Sehen sie sich allerdings die Gegenwart an, dann sehen sie Gutes und Schlechte gleichzeitig.

Sicherlich gab es früher auch schlechte Spiele, nur an die kann man sich nicht so gut erinnern, wie an die wirklich mitreißenden Titel.
 
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Meine derzeitigen Spiele auf dem Rechner sind Patrizier 2, Battle Isle 2 + Addon, Historyline, Gothic 2, Outcast, Morrowind, CoD MW und Starcraft II.

Viele neue Spiele kann ich wegen der alten Hardware gar nicht erst spielen (Starcraft II alles auf niedrig) aber ich bin deswegen nicht besonders traurig. Früher haben mich Spiele gereizt mal in neue Hardware zu investieren; wegen C&C hab ich meinen ersten PC gekauft, wegen Wing Commander V nen neuen Rechner, aber heute gibt es nur extrem wenige Titel, die mich ansprechen. Kann sein, dass man zu hohe Erwartungen hat, kann sein, dass die Interessen der Generationen sich zu stark unterscheiden, kann aber auch sein, dass es einfach viel weniger gute Spiele gibt.

Hab auch Gothic 3 hier rumliegen, habs aber nie gespielt (wegen Rechner und wegen Bugs). Ich finde Gothic ist ein gutes Beispiel für den Wandel in der Gamesindustrie. Ab Gothic 3 gings mehr um Konkurenz (vor allem zu Morrowind), über Gothic 4 kann ich mir kein Urteil erlauben aber was man so hört, klingt eher nach Diablo als nach Gothic. Es kommt halt immer drauf an was man will. Ist einem Grafik alles, hat man ja keine Probleme mit heutigen Spielen. Aber wenn es um Inhalt und Atmosphäre geht, gibt es nur wenige Lichtblicke ( von Starcraft II war ich positiv überrascht).
Der Trend mit Onlinezwang, Accountaktivierung, keine Lanunterstützung, verbugte Releases, dlc etc. geht mir einfach nur noch auf die Nüsse. Aber ich muss den Scheiss ja nich kaufen, also was solls.

Ach übrigens Thema Grafik früher <> heute. Einige meinten hier, man hätte sich halt an die tolle Grafik gewöhnt und würde bei neuen Spielen eine solche erwarten und deswegen die von alten Spielen aus nostalgischen Gründen besser bewerten. Für mich ist das kein Argument. Erstens kann man immer eine zeitgemäße Grafik erwarten und zweitens gibts ja auch genug gute Grafikengines zu kaufen, da könnte man sich ja dann mehr um den Inhalt kümmern, oder?

(Mein Sys: AMD 64 3200+, 1gig ram, x850)
 
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Hab auch Gothic 3 hier rumliegen, habs aber nie gespielt (wegen Rechner und wegen Bugs). Ich finde Gothic ist ein gutes Beispiel für den Wandel in der Gamesindustrie. Ab Gothic 3 gings mehr um Konkurenz (vor allem zu Morrowind), über Gothic 4 kann ich mir kein Urteil erlauben aber was man so hört, klingt eher nach Diablo als nach Gothic.

Also Gothic 3... weis nich es ging so... kam nicht mehr wirklich an Gothic 2 ran aber es war noch ganz klar Gothic.

Gothic 4... hat den namen Gothic nur gekauft und hat null nada nix mit Gothic zu tun. Eher ein Fable für Arme.

Mag an sich ein nettes spiel sein aber wenn Gothic auf die Packung steht erwarte ich auch das Gothic drin ist.

Das ist genauso Etikettenschwindel wie bei UBISOFT die den namen Tom Clancy gekauft haben und bei jedem Spiel jetzt den Namen dazu schreiben aus Marketing gründen, Tom Clancy hat von HAWX warscheinlich nie was gehört und entsprechend erbärmlich ist die Story vom Spiel auch.
 
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Ich hab da meine eigene Theorie: Dadurch das die Graphik damals um vieles primitiver und schlechter war musste man diese "Lücken" mit seiner Fantasie auffüllen. Beispiel "Elite": Strichgraphik und keine Story, ich hab es aber als lebendiges Universum voller Abenteuer in Erinnerung. Oder ein Beispiel der jüngeren Zeit: "Puzzle Quest". Da hat der erste Teil nur deshalb funktioniert weil man eben KEINE tolle Graphik gesehen hat, etwas was die Entwicker bisher nicht verstanden haben und deshalb keine der Fortsetzungen jemals wieder so gut wurde wie der erste Teil.

Heute bleibt zu wenig der Fantasie überlassen!

Und das gilt nicht nur für Spiele sondern für viele Bereiche des Lebens. Filme, Musik... das alles ist so "überperfekt" produziert heute das der Konsument tatsächlich nur noch konsumieren kann, ohne dabei selbst noch etwas beizusteuern.

Ich persönlich bin froh die Anfangszeit der Homecomputer erlebt zu haben, denn jemand der heute Teenager ist kann sich den Zauber dieser damaligen Maschinen nicht mehr vorstellen. Ein C64 z.B. war eine Wundertüte mit unendlichen Möglichkeiten, wie ein unerforschtes Gebiet und man selber war der Entdecker und Eroberer davon. :)
 
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Also ich muss sagen das es für mich sehr stark vom Genre abhängt ob es besser ist oder nicht.
Rollenspiele zum Beispiel sind heute wesentlich schlechter als damals. Wenn man mal ein Arcania nimmt das nicht viel mehr ist als ein Diablo in 3rd Person und weniger skills dann könnte man schon weinen. Verglichen mit alten Perlen wie der Nordlandtrilogie (Die ich immernoch spiele über Dosbox) ist das einfach ein Witz was komplexität angeht.
Strategiespiele? Hmm.. Da glaube ich sind die Spiele besser geworden. Wenn ich da an Starcraft 2 denke oder Ruse, oder Supreme Commander sind sie besser als früher. Einfach weil sie nicht nur komplexer geworden sind sondern vor allem weil ihre Steuerung wesentlich besser läuft als damals.
Adventures? Definitiv früher besser. Erklärung glaube ich nicht nötig.
Shooter? Hmm.. Würde ich sagen das sie heute besser sind. Ausser der Spieldauer.

Einige Genres haben Profitiert. Einige haben sehr gelitten.
Einige Serien sind natürlich verschwunden. Das das großartige Age of Empire weg ist ist sehr traurig. Strategiespiele gibt es aber auch heute sehr sehr gute die sogar ihre Vorgänger von damals in den Schatten stellen.
Komplexität halt allerdings in sehr vielen Bereichen gelitten. Und das finde ich sehr schade.

Was die Kaufmethoden und dlcs angeht ist alles viel viel viel viel schlimmer als früher. Das was da heute abgeht ist einfach grauenhaft.
Wenigstens gibt es bei den Verkaufsversionen immer öfter Collectors Editions die diese Bezeichnung auch verdienen.
 
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Ah die anfangszeit der Computer... C&C1,Warcaft 1&2,Syndicate,Fugger 2,Diablo 1,GTA1, Tombraider1, Day of the Tentacle, Sam &Max, Spy&Spy, Monkey Island mit der geilen Drehscheibe als Kopierschutz^^

Alles wahnsinns Games... die das Genere revolutioniert haben.

Heute ist man einfach vieles gewohnt und man wird förmlich mit Spielen überfluttet. Damals hatten die Spiele einen ganz anderen Stellenwert!
Heute gehören sie zum Altag, des halb ist die Wahrnehmung anders, bin auch froh das ich noch die 90 und die Anfänge mitbekommen habe.
 
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Mir ist noch was aufgefallen: Es hat auch viel mit dem "ersten Mal" zu tun. Ich erinnere mich z.B. immer sehr gut an die ersten Spiele die ich auf einer neuen Konsole gespielt habe. "The Darkness" auf der PS3, "Puzzle Quest" auf der PSP, "Rachet & Clank" auf der PS2, "Space Quest" (und Co) auf dem PC. Es hat also nicht nur etwas mit dem Alter der Spiele zu tun sondern auch damit ob man etwas als "Neu" empfindet. Der PC ist auf Grund seiner Natur nie wirklich "Neu", da man ihn ja permanent aufrüstet und die Entwicklung - gefühlt - in langsamen Schritten vor sich geht.
 
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Ich bin froh dass ich heute die Wahl habe unter so vielen Top-Games meine rauszupicken.
Früher war alles neuer und innovativer, hatte den AHA-Effekt. Es war aber NICHT besser, eher im Gegenteil.
Und ich zocke seit über 20 Jahren auf PC und Konsolen.
 
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Jein, die Situation heute ist die selbe wie vor 20 Jahren.
Gute Spiele entstehen nur, wenn der/die Entwickler die Ideen umsetzten können die sie im Kopf haben.
Sobald das Augenmerk nur auf Profit (Publisher) gelegt wird, sinkt auch meist die Qualität des Produktes bzw. es wird nicht mehr das Maximum heraus geholt.
Meine schönsten Erinnerungen hab ich an Spiele wie "Street Rod" "Doom2" oder "Syndicate" - Spiele entwickelt von Menschen welche genau das umsetzten konnten was auch sie selbst gern gespielt hätten.
Doch auch heute erscheinen viele tolle Spiele u.a. Bioshock, Mass Effekt, Crysis, GTA.
Aber leider wählen zu viele Entwickler den "leichten" Weg und produzieren seelenlose Massenware, Innovationen und Spielspaß bleiben da leider auf der Strecke.

P.S. Musste schwer überlegen, welche Spiele damals schlecht waren. Die Tatsache das mir keine eingefallen sind zeigt das nur die guten Spiele in Erinnerung geblieben sind. Auch damals gab es viel Mist, dieser wurde aber nicht von mir gespielt.
 
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