Martin Schulz: Politisches Strohfeuer oder ernstzunehmender Herausforderer Merkels?

Zu 3
Es ist und bleibt Politik, wenn du deinen Willen nicht durchsetzen willst bist du da falsch.
Und das muss zur Not mit Waffengewalt geschehen oder was?:what:
Zu 4
Ich hab gesagt es ist das Ziel, nicht, dass es immer klappt. Wenn wir weiter gehen sieht es ja so aus, dass man nach einem Krieg was tun muss. Nämlich Frieden schaffen und nach Clausewitz gibt es auch hier 2 Wege. Völlige Vernichtung des Gegners oder sich den Gegner zum Freund zu machen. Jetzt musst du mir sagen, ob der Gegner den du Millionen Tote beschert hast eher dein Freund wird als der, der nur wenige Bürger im Krieg verloren hat.

Du musst bedenken, dass das Theorie ist, wie oft halten sich Politiker nicht an den Weg, der der beste wäre?
Es geht in der Grundannahme um überstaatliche Zusammenarbeit. Wenn du glaubst, dass sich Bekriegen und Ausbeuten die bessere Lösung wären, dann brauchst du dich nicht wundern, wenn in hundert Jahren dieser Planet aussieht, wie eine Einöde.

Überbevölkerung, Nahrunsmangel, Rohstoffmangel - diese Probleme lassen sich nur durch Zusammenarbeit lösen und nicht etwa durch Selbstbereicherung.;)
 
Lies dich in das Thema ein...

Solange es Menschen wie Putin, Erdogan und Co gibt müssen wir damit leben, dass die Möglichkeit eines Krieges real ist und es ein Unglück ist seine eigene Rüstung zu vernachlässigen.

Also Krieg ist ein politisches Mittel und es gibt Leute die dieses Mittel offensiv einsetzen.
Wir hingegen sollten darauf achten, dass wir es als letztes Mittel einsetzen.

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Kuck dir an, was der Krieg in Afghanistan und im Irak gerbacht hat.;)

In Somalia herrscht seit fast 30 Jahren Bürgerkrieg, das Land ist am Ende.
 
Du kapierst es nicht.

Irak und Afghanistan, in diesen Staaten haben die vorherigen Herrscher ihre Bevölkerung stark unterdrückt vor dem Krieg. Der Irak hat außerdem selbst Angriffskriege geführt.
War ne tolle Lage vor dem Einmarsch der USA, echt.




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Irak und Afghanistan, in diesen Staaten haben die vorherigen Herrscher ihre Bevölkerung stark unterdrückt vor dem Krieg. Der Irak hat außerdem selbst Angriffskriege geführt.
War ne tolle Lage vor dem Einmarsch der USA, echt.
Und jetzt wird da unten niemand mehr unterdrückt und umgebracht oder was? Sag' mal liest du eigentlich, was für einen Unsinn du schreibst?:what:
Du kapierst es nicht.
Nö, du kapierst einfach überhaupt nichts.
In Afghanistan wüten die Taliban nun mehr denn je und im Irak bekämpfen sich die Sunniten und Schiiten, vom IS mal abgesehen.

Das Konkurrenzdenken, das du so toll findest, hat die Lage insbesondere da unten erst mit-hervorgebracht, als die Russen während des Kalten Krieges in Afghanistan einmarschiert sind und die USA die grandiose Idee hatten, daraufhin die Taliban auszubilden und mit Waffen zu versorgen.

Die Japaner sind uns was das Elektro/Hybridfahrzeug angeht dermaßen weit voraus, weil dort die Firmen miteinander kooperieren. Hierzulande lässt man sich vom Staat mit Subventionen verköstigen und es kommt nichts dabei raus.

Wie primitiv das ganze irgendwann runtergeht, sieht man auch am Fußball. Wenn Böller in Zuschauerblöcke fliegen und Hooligans aufeinander losgehen, dann ist dies die Urform des Konkurrenzdenkens, nämlich pures Rudelverhalten. Oder beim Oktoberfest, wo man unkompliziert 14-jährige Weiber abschleppen kann.:ugly:
 
Es war und ist nie ein Fehler Unrechtsregime zu entfernen, unser Fehler war es selbst welche zu unterstützen.

Da im nahen Osten spielt außerdem die Religion ein verdammt irrationaler Faktor eine Rolle. Das ist kein Konkurrenzdenken, das ist denken in Vernichtungskategorien.

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Es war und ist nie ein Fehler Unrechtsregime zu entfernen, unser Fehler war es selbst welche zu unterstützen.
Worum es den Amis im Irak wirklich ging muss ich dir jetzt aber nicht erzählen, oder?:schief:

Da im nahen Osten spielt außerdem die Religion ein verdammt irrationaler Faktor eine Rolle. Das ist kein Konkurrenzdenken, das ist denken in Vernichtungskategorien.
Die Staaten und Gemeinschaften, die Kämpfe aus religiöser Überzeugung führen, haben noch nie was von Säkularisierung gehört - für die ist Religion das gleiche wie Politik, ein Interessenfeld, das es zu schützen und zu erweitern gilt.;)
 
Es wäre zu kompliziert dir das zu erklären, da spielt aber vieles mit, sogar persönliche Feindschaft. Dick Chaney war eine treibende Kraft.

Ich hab geschrieben, es ist ein irrationaler Faktor. Für den Staat natürlich Politik, für den kleinen Mann aber persönliche Überzeugung.

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Es wäre zu kompliziert dir das zu erklären, da spielt aber vieles mit, sogar persönliche Feindschaft. Dick Chaney war eine treibende Kraft.
Oha, zweifeln wir jetzt schon an der Intelligenz anderer?:schief:

Ich meine, dass ich sehr gut weiß, warum und wie der Irakkrieg entstand und mir das ausgerechnet einer wie du garantiert nicht erklären muss. ;)
 
Nein, ich Zweifel an deinem Willen das zu verstehen.

Wenn du als Grund ausschließlich Öl nennst disqualifizierst du dich. Nur als Info bevor du es tust.

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Es ging den USA einzig darum, Macht auszuüben, denn Saddam wollte nicht mehr in seine Spielecke rein sondern selbst Entscheidungen treffen.
Da hat sich die CIA eine Bedrohung ausgedacht, die Colin Powell dann vor der UN vertreten hat und als die UN "njet" sagte, sind die USA eigenmächtig losmarschiert.
Natürlich mit dem britischen Dackel im Schlepptau und ein paar willige, ehemalige Ostblock Staaten.
Selbst die olle Merkel wollte mit marschieren aber zum Glück hat Schröder das erste und einzige Mal in seiner Zeit als Kanzler was richtig gemacht und abgelehnt.
Und dann ist ihnen eben die Sache nach und nach auf die Füße gefallen, weil sie keine Ahnung hatten, wie die Mentalität der Menschen dort ist.

Aber es geht ja nicht um Kriege, sondern darum, was Schulz für die SPD bewirkt. ;)
 
Nein, ich Zweifel an deinem Willen das zu verstehen.

Wenn du als Grund ausschließlich Öl nennst disqualifizierst du dich. Nur als Info bevor du es tust.
Ne, Öl nicht ausschließlich, die Waffenindustrie gehört natürlich mitgenannt. Die offizielle Begründung waren aber Atomwaffen. Dass Saddam die hat, war eine Lüge, wie die USA später offiziell eingeräumt haben - wofür man Cheney, Bush, Rice, Rumsfeld und Co. eigentlich nach Den Haag hätte schleifen müssen. Wieder sowas mit den Kriegen, es gewinnt der Stärkere, nicht immer der, der Recht hat.:schief:

Um was es aber garantiert nicht ging war, da unten Demokratie reinzubringen oder die Leute von Saddam zu befreien, auch wenn der Krieg damit vor der Bevölkerung gerechtfertigt wurde (und was auch nichts an dessen Völkerrechtswidrigkeit änderte).

Insofern verstehe ich im Großen und Ganzen sehr gut, was da unten vor sich ging, was mir aber nicht in den Kopf will, ist, dass du fortlaufend Kriege als Mittel zum Zweck verteidigst.;)
 
Als letztes Mittel hab ich geschrieben. Besser gesagt, wenn die Alternative schlimmere Auswirkungen hat als der Waffengang.

Es ist nicht zu bestreiten, dass oft Krieg geführt wird bevor man vor dieser Wahl steht.


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Es war und ist nie ein Fehler Unrechtsregime zu entfernen, unser Fehler war es selbst welche zu unterstützen.

Da im nahen Osten spielt außerdem die Religion ein verdammt irrationaler Faktor eine Rolle. Das ist kein Konkurrenzdenken, das ist denken in Vernichtungskategorien.

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Natürlich ist es ein Fehler eine Diktatur zu entfernen wen man nicht bereit ist dann auch das notwendige dafür tun zu wollen das die Menschen dort eine wirkliche Perspektive haben.
Da kannst du dann auch die Diktatur bestehen lassen, das kostet auch nicht mehr Menschenleben, vieleicht sogar weniger als die Zustände die du nach dem Sturz von Taliban und Bath-Partei in Afghanistan und Irak hast.

Noch schlimmer ist es wen die Menschen dort zu Werten und politischen Herrschaftsformen zwingen will die sie selbst nicht bereit sind zu akzeptieren, das endet dann zwangsläufig in einer Katastrophe, die Akzeptanz für Demokratie, Gleichberechtigung, Sekularität und Akzeptanz kann man nicht mit Kanonen in ein Land bringen, das funktioniert nunmal nicht, sowas muss von den Menschen vor Ort ausgehen um den Wert eines solchen Systems überhaupt begreifen zu können und zu verstehen was es bedeutet frei sein zu können.
Außerdem ist es für eine Demokratie eigentlich das schlimmste was man machen kann, von sich aus Krieg in ein anderes Land zu tragen und bestimmte politische Ausrichtungen diktieren zu wollen ist eigentlich die Handschrift von Diktaturen und sollte nicht das bevorzugte Mittel einer Demokratie sein.
Leider nur sehen das die Amerikaner seit Jahrzehnten schon anders und diverse europäische Nationen auch...
 
Die Intention das zu tun ist nicht falsch, die Ausführung war halt schlicht Mangelhaft ;)
Es geht auch nicht unbedingt um Demokratie sondern vorallem um Rechtsstaatlichkeit und Sicherheit vor Misshandlung.

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Es geht auch nicht unbedingt um Demokratie sondern vorallem um Rechtsstaatlichkeit und Sicherheit vor Misshandlung.

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Kriegst du aber beides nur wenn das Volk mitspielt ist halt die Frage ob das Volk dazu noch viel Lust haben bei dem was meist vorangeht.
Oder glaubst du die Polizei und der Staat hier könnten etwas durchsetzen wenn die Bevölkerung einfach nicht nach den Vorgaben handelt?
Das wird nichts außer du knüppelst jeden nieder der sich nicht dran hält, dann wären wir wieder bei dem Diktator oder noch schlimmeres ;)
 
Nun auch die konstituellen Monarchien Europas waren in aller Regel Rechtsstaaten mit weitreichendender freier Meinungsäußerung (Manko: Ständegesellschaft) und Wahlen (In Deutschland musste das Parlament den Haushalt bewilligen, ein sehr wichtiges Recht).
Die Demokratie hat dann ja bekanntlich nicht funktioniert, aber das was vor der Demokratie war, war besser als das was danach kam.
Ich persönlich folgere daraus, dass man viel gutes schaffen kann ohne eine Demokratie ansich zu schaffen.

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Ohne Parteien, welche Interessen vertreten, kann ein Rechtsstaat einfach nicht funktionieren und führt früher oder später zur Zweiklassengesellschaft - irgendwann kommt es zur Revolution, die armen Benachteiligten gehen auf die reichen Gutgestellen los.

Die Macht sollte beim Volke liegen, das Problem mit der Demokratie ist nicht die Demokratie an sich, sondern dass sie durch politische Eigeneinteressen, Selbstbereicherung und unkontrolliertem Wirtschafts- und Finanzlobbyismus fast schon ausgehebelt wird.

Würde jeder Politiker seinen Job richtig machen und die Parteien Bürgerinteressen ordentlich vertreten, wäre die Demokratie um einiges effektiver.
 
Ich persönlich folgere daraus, dass man viel gutes schaffen kann ohne eine Demokratie ansich zu schaffen.

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Aber nur die Demokratie mit Gewaltenteilung kann Dinge wie Pressefreiheit und Meinungsfreiheit garantieren.
Jede Form der Diktatur ist daran interessiert, dass ihn niemand kritisiert. Von daher wird überall dort, wo eben so was an der Macht ist, Meinungsfreiheit und Pressefreiheit unterdrückt.
Ich finde das nicht gut und ich will in so einem Land schlicht nicht leben.
 
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