Liberalisierung weicher Drogen

LSD und Mescalin kann aber auch zu einem späterem Zeitpunkt plötzlich zu "guter Laune" führen und das kann man nicht steuern, außerdem kann man bei beiden auf dem Trip hängen bleiben.
 
Euer neuer Lieblingsthread? :D
 

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Nein, nur die Pilze für's Wunderland, aber ich kenne Leute (Opfer) die die anderen Sachen probiert haben und sowas sollte nicht legal sein.
 
Es kommt immer auf Set und Setting an, und man sollte über ein Mindestmaß an gesundem Menschenverstand verfügen
 
Das ändert nichts daran, dass LSD und Mescalin zu einem Flashback führen können. Wenn man da gerade mit dem Auto in den Kndergarten unterwegs ist, ist das eher nicht so optimal, also sollte sowas auch nicht legal sein.

Da sollten sie vorher noch Heroin und Koks legalisieren, denn dann sterben weniger Menschen daran. Mittlerweile ist sogar schon bei Koks so viel Dreck auf dem Markt, dass es einfach zu riskant ist.
 
Man sollte gar nichts legalisieren. Zigaretten und Alk reichen schon (könnten sie von mir aus aber auch verbieten). Mit LSD, Psilocybin und Meskalin ist es so ne Sache. Einerseits bin ich der Ansicht, dass jeder mal so etwas genommen haben sollte, ganz einfach aus dem Grund, weil der Mensch seine Existenz damit mal aus einer anderen Perspektive sehen sollte. Das sind sozusagen die optimalen Mittel gegen philosophische Eindimensionalität. Andererseits bin ich der Ansicht, dass diese Substanzen für viele zu heftig sind. Ich habe damit früher experimentiert und kann daher sagen, dass es nicht nur zu mehr Weisheit, sondern auch zu einem Alptraum führen kann. Zu einem Alptraum von dem sich manche Menschen nie mehr erholen werden. Die Rede ist natürlich von einem bad Trip. Schlussendlich bin ich der Meinung, dass der Nutzen von Psychedelika die Nachteile bzw möglichen Nachteile nicht überwiegt. Und Drogen wie Heroin und Koks kann man gleich in die Mülltonne verfrachten, denn die haben nichtmal einen Nutzen den man abwiegen könnte. Das Zeug macht einfach nur kaputt. Heroin ist so geil, dass du nichts anderes mehr willst und dein Leben wegschmeißt. Man nennt es deshalb auch Tod auf Raten und braunes Gift. Und Koks tötet die Emotionen ab. Auch wenn die Schickeria Koks als bekömmliche Partydroge ansieht, so ist es doch nicht anderes als ein Betäubungsmittel, und zwar im wortwörtlichen Sinne.
 
LSD kann einen ganz bösen Horrortrip verursachen. Besonders wenn man es alleine nimmt. Oder wenn man dabei leichtgläubig ist und sich Sachen einreden läßt. Da kann es schnell sein das man die ******** glaubt.

Es sind natürlich andere Bewußtseinserfahrungen. Aber Bewußtseinserweiterung durch Drogen ist ja auch umstritten. Viele vernünftige sind ja der Meinung das diese nur durch gewonnenes Wissen geschieht. Man erweitert durch Wissen seinen Horizont.
 
Finde es sehr amüsant, wie viele sich hier selbst einreden wollen, dass verschiedene Dinge nicht schädlich für den Körper sind oder nicht abhängig machen. Sehr witzig^^
 
Es sind natürlich andere Bewußtseinserfahrungen. Aber Bewußtseinserweiterung durch Drogen ist ja auch umstritten. Viele vernünftige sind ja der Meinung das diese nur durch gewonnenes Wissen geschieht. Man erweitert durch Wissen seinen Horizont.

Das sind die, die damit keine persönliche Erfahrung haben. Diese Leute sollten dann zumindest mal Bücher von Albert Hofmann, Aldous Huxley oder Stanislav Grof lesen.
 
...ohne mich jetzt hier durch die ganzen Seiten durch gelesen zu haben, aber mir sind phlegmatische Kiffer lieber als laute, gröhlende Besoffene...
 
Mir ist garnichts davon lieb.
Viele sind ja immernoch der Meinung, dass manche Drogen ja nicht schädlich sind. Selbst wenn das stimmt, kommt mal alle 1 Woche zu mir ins KH und schaut euch diejenigen an, die unter Drogeneinfluss irgendwelche Verletzungen haben ;)
 
Hm, auf der Couch liegende Kiffer verletzten sich doch eher selten. :D Bei exzessivem Alkoholgenuss passiert da meist deutlich mehr.
 
Bei Verletzungem im Rausch ist es egal, was man genommen hat, also ist das kein Grund für oder gegen eine Legalisierung von irgendwas.

Ich habe auch nicht gemeint, dass man von Heroin und Koks keine Schäden davon trägt, sondern dass es, wenn man es nur in Reinform bekommen würde, zu weniger Toten führen würde, da man z.B. eine Heroin-Überdosis meistens nur dann bekommt, wenn man zur Abwechslung mal keinen, oder weniger Dreck spritzt.

Natürlich kann man auch nach Cannabis süchtig werden, so wie man nach so ziemlich allem süchtig werden kann. Es gibt sogar genug, die arbeitssüchtig sind, obwohl diese dann wohl eher selten kiffen. :D

Ich finde es nur nicht richtig, dass Alkohol legal ist, obwohl er wesentlich schädlicher als Cannabis ist.
 
...ich wollte damit nicht sagen, dass ich umbedingt für die Legalisierung von "weichen Drogen" bin, aber ich finde in unserem Land ist der Alkohol zu etabliert und anerkannt, und somit scheinheiligerweise auch die Folgen (Sucht) viel zu schnell verdrängt. Ich finde da die Verhältnissmäßigkeiten zu unausgewogen..

Und, ja leider durfte ich in meiner Arbeit auch schon einige Menschen kennenlernen, die auf Drogen hängen geblieben sind....aber auch hier: warum sollten psychotische Ex-Junkies/LSD-Sonstwiedrogen "böser/schlimmer" sein als Alkoholiker? DAS Problem finde ich in unserer Gesellschaft scheinheilig, beides kann einen kaputt machen, aber nur eines ist gesellschaftlich akzeptiert udn ich denke entweder alle "weichen Drogen" reglementieren/lagalisieren oder gar keine
 
Alkoholiker sind gesellschaftlich genausowenig akzeptiert, wie auf (anderen) Drogen hängengebliebene. In Relation zur Gesamtzahl der Konsumenten scheinen sie aber vergleichsweise selten zu sein und werden deswegen in der öffentlichen Diskussion eher als vernachlässigbar eingestuft.
 
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