ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
willkommen in der "gemeinschaftlichen diktatur". so sollte es heissen. meine elter haben gar nix entschieden denn gegenauso wie NIEMAND wurden sie auch NICHT gefragt PUNKT
Deine Eltern wurden nicht gefragt, ob sie in dieser Gesellschaft leben wollen, sondern in Deutschland angekettet?
wenn es keine freiheit für den einzelnen gibt dann gibt es auch keine für das "allgemeinwohl". worte wie "allgemeinwohl" oder "es dient allen" oder " es ist im interesse aller" sind psychologische tricks um der bevölkerung alles anzudrehen was sie sonst ablehnen würde.
WTF? Also entweder du sprichst hier von "Individuen" oder von "der Bevölkerung". Aber zu behaupten, das Konzept "Gemeinschaft" wäre erfunden, um der Gemeinschaft etwas anzudrehen, grenzt an Shizophrenie...
das wort sozial ist wohl das missbrauchteste, verlogenste und dysfunktionalste stück politischer semantik das uns von staat und medien um die ohren gehauen wird.
Ich widerspreche nicht, das Wort wird oft missbraucht. Aber seine ureigenste Bedeutung ist die Gemeinschaft. Und nur in diesem Rahmen habe ich es verwendet. Wenn du diverse politische Märchen übernimmst und den Begriff fälschlicherweise mit "frei" gleichsetzt, obwohl er im Gegenteil den Verzicht auf absolute Freiheit zugunsten anderer Vorzüge beinhaltet, dass ist das dein Bier. Werfe mir bitte nicht Unwissenheit und Dummheit vor, weil du falsche, wiedersprüchliche Fehlinterpretationen von Begriffen nutzt.
Denk mal weiter Cannabis ist eine Natürliche Pflanze,
Sry aber was für einen Schaden muss man haben, das man eine Pflanze verbietet.
So Schlafmohn. Oder Kokasträucher.. Zugegeben: Mutterkornpilz ist keine Pflanze, sondern eben ein Pilz, aber die vom produzierten Stoffe sind trotzdem verboten...
Im Gegensatz zu übrigens zu Cannabis. Es gibt sogar mehrere ausdrückliche als Nutzpflanze in der EU zugelassene Cannabis sativa Sorten. Nur die Züchtungen mit deutlich erhöhtem THC-Gehalt ("natürliche Pflanze") werden, aufgrund ihrer Verwendung (nicht weil sie ne Pflanze sind) gesondert behandelt.
Wie alt waren denn deine Bekannten zu dem Zeitpunkt? Bei Kindern und Jugendlichen können Psychosen häufiger auftreten als bei erwachsenen Konsumenten und selbst da sind sie schon mehr als selten.
Bewaffnete Amokläufe in Schulen sind auch selten. Sollten wir MPs für Schüler freigeben?
Faktisch haben wir hier zwei Optionen:
- Status Quo beibehalten, d.h. Unmengen von Personal und Geld
So? Von "Unmengen" wäre mir nichts bekannt. Ein Großteil der Anti-Drogenarbeit zielt auf die größeren Vertriebswege ab, die werden aber sowohl für Hasch als auch Heroin genutzt. Das bei anderen/Routinekontrollen (Zoll, Waffen -gerade im Rahmen von Demos-,...) AUCH nach weichen Drogen geguckt wird, bedeutet keine zusätzliche Belastung.
- Legalisieren und kontrolliert an Volljährige abgeben, damit ist die Reinheit garantiert, man generiert Steuereinnahmen,...
lol.
Variante 1: Man verkauft an alle, hat keine Auflagen und steckt den kompletten Gewinn in die eigene Tasche
Variante 2: Man lässt sich diverse Kunden verbieten und zahlt massig Steuern. Und das freiwillig, denn potentielle Kontrolleure jagen ja jetzt "richtige Verbrecher".
Glaubst du ernsthaft, die Abgabe an Minderjährige hört auf, nur weil man einen legalen Vertriebsweg für Erwachsene schafft? Bislang ist der Staat nicht einmal in der Lage, 10 Jährigen den Zugang zu Alkohol und Zigaretten zu versperren.
Nochmal: Psychosen sind extremst selten, vielleicht waren die auch nur gespielt, so Leute kennt man ja, die auch so tun als wären sie maßlos betrunken o,ä., kennt sicher jeder.
Zum Krankheitsbild sagen ich mal nichts, aber wenn eine bestimmte Person aus meinem Bekanntenkreis, die als 14-16 Jähriger massivst gekifft hat, die daraus resultierenden psychischen Änderungen gespielt hat, dann war er 24/7/356 am Schauspielern und das über 3-4 Jahre (bis ich ihn aus den Augen verloren habe). Niemand will abstreiten, dass verantwortungsvoller Konsum möglich wäre. Aber das ist genauso, wie mit der "sicheren Atomkraft" und dem "300 km/h fahren ohne zu rasen": Möglich ist, leider kann man ausgerechnet denen, die es vehement fordern, nicht die Beurteilung zutrauen, WANN es denn (noch) gegeben ist und wo die Grenze zum Problem überschritten wird.

Um die Diskussion hier aber nicht einseitig zu gestalten: Nicht jeder, der Alkohol trinkt, wird gleich aggressiv.


