News Ladezeiten bei Elektrofahrzeugen gelöst? Schnelllader "so schnell wie Tanken"

Mal von der Zweifelhaften und sehr schön gerechneten Umwelt bilanz abgesehen gibt es für mich auch praktische Gründe bei meinem Diesel .. bzw Verbrenner zu bleiben..

Ich hab keine Lust alle 2-3 Tage nach Feierabend ins nächste (3km) Gewerbe Gebiet zu fahren und dort erstmal 3std am 11/22kw lader zu stehen um darauf zu warten das die Karre vollgeladen ist.

Ich hab auch keine Lust nach Feierabend 1+ Std am nächsten Schnelllader (5km) beim macces zu stehen (50kw)..
Ja nichtmals ne halbe Stunde am 150KW lader (17km ) zu stehen.
Vor allem nicht wenn ich dann Schnell Ladepreise habe wo ich mit dem Diesel (5.1L/100km) günstiger unterwegs bin.

Wer bezahlt mir diese Wertvolle Freizeit die ich lieber mit Familie und Freunden verbringe??
Den Diesel tank ich alle 2 Wochen in 5min und gut ist.

Ich hab auch keine Lust mich mit zig tausend Ladekarten, Tarifen und Roaming auseinander zu setzen die mir die realen Ladekosten bloß versuchen zu verschleiern.

Ich kann Zuhause nicht laden.. und das wird sich auch so schnell nicht ändern.
(Miete + Laternenparker)

Auf der Arbeit theoretisch zwar schon ab Sommer.. aber da sind es auf 350 Leute/Schicht gerade mal 6 Ladepunkte..
Bist so schon froh wenn du morgens n Parkplatz bekommst.. und mal eben in der Pause rumzufragen und umzusetzen ist mir auch zu blöd

Hinzukommt das die von den örtlichen Stadtwerken gemanagt sind und somit theoretisch für die Öffentlichkeit zugänglich..
Bei 0.51€/KW für 3 Std max danach Stellplatz Gebühr (mal eben umsetzen ist schlecht in der Pause und hab ich auch kein Bock drauf weil ich mich wegen Hygiene Kleidung immer umziehen müsste)



Gefühlt 80+% aller Ladesäulen sind nur 11-22kw und die Schnelllader bringen mir Finanziell keinen Vorteil.
Da ist es egal wie schnell das Auto laden kann wenn es die Säulen nicht hergeben..

Und meine Erfahrungen mit Akku Geräten ist auch sehr eindeutig was Langlebigkeiten angeht.. da Kauf ich doch kein Auto mit dem 8-10 Jahre alten Akku
 
Die PS sind wirklich nicht entscheidend. E-Autos kriegen dort besonders viel für die Reku. Im Verbrenner braucht man die nicht und werden entsprechend fürstlich bezahlt. Zudem ist der Audi alleine im Fahrwerksbereich welten dem Tesla voraus.

Ich vergleiche eben gerne alles.
Und seit dem Fahrwerk auf dem neuen M3 Highland würde ich nicht mehr sagen, dass welten zwischen einem S4 und einem Tesla M3 liegen.

Golf ist nicht wirklich der Benchmark für den Preis. VW ist beim Preis mittlerweile nur knapp hinter dem Premium Segment unterwegs. Von der Bauteilqualität kann da ein Tesla aber auch nicht mithalten entsprechend ist ein Vergleich quasi nicht möglich da andere Schwerpunkte vorherrschen.

Selbes argument hier. Früher war die Qualität der letzte rotz. Seit ca. 2022 und vorallem seit dem Refresh ist die Qualität voll in Ordnung.

Das kann man ganz einfahc entkräften. Golf vs ID.3. Von der Bauform gleiches Segment und gleicher Hersteller und auch Featureseitig sehr ähnlich. Preislich bist du beim ID3 aber weiter vorne und das obwohl man bei der Materialwahl nochmal eine Sparschippe ggü dem Golf draufgelegt hat.
Das liegt aber daran, dass Golf einfach einen Verbrenner genommen hat und umgerüstet hat und nicht von grund auf ein Elektroauto gebaut hat. Deutsche E-Autos kannst du eh knicken.
 
nur 400km in 5min? Dafür opfere ich nicht meine Freizeit. Wird dort auch eingerechnet, wenn die Station besetzt ist und ich warten muss auf die Leute vor mir? Das zieht sich auch ewig dann.

Verbrenner werde ich solange kaufen wie möglich. Es gibt nämlich keine Klimakrise.
 
Egal wo man mitliest, jedes E-Mobilitäts-Thema hat stets die gleichen Inhalte und verliert sich im Kleinklein.

Ich kann mir das schon erklären.
Der Großteil der Menschen ist auf Problemlösung aus.

Und genau hier sehe ich auch den Fehler.
Warum wird die Problemlösung auf den Kunden/Bürger abgewälzt?

Das hemmt die Entwicklung immens.

Ziel sollte ja nicht sein, dass sich Verbrenner- und E-Kunden versuchen gegenseitig von etwas zu überzeugen.
Wir sollten uns eher fragen, wozu wir das ausdiskutieren, und warum nicht versucht wird uns die anscheinend unausweichliche Zukunfsttechnologie attraktiver, günstiger und komfortabler zu verkaufen.

Das einzige was verkauft wird, sind wir alle, und zwar für dumm.

Wenn das Produkt überzeugt, dann braucht es keine Regularien, die künstlich verteuern, etwas verbieten und was anderes subventionieren (mit unserem eigenen Geld).

Wieso lassen wir uns diesen Bären aufbinden, dass wir an uns und unseren Idealen arbeiten sollen?

Leuchtet ja wohl jedem ein, dass Klimaschutz besser ist, als kein Klimaschutz.

Ist ja nicht so, dass der Dieselfahrer jeden zweiten Liter beim Tanken absichtlich in die Grünfläche abzapft, nur um aus Überzeugung das Grundwasser zu vergiften.

Die Hersteller und Anbieter sollen uns doch wohl überzeugen müssen.

Aber wir tauschen komplett den Komfort mit denen um, und bezahlen nicht nur die Entwicklung mit, sondern geben gerne noch Trinkgeld und steigern Managergewinne.
Und nebenbei pudern wir sehr gerne mit Steuern und Umlagen noch paar Hinterteile.

Alles in allem kann man denen schon was zu trauen. Und dabei wird auch noch genug Geld verdient.


Könnten wir 100 Jahre in die Zukunft reisen, würden wir wahrscheinlich begreifen, dass wir ohne die ganzen Zwänge und Moralpredigten mindestens genauso schnell umgestiegen wären.

Aber so wie es jetzt läuft, wären Unternehmer, Lobbyisten und Politiker ja schön dumm nicht mit einzupeitschen, wenn es so einfach ist uns das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Und damit zurück zum Thema des Artikels.
Ok. Alles schön und gut.
Ich kann mir halt nicht vorstellen, dass die Lösungen langfristig kostenneutral beim Kunden landen.
Angefangen vom Aufpreis für die Funktion, über Aufpreis für das Schnellladen beim Anbieter, bis hin zur 2 Klassengesellschaft bei der Stromrationierung.

Also der Puls der Umstellung muss echt nicht durch meinen Geldbeutel gehen, nur damit ich mich gegenüber einer bestehen Infrastruktur und Funktion umstellen muss.

Mein Auto kostet jetzt schon zuviel Geld und Zeit in Sachen Anschaffung, Pflege und Wartung.

Stimmt mich nicht gerade euphorisch das ich jetzt noch Sonderbeschäftigungen mitbekomme, nur dass ich mir am Ende auf die Schulter klopfen kann, dass ich „die Welt gerettet“ habe, während ich zu zweit in einem 240 qm EFH auf 500 qm Grundstück wohne und meinen herrlich grünen Strom meiner eigenen PV Anlage genieße.
 
Mich würde interessieren wie die Anzahl Ladezyklen runtergehen wenn die Akkus nur noch schnell geladen werden. Ich kann mir nicht vorstellen das das die Akkus auf Dauer mitmachen und überhaupt noch 1000 Zyklen überstehen.
Da passiert mit modernen Batterien überhaupt nichts mehr. Wenn du auf der Bahn unterwegs bist und einen Schnellladestopp planst im Infotaiment, wird der Akku auf eine Temperatur gebracht, die besonders schnelles, wie auch materialschonendes Laden ermöglicht.

Wenn man aus der kalten Hose an einen Schnelllader fährt lädt er erst relativ langsam und fängt dann an die Batterie zu heizen. Lädt dann schneller wenn die entsprechende Temperatur erreicht ist. Es waren glaube 60°C Zellentemeperatur.

Mich würde interessieren wie die Anzahl Ladezyklen runtergehen wenn die Akkus nur noch schnell geladen werden. Ich kann mir nicht vorstellen das das die Akkus auf Dauer mitmachen und überhaupt noch 1000 Zyklen überstehen.
Im Alltag lädtst du das Auto nie auf 100% und fährst nie unter 10%. Zwischen 20 und 80 Prozent liegt der Sweet Spot. Da bekommst du eine Batterie nicht durch Ladezyklen nennenswert verschlissen. Es wird die Chemie selbst sein, die nach 10 Jahren anfängt, die Kapazität zu verringern. Der 10 jahre alte Ioniq von einem Kollegen ist noch bei über 90% der möglichen Kapazität.
Wenn du so ein Auto voll lädtst solltest du es auch sofort fahren. Dann spricht überhaupt nichts gegen 100% Ladestand. Nur voll oder leer rumstehen mag er nicht.

VW und Tesla geben z.B. 8 Jahre und ca. 160.000 km, bzw. 192.000 km Garantie auf die Batterie. Das wird von Fachleuten als absoluter Gratismut empfunden, weil selbst Batterien, die an einem Montagmorgen unter starkem Alkoholeinfluss produziert werden heute länger halten.

Soll alles nicht heißen, dass man die Batterie nicht absichtlich schnell zerstören kann. Aber selbst bei absololutem Handeln gegen die Vernüft, wird eine moderne Batterie die Garantie überstehen. Man kann aber auch einen Verbrenner mutwillig zerstören... vollgas bei heißem Turbo das Auto einfach abstellen, falsches Öl bei modernen Motoren. Ein moderner Verbrenner ist keine so unkomplizierte Technik, als das er gerne dargestellt wird. Bei irgend einem alten Euro 4 Diesel oder Saugbenziner kann man sicher behaupten, dass sie nahezu unzerstörbar sind. Aber diese Autos sind fast 20 Jahre alt inzwischen. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Das kann so nicht funktionieren. Die Wende ist nur zu schaffen wenn wir unser Verhalten anpassen ;)

Und das wollen die wenigsten, also ist es müßig, davon zu träumen.

Wie kommt man eigentlich immer darauf dass E-Autos Verbrenner 1 zu 1 ersetzen müssen?

Weil es halt eben die beste bzw. realistischste Möglichkeit ist. Wobei 1:0,98 auch reichen würden.

Um das zu erreichen ist die Verkehrswende essentiell.

Der Blödsinn geistert schon seit über 60 Jahren herum und seit dem wird der baldige Endsieg des ÖPNV vorhergesagt. Getan hat sich seither eher wenig, außer, dass das ganze einen neuen Namen bekommen hat.

Man sollte sich auf realistische Dinge konzentrieren.

Range Anxiety ist hier das Stichwort. Wurde natürlich auch von den Deutschen Herstellern geschürt. Klar, wenn meine Konkurrenten alle E-Autos haben und ich noch nicht wirklich, ist es das einfachste Argument.

Das ist eine Verschwörungstheorie, denn diese "Angst" eher Besorgnis, gibt es weltweit.

Die meisten Leute fahren täglich Strecken unter 100km. Da wird jedes Auto selbst mit 200km Reichweite auskommen, wenn man es denn über Nacht bzw. bei nicht Nutzung lädt. Aber klar, jeder braucht die 800km Reichweite sonst sind die Teile nicht nutzbar :schnarch:

Erinnert mich irgendwie an einen Carsharinganbieter, der der Meinung war, mit seinem Angebot könne er das Privatauto überflüssig machen, da sein Angebot eine Zuverlässigkeit von 95% hat. Das bedeutet allerdings im Umkehrschluß, dass man alle zwei Wochen zu Fuß zur Arbeit latschen darf oder sich irgendwas anderes organisieren muß.

Mag sein, dass die durchschnittliche Fahrleistung bei 39km pro Tag liegt, aber wenn man es dann doich braucht, ist man im Nachteil. Deshalb braucht es auch ein ordentliches Ladenetz.

Ich habe aber kein Bock das Ding jeden Abend an zu schließen.
Alle 10 Tage tanken, sind mir schon zu viel!

Ich hoffe mal, dass du kein Smartphone hast, die muß man auch fast täglich aufladen.

Ansonsten eine interessante Sache: die Welt hat sich massiv verschlechtert, weil Uropa keine zwei Handgriffe am Tag machen wollte.
 
Na weil es um meine Zukunft geht. Ich bin 29 Jahre alt und würde gerne noch ein paar schöne Jahre auf diesem Planeten haben :)

Um das zu erreichen ist die Verkehrswende essentiell.
Wenn WIR diesen Planeten zeitnah retten wollen, müssten WIR auch alle auf diesem Planeten an einem Strang ziehen;) Was hilft es, wenn gewisse (wenige) Staaten wie Deutschland diesbezüglich Vorreiter sind, dem "Rest" (andere Industrie-Nationen oder aufstrebende dritte Welt-Länder) erstmal Entwicklung/Fortschritt/Wohlstand wichtiger ist wie alles andere...

Gruß
 
Noch mehr Sondermüll, noch mehr seltene Erden verschwenden usw. Dafür werden Kriege geführt.
Bei uns gibt es mehr Strom aus dem Ausland für hohe Preise hier in Deutschland und dafür sind mir E-Autos zu teuer. Außerdem sind schnelle Ladezeiten für Akkus schädlich, sodass diese vermutlich kaum 4 Jahre halten können.
Mag jeder anders sehen, aber so sehe ich die Realität die uns derzeit umgibt...
 
Ich hoffe mal, dass du kein Smartphone hast,
Gar nicht so schlecht, der Ansatz.
Ich nutze sehr wohl ein Smartphone, und der wird von meinem Mauspad aus kontaktlos aufgeladen.
Vielleicht könnte man ja an einem Dauerabstellplatz wie Zuhause oder auf dem Firmenparkplatz auch sein Wagen kontaktlos aufladen. Dann wäre es schon angenehmer.
 
In 5 Minuten, tanke ich gefühlt 180Liter also 3 Autos.
Und damit fahre ich locker 1200 KM mit vollgas.....
Beim umsteigen zwischen drei Autos verlierst du die 5 Minuten wieder. ;)
Nein im Ernst, mag sein, dass man dieselbe "Menge km" beim Benziner in einer und beim Stromer nun in 5 Minuten "tankt".
Und 5x schneller klingt gewaltig.
Bei jedem Tankstop statt 1 Minute 5 Minuten "tanken" klingt nicht mehr so schlimm. Als obs jemand in einer Minute aus der Tanke schafft. Selbst wenn wir annehmen, die 4 Minuten extra müsste man wirklich komplett zusätzlich warten. Ists so schwer oder schlimm sich 4 Minuten bei jedem Tankstop zu beschäftigen? 4 Minuten? Die absolute Zahl ist halt so klein, dass es irrelevant wird, dass der Benziner 5x schneller tankt.
 
Beim umsteigen zwischen drei Autos verlierst du die 5 Minuten wieder. ;)
Nrin im Ernst, mag sein, dass man dieselbe "Menge km" beim Benziner in einer und beim Stromer nun in 5 Minuten "tankt".
Und 5x schneller klingt gewaltig.
Ja, 5Min Ladezeit und 400 KM Reichweite ist schon ein enormer Fortschritt, muss man echt zugeben.
 
Noch mehr Sondermüll, noch mehr seltene Erden verschwenden usw. Dafür werden Kriege geführt.

Schon wieder der Blödsinn mit den selten Erden, die niocht wirklich selten sind, sondern von ihrem Entdecker so benannt wurden. Ich finde, man sollte sie in die "nicht sonderlich seltenen Erden" umbenennen.

Im übrigen; so ein Verbrenner wird natürlich aus Luft und Liebe zusammengebaut.

Bei uns gibt es mehr Strom aus dem Ausland für hohe Preise hier in Deutschland und dafür sind mir E-Autos zu teuer.

Rechnen wir es mal aus: 20kWh bei 35 Cent sind 7€ für 100km. Ein Verbrenner, der 8L Diesel auf 100km verbraucht, landet bei 12,80€. Das ist jeweils etwas pessimistisch gerechnet, aber der steigende CO2 Preis wird beim Verbrenner in Zukunft noch hart reinhauen.

Außerdem sind schnelle Ladezeiten für Akkus schädlich, sodass diese vermutlich kaum 4 Jahre halten können.

Kauf dir ein Auto, bei dem der Akku 10 Jahre Garantie hat - fertig!

(...), aber so sehe ich die Realität die uns derzeit umgibt...

Machst du nicht.
 
Rechnen wir es mal aus: 20kWh bei 35 Cent sind 7€ für 100km. Ein Verbrenner, der 8L Diesel auf 100km verbraucht, landet bei 12,80€. Das ist jeweils etwas pessimistisch gerechnet, aber der steigende CO2 Preis wird beim Verbrenner in Zukunft noch hart reinhauen.
Das ist eben genau die Rechnung die so selten aufgeht.

Wir hatten die Wahl benziner oder Elektro zu nehmen beim Auto meiner Frau vor ein paar Jahren. Fahrprofil ist sehr elektrofreundlich, ich kann zu Hause (langsam nachts) laden. Alles super.

Und dann fängste an zu rechnen...
Benziner: 1.0L TSI Ibiza, verbraucht real knapp 5 l/100, neu (!) gekauft für rund 17.000€
Elektrofahrzeug: Bei dem Profil vielleicht 15 kWh/100km, aber kein Angebot unter 30.000€ damals, wenn man nicht grade nur 40 kWh haben wollte um im Winter auch mal sicher 100km am Stück zu schaffen eher 40.000€.

Bei 2€ für nen Liter Benzin und 35 cent für ne Kilowattstunde daheim kosten 10.000 km fahren im Jahr rein energieseitig rund 1000€ Benzin oder rund 500€ Strom.
Selbst um die Kaufpreisdifferenz nur zum kleinen Elektroauto rauszuholen müsste ich also rechnerisch 26 Jahre lang mit dem Ding fahren. Selbst wenn das Benzin 4€ der Liter kostet ists noch billiger für die erwartete Nutzungszeit!

Bevor die großen Schreiereien der Groupies wieder kommen: Ja, die rechnung ist sehr vereinfacht. Es geht nur darum zu zeigen: Wir haben einen Usecase für ein Elektroauto und kein problem damit die technik zu nutzen. Sie ist nur SO viel teurer als ein kleiner Benziner, dass sich das never ever auch nur ansatzweise gerechnet hätte .

Und das ist der Haupt, wenn nicht der einzige relevante Hebel: Die Leute kaufen und fahren dann Elektroautos, wenn sie günstiger sind als Verbrenner. So lange das nicht so ist (und nicht nur ne Handvoll Prozent sondern so viel dass jeder Michel es sofort erkennt) wird sich das nicht durchsetzen. Die ganzen Themen wie Reichweite, Ladezeiten, Haltbarkeit, whatever sind meist nur vorgeschoben, wichtig ist nahezu einzig und alleine: Ist es BILLIGER oder TEURER.
 
Rechnen wir es mal aus: 20kWh bei 35 Cent sind 7€ für 100km. Ein Verbrenner, der 8L Diesel auf 100km verbraucht, landet bei 12,80€. Das ist jeweils etwas pessimistisch gerechnet, aber der steigende CO2 Preis wird beim Verbrenner in Zukunft noch hart reinhauen.

Hmm…
Ne.
Wenn man schon schönrechnen will, und alles außer Acht lässt (Anschaffung, Werterhalt, etc.) und wirklich nur zu Hause lädt, dann KANN der E-Flitzer gegenüber nem Diesel rund 3€ auf 100km sparen.

Muss man vorrangig in der Wildnis laden, und vielleicht auch noch schnell, dann kann sich das drehen.

Aber ich will dir das nicht madig machen.

Wo ich allerdings zur Vorsicht rate, sind Prognosen.
Ist klar, das Benzin und Diesel teurer werden. Strom wirds aber auch.

Was man raten könnte, ist das man im hier und jetzt bleibt. Und wenn dann sowieso eine Neuanschaffung ansteht, passend fürs Profil für sich selber nachrechnet und dann auch für eben jetzt, passend für den aktuellen Bedarf kauft.
 
Schon wieder der Blödsinn mit den selten Erden, die niocht wirklich selten sind, sondern von ihrem Entdecker so benannt wurden. Ich finde, man sollte sie in die "nicht sonderlich seltenen Erden" umbenennen.
Blödsinn nenne ich das nicht, da es nun mal so benannt wurde. Trotzdem Rohstoffe die begrenzt und nicht immer leicht zu fördern sind. Ein begehrter Rohstoff der in Technik sehr wichtig und auch meist teuer ist.
 
Und dann fängste an zu rechnen...
Benziner: 1.0L TSI Ibiza, verbraucht real knapp 5 l/100, neu (!) gekauft für rund 17.000€
Elektrofahrzeug: Bei dem Profil vielleicht 15 kWh/100km, aber kein Angebot unter 30.000€ damals, wenn man nicht grade nur 40 kWh haben wollte um im Winter auch mal sicher 100km am Stück zu schaffen eher 40.000€.

Wenn man es billig will, dann kommt man momentan nicht an BYD vorbei. Alternativ kann man sich auch einen gebrauchten kaufen. Die Vernunftoption ist dann der BMW i3, die 2022 gebauten gibt es für unter 20.000€ und die sind dann auch oft nicht sonderlich mehr als 30.000km gefahren.

Aber das ändert sich ja laufend.

Es gingt vorallem um den angeblich teuren Strom.


Doch

Wenn man schon schönrechnen will, und alles außer Acht lässt (Anschaffung, Werterhalt, etc.) und wirklich nur zu Hause lädt, dann KANN der E-Flitzer gegenüber nem Diesel rund 3€ auf 100km sparen.

Es ist schon etwas mehr, wenn man gleiches mit gleichem vergleicht.

Muss man vorrangig in der Wildnis laden, und vielleicht auch noch schnell, dann kann sich das drehen.

Man muß sich da dann natürlich mit dem ganzen beschäftigen, wenn es nicht zu teuer werden soll. Das ist ein Nachteil. Die Frage bei welchem Anbieter man wie Mitglied sein muß, damit es nicht zu teuer wird, stellt sich beim Verbrenner nicht. Dafür stellt sich da dann die Frage wo und wann der Sprit am billigsten ist. Bei letzterem ist es ironisch, denn das Wann ist beim Strom sehr wohl entscheidend, währen es den Benzintank der Tankstelle nicht juckt, ob er den Sprit tagsüber oder nachts abgeben muß.

Aber ich will dir das nicht madig machen.

Es ging nicht ums madig machen (isch abe gar keine Auto), sondern ums Blödsinn widerlegen, der da immer herumgeistert.

Wo ich allerdings zur Vorsicht rate, sind Prognosen.
Ist klar, das Benzin und Diesel teurer werden. Strom wirds aber auch.

Bestimmte Dinge kann man ganz gut absehen. Kurz- bis mittelfristig wird Strom wohl günstiger, da sind sich alle Parteien einig und wenn man schonmal eine Billion Schulden macht, dann kann man es auch da versenken.

Bei CO2 Preis geht es nach oben, das ist schon beschlossene Sache. Natürlich kann es sein, dass Bundeskanzler Höcke das alles 2029 kippt und mit seiner 2/3 Mehrheit in Bundestag und Bundesrat den läßtigen Klimaschutz aus dem Grundgesetz streicht, aber dann haben wir ganz andere Probleme.

Was man raten könnte, ist das man im hier und jetzt bleibt. Und wenn dann sowieso eine Neuanschaffung ansteht, passend fürs Profil für sich selber nachrechnet und dann auch für eben jetzt, passend für den aktuellen Bedarf kauft.

Das hängt auch davon ab, wie lange man vorhat, sein Auto zu nutzen. Bei 2-4 Jahren würde ich dir recht geben, wenn es wesentlich länger sein soll, dann sollte man auch andere Dinge berücksichtigen. Es kann sein, dass Verbrenner irgendwann nichtmehr in die Städte dürfen.
 
Ne eben nicht, denn...
isch abe gar keine Auto
Ist bisschen wie Karl May der vom wilden Kurdistan redet.
Und deswegen wirds auch schwierig mit:

sondern ums Blödsinn widerlegen, der da immer herumgeistert.

Jedenfalls...
Bestimmte Dinge kann man ganz gut absehen. Kurz- bis mittelfristig wird Strom wohl günstiger, da sind sich alle Parteien einig und wenn man schonmal eine Billion Schulden macht, dann kann man es auch da versenken.
Sieht eigentlich nicht danach aus.
Kurzfristig werden wir günstiger. Und das nicht viel. Mittel- bis langfristig wird es für Privathaushalte eher teurer.
Eben auch weil der Netzausbau direkt an den Kunden weitergeben wird.
Achja. Stimmt. Die Billionen Sondervermögen.
a) Die rieselt durch paar Finger hindurch
b) Wenn da an Bruchteil zu Gunsten für Privathaushalte landet und durch Subventionen realisiert werden, dann darf ich dich daran erinnern, was für tolle Effekte solche Subventionen haben. Hint: Es wird mittel- bis langfristig nicht günstiger für den Privatkunden.

Bei CO2 Preis geht es nach oben, das ist schon beschlossene Sache. Natürlich kann es sein, dass Bundeskanzler Höcke das alles 2029 kippt und mit seiner 2/3 Mehrheit in Bundestag und Bundesrat den läßtigen Klimaschutz aus dem Grundgesetz streicht, aber dann haben wir ganz andere Probleme.
CO2 geht rauf, ist ja klar. Aber wie schon zuvor erläutert, heißt das nicht, dass deswegen der Strom günstiger wird, oder preislich auf dem gewohnten Niveau bleibt.
Wir brauchen auch nicht von der AFD sinnieren, oder bekannte und unbekannte Schuldige suchen.
Dass es für den Bürger nicht günstiger wird, bekommt auch die kommende Regierung hin.

Das hängt auch davon ab, wie lange man vorhat, sein Auto zu nutzen. Bei 2-4 Jahren würde ich dir recht geben, wenn es wesentlich länger sein soll, dann sollte man auch andere Dinge berücksichtigen.
Wenn man sich heute entscheiden müsste, und sich nach Berechnung für sich das passende gefunden hat, dann kann man die nächsten 10 Jahre locker mit diesem Kauf leben.

Es kann sein, dass Verbrenner irgendwann nichtmehr in die Städte dürfen.
Und soviel zum "Blödsinn" widerlegen...
Das sind alles Fantasien. Und das führt dann zu Annahmen. Das zu Konstrukten.
Deswegen meine ich ja. Leb im hier und jetzt.
"Wenn erstmal die Infastruktur..."
"Ja wenn erstmal kein Öl mehr..."
"Wenn Strom erstmal subventioniert..."
"Wenn fossille Brennstoff noch weiter..."

Hätte ja jetzt fast gesagt, dass ihr euch jetzt erstmal weiter so anfeuern könnt. Wenn ihr aus der Beta-Phase raus seid, die ganze Sache komfortabel und günstig ist, die Kinderkrankheiten beseitigt sind und die Hersteller nicht mehr billigst bauen, dafür teurer verkaufen, könnt ihr den Rest wecken.
Dann trifft man sich an der Ladestation und ihr könnt von damals erzählen. Wie das so war als E-Mobilitäts-Pionier.
Aber... du hast ja kein Auto.

Wenn man es billig will, dann kommt man momentan nicht an BYD vorbei. Alternativ kann man sich auch einen gebrauchten kaufen. Die Vernunftoption ist dann der BMW i3, die 2022 gebauten gibt es für unter 20.000€ und die sind dann auch oft nicht sonderlich mehr als 30.000km gefahren.
Aha... ooooder aber. Man nimmt deine 20K€ (+/- 2k) und kauft sich z.B. einen Audi A4 Kombi Diesel, und hat dafür ein Auto und kein Spielzeug. BMW i3 als Vernunftoption...
Wäre ja vernünftiger sich nen Polo für 10K zu kaufen. Den bekommst du wahrscheinlich sogar auf 3,5l/100km gedrückt und hast nicht ganz das Gefühl, als hättest du dir aus übrig gebliebenen Karton ein KFZ gebastelt, wie bei deinem i3.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das stimmt schlicht nicht!
Diesel ist nicht subventioniert, sondern wurde weniger stark besteuert als Benzin. Diesen Vorteil erkaufte man sich aber mit einer höheren KFZ-Steuer, was die ganze Sache nur für Vielfahrer jenseits der 25.000km/Jahr attraktiv gemacht hat.

Sowohl Benzin als auch Strom als auch Diesel sind stark subventioniert, und zwar ansteigend in dieser Reihenfolge. Bei allen davon zahlt der Endkunde kaum mehr als die Kosten, die den Anbietern entstehen, aber nicht annähernd diejenigen, die die Gesellschaft zusätzlich tragen muss.
Bei Batterieautos werden darüber hinaus aber auch noch in Anschaffung, Unterhalt und Betrieb der Fahrzeuge ordentlich reingebuttert und die Lademöglichkeiten schon fast auf Steuerzahlerkosten verschenkt.


Es gibt bestimmte Fälle, wo sich E-Mobilität noch länger nicht durchsetzen wird, aber in der Masse ist die Entscheidung schon gefällt und es scheitert noch an wenigen Dingen:

"die Technik ist nicht bezahlbar" und "die Einsatzbedingungen für die Technik sind nicht gegeben" würde ich jetzt nicht als "nur" bezeichnen...

(Obwohl ich insbesondere die Zahl der Lademöglichkeiten in Deutschland mittlerweile ganz okay finde. Wer in Verdichtungsräumen mit ÖPNV lebt, sollte das Auto sowieso stehen lassen und selten laden, wer auf dem Land lebt kann in der Regel leicht eine private Wallbox installieren.)

Deutschland wird vielleicht noch länger brauchen, wegen der Autobahn, aber das Argument mit "ich will aber 200km/h fahren" spielt im Rest der Welt keine/kaum eine Rolle und für keinen Autokonzern wird es sich langfristig lohnen Verbrenner nur für den deutschen Markt zu bauen, da wird man preislich kein Land sehen.

Dieser Theorie nach lohnt es sich schon seit Jahrzehnten nicht mehr, Autos mit mehr als 130 km/hn Höchstgeschwindigkeit zu bauen :rollen: .
Und Tempo 200 gibt es bei einem Batterieauto gratis zur Rekuperation dazu. Das größere Problem sind längere Fahrten @130. Damit kämpfen die Batterieautos eben weiterhin und das auch weit über Deutschland hinaus.

Für meinen Fall wäre der kleine Zeitwagen ideal für Elektro, aber wie schon Incredible Alk geschrieben hat, sind die Dinger leider (noch) zu teuer, wenn ich für 10k einen vernünftigen Skoda Fabia Combi Benziner kaufen kann, da meine Laufleistung pro Jahr unter 2000km bleibt mit dem Zweitwagen kann das E-Auto wegen dem Anschaffungspreis nicht mithalten

Für maximal 30 km, in der Regel aber scheinbar deutlich kürzer (250 Werktage pro Jahr zu Hin- und Rückfahrt ergäben im Schnitt 4 km Entfernung.?!) sollte eigentlich ein (E-)Bike reichen respektive, wenn es Strecken in der Stadt sind, ÖPNV.
Umgekehrt, wenn es Strecken über Land (also langsame, gleichmäßige Fahrt ohne Stop & Go) sind, wäre ein Batterieauto Ressourcenverschwendung; würde ohne lokalen Solarüberschusstrom innerhalb seiner kalendarischen Lebenserwartung vermutlich nicht einmal den Herstellungsmehraufwand gegenüber einem Benziner reinholen.


Na ein Audi S4 hat ~330 PS, ein Tesla 3 hat ~330 PS.
Beide haben einen ähnlichen Formfaktor und eine ähnliche Kofferaumgrösse.

Natürlich gibt es günstigere Verbrenner.
Aber selbst ein ausgestatteter Golf kostet inzwischen mehr als ein Tesla.

Abgesehen davon, dass Tesla afaik weiterhin nicht in der Qualitäts- und Komfortklasse von Audi unterwegs ist (auch wenn Audi sich Mühe gibt :ugly:) und es 350 zu bis-zu-450-PS sind: Ein Auto dieser Größe braucht bei typischen Straßenverhältnissen in Deutschland um die 30 Pferdchen. Zum flotten Beschleunigen 100-150, wenn man Akkuübergewicht mal ausklammert. Ein i30 in der Kragenweite kostet um die 31 Riesen (größerer Kombi knapp drüber, Kompakter knapp drunter) und schlägt in Sachen Reichweite nicht nur einen 45k Tesla 3, sondern auch einen 110k S.


Du hast absolut keine Ahnung, ich bin ein Mädchen:-P

Die Heere an Ingenieure haben auch keine Ahnung, nur Du hast Ahnung, ist auch alles vollkommen ok.

Er kriegt es nicht einmal hin, über Größen in den richtigen Einheiten zu reden. Da braucht man sich über Fehler von Faktor 10 bei den Ziffern davor auch nicht zu wundern. Flamebaiter und Fake-News-Verbreiter einfach der Moderation melden und hoffen, dass das hilft. Das politische Agenda über inhaltlicher Diskussion steht, ist doch offensichtlich.


Da passiert mit modernen Batterien überhaupt nichts mehr. Wenn du auf der Bahn unterwegs bist und einen Schnellladestopp planst im Infotaiment, wird der Akku auf eine Temperatur gebracht, die besonders schnelles, wie auch materialschonendes Laden ermöglicht.

Auch dann belastet Schnelladen die Batterie noch deutlich stärker.

Allerdings muss man sich bei einem Auto mit hinreichend großem Akku wirklich Mühe geben, damit das zum Problem wird: Selbst bei Langstreckenfahrten findet ja nur der zweite und ggf. ein dritter Vollhub am Schnellader statt, im Alltag sollte man die gar nicht brauchen und schon allein wegen der Preise meiden. Plausibel sind für den Durchschnitt vielleicht 10% Schnellladeanteil insgesamt, für Langstreckenfahrer ggf. 20%. Geht man in diesen Fällen von einem verfünfachten Verschleis aus, würden aus niedrigen 1000 Vollzyklen halt 740 werden - mit 400 km je Zyklus immer noch genug für 300000 km und dann fehlen dem Akku auch erst die letzten 80 km, aber er ist noch nicht komplett Schrott - im Gegensatz zu dem dann locker 20-25 Jahre alten Auto drum herum. Rechnet man mit normalen 1500 Vollzyklen und im Schnitt (also inkl. Stadt und Landstraßen) 600 km zwischen 100% und 0%, wird dieser Punkt sogar erst bei 600000 km erreicht. Trotz regelmäßigem Schnellladen. Das sollte doch eigentlich reichen?

Anders sähe die Sache halt mit dem gar-nicht-so-Wunderlader aus der News aus, der vier bis zehnmal so hohe Peak-Ströme in den Akku jagen soll. Bei den dort oft vorzufindenen quadratischen Abhängigkeiten könnte das die Zyklenzahl in die Nähe des zweistelligen Bereich drücken.


Und das ist der Haupt, wenn nicht der einzige relevante Hebel: Die Leute kaufen und fahren dann Elektroautos, wenn sie günstiger sind als Verbrenner. So lange das nicht so ist (und nicht nur ne Handvoll Prozent sondern so viel dass jeder Michel es sofort erkennt) wird sich das nicht durchsetzen. Die ganzen Themen wie Reichweite, Ladezeiten, Haltbarkeit, whatever sind meist nur vorgeschoben, wichtig ist nahezu einzig und alleine: Ist es BILLIGER oder TEURER.

Letztlich kann man das eine ins andere umrechnen:
Haltbarkeit? Häufiger Neukaufen, wenn billig. Reichweite? Wenn billig, dann halt einen 250 kWh Akku rein. Ladezeiten? Sind mir mit DEM Akku auch egal. Es ist ja nicht so, als wäre es technisch unmöglich, Verbrenner in 99% der Use-Cases vollständig durch ein Batterieautos zu ersetzen und selbst der teilweise Ausschluss der 10% an einem Ende und der 10% am anderen Ende (z.B. "groß wie ein VW Bus" sowie "600 km" geht ehern als "oder" denn "und") lässt sich über "billig" lösen: Nehm ich halt zwei Autos, je nach Zweck.

Real ist aber eben ökonomisch unmöglich, auch nur einen derartigen Wagen zu finanzieren. Die halbwegs an Verbenner heranreichende Technik ist nur im Luxussegment überhaupt finanzierbar, wo der Antrieb entweder keinen großen Anteil am Gesamtpreis mehr hat oder nur, weil exorbitante Peakleistung für kurze Zeit gefordert wird. Da sind die Elektromotoren in einem Tesla X Plaid dann halt sogar billiger als der V12 in einem Ferrari Purosangue. Das nützt aber demjenigen nichts, der eine autobahntaugliche Batteriealternative zum Skoda Kamiq sucht, denn der Tesla X Max Range ist halt nur wenig langsamer und fast genauso teuer wie der Plaid - billige Motorleistung wegzulassen, spart nichts, der Akku kostet weiterhin orgentlich.

Ich selbst habe das, mit komplett gegenteiligem Use-Case zu dir, auch schon ein paar mal durchgerechnet und bin zum gleichen Schluss gekommen: Selbst wenn der Strom geschenkt wäre, würden ich den Mehrpreis beim Kauf nie reinbekommen. Passend zu meinen Eckdaten (1200 l Laderaum mit großer Klappe, 1200 km in 12 Stunden absolut mit Ergonomie für jemandem mit großer Klappe äh Körperhöhe) kämen als Batterieauto eigentlich nur ID.7, EQS oder Taycan Cross Turismo in Frage mit klaren Schwerpunkt auf letzterem. Nur kostet der halt schon in der Anschaffung rund 100000 € mehr als mein aktueller Kompakt-Benziner (und ist dabei auch noch das für mich schlechtere, weil trotz vergleichbarem Innenraum viel zu breite und zu lange Auto). Das sind rund 7,6 € pro Liter zu erwartenden Verbauchs über die Lebenszeit des Verbrenners an MEHRanschaffungskosten, ausgehend von "den Verbrenner habe ich, das Batterieauto müsste ich kaufen" sind selbst E-Fuels für 10 € attraktiver als ein Wechsel. Und je nach Entwicklung gegebenfalls auch noch besser für die Umwelt, bislang ist das mit Benzin vs. Kohlestrom ohnehin kein Thema.
 
Blödsinn nenne ich das nicht, da es nun mal so benannt wurde. Trotzdem Rohstoffe die begrenzt und nicht immer leicht zu fördern sind. Ein begehrter Rohstoff der in Technik sehr wichtig und auch meist teuer ist.

Das Problem ist strategischer Natur. In China gibt es ein großes Vorkommen, mit einer Konzentration von bis zu 97% SE Oxiden. Das ist quasi einzigartig auf der Welt, man muß sie nur auftrennen, das war es. In den USA hat man z.B. 15% SE Oxide, verschwistert mit 10% Thorium (deswegen wird uns Thorium, genau wie Uran, auch nicht ausgehen). Das ist wesentlich kostenintensiver abzubauen, als einfach nur aufzutrennen und die Umweltschutzrichtlinien, in westlichen Staaten tun ihr übriges. Das gibt den Chinesen die Möglichkeit jede Mine der Welt nach belieben in den Ruin zu treiben. Sind die erstmal bankrott, dann können sie den Preis nach belieben erhöhen. Werden neue Vorkommen im Westen erschlossen, dann wiederholt sich das Spiel von vorne.

Die Mengen sind kein Problem. Neodym ist, von der Größenordnung, etwa so häufig wie Kupfer, wird aber nicht im Ansatz so viel gebraucht. Insgesamt ist das schnöde Kupfer das eigentliche Problem, noch viel, viel schwieriger als Lithium. Bei Kupfer lohnt sich der Abbau schon bei Konzentrationen von ungefähr 1%, bei 15% würden sämtliche Konzerne, die auf Kupfer spezialisiert sind, dem Vorkommen, die metaphorische Tür einrennen.

Ist bisschen wie Karl May der vom wilden Kurdistan redet.

Das ist Quatsch, man kann natürlich über die Fakten reden. Ich muß keine Nuklearwaffen besitzen, um dazu eine Meinung zu haben. Wenn es um persönliche Erfahrungen geht, dann ist das etwas anderes. Das Fahrgefühl habe ich bei Elektroautos nur als Beifahrer erlebt.

CO2 geht rauf, ist ja klar. Aber wie schon zuvor erläutert, heißt das nicht, dass deswegen der Strom günstiger wird, oder preislich auf dem gewohnten Niveau bleibt.

Am Strom hängt noch sovieles andere. Deshalb wird dieses andere extreme Probleme bekommen, bevor es bei Elektroauto kritisch wird. Damit das Elektroauto ähnlich schlecht abschneidet, wie ein Verbrenner, braucht man einen Strompreis von 70 Cent, da dann ist aber Industrie, Privathaushalte usw. schon weit vorher Land unter.

Wenn man sich heute entscheiden müsste, und sich nach Berechnung für sich das passende gefunden hat, dann kann man die nächsten 10 Jahre locker mit diesem Kauf leben.

Maximal 5 Jahre würde ich mitgehen, wobei das auch schon viel ist. Bei 10 Jahren weiß keiner, was 2035 der Fall sein wird.

Hätte ja jetzt fast gesagt, dass ihr euch jetzt erstmal weiter so anfeuern könnt. Wenn ihr aus der Beta-Phase raus seid, die ganze Sache komfortabel und günstig ist, die Kinderkrankheiten beseitigt sind und die Hersteller nicht mehr billigst bauen, dafür teurer verkaufen, könnt ihr den Rest wecken.
Dann trifft man sich an der Ladestation und ihr könnt von damals erzählen. Wie das so war als E-Mobilitäts-Pionier.

Das ganze ist seit etwa 2020 aus der Betaphase draußen. Als Pionier konnte man sich vor 2015 fühlen. Da gab es dann noch Dinge, wie private Ladenetzwerke auf Vertrauensbasis (konnte man sich Leisten, kam ja kaum jemand). Heute hat man schon in den meisten größeren Käffern Ladestationen.

Wäre ja vernünftiger sich nen Polo für 10K zu kaufen. Den bekommst du wahrscheinlich sogar auf 3,5l/100km gedrückt und hast nicht ganz das Gefühl, als hättest du dir aus übrig gebliebenen Karton ein KFZ gebastelt, wie bei deinem i3.

Das legt nahe, dass du niemals in einem Elektroauto gesessen hast, denn die Beschleunigung ist atemberaubend. Sowohl bei BMW, als auch bei Tesla und selbst der elektrische Opel Corsa konnte sich sehen lassen. Da reicht es schon Beifahrer zu sein, um zu erkennen, dass du Blödsinn verzapfst.

Sowohl Benzin als auch Strom als auch Diesel sind stark subventioniert, und zwar ansteigend in dieser Reihenfolge.

Nein, auf alle drei werden Steuern fällig, für alle drei zahlt man ordentlich an den Staat.

Bei allen davon zahlt der Endkunde kaum mehr als die Kosten, die den Anbietern entstehen, aber nicht annähernd diejenigen, die die Gesellschaft zusätzlich tragen muss.

Das sind dann irgendwelche Märchengebühren, die sich irgendwelche Umweltschutzorganisationen ausgedacht haben und die teilweise doppelt berechnet werden.
 
Abgesehen davon, dass Tesla afaik weiterhin nicht in der Qualitäts- und Komfortklasse von Audi unterwegs ist (auch wenn Audi sich Mühe gibt :ugly:) und es 350 zu bis-zu-450-PS sind:
Na den Tesla Performance kannst du dir für ~60k holen und der kratzt an den 600 rum und ist immer noch günstiger als der Audi :ugly:

Und wie gesagt. Das Fahrwerk vom Tesla Model 3 Highland aka. Tesla 2024+ ist Welten besser als es davor war.

Ausserdem kannst du dir mit dem gesparten Geld sogar ein Fahrwerk nachrüsten und die sind dann nicht mehr schlechter als so ein oller Audi S4 :P


Ein Auto dieser Größe braucht bei typischen Straßenverhältnissen in Deutschland um die 30 Pferdchen. Zum flotten Beschleunigen 100-150, wenn man Akkuübergewicht mal ausklammert. Ein i30 in der Kragenweite kostet um die 31 Riesen (größerer Kombi knapp drüber, Kompakter knapp drunter) und schlägt in Sachen Reichweite nicht nur einen 45k Tesla 3, sondern auch einen 110k S.
Na kommt drauf an welches Model.
Long Range kommt in dem WLTP welches Hyundai auf der Webseite hat auf 629km.
Der Tesla Long Range RWD kommt sogar auf 709km.
Ist aber natürlich mit 50k Euro ein gutes Stück teurer als der Hyundai. Ich würde aber behaupten das Fahrwerk vom Hyundai (Habe nur den 5N gefahren nicht den 30i) kommt nicht an den neuen Tesla oder den Audi ran.
 
Zurück