News Ladezeiten bei Elektrofahrzeugen gelöst? Schnelllader "so schnell wie Tanken"

Das tut es, ich mag die einfach nicht.

Wiso akzeptierst Du nicht das es Menschen gibt die mit Ihren verbrennern zufrieden sind und keinen E Fahrzeuge haben möchten?
Edit:
Man muss doch auch sagen, der/die ist mit seinem Verbrenner zufrieden, verbindet evtl Emotionen mit dem Verbrennergeräusch, das Ansprechverhalten des Verbrenners usw.
Energiewende schaffe ich auch mit E-Bussen und Fahrgemeinschaften, da muss nicht jeder ein eigenes E-Auto haben.

Leider fließen je nach Land 60% des Erdöls in den Verkehr. Es ist eine Frage der Prinzipien.
Wenn man verstanden hat, dass das Verbrennen von fossilen Brennstoffen die Erde weiter aufheizt, dann sollte auch klar sein, dass man das vermeiden soll. Es bedroht die Existenz, bessonders Europa. Und das funktioniert nur, wenn man jeden Hebel nutzt. Privatverkehr ist halt einer davon zu Dekarbonisieren. Ich liebe meinen Turbobenziner, aber mein nächster wird trotzdem ein Akku. Warum? Weil die Lage mit Treibhauseffekt und Öl von Schurkenstaaten nichts anderes mehr zulässt.
 
Ich liebe meinen Turbobenziner,
Ikke mein Turbodiesel auch.
aber mein nächster wird trotzdem ein Akku.
Wenn in der Gesamtberechnung ein E-Auto eine bessere CO2 Abdruck hätte, dann ja.
Aber da ist ja jeder Statistiker der eigene Lügner seiner eigenen Fraktion.

Also jeder sagt, da ist wenig Unterschied zwischen beiden CO2 Bilanzen.....
+ Die teure Infrastruktur die man erstmal erschließen / bauen muss.

Wasserstoff kommt auch um die Ecke....
Warum? Weil die Lage mit Treibhauseffekt und Öl von Schurkenstaaten nichts anderes mehr zulässt.
Das waren Sie schon immer, gebe ich Dir recht.
 
Na das erklärt deine voreingenommene Einstellung.
Ganz unrecht hat er aber auch nicht. Das E-Auto zu laden dauert deutlich känger als Sprit zu tanken und dann kommt man auch noch weniger weit, spätestens bei gleicher Fahrweise.
Jo, das ist natürlich was der Durchschnittsdeutsche im Alltag so tut...

Wie kommt man eigentlich immer darauf dass E-Autos Verbrenner 1 zu 1 ersetzen müssen? Das kann so nicht funktionieren. Die Wende ist nur zu schaffen wenn wir unser Verhalten anpassen ;)
Weil die E-Auto Befürworter einem das immer so verkaufen wollen. Kennst du den Kanal von CarManiac?
 
Und bei ner Tanke wo du in den Laden musst zum Zahlen bist du zum Teil länger am anstehen als 5 Minuten.
Und 3 Autos paralell tanken bringt ja richtig was...
Wenn du zu Hauptverkehrszeit tanken gehst kann das evtl. sein. Habe in den letzten Jahren nicht einmal 5Minuten oder länger gebraucht.
Range Anxiety ist hier das Stichwort. Wurde natürlich auch von den Deutschen Herstellern geschürt. Klar, wenn meine Konkurrenten alle E-Autos haben und ich noch nicht wirklich, ist es das einfachste Argument.

Die meisten Leute fahren täglich Strecken unter 100km. Da wird jedes Auto selbst mit 200km Reichweite auskommen, wenn man es denn über Nacht bzw. bei nicht Nutzung lädt. Aber klar, jeder braucht die 800km Reichweite sonst sind die Teile nicht nutzbar :schnarch:
Viele vergessen dass sich das Auto aufgrund der Flexibilität durchgesetzt hat. Da ist eine limitierte Reichweite gift. Das Auto wird ja meist auch für Urlaub und co genutzt. Warum also für weniger Flexibilität mehr zahlen?
 
Ich kenne eigentlich nur Verbrenner-Fahrer, die in den Ladezeiten ein Problem sehen. In meiner Abteilung fährt mittlerweile jeder zweite E-Auto und ich werde mir im Sommer wohl auch einen ID.4 kaufen.

Verbrenner Frage: Wie oft musst du laden?
E-Auto Geggenfrage: WIe oft stellst du dein Auto ab, ohne zu tanken?

E-Mobilität erfordert eine andere Herangehensweise, die nicht unbedingt weniger komfortabel ist. Unkomfortabel für die ganzen Diesel-Dieter ist nur das Ändern einer Angewohnheit. :D
 
Die meisten Leute fahren täglich Strecken unter 100km. Da wird jedes Auto selbst mit 200km Reichweite auskommen, wenn man es denn über Nacht bzw. bei nicht Nutzung lädt. Aber klar, jeder braucht die 800km Reichweite sonst sind die Teile nicht nutzbar :schnarch:
Ich komme mit einem 84kWh Akku gerade so zweimal zur Arbeit und zurück. Man kann nicht mal eben af dem Heimweg das Kind abholen, wenn das einen Umweg bedeutet. Denn erstmal muss zufällig gerade auf dem Weg eine Lademöglichkeit bestehen und dann muss die auch noch schnell laden. Dazu muss dein Auto das aber wissen. Einfach gerade schnell fahren und spontan wo ran? Hängt davon ab ob dein Akku das gerade möchte. Temp passt nicht, dann lädst du halt mit 65kW statt 180. Warum nicht? Rufst du deine Tochter an und sagst ihr, dass sie einfach noch ne Stunde im kalten stehen bleiben soll. Beim Verbrenner bist du nach fünf Minuten wieder in der Lage die Volle Distanz zu fahren. Oder du kommst nach Hause, der Akku nur noch 10% und alle haben gute Laune, die Sonne scheint und die Familie möchte spontan in den Zoo nach 30km-weit-weg-Stadt. Nichts da mit spontan! Warten bis die Sonne fast weg ist, das ist angesagt.
In Ballungszentren gar kein Problem. Da gibt es gefühlt alle paar Hundert Meter inzwischen Ladestationen. Außerhalb aber nicht mal an jeder zehnten Tanke und die die es gibt, laden oft nur mit 22kW bis 50kW. Wenn du dann einen verbrauch von 30kW/100km hast... Mist.
 
Es ist schön, dass bei den Akkus etwas vorwärts geht.
Mein Fahrprofil würde ebenfalls perfekt zum E-Auto passen. (mittlerweile)
Allerdings haben wir in unserer Stadt nur eine mangelhafte Ladeinfrastruktur.
Ich wohne zur Miete --> kein Laden möglich.
Jetzt wurde in unserer Umgebung eine (1) Ladesäule gebaut......für ca. 3000 Haushalte.
Daran können jetzt 2 Autos mit 32KW (nicht 300) laden.
.....finde den Fehler.
 
230V-Verlängerungskabel aus dem vierten Stock des Wohnblocks über den Gehweg zum Parkplatz (wo auch immer der diese Nacht sein mag). Finden Vermieter und Ordnungsamt bestimmt toll. Nicht jeder hat ein Haus mit PV-Anlage.
Wie sehen die Ladekapazitäten in den Ferien aus, wenn alle auf einmal am Rastplatz laden MÜSSEN!
Bei den Kosten pro gefahrenen km rein für Strom/Sprit ist der Stromer in Deutschland leider nicht unbedingt günstiger. Dazu die hohen Kosten bei Anschaffung und ein Wiederverkaufswert nahe Null machen (IN MEINEN AUGEN) ein E-Auto zu einem reinen Zweitwagen oder Liebhaberprojekt.
 
Aber: 400KM mit 80KM/h über die Bahn juckeln?
Jau, ich hatte gestern erst wieder aufm Weg zur Arbeit so einen ollen Elektro-Tesla von der linken Spur vertreiben müssen, der meinte auf ner freien Strecke an zwei bis drei Lkws wegen Akku sparen im Kriechtempo vorbeischleichen zu müssen. Dieses Rumgeschnarche mit knapp über 80km/h ist Autofahren zum Abgewöhnen bzw. zum nach hinten Kaffee kochen gehen. Da waren ja selbst die Trabbis schneller unterwegs. Und die waren um ein Vielfaches billiger als dieser wahnsinnig teure Elektro-Spielkram. Fahrkompfort oder -spaß ist weißgatt was anderes.
 
Na weil es um meine Zukunft geht. Ich bin 29 Jahre alt und würde gerne noch ein paar schöne Jahre auf diesem Planeten haben :)

Um das zu erreichen ist die Verkehrswende essentiell.
Die Verkehrswende in Deutschland ist ein Tropfen auf dem heißen Stein. Solange man nicht global umdenkt, insbesondere hinsichtlich Emissionen aus der Industrie, kann Deutschland von heute auf morgen komplett klimaneutral werden und das wird hinsichtlich "der schönen Jahre auf dem blauen Planeten" nicht den geringsten Einfluss haben.

Auch wenn das diverse Parteien anders predigen: Selbstkasteiung und Abbau der Industrie sind nur für das grüne Gewissen der eigenen Wählerschaft gut. Der Rest der Welt lacht sich kaputt. Globale Anreize schafft man aus einer Position der Stärke und nicht indem man sich selbst in die Irrelevanz befördert aber hauptsache "wIr SinD KLimAneUtraL".
Range Anxiety ist hier das Stichwort. Wurde natürlich auch von den Deutschen Herstellern geschürt. Klar, wenn meine Konkurrenten alle E-Autos haben und ich noch nicht wirklich, ist es das einfachste Argument.

Die meisten Leute fahren täglich Strecken unter 100km. Da wird jedes Auto selbst mit 200km Reichweite auskommen, wenn man es denn über Nacht bzw. bei nicht Nutzung lädt. Aber klar, jeder braucht die 800km Reichweite sonst sind die Teile nicht nutzbar :schnarch:
Hört sich gut an ist aber scheitert an der Realität. Es geht nicht darum ob ich meine tägliche Strecke schaffe sondern um den Overhead den man sich ins Boot holt. Mit einem Benziner muss ich bei 80km pro Werktag alle zwei Wochen an die Tanke bei 800km Reichweite. Dauert dann ca 5 Minuten und der Nutzer hat wieder zwei Wochen Ruhe.

Nehmen wir dein hypothetisches E-Auto mit 200km Reichweite muss ich effektiv jeden zweiten Tag Laden. Das ist solange kein Problem wie ich ne Wallbox in der Garage oder auf der Arbeit habe und die Karre einfach nach Ankunft anschließen kann. Das wird zum absoluten Nervtöter wenn ich das nicht habe. Die meisten Autos stehen nicht in der Garage und noch weniger haben ne Wallbox in selbiger oder auf der Arbeit. Ist also für einen Großteil der Nutzer schlicht nicht möglich, sondern die dürfen dann irgendwo zu einer öffentlichen Ladesäule inklusive sämtlicher damit einhergehender Infrastrukturproblematiken. Auch mit meinem EV6 und effektiver 300-350km Reichweite würde das keinen Spaß machen.
 
Was ich mich immer gefragt habe, wieso dauert der Lagevorgang von 20 zu 80% eigentlich immer 30 Min, egal wie groß der Akku ist?
Weil die meisten Ladeparameter nicht abhängig von der Akkugröße sind bzw. relativ zu selbiger steigen oder fallen.
Die Ladegeschwindigkeit ist immer eine Funktion der Kapazität.

So lange die Ladestation die dafür nötie Ladeleistung bereitstellen kann lädt ein 10 kWH großer Akku in der gleichen Zeit wie ein sonst baugleicher 100 oder 500kWh großer Akku.

Genau das ist nebenbei auch das praktische problem neben den tollen Marketingzahlen von BYD: es ist ja schön wenn die Akkus anbieten, die mit gefühlt 10C geladen werden können (und das überleben), aber wenn der Akku 100kWh groß ist sind 10C auch 1000kW. Die musste erstmal irgendwo herholen, das dürfte selbst theoretisch absehbar abseits von LKW Prototypstationen nicht möglich sein und in der Realität noch sehr lange Wunschtraum bleiben: in der tatsächlichen Praxis ist es in vielen Landstrichen schon schwierig überhaupt eine Säule zu finden die mehr als 200kW kann und dann noch das Glück zu haben alleine dran zu stehen und den Saft nicht teilen zu müssen.

Kurz: ein Auto das 400km in 5 Minuten laden könnte muss auch ne halbe Stunde stehen wenn man es an eine tatsächlich existierende Säule anschließt und noch wer anders das nebenan gleichzeitig macht.
 
Ikke mein Turbodiesel auch.

Wenn in der Gesamtberechnung ein E-Auto eine bessere CO2 Abdruck hätte, dann ja.
Aber da ist ja jeder Statistiker der eigene Lügner seiner eigenen Fraktion.

Also jeder sagt, da ist wenig Unterschied zwischen beiden CO2 Bilanzen.....
+ Die teure Infrastruktur die man erstmal erschließen / bauen muss.

Wasserstoff kommt auch um die Ecke....

Das waren Sie schon immer, gebe ich Dir recht.

Ohne auf die klassische bullshitbingo Aussage bezüglich jeder lügt einzugehen:


Hilft eventuell Mal diese Wasserstoff Mythen und ähnliches zu beseitigen

In kurz: Effizienz im Vergleich schlecht und man muss begrenzte Ressourcen für Sachen bewahren, welche keine andere Alternative haben.
 
Weißt du, ab welchem Baujahr etwa?

Ca. ab da, wo GPS/Navi serienmässig verbaut wurde.
Genaues Jahr kenne ich nicht.

Ganz unrecht hat er aber auch nicht. Das E-Auto zu laden dauert deutlich känger als Sprit zu tanken und dann kommt man auch noch weniger weit, spätestens bei gleicher Fahrweise.

Weil die E-Auto Befürworter einem das immer so verkaufen wollen. Kennst du den Kanal von CarManiac?

Dagegen sage ich ja nichts. Unter der Annahme, dass in Zukunft ein E-Auto in 5 Minuten geladen werden kann, ist der grösste Vorteil vom Verbrenner jedoch weg. Man hat noch ein bisschen grössere Reichweite bei gleicher fahrtweise und beim E-Auto Tanken muss ich nicht in die Tanke rein und anstehen.

Wenn du zu Hauptverkehrszeit tanken gehst kann das evtl. sein. Habe in den letzten Jahren nicht einmal 5Minuten oder länger gebraucht.

Ob du dann 3min vs 5min hast macht den Braten nicht mehr fett.
Die jetztigen 3min vs 20+min hingegen ist ein echter Unterschied.

Viele vergessen dass sich das Auto aufgrund der Flexibilität durchgesetzt hat. Da ist eine limitierte Reichweite gift. Das Auto wird ja meist auch für Urlaub und co genutzt.

Ich war mit meinem E-Auto in Italien und habe halt 2x kurz an einem Supercharger eine Pause von 20 Minuten gemacht.
Hat mich nicht gross gestört. Wenn man nicht auf Deutscher Autobahn unbegrenzt fahren kann, ist die Reichweite von einem E-Auto nicht gross reduziert.

Warum also für weniger Flexibilität mehr zahlen?

Wo du mehr Zahlen musst, musst du mir erst mal erklären.
Ein neues E-Auto kostet bei gleicher Ausstattung weniger als ein Verbrenner.
z.B. Tesla M3 vs Audo S4.
Dazu ist der Unterhalt günstiger da kein Service und der Strom ist auch günstiger als Benzin/Diesel.

Die Einbusse in der Flexibilität ist nicht abzustreiten, dass mit dem Preis jedoch.
 
Wenn in der Gesamtberechnung ein E-Auto eine bessere CO2 Abdruck hätte, dann ja.
Aber da ist ja jeder Statistiker der eigene Lügner seiner eigenen Fraktion.

Also jeder sagt, da ist wenig Unterschied zwischen beiden CO2 Bilanzen.....
+ Die teure Infrastruktur die man erstmal erschließen / bauen muss.

Wasserstoff kommt auch um die Ecke....

Das waren Sie schon immer, gebe ich Dir recht.

Dein Wissensstand ist ca 10 Jahre alt. Damals hatte man noch Zweifel and er CO2-Bilanz. Heute ist man sehr gut aufgestellt mit neuen Daten und der CO2 Fußabdruck ist für EAutos deutlich geringer, auf die Lebensdauer gerechnet. Dazu gibt es mitlerweile viele gute Untersuchungen, vor allem aus Deutschland. Wasserstoff ist Energiedurstig und wird es, Stand jetzt, nie billig in den Tank schaffen. Um die Ecke kommt es nicht, gibt es schon seit bald 20 Jahren auf als Antrieb im Auto. Hat sich aber nie durchgesetzt. Und bitte nicht gleich wieder jede Statistik als gefälscht zu bezeichnen, das ist lächerlich.
 
Na weil es um meine Zukunft geht. Ich bin 29 Jahre alt und würde gerne noch ein paar schöne Jahre auf diesem Planeten haben :)

Um das zu erreichen ist die Verkehrswende essentiell.
Ich kratze eher an den 50 und möchte den Planeten nicht im überhitzten Zustand hinterlassen.
Es führt kein Weg am Verbrenneraus vorbein egal was die Petrolheads "argumentieren".

Aber die Diskussion war schon immer müßig. Mit realen Fakten wird man nicht alle erreichen, da gehts am besten übers Geld.
Und da sieht es derzeit bei den Elektros für mich leider noch mau aus, außer man fährt es als Dienstwagen.
Mein 2011 VW wird aber garantiert durch einen Elekro ersetzt. Einen Verbrenner kaufe ich mir nicht mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jo, das ist natürlich was der Durchschnittsdeutsche im Alltag so tut...

Wie kommt man eigentlich immer darauf dass E-Autos Verbrenner 1 zu 1 ersetzen müssen? Das kann so nicht funktionieren. Die Wende ist nur zu schaffen wenn wir unser Verhalten anpassen ;)

Wozu braucht jemand, der auf Fahrrad und ÖPNV (und Verkehrsvermeidung insgesamt, Stichwort Home Office) setzt, ein Batterieauto? Deren einzige Existenzberechtigung ist doch eben: "Du kannst weitermachen, wie bisher, aber mit doppelten CO2-Emissionen aus Kohlekraftwerken". Und dann halten sie das Versprechen nicht einmal und man kann eben nicht weitermachen, wie bisher.


Was ich mich immer gefragt habe, wieso dauert der Lagevorgang von 20 zu 80% eigentlich immer 30 Min, egal wie groß der Akku ist?

Es ist ein Fortschritt, aber kein Ersatz. Leider haben gerade die kleinen Fahrzeuge auch nur kleine Ladetechnik, so dass der Ladevorgang genauso lange dauert wie am großen.

Auf welche Max-Reichweite ist die 400KM bezogen?
Wäre Cool, wenn man den kleinwagen mit 350km Reichweite in 5 Min voll laden könnte. Träum :schief:

Bei den besseren Marken ist der limitierende Faktor nicht die Ladetechnik, sondern die Batterie. (Bei schlechteren findest du weiterhin Modelle, die z.B. maximal 100 kW können und wo dann der größere Akku tatsächlich noch länger braucht, bis er voll ist.) Für NMC-Li-Io gelten ~3 C weiterhin als Limit und das auch nur bei mittleren Ladeständen. Das heißt im Best Case kannst du z.B. einen 100 kWh Akku von 25 auf 75% mit 100 kW laden, was 15 Minuten dauert. (Im Real-Case deckt das Zeitfenster für maximale Leistung oft sogar nur 20-30% der Kapazität ab und man kommt bei 50% Hub im Schnitt nichtmal auf 2C) Bei einem 50 kWh Akku wären es aber nur 50 kW, würde also wieder 15 Minuten dauern und man könnte nur halb soweit damit fahren. Letztlich werden die Zellen halt parallel geladen und je breiter der Akku, desto breiter die Lademöglichkeit.

Deswegen frage ich mich auch, was jetzt hier eigentlich die Neuheit ist? 1-kW-Charger werden seit Jahren nicht nur gezeigt, sondern längst aufgestellt.
Für LKW.
Denn die haben hinreichend große Batterien, um das auch abzunehmen. Aber bei PKW kann man schon 300 kW Modelle bequem an einer Hand abzählen. Nach einem Kreissägenmissgeschick. Und solange sich nicht etwas grundlegendes an der Chemie ändert (und viele chemische Prozesse laufen jetzt schon ein paar Milliarden Jahren immer gleich ab, ohne viel Änderungswillen zu zeigen), wird man nie binnen fünf Minuten, also mit einem Schnitt von 12 C = Peak >>30 C, vollladen können. Zumindest nicht mehr als 1-2 mal.

Aktuell geht der Trend, gerade bei den chinesischen Marken, sogar eher in Gegenrichtung: LFP verbauen, die zwar weniger hohe Stromstärken verkraften, aber pro kWh billiger sind, sodass man zum gleichen Preis schlicht mehr Akku anbietet. Der lädt dann pro Ladezeit wieder ähnlich viel Strom absolut und hat den zusätzlichen Bonus, dass er auf dem ersten Schlag, wenn man vollgeladen losfährt, länger durchhält. (Und den Nachteil, dass er noch größer und noch schwerer ist. Aber Batterieautofahrer wollen ja offentsichlich >>10 m² 2,5-Tonner, die mindestens 1,6 m in den Wind stellen.)


Ich kenne eigentlich nur Verbrenner-Fahrer, die in den Ladezeiten ein Problem sehen.

Da dürfte die Kausalität wohl eher umgekehrt sein: Wer in langen Ladezeiten ein Problem sieht, der zahlt keine extra hohen Preise, um dieses Problem zu bekommen. Nur Leute, die ohnehin wegen Koffeinabhängigkeit ständig stehen und Leute, die nie Langstrecke fahren, kaufen begeistert Batterieautos. (Und verweisen dann für Urlaub & Co in der Regel aufs Flugzeug. Lang lebe der von der Allgemeinheit auch noch subventionierte ""Klimaschutz"" :kotz: )
 
Ein geborener Tankwart du bist, Padawan. - Kannst du drei Autos auch gleichzeitig fahren?
Na klar, sogar einarmig und mit Piraten Augenklappe.
Im Kontext ging es um die Zeit, 5 Minuten aber gut, halt mal den Atem an und schau wie lang 5 Minuten sind ^^

Meine Aussage ist natürlich mit viel Spass verbunden.

Also für E Autos und 400KM Reichweite und 5 Minuten Ladezeit, und, und ,und, ist schon der Schritt in die richtige Richtung :-)
 
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