Na kommt drauf an welches Model.
Long Range kommt in dem WLTP welches Hyundai auf der Webseite hat auf 629km.
Der Tesla Long Range RWD kommt sogar auf 709km.
Ist aber natürlich mit 50k Euro ein gutes Stück teurer als der Hyundai. Ich würde aber behaupten das Fahrwerk vom Hyundai (Habe nur den 5N gefahren nicht den 30i) kommt nicht an den neuen Tesla oder den Audi ran.
WLTP hat aber leider nur wenig mit Langstreckenreisen in Ländern mit Autobahn zu tun. Selbst bei Verbrennern, deren Verbrauch weniger geschwindigkeitsabhängig ist, liegen 10-30% zwischen WLTP-Werten und Realverbrauch. Bei Batterieautos sind 2/3 der angegebenen Reichweite schon der Best-Case, im Winter oder bei >130 km/h sind eher 50% anzusetzen.
Und das wohlgemerkt für den vollen Akkuhub, dessen obere 20% kann man aber in der Praxis nur auf dem ersten Schlag und die unteren 20% bestenfalls auf dem letzten Schlag nutzen (wenn es einen Destination-Charger gibt. Sonst braucht man sie komplett als Reserve für den nächsten Tag). Dazwischen wird nur von 20 bis 80% nachgeladen, je nach Ladekurve ist bei manchen Modellen das sinnvolle Fenster sogar noch enger. Bei Verbrennern dagegen tankt man erst, wenn 100% raus sind.
(Alle Angaben zzg. Reserve. Die bei Batterieautos dem Vernehmen nach auch noch kleiner als die 80 bis 100 km ausfällt, bei denen normale Tankanzeigen zu warnen beginnen.)
Soweit ich auf die schnelle herausfinden konnte, schafft ein Modell 3 bei gemächlichen 110 km/h bis zu 500 km unter optimalen Bedingungen von 100% bis 0% und braucht 20 Minuten laden von 20% auf 80%, was 300 km entspricht. Zum Vergleich: Mein Kompakter müsste bei 110 so um die 6,0 l verbrauchen (bei 130 sind es 7,0-7,5; bei 80 um die 5 l) und hat 52 l nomniellen Tankinhalt (nach eigener Beobachtung noch 60 km Restreichweite, wenn 50 l raus sind). Von 52 auf 4 käme ich also 800 km weit und die Nachladezeit beträgt 5-10 Minuten (inkl. Kasse, WC und Fahrradwechsel). Das wohlgemerkt mit einer Karosserieform, die sowohl bei der Parkplatzsuche und auf engen Straßen, als auch bei Transportaufgaben massive Vorteile gegenüber dem Modell 3 hat. Würde man dessen Aerodynamik übernehmen (was ich grundsätzlich begrüßen würde, solange man einen Dreitürer draus macht), ginge der Verbrauch mindestens ein Viertel runter, die Reichweite entsprechend weiter nach oben.
(Auch wenn bei 5 Minuten "Ladezeit" ehrlich gesagt alles über 500 km relativ unbedeutend/reiner Flexbilitätsluxus ist, wenn man verbrauchsbewusst fährt.)
Jetzt redest du von Nuklearwaffen, aber ein zu treffenderes Beispiel ist in deinem Fall eher, dass man mal ein Video einer Atombombenexplosion gesehen hat, und nun alles was mit Nuklearwissenschaft zu tun hat, verbieten will.
Er ist eigentlich eher dafür bekannt, Nuklearwissenschaft und -nutzung fördern zu wollen. Unter vollkommener Ignoranz gegenüber dem Problem (gegenüber andern auch), dass das enweder zu Kolonialpolitik mit (ggf. militärisch aufrecht zu erhaltener) globaler Zweiklassengesellschaft oder aber eben zu Atombombenexplosionen führt, da Atomkraftwerke als Standard eben auch Atombomben-Know-How für jeden Diktator bedeutet.
Die meisten mit Sicherheit hier im Forum nicht . Meine Frau fährt einen Hyundai Ionic 5 Bj.12/2024 ist damit überaus zufrieden . Wir haben Uns auch einen Tesla Modell 3 angesehen , aber angesichts der miesen Verarbeitung und des absolut unübersichtlichen Innenraums + das Image von Elmo Murks haben Wir uns eben für den Ionic 5 entschieden .
Zur Information , Wir wohnen in Celbrigde , County Kildare , Province Leinster Irland . Wir laden das Auto über unsere hauseigene PV - Anlage und in Dublin , wo meine Frau arbeitet gibt es auch genug Ladesäulen . Die " German Angst " , das Reichweitenproblem ist im deutschen 0815 - Autofahrer tief verwurzelt .
Langstrecke beginnt bei mir so ab 600 km und spannend wird es jenseits der 1000 km. Wenn ich das richtig sehe, ist der Ioniq 5 kein Amphibienauto und ihr könnt von eurem Wohnort in keine Richtung weiter als 370 km auf festem Boden fahren. Logisch, dass es da keine "Angst" vor Reichweitenproblemen mit mittelstreckentauglichen Autos gibt.
Für 20 km wie ins Zentrum von Dublin nehme ich als angsty German übrigens das Fahrrad oder setze mich eine halbe Stunde in den Bus (auch wenn dessen Taktung etwas grob zu sein scheint.). Aber dafür kaufe ich garantiert kein >>2 Tonnen SUV mit >>10 m² Platzbedarf und das auch noch als zweites Fahrzeug des Haushalts. Landtransporter mit über 2,1 m Breite sollte man imho sogar aus europäischen Innenstädten auf Vororts-P&R-Plätze verbannen, weil sie (unabhängig vom Antrieb) zu Verkehrsproblemen auf Bestandsstraßen führen. Bei mir in der Gegend herrscht wegen dem Trend zu immer fetteren Autos mittlerweile Tempo 30 (und im Zuge dessen noch mehr Stau und noch mehr Belastungen für anwohnende Nicht-Pendler). Über "Parken" reden wir besser gar nicht erst...