kurzlebigkeit der elektrogeräte umgehen.

AW: kurzlebigkeit der elektrogeräte umgehen.

Also kann man eigentlich nur sagen, das wenn du Qualität willst, dann bezahl sie.
Unsere Kücheneinrichtung von Miele ist jetzt 25 Jahre alt, in der selben Zeit haben manche schon die 3 oder 4 Spülmaschine.
Dafür ist Miele teuer.
Kaufst du billig, geh nie von langen Lebenszeiten aus.

Viel schlimmer finde ich, dass man immer weniger selber reparieren kann, da es zu komplex ist oder einfach nur ******* verbaut!
Da sind auch Premiumhersteller nicht ausgenommen.
 
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Ich muss sagen, das mMn damals mehr auf die Haltbarkeit der Geräte geschaut wurde als heute.

Mein MP3 von vor 8 Jahren, hat mehrmals einen Schleudergang überlebt und auch sonst noch einige stürze. Mach dies mal mit nem heutigen mp3 player :ugly:
 
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Hey hab auch einen Samsung TV Le...... und war auch nach zwei jahren kaputt zum glück nur das netzteil hat mich 10€ gekostet neue kondensatoren drin und bessere die mehr hitze abkönnen :-)
 
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Da die DDR und deren Lebensqualität nun absolut gar nichts mit dem eigentlichen Threadthema zu tun hat wurden alle entsprechenden Beiträge ausgeblendet. Bitte bleibt beim Thema!
 
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Na ja... eines kann man jedenfalls festhalten: in der kommunistischen Planwirtschaft gibt es -so gut oder schlecht sie auch in anderen Belangen sein mag- keine geplante Obsoleszenz da diese Volkswirtschaftlich betrachtet eigentlich unsinnig ist.

Von geplanter Obsoleszenz profitieren vor allem die Hersteller einer bestimmten Produktgruppe auf Kosten ihrer Kunden und auf Kosten der Gesamtwirtschaft, vor allem wenn sie ein Kartell bilden.

Das bedeutet aber auch nicht das alle Produkte solcher Wirtschaften super hochwertig und für die Ewigkeit gemacht sind, nicht alle Fehler müssen gewollt sein.
 
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Das kannst du auch immer weiter führen.
Ausbeutung durch Sklaverei oder Lohndumping hat es schon von 1000 Jahren gegeben und auch davor und wird es auch in 1000 Jahren noch geben.
Der Mensch ist nun mal ein gieriges Tier, wer einmal ganz oben in der "Nahrungskette" angekommen ist, will dort auch verbleiben und den Abstand vergrößern.

Mir ist der Ansatz dazu im Thread etwas zu gutmenschlich. Hier wird so getan, als könne man mal eben per Fingerschnipp wenig entwickelte Länder in Wohlstandsburgen verwandlen. (Darauf, wie absurd der Gedanke vor dem Hintergrund ist, dass man diese Umständewissend in Kauf nimmt, weil sie kleidung und Elektronik so bilig machen, will ich jetzt mal nicht eingehen.) In Europa ging das jedenfalls auch nicht von heute auf morgen. Als wir erste Schritte gen Industrialisierung unternahmen, war das auch reine Ausbeutung. Trotzdem stellten sich die Menschen vom Land den schlechten Arbeitsbedingungen in den Fabriken scharenweise, weil das immer noch wesentlich besser war, als auf dem Land zu schuften. Ähnlich läuft das jetzt in Dritteweltländern ab. Da geht es den vermeintlich Ausgebeutenen in den Fabriken auch besser als auf dem Land. Klar würde ich so ein Leben nicht haben wollen. Die sind aber ganz froh, wie sie es vorher schlechter hatten. Irgendwann lassen die sich das Schuften in den Fabriken auch nicht mehr in der Form gefallen oder verlangen mehr Geld. Wie ein Blick in Schwellenländer zeigt, die vor einigen Jahrzehnten selbst noch zu den Entwicklungsländern zählten, haben sich die Arbeits- und Lohnbedinungen im Laufe der Jahre deutlich verbessert. Das steht jenen Ländern, in denen gerade die ersten Fabriken entstehen, auch noch bevor. Ich schließe jedoch aus, dass sie jemals unseren Wohlstand erreichen werden. Für weltweite Adipositas und Reihenhaus sowie Auto für jedermann oder alljährlich neue Smartphones für bis dato 9 Milliarden Bürger reichen die planetaren Rohstoffe nicht aus. Deswegen wird es diese Verschwendung in 50 Jahren auch hier nicht mehr geben.
 
Mir würde aber auch auf Anhieb nicht einfallen was zu größeren Absätzen führt, als diese Maßnahmen....... Oder hat jemand ne Idee ?
 
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Ich schließe jedoch aus, dass sie jemals unseren Wohlstand erreichen werden. Für weltweite Adipositas und Reihenhaus sowie Auto für jedermann oder alljährlich neue Smartphones für bis dato 9 Milliarden Bürger reichen die planetaren Rohstoffe nicht aus. Deswegen wird es diese Verschwendung in 50 Jahren auch hier nicht mehr geben.

Und eben genau bis dahin haben sich mehrheitlich Europa, zum Teil Nordamerika und, als Spätkommer, zum ganz kleinen Teil ein paar asiatische Staaten an eben diesen Rohstoffen der gesamten Welt bereichert, während die Mehrheit der Weltbevölkerung weitestgehend leer aus ging und auch noch die Drecksarbeit erledigte.

Mir würde aber auch auf Anhieb nicht einfallen was zu größeren Absätzen führt, als diese Maßnahmen....... Oder hat jemand ne Idee ?

Umsatzsteigernder als die Zahl der nötigen Käufe zu ver-X-fachen? Gibts wohl keine Möglichkeit.
Die Frage ist aber, ob man sich derartigen Umsatzfetishismus als Volkswirtschaft/Gesellschaft/Menschheit leisten will oder auch nur kann...
 
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Toll wäre das. Nur leider lassen sich moderne Gehäuse oft gar nicht mehr öffnen und selbst wenn es der Elektroniker schafft (aufgelaufener Stundenlohn bis dahin: vermutlich >30 €. >330 € wenn er dir vorher garantieren soll, dass er nichts kaputt macht) steht vor eben vor ziemlich viel ziemlich hoch integrierter Elektronik, zu der es keinerlei Schaltplan gibt und in der jedes von tausenden SMDs die Fehlerursache sein kann.

Also ich hab bis jetzt noch immer alles aufgebracht, was ich öffnen wollte, selbst verschweißte Kunststoffgehäuse, welche mir bisher aber nur bei kleinen Netzteilen und nicht bei Unterhaltungselektronik untergekommen sind. Von verschweißten Gehäusen werden die meisten Werkstätten aber wohl die Finger lassen.
Wenn der Defekt von zerstörten Bauteilen (geplatzte Kondensatoren etc.) herführt, sieht man das auf der Platine, als geschultes Fachpersonal sowieso. Liegt der Fehler bei kalten Lötstellen oder z.b. kaputten Dioden, dauert das ganze länger. Wobei ich ehrfahrungsgemäß bei defekten Elektrogeräten als erstes das Netzteil öffne und nicht gleich irgendwelche komplizierten Paltinenlayouts studiere. Geplatzte Kondesatoren und durchgebrannte Gleichrichterdioden machen einen Großteil der Defekte aus und sind leicht zu reparieren.
 
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Das kannst du auch immer weiter führen.
Ausbeutung durch Sklaverei oder Lohndumping hat es schon von 1000 Jahren gegeben und auch davor und wird es auch in 1000 Jahren noch geben.
Der Mensch ist nun mal ein gieriges Tier, wer einmal ganz oben in der "Nahrungskette" angekommen ist, will dort auch verbleiben und den Abstand vergrößern.
Klar, ich hab die Sklaverei nur genannt, weil sie neben der Leibeigenschaft etc. eine der ältesten Formen ist und entsprechend auf alle größeren Gesellschaften übertragen werden kann. Die großen Reiche der Antike wären ohne sie genauso wenig möglich gewesen wie die ersten größeren Zivilisationen im Zweistromland. Generell handelt es sich hier um ein zivilisatorisches Problem, das über die ganze Menschheitsgeschichte nicht gelöst werden konnte.

Von geplanter Obsoleszenz profitieren vor allem die Hersteller einer bestimmten Produktgruppe auf Kosten ihrer Kunden und auf Kosten der Gesamtwirtschaft, vor allem wenn sie ein Kartell bilden.
Der Staat profitiert auch (solang die Firmen nicht abwandern). Ein Staat muss weniger Schulden machen als er Wirtschaftswachstum besitzt, da er sonst früher oder später zahlungsunfähig wird.

Für weltweite Adipositas und Reihenhaus sowie Auto für jedermann oder alljährlich neue Smartphones für bis dato 9 Milliarden Bürger reichen die planetaren Rohstoffe nicht aus. Deswegen wird es diese Verschwendung in 50 Jahren auch hier nicht mehr geben.
Doch, aber u.U. sind wir dann die, die hart für die Chinesen schuften müssen (imo ist das aber unwahrscheinlich).

Mir würde aber auch auf Anhieb nicht einfallen was zu größeren Absätzen führt, als diese Maßnahmen....... Oder hat jemand ne Idee ?
Es gibt nichts anderes. Im Gegenteil: Bei moderen Geräten werden viele Funktionen kombiniert, wer früher ein Handy, einen MP3-Player und eine Digicam hatte, der hat heute vermutlich nur noch ein Handy. Ohne eine Reduzierung der Lebenserwartung würde die Wirtschaft vermutlich extrem schrumpfen - auch, wenn plötzlich 2-3 neue Geräte auf den Markt kommen, die jeder kaufen will.

Die Frage ist aber, ob man sich derartigen Umsatzfetishismus als Volkswirtschaft/Gesellschaft/Menschheit leisten will oder auch nur kann...
Warum es für unser aktuelles System zwingend nötig ist habe ich schon oben geschrieben, eine alternative Wirtschaftsform (die funktioniert) muss man erst mal erfinden. :ka:
 
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Es gibt nichts anderes. Im Gegenteil: Bei moderen Geräten werden viele Funktionen kombiniert, wer früher ein Handy, einen MP3-Player und eine Digicam hatte, der hat heute vermutlich nur noch ein Handy. Ohne eine Reduzierung der Lebenserwartung würde die Wirtschaft vermutlich extrem schrumpfen - auch, wenn plötzlich 2-3 neue Geräte auf den Markt kommen, die jeder kaufen will.

Genau dass meine ich damit, es gibt keine anderen wege den Markt auch nur Ansatzweise stabil zu halten, ich bin nicht der Meinung
das es immer Steigerungen von x Prozent sein müssen aber so funktioniert halt der Markt, und eigendlich sind wir alle davon Abhängig
ob wir wollen oder nicht so müssen wir unser Leben irgendwie selbst finanzieren
 
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Also ich hab bis jetzt noch immer alles aufgebracht, was ich öffnen wollte, selbst verschweißte Kunststoffgehäuse, welche mir bisher aber nur bei kleinen Netzteilen und nicht bei Unterhaltungselektronik untergekommen sind. Von verschweißten Gehäusen werden die meisten Werkstätten aber wohl die Finger lassen.

Das meiste, was ich so in letzter Zeit öffnen wollte, arbeitete mit verklippsten Plastikkonstruktionen. Wenn man weiß, wo die Haken sitzen und sehr feines Werkzeug hat, kann man so etwas öffnen. Aber selbst dann sind bei einigen Geräten oberflächliche Schäden nahezu unvermeidbar, weil die Rastnasen so tief im spröden Gehäuse sitzen, dass man von außen eigentlich nicht rankommen kann.
Wenn du ein derartiges Gerät professionell reparieren lassen würdest, dann entweder nur auf eigenes Risiko (= kann schlechter zurückkommen, als es hingebracht wurde, und man zahlt trotzdem - werden viele nicht machen) oder unter saftigem Risikoaufschlag und/oder mit massig Arbeitsstunden auf der Rechnung, weil sich eben jemand sehr, sehr sorgfältig mit dem Ding auseinandersetzen muss. So oder so zahlst du am Ende fast soviel, wie bei einem Neukauf - und hast nur ein paar Bauteile ausgetauscht, nicht alles, was noch kaputtgehen könnte. (bzw.: Wenn du Pech hast, war doch was komplexes kaputt und du zahlst nur)

Wenn der Defekt von zerstörten Bauteilen (geplatzte Kondensatoren etc.) herführt, sieht man das auf der Platine, als geschultes Fachpersonal sowieso. Liegt der Fehler bei kalten Lötstellen oder z.b. kaputten Dioden, dauert das ganze länger. Wobei ich ehrfahrungsgemäß bei defekten Elektrogeräten als erstes das Netzteil öffne und nicht gleich irgendwelche komplizierten Paltinenlayouts studiere. Geplatzte Kondesatoren und durchgebrannte Gleichrichterdioden machen einen Großteil der Defekte aus und sind leicht zu reparieren.

Ich hab da keinen Überblick über die Masse an Fällen. Ich weiß nur, dass meine Trefferquote bei bisherigen Fällen eher gering war.
(Ein CRT mit defekter horizontaler Ablenkung: Nichts gefunden. Ein Router: Ein Kondensator im Netzteil definitiv defekt, nach Ersatz funktioniert aber trotzdem nur der Switch. Ein PC-Netzteil mit Totalausfall: Nichts gefunden. Ein Leuchtweitenstellmotor: Fehler war offensichtlich -Rost-, aber das Bauteil konnte ich, s.o., nicht rekonstruieren. Anhand der sehr übersichtlichen Platine und der Tatsache, dass das ganze auch ohne funktioniert, tippe ich auf einen Glättungskondensator - aber ersetzt bekommen hätte ich von den Bauteilen allenfalls den IC)


Warum es für unser aktuelles System zwingend nötig ist habe ich schon oben geschrieben, eine alternative Wirtschaftsform (die funktioniert) muss man erst mal erfinden. :ka:

Eine Wirtschaftsform, die auf der Ausbeutung endlicher Ressourcen basiert, "funktioniert" nicht. Sie braucht nur etwas lange bis zum Kollaps, wenn ihr ein ganzer Planet zur Vernichtung zur Verfügung steht. Alternativen wurden schon genug aufgezeigt und in Teilen auch praktiziert, was fehlt, ist ein Übergangsprozess vom einen in den anderen Zustand, bei dem nicht die zerstörerischste Variante alle anderen Ansätze vernichtet.
Leider ist es Menschen bislang nur äußerst selten gelungen, so eine Transition "von einfach, brutal" zu "durchdacht, tragbar" durchzuführen.
Man gucke sich z.B. mal an, wie viele Jahrtausende Europa nach der prinzipiellen Erkenntnis "Krieg ist schlecht" gebraucht hat, um zum Zustand "und das gilt auch, wenn ich mir gute Chancen ausrechne, meinen nicht-so-kriegerischen-Nachbarn zu erobern, also lass uns Frieden praktizieren" zu kommen.
Und bei sich akkumulierenden Problemen ist es afaik noch nie gelungen, bevor es quasi zu spät war. (siehe z.B. diverse Herrscher, die etwas zu spät von Unterdrückung auf Besänftigung wechselten oder z.B. die Fischereipolitik in der EU, die erst dann mit dem Schutz beginnt, wenn die eingebrochenen Bestände quasi keinen Fang mehr zulassen, oder auch der UdSSR-Feldzug in Afganistan, den man erst verlorengab, als nichts mehr gewinnenswertes übrig war oder ...)
 
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Das ist leider das Problem. Heute wird alles so gebaut das es schnell Kaputt geht und man neu kauft.

Aber einen ganzen Hacken hat es, wir leben in einer Welt mit begrenzten Mitteln und wollen unbegrenzt alles nutzen und verwerten. So oder so wird die gesamte Wirtschaft inerhalb der nächsten Jahrzehnte vor die Wand gefahren rein, weil es einfach nicht Funktionieren kann! Daher bin ich auch einer der gegen das System Probiert etwas zu tun und nicht immer neukauft wenn etwas Kaputt ist. Dann lebe ich halt ohne dieses Elektrische Gerät außer wo es halt nicht geht. Das einzige wo ich neu Kaufen würde, ist halt der PC, weil man den wirklich braucht und der PC halt ein Teil von meinem Hobby ist. Und für seine Freizeit gibt jeder halt Geld aus.

Bei Autos gehe ich extrem gegen das System, ich fahre lieber mein 23 Jahre altes Auto, was ich mit einfachen mitteln locker noch 10 Jahre am leben halten kann, als mir für mehrere Tausend Euro ein Auto zu kaufen wo ich vorher schon weiß, dass der nur eine bestimmt Zeit hält und vor allem jedes Jahr an wert verliert und wesentlich weniger an Kilometern hält. Da bleibe ich lieber bei meinem alten Auto wo halt nur bestimmte Verschleißteile kaputt gehen können und im allgemeinen halt nur die Korrosion das Problem ist, die für mich aber kein Problem darstellt.

Allerdings muss man sagen, es ist nicht bei allen geräten so. Mein PC Monitor zum Beispiel ist jetzt 4 Jahre alt und macht noch keine Probleme. Genauso mein Fernseher und meine PS3, sind jetzt auch 4 Jahre alt und machen keine Probleme. Mag vielleicht auch daran liegen das ich meine PS3 und den Fernseher eher selten nutze.

Damals bei der PS2 und PS1 muss ich sagen, habe ich innerhalb von 1 1/2 Jahren, die erste Kaputt bekommen. Danach wieder eine gekauft und diese habe ich jetzt noch.

Guckt man sich mal Nintendo mit der Wii und dem Gamecube an, es sind die Konsolen die wirklich lange halten und nicht Kaputt gehen und vor allem auch mit die geringsten Ausfallraten haben oder hatten.
 
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Oft sind wirklich nur ein Kondensator, kleines Relais oder ne Sicherung defekt.
oder noch perfider: nicht austauschbare Batterien. Wir hatten bis vor kurzem ne Ölheizung von '95 drin. Letztes Jahr hörte sie einfach auf, zu funktionieren. Keine Displayausgabe, keine Heiztätigkeit etc. Service des Herstellers gerufen, der diagnostiziert, dass eine Batterie zum Halten der Speichereinstellungen alle sei, um diese zu tauschen, müsse allerdings die gesamte Steuerungsplatine getauscht werden. Da diese schwer zu beschaffen sei, würde das mehrere 100€ kosten. Tja, und jetzt haben wir eine neue Heizung, wegen einer leeren Batterie :ugly:

hbf
 
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Dass die Batterie nicht tauschbar ist halte ich fürn Gerücht, warscheinlich war die nur auf der Platine verlötet.

Aber 100€<-->neue Heizung? Ob sich das in absehbarer Zeit lohnt? :huh:
 
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warscheinlich war die nur auf der Platine verlötet.

...was für den geneigten Handwerker mit dem Dollarsymbol in den Augen soviel wie "nicht austauschbar" bedeutet. :D

Solche Dinge halte ich aber für äußerst dreist. Da ist da die geplante Kurzlebigkeit mit Ansage sozusagen drin. :nene:
 
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Eine Wirtschaftsform, die auf der Ausbeutung endlicher Ressourcen basiert, "funktioniert" nicht.
Dass sie das muss hatte ich nicht geschrieben. ;)
Auch ein Wirtschaftssystem das auf einer stetig steigenden Produktion basiert muss nicht auf der Ausbeutung endlicher Ressourcen basieren. Mit einer Verkleinerung der Struktur bzw. komplett neuen Techniken kann man das mit gleichbleibendem Ressourcenverbrauch erreichen. Die Energieproblematik ist eigentlich auch nur eine Umstiegsproblematik und recyclen sollte man sowieso. Das sind alles einfachere und realisitschere Möglichkeiten als ein weltweit neues Wirtschaftssystem.

Selbst wenn alles beim Alten bleibt (hoffentlich nicht), dann haben wir trotdem nur wenige Ressourcen die (im menschlichen Sinne) endlich sind. Das sind v.a. die Energieträger und die kann man recht einfach durch die Kernenergie ersetzen, die ist noch sehr lang nutzbar. :ugly:
Bei Werkstoffen muss man meist nur unrentablere Lagerstätten erschließen und irgendwann gibt es so große Müllhalden, dass man wieder sehr rentable Lagerstätten hat. Deren Abbau wär dann sogar wieder gut für die Umwelt. :fresse:

Sie braucht nur etwas lange bis zum Kollaps, wenn ihr ein ganzer Planet zur Vernichtung zur Verfügung steht. Alternativen wurden schon genug aufgezeigt und in Teilen auch praktiziert, was fehlt, ist ein Übergangsprozess vom einen in den anderen Zustand, bei dem nicht die zerstörerischste Variante alle anderen Ansätze vernichtet.
Dieser Übergangszustand, der zu irgendwas führt, müsste auch global zeitgleich eingeführt werden. :ka:

Man gucke sich z.B. mal an, wie viele Jahrtausende Europa nach der prinzipiellen Erkenntnis "Krieg ist schlecht" gebraucht hat, um zum Zustand "und das gilt auch, wenn ich mir gute Chancen ausrechne, meinen nicht-so-kriegerischen-Nachbarn zu erobern, also lass uns Frieden praktizieren" zu kommen.
Wenn man die mehrheitliche Kriegsbegeisterung vor dem 1.WK bedenkt, dann kommt man auf < 100 Jahre. (Zum aktuellen Zustand, nicht seit dem letzten Krieg.) :P

(siehe z.B. diverse Herrscher, die etwas zu spät von Unterdrückung auf Besänftigung wechselten [...])
Die häufigsten Regierungsformen in Europa sind Arten der Monarchie. Eine Unterdrückung der Bevölkerung gibt es bei den meisten nicht mehr. Von daher sind es in Europa aktuell >>50%.
 
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Interessantes Thema..

Haben die in der Doku auch die Philips-Glühbirnen-Geschichte (aus den 60er-Jahren) gezeigt?
(als man denen Nachwies, daß sie die Glühdauer der Wolframdrähte künstlich auf 1.000 Stunden
begrenzten und sie ungeheuer viel Strafe zahlen mussten, die Glühdauer von Philips aber nie wieder
erhöht wurde.. )

Oder die Sache von Dupont und deren Elastangarne für Damenstrümpfe/Strumpfhosen?
(dass die - unter dem Mikrosop sichtbare - Sollbruchstellen haben, damit sie ja möglichst schnell
zur Laufmaschenbildung neigen..)
 
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...was für den geneigten Handwerker mit dem Dollarsymbol in den Augen soviel wie "nicht austauschbar" bedeutet. :D

Solche Dinge halte ich aber für äußerst dreist. Da ist da die geplante Kurzlebigkeit mit Ansage sozusagen drin. :nene:

Solange das nicht verboten ist, wird sich kein Hersteller dafür interessieren, ob der Kunde das dreist findet oder nicht.
An dem Punkt sollte man sich die Sache mal selber ansehen, in dem Fall die Platine. Nur "Fachleuten" alles glauben, sich für nichts anderes außer seinem eigenen Fachgebiet zu interessieren und sich dann nur zu beschweren bringt keinen weiter.
 
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Solange das nicht verboten ist, wird sich kein Hersteller dafür interessieren, ob der Kunde das dreist findet oder nicht.
An dem Punkt sollte man sich die Sache mal selber ansehen, in dem Fall die Platine. Nur "Fachleuten" alles glauben, sich für nichts anderes außer seinem eigenen Fachgebiet zu interessieren und sich dann nur zu beschweren bringt keinen weiter.

Nicht jeder Mensch hat die Zeit dafür oder die Lust sich damit so zu beschäftigen....

Aber pss, es soll ja noch Firmen geben, die ihre Kunden nicht übern Tisch ziehen :schief:
 
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