AW: Kreationisten Thread(Wissenschaftliche Diskussion ob der Mensch ohne Gott seine Existen erklären kann). Keine Glaubens Diskussion bitte!
Mit so einem hab ich mal gesprochen, da kannst du eher Weltfrieden schaffen als ihm nahe zu bringen, dass "ID" auch keine Theorie ist, die Evolution aber immerhin eine Theorie liefert.
Solange er seinen glauben als Privatsache behandelt, kann ich damit leben. Das soll jeder für sich entscheiden. Problematisch wirds, wenn man anderen ihre Entscheidung abnehmen will.
Nein, ich hatte einige.
Ich hätte z.B. in der Nacht aufstehen können, als der Kostenfaktor kurz gebrüllt hat, aber das Brüllen war schnell zu Ende und ich bin liegen geblieben.
Auch da gab es nur eine optimale Entscheidung aus deiner Situation heraus

Worauf ich hinaus will: Es ist für uns vollkommen zu erkennen, warum wir uns für eine bestimmte Option entscheiden. Das kann freier Wille und persönlich Willkür sein, es kann aber genausogut auch vorhersebar sein. Eine Vorhersage auf dem Niveau von Teilchenphysik und Biochemie würde auf Zuständen aufbauen, die wir selbst erst im Rahmen des Entscheidungsprozesses bewußt wahrnehmen, die (für einen allwissenden Beobachter) aber schon lange vorherberrechenbar waren und aus denen wir nach ebenfalls vorhersehbaren Kriterien "unsere" Wahl ermitteln.
Ist eher eine philosophische Sache als tatsächlich wissenschaftlich belegbar, was ein Bewusstsein ist.
Wenn die Philosphie (oder irgendwer anders) mal klar definieren würde, was ein "Bävußdsain" denn eigentlich sein soll, dann sollte -zumindest theoretisch- auch eine naturwissenschaftliche Herangehensweise möglich sein.
Immerhin ist der Mensch das einzige Lebewesen (von dem wir es genau wissen), das weiß, dass das Leben endlich ist.
Diesen Satz kannst du für so ziemlich alle psychologischen Elemente nehmen und der Grund liegt ganz einfach darin, dass wir zu blöd sind, anderen Tieren eine komplexe Frage zu stellen.
Wenn ich den Hund von meinem Nachbarn angucke, dann sehe ich darin jedenfalls kein Bewusstsein.
Dürfte ihm umgekehrt genauso gehen.
Ein Bewusstsein hat demnach jedes Tier, das weiß, dass es ist und irgendwann nicht mehr sein wird, richtig?
Definitiv: S.o. - solange es nicht in menschlicher Sprache zu philosophieren beginnt, wirds schwer, das zu sagen. Hypothetisch: Alle Primaten, einige weitere Affen, eine Reihe von Vögeln und Meeressäuger sollte man sich auf alle Fälle angucken. Sonstige soziallebende Tiere (Ratten, Elefanten,...) wären auch einen Versuch wert - schlichtweg, weil bei denen grundsätzliche Kommunitkationsmöglichkeiten gegeben sind. Es kann aber genauso gut sein, dass einem Krokodil die gleichen Gedanken durch den Kopf gehen, wärend es auf das nächste unvorsichtige Gnu wartet. Nur wirst du Probleme haben, das Kroko dazu zu animieren, seine Philosophie diesem nervigen, zweibeinigen Appetithappen zu verdeutlichen.
Ein Lebewese hat dann ein Bewusstsein, wenn es sich Gedanken um sich und um seine Umwelt macht, ich kenne keine Ratte, die das macht, wenn Ratten können, vermehren sie sich, bis sie verhungern, weil alle Nahrungsmittel aufgebraucht sind.
Da kenn ich noch ne Art, die nicht mit Ressourcen haushalten kann. Nennt sich
Homo sapiens.
Zum Beispiel ist dem Menschen bewusst, dass wenn er einem anderen den Hals umdreht, dass dieser dann sterben wird, einem Tier ist das nicht bewusst, daher kann ein Tier auch nicht aus Lust am Töten töten, wenn du verstehst, was ich meine.
Was macht dich so sicher daran, dass das einem Tier nicht bewusst ist und wie erklärst du dir die Morde durch z.B. Delphine sonst, wenn nicht durch Spaß am Quälen/Töten?
Romane... pffff...

Spiegelbild reicht ja nicht, du kannst ein Tier darauf trainieren, dass es ein Spiegelbild von sich selbst sieht. Anders rum ist einem Baby nicht bewusst, dass es sich selbst sieht, das lernt es erst, daher ist "Bewusstsein" erlernbar und genau da musst du ansetzen, naturwissenschaftliches Bewusstsein und philosophisches Bewusstsein.
Die Frage ist hierbei aber schon: Wird "Bewusstsein" erlernt - oder wird die optische Wahrnehmung trainiert? Ein Blinder Mensch wird sich nie im Spiegel erkennen, hat aber definitiv ein Bewusstsein. Es gibt jede Menge Tiere, die sich primär nicht optisch orientieren - wie willst du bei denen unterscheiden, ob sie ihr Spiegelbild nicht als Bild ihrer selbst erkennen, oder ob sie es überhaupt nicht richtig sehen?
Für den Spiegel gibts einen einfachen Trick. Klebe deinem Baby einen Punkt auf die Stirn und setze es vor dem Spiegel. Wenn es versucht den Punkt im Spiegel abzumachen, dann erkennt es sich nicht, macht es das an sich selbst, dann ist sich das Baby dessen bewusst, dass es sich selbst sieht.
(Bei Tieren klappt das übrigens nicht, niemals, keine Chance, Tiere begreifen das nicht, oder du trainierst sie dahin, aber das geht derzeit nur bei Primatenarten und dauert lange, bzw. wenn sie unter Stress geraten, dann "vergessen" sie das wieder)
Das Verfahren wurde bei Primaten ohne Training erfolgreich angewendet und bei Delphinen in abgewandelter Form ebenfalls (geändertes Verhalten mit Bezug zum Fleck - "abmachen" ist natürlich schon wieder ein Kriterium, dass viele Lebewesen aus anatomischen Gründen nie erfüllen können, egal wie ausgeprägt ihr Bewusstsein ist).
Iirc gilt gleiches auch für (einige) Papageien und Rabenvögel.
Eine Katze ist auch neugierig, aber ich hab bisher noch keine Katze mit Knüppel, Regenschirm oder Nähnadel gesehen.
Ich hab auch noch keine Katze mit Händen gesehen. Aber es soll Katzen geben, die ihrem Mitbewohner, der offensichtlich vollkommen unfähig zur Jagd ist, regelmäßig ein paar Mäuse oder Vögel vorbeibringen oder sogar Jagdtechniken hochdemonstrativ und überzogen auf der Terrasse demonstrieren, in der Hoffnung, dass er so nicht verhungert.
Meist weiß insbesondere die Frau des Mitbewohners diese Gesten nicht sehr zu schätzen
Deine Ratte ist auch ein Haustier, also trainiert, domestiziert, mit wild lebenden Ratten geht sowas sicher nicht.
Das einzige, was man an so einer Aussage mit Sicherheit sagen könnte, wäre wohl, dass sie nicht belegbar ist, weil man wild lebende Ratten so schlecht rund um die Uhr überwachen kann.
Die Evolution ist eine Theorie und alle tuen so als sei sie eine unumstößliche Tatsache.
Viele tun nur so, als wäre es eine sehr gut mit indizien untermauerte Theorie, die wesentlich besser als alle naturwisschenschaftlichen Alternativen dazu geeignet ist, die Entwicklung des Lebens zu erklären.
Nö, 1x1=1 ist keine Theorie sondern ne Tatsache und davon gibt es viele.
Nö, das ist ein Axiom. (und afaik nicht mal ein alternativloses

)
Vielleicht sollte ich mir öfter die Ohren putzen. Ich dachte hier soll eine wissenschaftliche Diskussion geführt werden und keine Glaubensdebatte.
Es gibt nicht nur Naturwissenschaften, auch Theologie kann man wissenschaftlich betreiben. Entsprechenden Anspruch kann ich hier aber in der Tat nur eingeschränkt erkennen.
Außerdem ist keine Diskussion über Weltbilder vollständig, solange keine Pizza Hawaii erwähnt wird.
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Der Mann sagt aus, das sich die Schöpfung an sechs Tagen nicht wiederlegen lassen könnte, damit hat er bei mir seine Glaubwürdigkeit eingebüßt
Wobei er mit dem Satz und dem folgenden durchaus noch recht hat. Der Schöpfungsmythos lässt sich naturwissenschaftlich nicht falsifizieren, da er die Ungültigkeit naturwissenschaftlicher Prinzipien ausdrücklich beinhaltet und mit seiner eigenen Logik erklärt. Das ist letztlich das gleiche, wie beim Gottesbeweis: Die Fragestellung entzieht sich schlichtweg dem Spektrum der Naturwissenschaft.
Im Übernächsten Satz beginnen dann aber tatsächlich die Fehler. Wieder ein Kreationist, der in der Öffentlichkeit wettert, ohne überhaupt zu wissen, was die Evolutionstheorie eigentlich beinhaltet...
Übrigens ist es vollkommen unerheblich, dass die Naturwissenschaften den 6-tägigen Schöpunfsmythos nicht wiederlegen können. Praktischerweise folgt ein für Christen schwer anfechtbarer Wiederspruch ja bereits zwei Ferse weiter hinten in der Genesis

. Da das Christentum auch nach eigenem Verständniss (wie quasi alle Religionen) nur eine einzige Legitimationsquelle für seine Mythen kennt ("Text von Gott"), lässt sich die aus diesen Fehlern zweifelsfrei ableitbare Unglaubwürdigkeit auch nicht weiter einschränken, sondern betrifft automatisch das ganze Werk, dass diese Legitimation teilt.