Kinox.to: Betreiber entwischen bei Razzia - Seite noch online

Ich habe doch gesagt dass ich erkennen würde dass man damit MEHR verdient. Wenn man 1000 Kopien um je 1€ verkauft, hat man mehr Kohle verdient als wenn man 10 Kopien um 95€ verkauft. Denn bei Software gibts Produktionskosten nicht.

Zwei Dinge:
1.) Du musst auch 1000 leute finden dies kaufen wollen und
2.) Frag mal bei einem Presswerk nach, ob 1000 Datenträger dasselbe kosten wie 10 - oder wahlweise in der schönen neuen datenträgerfreien Welt ob die Serverkapazität die für 1000 Leute ausgelegt ist die gleich teure ist wie für 10. ;)
Dann beschweren sich die 1000 Leute die du aufgetrieben hast nämlich, dass sie mit 10KB/s runterladen dürfen. :-D

Du kannst dir sicher sein dass die Verantwortlichen eine nicht unerhebliche menge Geld dafür ausgeben den Markt zu analysieren um genau zu wissen mit welcher Menge zu welchem preis der Erlös am höchsten ist.

Einfach zu sagen "viel mehr aber billiger ist besser" ist (genauso wie "viel weniger aber teurer") Schwachsinn - absolutes Grundlagen-BWL (sogar für mich als Techniker verständlich, das MUSS einfach sein :ugly:).
 
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Das schlimmste am Kino ist, das ich jedesmal so nen Riesenlulatsch vor mir sitzen habe und der Film für mich nur aus links und rechts besteht. Außerdem wird ständig hinten am Sitz gewackelt oder davor getreten, dann hat man noch die Affen, die ständig ihren Scheiß fressen müßen und beim kauen auch noch das Maul offen lassen müssen, damit's auch ja jeder hört.:daumen2:
Aus den Bechern wird auch meistens das letzte Molekül der Flüssigkeit rausgesaugt...

Ich gehe nur noch in die Frühvorstellungen. :daumen: Sonntag um 11:00 liegt das von Dir genannte Pack noch im Bett und schaut RTL. Wenn man Glück hat, sind maximal 10 Leute im Kino.
 
Ich habe doch gesagt dass ich erkennen würde dass man damit MEHR verdient. Wenn man 1000 Kopien um je 1€ verkauft, hat man mehr Kohle verdient als wenn man 10 Kopien um 95€ verkauft. Denn bei Software gibts Produktionskosten nicht.
Das Problem wäre aber, dass du für "Ausgabe 2" auch nicht viel mehr verlangen kannst, auch wenn da jetzt neue Super Dupper Features drinn wären, denn du hast "Ausgabe 1" bereits so billig angeboten und wirst dadruch noch weniger Käufer finden, wenn du plötzlich den Preis anhebst. Viele werden dann sagen "Ausgabe 1" gab es für 1 € ... jetzt will der für "Ausgabe 2" einen Wucherpreis von 10 Euro.
Einfacher wäre es wenn der Preis stabil wäre... "Ausgabe 1" für XX Euro. Ausgabe 2 gibts dann später für das gleiche Geld. Außerdem kann man hinterher immernoch "Ausgabe 1 oder 2" billiger anbieten (siehe Steamsales)... Das geht wohl schlecht wenn du schon bei 1 Euro für die Software bist.

Außerdem ist es möglich das sich die Qualität deiner Software rumspricht und du nach einer gewissen Zeit doch viel mehr als diese 10 Kopien absetzen kannst. Dadurch kannst du dir einen Geldpuffer anlegen, was bedeutet das du für "Ausgabe 2" mehr investieren kannst ((erfahrenere/mehr) Programmierer, bessere Programmiersoftware etc.) und du es noch viel besser machen kannst als "Ausgabe 1".

(Produktions)Kosten hat man auch:
Lizenzen für die dafür verwendete Software,
Presswerk,
Werbung,
Programmierer,
Hardware (neuanschaffungen... es kann auch mal was ungeplant kaputt gehen),
eventuelle Fortbildungen (auch wenn man programmieren kann heißt es nicht das dabei was gutes rauskommt... bei Fortbildungen bekommt man z.B. auch Anreize auf neue Ideen, was man besser machen könnte, kniffe etc. zumal auch die Technik nicht stehenbleibt (z.B. neue DirectX/OpenGL Features),
Vertrieb (Verkaufsplattform - die wollen sicherlich auch Geld von dir, Steam soll angeblich 40% vom Verkaufspreis verlangen)
Umsatzsteuer
weitere Gebühren (z.B. Finanzamt)
etc.

Am Ende bleiben von den 1000 Euro nur ein kleiner Betrag (eventuell sogar einstellig) zurück,..... falls du nicht sogar am Ende noch draufzahlen musst und du dich in der zwischenzeit in Unkosten gestürzt hast.
 
Zuletzt bearbeitet:
Irgendwie ist es ja süß, wenn viele hier Gerechtigkeit für alle wünschen.
Es gibt dann keine Raubkopien mehr, keine Streamingportale, niemand geht bei rot über die Ampel, u.s.w.
Als ob die Welt jemals schwarz-weiß gewesen wäre, oder dass Internet.
Genau das ist doch der Charme des Internet, dass es nicht so leicht kontrollierbar oder zähmbar war/ist.

Es bleibt dabei, je attraktiver die regulären Angebote werden, ums so unattraktiver werden illegale Angebote.
Dazu kommt ein Umverteilungseffekt von reich nach arm, der in modernen Gesellschaften eigentlich üblich ist, und staatlich kontrolliert wird.
Und bitte nicht schon wieder irgendwelche Neiddiskussionen. Die sind nach dem tausendsten Mal einfach nur noch ermüdend und langweilig.
 
Du bist schon verloren, weil Du alles glaubst was in den Medien steht.
Und noch schlimmer. Du urteilst, noch bevor das Gericht die Chance dazu hatte.

Nochmal. Die Jungs werden beschuldigt einer Straftat.

Sollen die in deinen Augen das Bundesverdienstkreuz bekommen weil es selbstlose Samariter sind?

Selbst wenn wer etwas schwarz schaut und einen Film nicht kaufen würde hat er ja schon durch die Handlung jemanden geschädigt. Dann sollte so ein Geizhals keinen Film sehen. Er könnte sich den Film ja ausleihen dann hätte niemand ein schlechtes Gewissen und der Geldbeutel steckt den Angriff locker weg
 
Dazu kommt ein Umverteilungseffekt von reich nach arm, der in modernen Gesellschaften eigentlich üblich ist, und staatlich kontrolliert wird.
Und bitte nicht schon wieder irgendwelche Neiddiskussionen. Die sind nach dem tausendsten Mal einfach nur noch ermüdend und langweilig.

Ich weiß nicht in welcher "modernen Gesellschaft" Du lebst aber zumindest in Deutschland sehe ich keinen solchen staatlich kontrollierten "Umverteilungseffekt von reich nach arm". Und genau meinst Du mit Neiddiskussionen?
 
Unser Steuersystem z.B verteilt von reich nach arm.
Wie die Politik so oft sagt, starke Schultern müssen mehr tragen als schwache Schultern.
Und mit Neiddiskussion meine ich, dass es sehr viele Posts in den letzten Jahren gab, in denen User sich darüber beklagen dass sie bezahlen während andere illegal etwas ziehen, ähnlich der Vorstellung hier dass diese Leute dann halt verzichten müssen.
 
Das Problem wäre aber, dass du für "Ausgabe 2" auch nicht viel mehr verlangen kannst, auch wenn da jetzt neue Super Dupper Features drinn wären, denn du hast "Ausgabe 1" bereits so billig angeboten und wirst dadruch noch weniger Käufer finden, wenn du plötzlich den Preis anhebst. Viele werden dann sagen "Ausgabe 1" gab es für 1 € ... jetzt will der für "Ausgabe 2" einen Wucherpreis von 10 Euro.
Einfacher wäre es wenn der Preis stabil wäre... "Ausgabe 1" für XX Euro. Ausgabe 2 gibts dann später für das gleiche Geld. Außerdem kann man hinterher immernoch "Ausgabe 1 oder 2" billiger anbieten (siehe Steamsales)... Das geht wohl schlecht wenn du schon bei 1 Euro für die Software bist.

Außerdem ist es möglich das sich die Qualität deiner Software rumspricht und du nach einer gewissen Zeit doch viel mehr als diese 10 Kopien absetzen kannst. Dadurch kannst du dir einen Geldpuffer anlegen, was bedeutet das du für "Ausgabe 2" mehr investieren kannst ((erfahrenere/mehr) Programmierer, bessere Programmiersoftware etc.) und du es noch viel besser machen kannst als "Ausgabe 1".

(Produktions)Kosten hat man auch:
Lizenzen für die dafür verwendete Software,
Presswerk,
Werbung,
Programmierer,
Hardware (neuanschaffungen... es kann auch mal was ungeplant kaputt gehen),
eventuelle Fortbildungen (auch wenn man programmieren kann heißt es nicht das dabei was gutes rauskommt... bei Fortbildungen bekommt man z.B. auch Anreize auf neue Ideen, was man besser machen könnte, kniffe etc. zumal auch die Technik nicht stehenbleibt (z.B. neue DirectX/OpenGL Features),
Vertrieb (Verkaufsplattform - die wollen sicherlich auch Geld von dir, Steam soll angeblich 40% vom Verkaufspreis verlangen)
Umsatzsteuer
weitere Gebühren (z.B. Finanzamt)
etc.

Am Ende bleiben von den 1000 Euro nur ein kleiner Betrag (eventuell sogar einstellig) zurück,..... falls du nicht sogar am Ende noch draufzahlen musst und du dich in der zwischenzeit in Unkosten gestürzt hast.

Schon klar Leute, ich kenne diese ganzen Zahlen. Das Problem ist halt dass Software nicht gleich Software ist.
Ist meine Software die beste auf einem überschaubaren Markt bestehend aus Kunden die Betriebe sind wo ich wenig Konkurrenz habe, so werde ich die Preise so hoch wie möglich halten.

Handelt es sich aber eher um einen Massenmarkt wie z.B Filme würde ich das anders angehen. Ich würde die Filme als Stream anbieten sowohl auch als DVD. Um den DVDs einen Mehrwert zu geben. Richtig schöne edle Verpackung, physische Goodies etc. und dafür kann man auch mehr Geld verlangen und es gibt viele die auf physische Datenträger bestehen. Somit kann man einen Großteil der bisherigen Kundschaft beibehalten und sie weiterhin die selben Preise zahlen für das eigene Produkt. Gleichzeitig kann man aber auch viele neue Kunden ergattern durch einen Stream der durch eine monatliche nicht zu hohe Gebühr angesetzt ist. Klar werden ein paar alte Käufer abspringen und Stream gucken statt Box kaufen, aber im Großen und ganzen bin ich überzeugt dass es profitabler ist. In den USA hör ich doch auch keinen schreien wie Netflix die Film-Industrie kaputt macht.

Und sowas will ich auch halt für Anime. Ein Anbieter der (fast) alle Anime anbieten kann, zum Streamen mit einer überschaubaren monatlichen Gebühr. Aber die Animeindustrie macht ja das Gegenteil, sie verlassen sich darauf dass einige wenige Konsumenten (Otakus) haufenweise Kohle ausgeben für ihre Produkte. Das Kranke ist ja dass die Animeindustrie gar nicht von den eigentlichen DVD-Verkäufen lebt. Zumindest die meißten nicht. Die meißten sind sowieso bloß überglorifiziert Werbung für Manga/LN und man erwartet sich gar nicht vom Anime selbst Gewinne zu machen sondern von den gesteigerten Verkäufen des Mangas oder Light Novels. Die anderen sind Anime die sich dann vom Verkauf von halb nackten Animefiguren erhalten die wieder sau teuer sind und von den wenigen Otakus gekauft werden.

Im großen und ganzen ist es einfach ein Markt der mich null anspricht. Ich mag Anime als Medium, weil mich der Zeichentrickfilm schon immer fasziniert hat und besser gefallen hat. Aber ich bin kein Fanatiker der bereit ist Unmengen zu zahlen, außerdem mag ich auch physikalische Datenträger gar nicht. Ich will nen Streaming-dienst wie Netflix (aber ohne Kreditkartenpflicht bitte) wo ich alle Anime streamen kann. B Ich schau sowieso nix 2-mal. Bis das passier werde ich raubkopieren. Ist erstens viel gemütlicher und stressfreier und kostet mich 2tens nicht Unmengen an Geld.
 
Unser Steuersystem z.B verteilt von reich nach arm.

Achso :what:

Ich geb dir maln Beispiel auch wenns etwas OT ist.
Wenn du 20.000€ im Jahr verdienst zahlst du (Steuerklasse 1, blablubb, Standard) rund 1600€ Lohnsteuer. Das sind 8%.
Wenn du 45.000€ im Jahr verdienst zahlst du 8100€ Lohnsteuer. Das sind 18%. Soweit ok.
Wenn du aber reich bist und 500.000€ im Jahr verdienst zahlst du 11.300€ Lohnsteuer. Das sind 2,3%.

Und da erzählt die Politik mir die Reichen müssen mehr tragen? Ich lach mich tot.
Es ist in der Realität so, dass (auch aufgrund vielen anderen Dingen) die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden.

Das hat aber alles mitdem Prinzip "Ich muss zahlen für eine Leistung die ich wünsche (und zwar so viel wie der Anbietende verlangt)" nichts zu tun. Wenn ich mir einen Film ansehe und entsprechend unterhalten werde dann hat der erzeuger des Produktes Film eine entsprechende Entlohnung verdient. So einfach sehe ich das.
 
Zuletzt bearbeitet:
^^

Wie geschrieben, ich finde das Weltbild dahinter irgendwie süß, aber auch realitätsfern.
 
Dir steht es frei OpenSource und Creative Commons Projekte zu unterstützen (durch Spenden, (Programm)Code oder sonstige Beiträg/Unterstützungen/Support in Foren/Mitarbeit etc.), alternativ Crowdfoundingprojecte etc. und auf die normalen "Konsummedien" zu verzichten.
 
Naja, weniger realitätsfern als Dein Weltbild aus dem Fiktionsroman "starke Schultern müssen mehr tragen als schwache Schultern". :ugly:
Das war nur ein Bsp. für ein Umverteilungssystem. Wie effektiv das ist wollte ich jetzt eigentlich nicht diskutieren, wäre auch etwas offtopic. ^^
 
Die Studios sollten endlich mal ne Seite online stellen, wo man die Kinofilme Zuhause in ruhe angucken kann. Sollen se 10€ pro Film nehmen, meinetwegen auch 15€ und gut.:daumen:
Word! Das kauf ich dir ab und bin dabei. Aber wie man sich solch eine verpixelte und verwackelte Kacke von einem Stream reinziehen kann versteh ich eh nicht.
 
Achso :what:

Ich geb dir maln Beispiel auch wenns etwas OT ist.
Wenn du 20.000€ im Jahr verdienst zahlst du (Steuerklasse 1, blablubb, Standard) rund 1600€ Lohnsteuer. Das sind 8%.
Wenn du 45.000€ im Jahr verdienst zahlst du 8100€ Lohnsteuer. Das sind 18%. Soweit ok.
Wenn du aber reich bist und 500.000€ im Jahr verdienst zahlst du 11.300€ Lohnsteuer. Das sind 2,3%.

Und da erzählt die Politik mir die Reichen müssen mehr tragen? Ich lach mich tot.
Es ist in der Realität so, dass (auch aufgrund vielen anderen Dingen) die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden.

Das hat aber alles mitdem Prinzip "Ich muss zahlen für eine Leistung die ich wünsche (und zwar so viel wie der Anbietende verlangt)" nichts zu tun. Wenn ich mir einen Film ansehe und entsprechend unterhalten werde dann hat der erzeuger des Produktes Film eine entsprechende Entlohnung verdient. So einfach sehe ich das.


Man muss aber dazu sagen wenn man 500000 im Jahe verdient bleiben bei Lohnsteuerklasse 1 nach Abzug aller Steuern nur noch gut die Hälfte ;) aber wer nur 20000 verdient hat am Ende immer noch deutlich über der Hälfte übrig.

@Topic
Ich bin gespannt ob was auf die User zukommt bzw wie die Beweise aufgezeigt werden sollen?
 
Auf die User kommt wahrscheinlich in der breiten Masse mal wieder nicht das Geringste zu.
Wie auch - eine ordentliche Beweisführung ist langwierig, aufwendig und teuer und alles andere sind eben die klassischen Abmahnwellen die keiner sehen will.

Um DA was zu machen bräuchte es ganz andere Methoden.

Ich würde einfach mal aus Spaß an der Freude hingehen und eine Seite eröffnen die sehr ähnlich heißt und von der Bundespolizei betrieben wird. Darauf das gleiche Angebot gestellt wie bei kino.to und Konsorten, hier und da ein Banner setzen und abwarten.
Wenn jemand sich was illegales ansehen will mit großem Popup deutlich darauf hinweisen dass es illegal ist was er da vor hat und er entsprechend verfolgt werden wird - am besten noch gleich Name und Adresse erfragen. Wer dann IMMER NOCH auf ja klickt und seine Daten eingibt --> einsacken.

Das hört sich extremst schwachsinnig an ich weiß aber glaubt mir, es würden Tausende von Leuten darauf "reinfallen" die noch dämlicher sind als diese Methode.

Aber genug der Spinnerei. :ugly:
 
Also ich hab noch nie was illegal runtergeladen... Ich hatte ganz früher mal Musik von jemandem der sie gezogen hat aber ich kaufe eigentlich schon immer...

Trotzdem muss ich sagen das Kino einfach zu teuer ist... Geht man mit der Freundin ins Kino ist man bei uns in der gegen locker mit 40€ für zwei stunden Entertainment dabei... Jeweils ca 12€ eintritt und Popcorn ect is dann ja auch nicht umsonst (man darf ja auch nur gekaufte Sachen mit rein nehmen, also nichts mitgebrachtes)

Da kann ich manche Schüler und Studenten ehrlich gesagt verstehen wenn sie sich das einfach nicht leisten können aber gerade Schüler trotzdem mitreden wollen!

Natürlich ist Filme ziehen nicht richtig aber ich muss sagen ich Finds nur schlimm wenn es sich die Leute leisten könnten aber zu geizig dafür sind... Mit Musik sehe ich das ähnlich (dafür gebe ich monatlich zB min 200€ aus)...

Gruß
 
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