AW: Ist die Ära der Quadcores wirklich vorbei? Eine Analyse von gaussmath [Leser-Special]
Der Parameter ist dermaßen robust gegen ein solches Verhalten das glaubst du gar nicht. ^^ Es werden wirklich nur hohe Frequenzen (starkes lokales "Gezappel") damit erfasst. Das ist kein Wunder, denn der Moving Average ist ein Tiefpassfilter.
Das Konzept habe ich von Nvidia Entwicklern übernommen. Ist ein Ausreißer größer als das 2.5fache (eigentlich ist 3 Standard) des Mittelwertes, gilt dieser als Stuttering. Und das funktioniert erstaunlich gut.
Bei The Division 2 würde ich sogar fast von Unspielbarkeit sprechen. Es ist faszinierend, was HT hier rausreißt.
Das kann man durchaus als viel Arbeit bezeichnen. ^^ 300MB an Daten wollen erstmal aufgezeichnet werden. Und das auch noch ordentlich.
Ne, es ist tatsächlich erstaunlich, was der Kernzwerg bei der Glattheit der Frametimes noch leisten kann. Ich bin mit der leichten Erwartung an die Tests rangegangen, dass ich mitunter Peaks und Ausreißer des Todes sehe in den Graphen, aber es kam dann auch für mich überraschend.
Man beachte die Methodik des Testes:
* viele längere Aufnahmen
* andere Metriken als das, was man sonst kennt
Die Methodik ist extra auf solche Analysen zugeschnitten, dennoch zeigt sich der 7700K hier immer noch sehr stark. Wichtiger als Takt ist aber das RAM Tuning. Wenn's geht, investiere in besseren RAM. Es lohnt sich.
Ach, das weiß ich doch, aber ein 7700k der mit Glück etwas über 5GHz mit macht, wäre aber auch witzig zu 4000er Ram..
Spiele zum Glück kein The Devision 2. Sitze aber sonst leider in der letzten Zeit häufiger vor meinem 2. Rechner, meinem aus gutem Grund nicht mehr Haupt-Gaming-PC, der noch einen i5-4670k hat (siehe Signatur). Selbst wenn ich den auf 4,4 GHz hochtakte, reicht das bei manchen Titeln nicht mehr wirklich aus. Und ich vermute HT würde da ca. 20 % mehr Leistung und oft wahrscheinlich den Sprung zu "wieder flüssig" schaffen, was dem i5 aber leider fehlt...
Wobei ich letztes WE Assassins Creed Odyssey probegespielt habe, und ich davon überrascht war wie flüssig das die meiste Zeit auf dieser alten CPU lief
HT bringt bei schnellen 4 Kernern aktuell mehr, als die 20%, manchmal sogar sehr deutlich mehr.
Hier mal die Gesamtübersicht mit Farben hinterlegt, was man im Artikel technisch so nicht abbilden konnte.
Anhang anzeigen 1083565
Wenn das so für 4 Kerner mit HT aussieht, wie es in deinem Test für die 4 Kerner ohne HT, dann rüste ich auf der Stelle auf
Schon erstaunlich, dass sich der 4 Kerner hier noch so gut schlägt. Zumal die Testbedingungen mit 720p ja doch sehr konstruiert sind, wenn auch für so einen Test adequat. Aber in der 1080p+ Realität dürften die CPUs damit sogar noch enger zusammenrücken...
In der Realität werden die sogar deutlich zusammen rücken.
Immer mehr spielen in 1440p und da wird der Unterschied wenn ich schätzen müsste, quasi nicht mehr wahrnehmbar sein.
also reine 4Kerner ohne HT/SMT kann man vergessen wie man sieht.
4Kerne/8Threads scheint noch ganz ok zu sein wenn man keine hohen Ansprüche hat.
Also wenn richtig flüssig kein hoher Anspruch ist. Wenn es nicht stottert und die Perzentile das Spielgefühl bestimmen, dann gibt es ja in 720p schon keinen all zu großen Unterschied, in 1440p, oder gar 2160p wird der Unterscheid gar nicht mehr existieren, bzw. vom GPU Limit überdeckt.
Einzig 144Hz könnte es einen Unterschied geben, aber da würde dann hoch gerechnet, wo der 16 Kerner des Tests 144Fps schafft, der 4 Kerner 121 Fps schaffen. Das finde ich Tatsache verschmerzbar, dafür das man nur ein viertel der Kerne hat.
Also mir war das schon fast klar, dass es so kommen wird. Die Quadcores haben uns mehr als zehn Jahre begleitet bzw. begleiten uns ja immer noch und Spiele wurden eben hauptsächlich darauf programmiert.
Mich würde dieser Test in 4-5 Jahren nochmals interessieren um zu sehen, was sich eben zwischen heute und der Zukunft getan hat. Vielleicht kannst du dir dafür einen Termin einstellen @Gaussmath?
Können Spiel nicht immer nur gewisse Teil nacheinander Berechnen lassen und nicht alles parrallelisieren.
Natürlicvh wird die Lücke in 5 Jahren größer sein (da ich einfach mal davon ausgehe, das die zusätzlcihen Kerne dennoch für weitere Berechnungen wie KI, oder Wetter, usw genutzt werden in der Zukunft), aber bis dahin haben alle nicht mehr 4 Kerner, sondern 8 Kerner die sich dann noch gut gegen 32, oder 64 Kerner schlagen...
Was besagen die Maximalwerte über die Durchschnittswerte und Minimalwerte? Nichts. 100 FPS im seltenen Falle erzielt sind nutzlos, wenn man es mit einer Performance zu tun kriegt, die zu Frame-Drops führen, welche die 60 Hz unterschreiten. Optimal ist es, wenn am Minimum die 60 FPS gehalten bleiben.
Was wollen sagen
Du willst mir also erzählen was ich meinte

?
Ein gut gehender 4 Kerner wäre in diesem Zusammenhang ein 7700K mit etwa 5GHz und noch mehr Uncore takt, sowie noch schnellerem Ram und du würdest noch mehr sehen, als es jetzt schon der Fall in Gauss Test ist, das der 4 Kerner viel zu dicht an dem 16 Kerner ist, als das man jetzt behaupten könnte dieser 4 Kerner ist sprübar schlechter!
Perzentil und Stuttering, sowie die Frametime Varianzen hast du dir auch angeschaut? weil was du schreibst, passt eher zur Performance des 16 Kernes. AVg Hui, der Rest zwar nicht Pfui, aber auch nicht nennenswert besser, als beim 4Kerner.
WEnn man jetzt mal ein GPU LImit früber legen würde, das bei 60 Fps liegt, dann sage ich dir, das der Unterschied zwischen diesen beiden CPUs kein Aufrüsten Rechtfertigt und keiner von uns beiden den Unterschied ausmachen könnte im Blindtest.
Man kann mit dem Ryzen der ersten Generation ein Video encodieren und nebenher noch Battlefield V spielen. Kannst Du das auch?
Mein alter R7 1700@3,8Ghz hat immer hohe Fps geliefert und meine RTX 2080 hat selbst in 1080p fast immer limitiert. Zum Zocken ist der 7700k bis auf wenige Ausnahmen immer noch gut, aber für alles andere ist er nicht mehr besser als ein alter i5.
@gaussmath
Kannst Du den Test noch erweitern und vielleicht Spielebenchmarks bei Hintergrundlast (Discord, Youtube, Teamspeak etc.) hinzufügen?
Muss ja nicht jetzt gleich sein, aber für die Zukunft wäre das vielleicht als Projekt geeignet.
Also ich nicht, will ich aber auch gar nicht
Bitte den Test nicht falsch verstehen. Das ist kein Test 3950X vs. 7700K. Das ist eher ein Test 3950X vs. kritische Metriken/Bedingungen und ebenso beim 7700K.
Das ist tatsächlich geplant.
Kannst du auch mal einen 9900K mit aufnehmen ? Das fänd ich sehr interessant!
ja, im büro ^^ aber um mal beim gaming zu bleiben:
da die konsolen die gaming-messlatte beim generationswechsel wieder pushen (und leider nun mal den AAA-massenmarkt bestimmen), siehts da dann wohl anders aus. ein spiel, das für next gen optimiert sein wird, wird vermutlich mehr schlecht als recht auf einen quadcore mit HT laufen - ob der jetzt auf minimum 5 ghz läuft und mit 32 GB RAM, schärfsten CL 14 timings, jenseits der 3.600 mhz, wird dann das kraut auch nicht mehr fett machen, denke ich.
Abwarten, obe ein Zen 2 mti 35W wirklich soviel mehr leisten kann, als ein Skylake, Kabylake Quadcore mit HT mit OC. Klar haben die Konsolen mehr Kerne und diese werden die allgemeine Messlatte wohl etwas höher schrauben.
Aber wie sich das tatsächlich auswirkt auf die Spielbarkeit... Abwarten
Da für mich in Spielen der Flaschenhals doch auch immer die Leistung pro Kern ist und sich ein Zen 2 mit 35W in den Konsolen wohl dabei nicht weit absetzen können wird, kann ich mir sogar vorstellen, das ein 7700k mit HT immer noch eine gute Figur macht in den Next Gen Spielen.
Ja, ich hatte das mal testweise auf Englisch übersetzt und reingestellt. Ich war auf die Kritik gespannt.
Fand ich auch interessant. Waren wahrscheinlich Berechnungen dafür verantwortlich, die singlethread-lastig waren. Mit der kommenden Version von CX kann man das näher untersuchen. Dann gibt's nämlich Sensorparameter zum Abgleich mit den Frametimes. Hier wären CPU Total und CPU Max Thread (beides Load) interessant gewesen. Die v1.5.0 kommt bald!
Taxxor hat
hier mal zum Testen unterschiedliche Niveaus erzeugt. Es ging dabei um was anderes. Selbst solche krassen Sprünge haben kaum Auswirkungen auf den Parameter. Und das Szenario ist ja auch künstlich erzeugt worden. Das gilt auch für starke Ausreißer, was man gegenprüfen kann, wenn man diese rausfiltert. Erst wenn ein hochfrequentes Rauschen gleichmäßig über den gesamten Zeitraum verteilt ist, beeinflusst das die Adapt. STDEV signifikant.
Kann es bei BF V nicht auch sein, das durch den MP einfach die Anforderung an den einen Kern, der die nicht parallelisierbaren Aufgaben vor sich hat, einfach steigen und damit mehr das Potential des 16 Kerners auf die nicht höhere Leistung eines Kernes reduziert wird.
Ich würde mich freuen, wenn es mit den Konsolen so wäre, das man zwingend 8 Kerne oder mehr für neue Games braucht, einfach weil das gleichzeitig bedeuten würde, das die Immersion der Spiele besser werden sollte. Aber wir werden sehen.