Nach Commodore Basic, Atari TOS, Unix System 5, Minix, DOS/DR-DOS, Novell Netware war ich beruflich und privat in vielen Versionen von Windows ab Windows 3.11 / NT 3.1 unterwegs, dazu Experimenten mit Redhat/SUSE Linux 1.0 (Slackware), OS2, GEOS. Dabei hatte ich bis heute immer viel Bock auf Hardware, Rechnerbau, -service, -tunen, löten, ausloten, Neues probieren auch im Softwarebereich. Aber das "Apple Lager" blieb mir fremd und das wollte ich so, weil das doch scheinbar nur chice "Kreative" ohne Ahnung von IT in einer gelackten teuren Welt (guck mal was ich "modernes" habe) zum angeben einsetzten auf die ich keinen Bock hatte. Man sieht hier.. das startete damals wie der "richtige" Musikstil auch als ein Ausdruck von Weltanschauung und hat einen vor Anderen auch als Mensch mit definiert !
Und irgendwann musste ich vor ein paar Jahren "dank" Firmenpolicies beruflich auf ein MacBook Pro umsteigen und die ersten WOCHEN und MONATE habe ich jeden Tag nur geflucht und das Ding an in Wand treten wollen, weil mein hektischer, variantenreicher Arbeitsalltag überhaupt nicht mehr zu klappen schien. Sogar Kündigung geisterte durch meine Vorstgellungen und andauernd musste ich mir überlegen wie da was nun geht, habe mich gefühlt wie in der Grundschule (Macht- und Bocklos) und dazu massiv unproduktiver als 30+ Jahre vorher. Ich hatte keine Zeit für so nen Mist - ein Horror. Aber nach einiger Zeit habe ich auch Dinge festgestellt, die (über Preis und Proprietärität dieses Ökosystems hinaus) auch verdammt positiv sind. Mit Timewarp gibts eine out of the box verschlüsselbare Datensicherung, der Netzstecker am Notebook haftet mit nem Magnetmechanismus und kann bei Abriss nicht mehr das Notebook kaputten, die Anwendungswelt ist, zwar gewöhnungsbedürftig, aber untereinander ganz gut abgestimmt und ich muss dafür keine Abos abschließen damit sie weiter laufen (Hard-/Softwarepreis relativieren sich). Die Akkus halten lange, die Bildschirme sind angenehm scharf, die Tastatur passt wie selbstverständlich gut zu meinem Tippstil... Also zum abarbeiten üblichen Office-, Finanz- und Managementkrams ist das ok und bietet teils auch Vorteile zum Rest der OS und Software die ich ansonsten in Jahrzehnten benutzt habe.
Doch privat bleiben mir persönlich Kisten die ich selbst flexibel gestalten kann und für multiple Zwecke fit machen, dazu an OS und Sw draufspielen wie und was ich will (gerne arch Linux). Denke das bleibt bei mir auch so. Aber ich kann mittlerweile Menschen verstehen, die eine MAC Welt bevorzugen und kann nun "integrativ" darüber denken. Doch was ein bissel gelernt in der Zwischenzeit

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Kurzum, als ein gutes Notebook unter 1.000 EUR finde ich ein Macbook NEO durchaus ein schönes Gerät das angenehm schnell und gut nutzbar zu versprechen scheint - eine echte Alternative wenn es auch zum Anwenderprofil passt.
Aber hey.. die Hardware wirkt solide und ein dual-boot set up mit Linux würde ich dann schon auch feiern und mal darauf austesten wollen.
