Andreas1975
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Da es bei dem einen oder anderen Beitrag eventuell falsch verstanden wird. Die Hamas geht mit den Geiseln nicht so um wie es ein Rechtsstaat mit Gefangenen im Gefängnis macht. AI äußert das schon vor längerer Zeit.
Zitat: "
Das deckt sich auch mit anderen Berichten. Es ist halt nicht so, dass die Geiseln sehr viele Bewacher brauchen, insbesondere nicht wenn diese sich in Isolation befinden.
Zitat: "
Amit Soussana wurde aus dem Kibbuz Kfar Azza entführt und im November 2023 freigelassen. Sie beschrieb in einer Medienaufzeichnung, dass sie drei Wochen lang in Gaza in Ketten gehalten wurde. Sie sagte, der Mann, der sie bewachte, kam in ihr Zimmer, setzte sich auf ihr Bett und fragte sie nach Sex. Einmal zwang er sie mit vorgehaltener Waffe zu einer sexuellen Handlung.
"
Da braucht es eigentlich keine Bewacher sondern nur jemanden der ab und zu mal nach dem rechten sieht.
Btw AI hat auch eine differenzierte Sicht auf die Kriegerischen Handlungen und auf diejenigen welche die Zivilisten in Gaza gefährden.
Zitat: " Es gab mehrere Vorfälle, bei denen die Hamas und andere bewaffnete Gruppen Geiseln in Wohngebäuden in belebten zivilen Gebieten festgehalten haben. Dadurch wurde das Leben von Zivilpersonen im Gazastreifen gefährdet. Die Hamas und andere bewaffnete Gruppen haben gegen die völkerrechtliche Verpflichtung verstoßen, alle möglichen Vorkehrungen zu treffen, um die unter ihrer Kontrolle stehenden Zivilpersonen vor den Auswirkungen von Angriffen zu schützen. "
www.amnesty.de
Der Artikel ist nicht mehr so ganz frisch aber das spielt eher eine unter geordnete Rolle.
Es wurde ja mehrfach in diesem Thread geschrieben was die Hamas alles tun muss damit diese von Israel nicht als Bedrohung angesehen werden.
Hierzu ein Text zur ursprünglichen Charte der Hamas.
Zitat:" Bilanzierend können die oben gestellten beiden Fragen wie folgt beantwortet werden: Die Grundlagenwerke des Islams und Erklärungen der "Muslimbruderschaft" sind für die Hamas die ideengeschichtlichen Bezugspunkte in der Vergangenheit. Darüber hinaus knüpft die "Hamas" in ihrer Charta an das Agitationsarsenal des europäischen Antisemitismus an, was sich aus der ausdrücklichen Berufung auf die "Protokolle der Weisen von Zion" ergibt. Was die konkreten Folgen des Antisemitismus und Antizionismus im Text angeht, so lässt sich aufgrund der klaren und offenen Wortwahl der "Hamas" konstatieren: Die Juden und der Staat Israel sollen bis zur Vernichtung und Zerschlagung gewalttätig bekämpft werden. Die früheren Wellen von Selbstmordattentaten auch und gerade gegen zivile Einrichtungen und Personen in Israel können als ein direkter Ausdruck dieser grundlegenden Position gelten. Der Text lässt demnach sowohl am Antisemitismus und Antizionismus wie am Gewaltbezug und Vernichtungswillen der "Hamas" keinen Zweifel."
Es gibt aber eine aktuellere Charta der Hamas welche nicht so radikal klingt.
Zitat: Bezüglich des genauen Agierens äußert sich auch die neue Charta nicht. Es heißt aber: „Widerstand und Jihad für die Befreiung von Palästina bleibt ein legitimes Recht …“ (Artikel 23), was auch entsprechende Gewalttaten als konkrete Praxis mit einschließt. Alle Handlungsweisen entsprächen legitimen Rechten, auch der „bewaffnete Widerstand“ (vgl. Artikel 25). Es ist hier jeweils von Befreiung die Rede, auch vom Widerstand. Beide Bezeichnungen sind positiv konnotierte Wörter. Sie stehen auch für Gewaltanwendung – ohne Grenzen. Die Charta nimmt keine Einschränkungen vor, alle Handlungen in diesem Sinne wären demnach möglich. Insofern bestehen hier zwischen der alten und neuen Charta keine grundlegenden Differenzen. Lediglich die Formulierungen weisen in ihrer Schärfe gewisse Unterschiede auf. Daher kann hinsichtlich der bedeutsamen Frage, wie die Hamas zum Existenzrecht des israelischen Staates steht, keine Mäßigung konstatiert werden. Allein die bekannte Forderung „vom Fluss bis zum Meer“ bedingt in der inhaltlichen Konsequenz eine entsprechende gewaltgeprägte Vernichtungsabsicht."
Zitat: Man merkt der Ausrichtung in der neuen Charta an, dass es um politische Anerkennung und öffentliche Wirkung gehen soll. Die formale Mäßigung im Text hatte somit ein klares Ziel: Es ging nicht um eine ideologische Änderung, sondern um strategische Täuschung. Spätestens die Hamas-Massaker im Oktober 2023 veranschaulichten dies der ganzen Welt."
Die Taten sind an denen gemessen wird nicht an den Worten die im diesem Falle ja abgemildert wurden ohne das dieses im handeln Auswirkungen hatte.
Beteuerungen sind das eine, handeln um in Frieden zu leben das andere.
Hier der Text zu den oben genannten Zitaten:
www.bpb.de
Zitat: "
Misshandlung und Folter in der Gefangenschaft
Nach Angaben israelischer Mediziner*innen erfuhren sie von zurückgekehrten Geiseln, dass diese im Gazastreifen physisch und psychisch misshandelt wurden.- Sie berichteten auch, dass einige Geiseln geschlagen wurden, und dass einige Geiseln gezwungen wurden, Gewalttaten mitanzusehen
- Sie waren außerdem sexualisierter Gewalt ausgesetzt, einschließlich erzwungener Nacktheit und sexualisierter Übergriffe.
- Die Mediziner*innen berichtet, dass die Geiseln in Isolation oder völliger Dunkelheit gehalten wurden und dass ihnen die Grundbedürfnisse, einschließlich Nahrung und Schlaf, vorenthalten wurden, was zu ernsten und langfristigen psychischen und physischen Gesundheitsschäden führte.
- Freigelassene Geiseln berichteten, dass in einigen Fällen Familien vorsätzlich voneinander getrennt wurden.
Das deckt sich auch mit anderen Berichten. Es ist halt nicht so, dass die Geiseln sehr viele Bewacher brauchen, insbesondere nicht wenn diese sich in Isolation befinden.
Zitat: "
Amit Soussana wurde aus dem Kibbuz Kfar Azza entführt und im November 2023 freigelassen. Sie beschrieb in einer Medienaufzeichnung, dass sie drei Wochen lang in Gaza in Ketten gehalten wurde. Sie sagte, der Mann, der sie bewachte, kam in ihr Zimmer, setzte sich auf ihr Bett und fragte sie nach Sex. Einmal zwang er sie mit vorgehaltener Waffe zu einer sexuellen Handlung.
"
Da braucht es eigentlich keine Bewacher sondern nur jemanden der ab und zu mal nach dem rechten sieht.
Btw AI hat auch eine differenzierte Sicht auf die Kriegerischen Handlungen und auf diejenigen welche die Zivilisten in Gaza gefährden.
Zitat: " Es gab mehrere Vorfälle, bei denen die Hamas und andere bewaffnete Gruppen Geiseln in Wohngebäuden in belebten zivilen Gebieten festgehalten haben. Dadurch wurde das Leben von Zivilpersonen im Gazastreifen gefährdet. Die Hamas und andere bewaffnete Gruppen haben gegen die völkerrechtliche Verpflichtung verstoßen, alle möglichen Vorkehrungen zu treffen, um die unter ihrer Kontrolle stehenden Zivilpersonen vor den Auswirkungen von Angriffen zu schützen. "
Israel/Gaza: Hamas muss alle Geiseln freilassen!
Mindestens 116 Geiseln befinden sich weiterhin in der Hand der Hamas und anderer bewaffneten Gruppen im Gazastreifen.
Der Artikel ist nicht mehr so ganz frisch aber das spielt eher eine unter geordnete Rolle.
Es wurde ja mehrfach in diesem Thread geschrieben was die Hamas alles tun muss damit diese von Israel nicht als Bedrohung angesehen werden.
Hierzu ein Text zur ursprünglichen Charte der Hamas.
Zitat:" Bilanzierend können die oben gestellten beiden Fragen wie folgt beantwortet werden: Die Grundlagenwerke des Islams und Erklärungen der "Muslimbruderschaft" sind für die Hamas die ideengeschichtlichen Bezugspunkte in der Vergangenheit. Darüber hinaus knüpft die "Hamas" in ihrer Charta an das Agitationsarsenal des europäischen Antisemitismus an, was sich aus der ausdrücklichen Berufung auf die "Protokolle der Weisen von Zion" ergibt. Was die konkreten Folgen des Antisemitismus und Antizionismus im Text angeht, so lässt sich aufgrund der klaren und offenen Wortwahl der "Hamas" konstatieren: Die Juden und der Staat Israel sollen bis zur Vernichtung und Zerschlagung gewalttätig bekämpft werden. Die früheren Wellen von Selbstmordattentaten auch und gerade gegen zivile Einrichtungen und Personen in Israel können als ein direkter Ausdruck dieser grundlegenden Position gelten. Der Text lässt demnach sowohl am Antisemitismus und Antizionismus wie am Gewaltbezug und Vernichtungswillen der "Hamas" keinen Zweifel."
Es gibt aber eine aktuellere Charta der Hamas welche nicht so radikal klingt.
Zitat: Bezüglich des genauen Agierens äußert sich auch die neue Charta nicht. Es heißt aber: „Widerstand und Jihad für die Befreiung von Palästina bleibt ein legitimes Recht …“ (Artikel 23), was auch entsprechende Gewalttaten als konkrete Praxis mit einschließt. Alle Handlungsweisen entsprächen legitimen Rechten, auch der „bewaffnete Widerstand“ (vgl. Artikel 25). Es ist hier jeweils von Befreiung die Rede, auch vom Widerstand. Beide Bezeichnungen sind positiv konnotierte Wörter. Sie stehen auch für Gewaltanwendung – ohne Grenzen. Die Charta nimmt keine Einschränkungen vor, alle Handlungen in diesem Sinne wären demnach möglich. Insofern bestehen hier zwischen der alten und neuen Charta keine grundlegenden Differenzen. Lediglich die Formulierungen weisen in ihrer Schärfe gewisse Unterschiede auf. Daher kann hinsichtlich der bedeutsamen Frage, wie die Hamas zum Existenzrecht des israelischen Staates steht, keine Mäßigung konstatiert werden. Allein die bekannte Forderung „vom Fluss bis zum Meer“ bedingt in der inhaltlichen Konsequenz eine entsprechende gewaltgeprägte Vernichtungsabsicht."
Zitat: Man merkt der Ausrichtung in der neuen Charta an, dass es um politische Anerkennung und öffentliche Wirkung gehen soll. Die formale Mäßigung im Text hatte somit ein klares Ziel: Es ging nicht um eine ideologische Änderung, sondern um strategische Täuschung. Spätestens die Hamas-Massaker im Oktober 2023 veranschaulichten dies der ganzen Welt."
Die Taten sind an denen gemessen wird nicht an den Worten die im diesem Falle ja abgemildert wurden ohne das dieses im handeln Auswirkungen hatte.
Beteuerungen sind das eine, handeln um in Frieden zu leben das andere.
Hier der Text zu den oben genannten Zitaten:
Antisemitismus in der Charta der Hamas - Dossier Islamismus
Die Feindschaft gegen Juden prägt auch zahlreiche islamistische Diskurse. Die Charta der Hamas fordert einen Palästinenserstaat – und ruft zur Erreichung dieses Ziels ganz offen zur Tötung von Juden auf.
