IS(IS)

Und jetzt heißt es "wir müssen den Kurden waffen geben sonst haben sie doch keine Chance gegen ISIS" sag mal kriegt ihr überhaupt noch was mit ?
Ne, bekommen viele nicht, und genau das ist auch das Problem.

So existiert die Chance aber immerhin, dass sich etwas bessert. Vorher gab es die nicht. Vielleicht trägt sogar die IS dazu bei, dass es mit dem Irak bergauf gehen kann, Stichwort Sunniten/Schiiten.
Nein, diese Chance existiert nicht, hat auch nie existiert und wird nicht existieren. Schon gar nicht in dem Amerika überall einmaschiert wie sie grade Lust zu haben und richtige Massaker verrichten.

Weil sie die andere "Welt" nicht kennen, nur deswegen sollte man diverse Tyrannen so weitermachen lassen wie bisher?
Kurzes, rein hypothetisches Beispiel: Hitler wäre an der Macht geblieben, wäre nicht durch ganz Europa gezogen sondern hätte sich rein auf Deutschland/Österreich und Tschechien konzentriert, dort die Juden weiterhin vertrieben und getötet. Dieser Status Quo wäre mittlerweile fast ein Jahrhundert so, demnach kennen die meisten Menschen nichts anderen, sie leben sozusagen in einer völlig anderen Welt. Da dürfte man, deiner Logik folgend, also auch nicht militärisch intervenieren, sehe ich das richtig und handelt es sich hier um ein Missverständnis?
Du hast keinen blassen Schimmer von der Kultur und Einstellung dieser Menschen und ziehst total unverhältnismäßige Vergleiche. Hitler ist ein völlig anderes Thema, wenn ich dir erklären muss wieso dann brauchen wir eigentlich überhaupt nicht weiterdiskutieren.

Assad ist und war niemals ein Tyrann. Er war/ ist in seinem Vorgehen nicht besser aber auch nicht schlechter als die USA. So ein Eingriff war zwingend erforderlich, hätte er das zu seiner Zeit nicht getan dann wäre ganz Syrien heute in der Hand von Terroristen gewesen. Ein Krieg hat und wird immer unschuldige Tote fordern. Wenn dabei Gebiete angegriffen werden in dem Zivilisten leben dann passiert das weil sich die Terroristen dort verstecken, nicht weil sie sich denken "Och komm, heute mal hier". Wollen wir anfangen aufzuzählen wieviele Unschuldige die USA umgebracht haben? Ich denke nicht.

Die FSA ist genau so eine Scheinfraktion. Überall gelten sie als Rebellen und Freiheitskämpfer und werden jetzt sogar unterstützt. Dass diese Kerle aber Hand in Hand mit der IS gehen bzw. großteilig von ihnen kontrolliert werden ignoriert jeder. Die Kerle der FSA sind genauso radikal wie die IS es auch ist, da gibts überhaupt keine Unterschiede. Es bleibt mir schleierhaft wie man die Unterstützen kann.

Es wurde zu genüge militärisch interveniert, millionen von Tote, jahrzehnte lang, und du hast mir keinen Beweis dafür liefern können ob das Alles auch nur ansatzweise was gebracht hat. Kein einziges Land hat dort irgendwelche Fortschritte machen können oder einen Nutzen aus den ganzen Kriegen ziehen können. Wer was anderes behauptet der läuft blind und taub durch die Welt. Wieso wird nicht akzeptiert dass diese Menschen die "andere Welt", von der du sprichst, nicht kennenlernen möchten? Stell dir mal vor, rein hypothetisch, der Iran fängt heute an, so wie die USA, in anderen Ländern einzureiten und mit Mord und Totschlag sein Gedankengut und seine Welt zu verbreiten weil der Iran überzeugt davon ist dass sein Gedankengut und seine Weltansicht die einzig Richtige ist. Dann wäre der Iran morgen, spätestens am Freitag Geschichte.

Wenn Amerika dasselbe tut is es aber "Gut", es ist zwingend, eine nötige Maßnahme. Was bitte soll das? Sowas wie Demokratie wird sich dort niemals verankern können, niemals.

Wie anders die Menschen sind sieht man doch sehr gut an der aktuellen Entwicklung der Türkei. Bis vor 15 Jahren war die Türkei ein sehr modernes, fortschrittliches und allen voran ein demokratisches Land, guck dir die Türkei heute an. Demokratie? Keine Spur mehr davon zu sehen. Es gibt nur noch den einen Herrscher der das Land wieder zurück ins Mittelalter schießt. Die Menschen die diesen Kerl unterstützen wissen das er dreckige Geschäfte macht, aber meinst du das interessiert sie? Keinesfalls - im Gegenteil. Sie gönnen es ihm, kannst du dir vorstellen was in den Köpfen dieser Menschen vorgeht? Ich kanns nicht.

Aber so ein Kerl wie Erdogan kann das, und das weiß er auszunutzen. Er benutzt diese Menschen regelrecht und aus diesem Grund können unparteiische oder regimekritische Reporter, Berichterstatter etc. ohne Gerichtsprozesse hinter Gittern landen. Aus diesem Grund können Wahlzettel verschwinden und Oppositionen unterdrückt werden, weil das Volk ihn dabei unterstützt.

Und genau aus diesem Grund brauchen diese Menschen gegenpolige autoritäre Führer, Führer die sehr hart durchgreifen wenn der hängengebliebene Teil der Bevölkerung aufständig wird. Und wenn es sein muss führt er Krieg gegen sie. So und nicht anders funktioniert das dort. Und genau so einer ist Assad, was meinst du warum Erdogan Assad hasst? Weil Assad gegen die Leute kämpft deren Gedankengut Erdogan teilt. Es gibt unzählige Fotos von IS-Mitgliedern und Erdogan, Videos in denen sie sich bei ihm für seine aktive Hilfe bedanken. Meinst du Erdogan agiert jetzt militärisch weil er will? Bestimmt nicht, aber er muss weils sonst zu offensichtlich wird.

Du musst dir doch nur mal allein hier in Deutschland einige Ausländer angucken. Die leben seit ihrer Geburt in Deutschland und sind trotzdem nicht in der Lage sich an gewisse Regeln und Gesetze zu halten und benehmen sich wie die letzten Affen hier. Gegen die müsste man normalerweise genauso hart durchgreifen. Wenn der nicht kapiert dass in Deutschland einiges anders läuft als in seiner Heimat dann gehört der abgeschoben, ganz einfach.


So hart das klingen mag aber da Unten brauchts so einen riesen Knall (untereinander) wie damals beim zweiten Weltkrieg. Da müssen noch sehr viele Menschen sterben bis sie vielleicht irgendwann kapieren dass ihre Einstellung vielleicht "etwas" falsch ist, wobei ich das irgendwo auch sehr stark bezweifel das die das jemals verstehen werden.

Mir ist schon klar dass die Auslegung des Islams bzw der Scharia von einem Fanatiker ganz unterschiedlich und konträr zu der eine gemäßigten Muslimen.
Ich will hier keine Grundsatzdiskussion darüber anfangen, ob die Scharia, oder die Auslegung des Islam von den Islamisten zum Islam selbst gehört oder nicht. Fakt ist, dass der von der IS propagierte Islam seinen Ursprung eben auch beim "eigentlichen" Islam hat. Das lässt sich nicht leugnen. Religion wird eben gedreht und gewendet wie es einem nützt, deswegen gibt es überall Fanatisten, in der Religion. Abzustreiten, dass diese Fanatisten nichts mit der eigentlichen Religion am Hut haben, halte ich aber für falsch. Man muss nur klar differenzieren können, dass die extreme Form eben die extreme Form ist, und diese nur in relativ kleinen Gebieten ausgeführt wird.
Nein, hat er definitiv nicht. Wie intensiv hast du dich mit dem Thema beschäftigt dass du das einfach so behaupten kannst?

Was wären denn diese 70 Bedingungen?
So wie es aussieht hast du dich nicht genügend damit beschäftigt, sonst bliebe diese Frage aus. Deswegen lassen wir das Thema Religion bei Seite weils sonst sehr ausufert.
 
Putinversteher

Das IS aus meiner Sicht alles relativ offtopic. Es geht hier um den IS und wie der Westen sich gegenüber dem IS verhalten sollte. Und da hat der Westen sehr begrenzte Handlungsfähigkeiten, die ich schon benannt habe. Sie begrenzen sich im wesentlichen auf die Frage: Gegen den IS kämpfen oder nicht kämpfen? Leider haben sich ein gewisser Putinversteher und Jamie bisher geweigert, darauf eine konkrete Antwort zu geben. :daumen2:

Wie gesagt, eure bzw deine Kritik in Ehren, aber die hilft den Millionen Menschen dort unten Null. Vielleicht muss ich daran erinnern, dass auch Nichtstun die falsche Entscheidung sein kann, wenn das Nichtstun auf unterlassene Hilfeleistung hinausläuft und letztlich den Tot Millionen Unschuldiger zur Folge haben kann.
 
Weil es auf deine Frage keine Konkrete Antwort gibt, bzw. die Antwort einfach viel zu Komplex ausfallen würde. Ein erster konkreter Schritt wäre ja schonmal druck auf Saudi Arabien und Quatar auszuüben um die Finanzielle Unterstützung für ISIS von derer Seite zu beenden. Dann müssten die USA aufgefordert werden die Unterstützung für die FSA zu beenden, Syrien zu destabilisieren hat ja erst so ein szenario ermöglicht. Leider ist die ganze Gegend ja dermaßen am Brennen das da sicherlich noch sehr viel komplexere Schritte nötig wären, aber jetzt Konkret die Peshmerga mit Waffen zu unterstützen halte ich nicht für die richtige Lösung. Wir könnten Verteidigungskorridore errichten, die Kurden selber Schützen, die Kurdenfrage müsste auch dringend eine lösung erfahren, aber ja wie gesagt wärs ja erstmal toll bevor wir davon reden ISIS zu bekämpfen, aufzuhören sie zu unterstützen.
 
Du hast keinen blassen Schimmer von der Kultur und Einstellung dieser Menschen und ziehst total unverhältnismäßige Vergleiche. Hitler ist ein völlig anderes Thema, wenn ich dir erklären muss wieso dann brauchen wir eigentlich überhaupt nicht weiterdiskutieren.
Ach so, deswegen auch das "rein hypothetisch". Es ging mir rein um das Faktum dass die Menschen dort in einer "anderen Welt" leben. Diese Phrase kam von dir.

Die FSA ist genau so eine Scheinfraktion. Überall gelten sie als Rebellen und Freiheitskämpfer und werden jetzt sogar unterstützt. Dass diese Kerle aber Hand in Hand mit der IS gehen bzw. großteilig von ihnen kontrolliert werden ignoriert jeder. Die Kerle der FSA sind genauso radikal wie die IS es auch ist, da gibts überhaupt keine Unterschiede. Es bleibt mir schleierhaft wie man die Unterstützen kann.
Du behauptest jetzt wohl hoffentlich nicht, dass ich die FSA (die ja eigentlich gar nicht mehr existiert) unterstütze, oder?
Es wurde zu genüge militärisch interveniert, millionen von Tote, jahrzehnte lang, und du hast mir keinen Beweis dafür liefern können ob das Alles auch nur ansatzweise was gebracht hat. Kein einziges Land hat dort irgendwelche Fortschritte machen können oder einen Nutzen aus den ganzen Kriegen ziehen können. Wer was anderes behauptet der läuft blind und taub durch die Welt. Wieso wird nicht akzeptiert dass diese Menschen die "andere Welt", von der du sprichst, nicht kennenlernen möchten? Stell dir mal vor, rein hypothetisch, der Iran fängt heute an, so wie die USA, in anderen Ländern einzureiten und mit Mord und Totschlag sein Gedankengut und seine Welt zu verbreiten weil der Iran überzeugt davon ist dass sein Gedankengut und seine Weltansicht die einzig Richtige ist. Dann wäre der Iran morgen, spätestens am Freitag Geschichte.
Das Kuwait befreit wurde, war also so schlecht?
Südkorea?
Wenn man schon krampfhaft alles schlechtreden muss, dann sollte man trotzdem auch die positiven Beispiele nicht vergessen.

Wenn Amerika dasselbe tut is es aber "Gut", es ist zwingend, eine nötige Maßnahme. Was bitte soll das? Sowas wie Demokratie wird sich dort niemals verankern können, niemals.
Und warum nicht?
Dasselbe hat man von Kontinentaleuropa auch behauptet. Es ist noch gar nicht so lange her, da war die Monarchie noch das non plus ultra in Europa, trotzdem haben wir jetzt nahezu überall Demokratie, und deswegen geht es uns nicht schlechter.

Wie anders die Menschen sind sieht man doch sehr gut an der aktuellen Entwicklung der Türkei. Bis vor 15 Jahren war die Türkei ein sehr modernes, fortschrittliches und allen voran ein demokratisches Land, guck dir die Türkei heute an. Demokratie? Keine Spur mehr davon zu sehen. Es gibt nur noch den einen Herrscher der das Land wieder zurück ins Mittelalter schießt. Die Menschen die diesen Kerl unterstützen wissen das er dreckige Geschäfte macht, aber meinst du das interessiert sie? Keinesfalls - im Gegenteil. Sie gönnen es ihm, kannst du dir vorstellen was in den Köpfen dieser Menschen vorgeht? Ich kanns nicht.
Klar, wo es Fortschritt gibt, gibt es auch Rückschritt.
Ist in Ungarn auch so, zwar nicht so extrem wie in der Türkei, aber dennoch. Dass man durch geschürte Ängste + kontrollierte Medien in die Köpfe der Menschen kommt, ist leider nichts neues.

Und genau aus diesem Grund brauchen diese Menschen gegenpolige autoritäre Führer, Führer die sehr hart durchgreifen wenn der hängengebliebene Teil der Bevölkerung aufständig wird. Und wenn es sein muss führt er Krieg gegen sie. So und nicht anders funktioniert das dort. Und genau so einer ist Assad, was meinst du warum Erdogan Assad hasst? Weil Assad gegen die Leute kämpft deren Gedankengut Erdogan teilt. Es gibt unzählige Fotos von IS-Mitgliedern und Erdogan, Videos in denen sie sich bei ihm für seine aktive Hilfe bedanken. Meinst du Erdogan agiert jetzt militärisch weil er will? Bestimmt nicht, aber er muss weils sonst zu offensichtlich wird.
Natürlich ist Asad Erdogan ein Dorn im Auge, das ist er aber nicht seit dem IS.
Ich hab selbst geschrieben, dass die Türkei sehr sehr großen Anteil am IS hat. Ausbildung, Waffen, medizinische Versorgung, alles hat man ihnen geboten. Nun kommen die Flüchtlinge in die Türkei und plötzlich merkt auch Erdogan, "hoppla, der IS lässt sich weder lenken noch kontrollieren und könnte zu einem ernsthaften Problem werden". Klassischer Fall von "die Geister die man rief...". Und es war ja auch absolut nichts Neues, dass solche Aktionen nach hinten losgehen können.

Du musst dir doch nur mal allein hier in Deutschland einige Ausländer angucken. Die leben seit ihrer Geburt in Deutschland und sind trotzdem nicht in der Lage sich an gewisse Regeln und Gesetze zu halten und benehmen sich wie die letzten Affen hier. Gegen die müsste man normalerweise genauso hart durchgreifen. Wenn der nicht kapiert dass in Deutschland einiges anders läuft als in seiner Heimat dann gehört der abgeschoben, ganz einfach.
Das ist eine andere Diskussion. Und deiner Meinung bin ich nicht unbedingt.

So hart das klingen mag aber da Unten brauchts so einen riesen Knall (untereinander) wie damals beim zweiten Weltkrieg. Da müssen noch sehr viele Menschen sterben bis sie vielleicht irgendwann kapieren dass ihre Einstellung vielleicht "etwas" falsch ist, wobei ich das irgendwo auch sehr stark bezweifel das die das jemals verstehen werden.
Wie schon x-mal gesagt: Wir in Europa haben 2 Weltkriege gebraucht, damit man 70 Jahre Frieden hat. Ja, bei uns kam der Krieg von Innen heraus, trotzdem wurde er großteils von "außen", eben durch die USA, beendet.

Nein, hat er definitiv nicht. Wie intensiv hast du dich mit dem Thema beschäftigt dass du das einfach so behaupten kannst?
Doch, hat er. Wird das Christentum kritisiert, fällt in einem Atemzug das Wort Kreuzzüge.
 
Ohne die USA hätte es nur einen Weltkrieg gebraucht. Ohne ihr eingreifen hätten wir uns irgendwann auf einen ausgeglichenen Frieden mit den anderen einigen müssen außerdem wäre die Monarchie geblieben und auch wenn man die Demokratie bevorzugt wäre das besser gewesen als Hitler.
 
Putinversteher

Das IS aus meiner Sicht alles relativ offtopic. Es geht hier um den IS und wie der Westen sich gegenüber dem IS verhalten sollte. Und da hat der Westen sehr begrenzte Handlungsfähigkeiten, die ich schon benannt habe. Sie begrenzen sich im wesentlichen auf die Frage: Gegen den IS kämpfen oder nicht kämpfen? Leider haben sich ein gewisser Putinversteher und Jamie bisher geweigert, darauf eine konkrete Antwort zu geben. :daumen2:

Wie gesagt, eure bzw deine Kritik in Ehren, aber die hilft den Millionen Menschen dort unten Null. Vielleicht muss ich daran erinnern, dass auch Nichtstun die falsche Entscheidung sein kann, wenn das Nichtstun auf unterlassene Hilfeleistung hinausläuft und letztlich den Tot Millionen Unschuldiger zur Folge haben kann.

War Hussein ein Diktator? Eindeutig.

Aber war er anders als Kuwait, Saudi-Arabien oder Katar? Nein.

Warum also hat man in völkerrechtswidrig angegriffen? Fakt ist, wenn wir über die IS diskutieren, kommen wir um den Fakt nicht rum, dass es die Schuld der USA und GB ist, dass die IS in das Machtvakuum stößt, dass nach Husseins Entmachtung entstanden ist. Nach der Logik der Terrorbekämpfung müsste man eigentlich eher Kuwait, Saudi-Arabien oder Katar angreifen, denn die finanzieren den Terror.

Ohne die USA hätte es nur einen Weltkrieg gebraucht. Ohne ihr eingreifen hätten wir uns irgendwann auf einen ausgeglichenen Frieden mit den anderen einigen müssen außerdem wäre die Monarchie geblieben und auch wenn man die Demokratie bevorzugt wäre das besser gewesen als Hitler.

So einen "ausgeglichenen" Frieden wie den Frieden von Brest-Litowsk?

Und wenn man jemanden die Schuld geben möchte, dann doch bitte der treibenden Kraft hinter dem Diktat von Versailles, nämlich Frankreich.

Aber mal eine Frage, was hat das mit der IS zu tun?
 
Brest Litowsk war ein Frieden der nur so war, weil Russland kapitulieren musste und Deutschland noch Kraft hatte.

Frankreich gebe ich nicht die Schuld, weil auch Deutschland so unvernünftig gewesen wäre. Europa hätte den Frieden allein machen müssen.
 
Mhhh haben die auch die Kurden mit chemischen Waffen beschossen? Ich glaub nicht....:gruebel:

Und wo ist jetzt der Zusammenhang von diesem Angriff 1988 und dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg 2003?

Weswegen sind die USA nochmal 2003 nochmal einmarschiert?

Wikipedia schrieb:
Als Hauptgründe für den Irakkrieg führte der US-Außenminister Colin Powell vor dem UN-Sicherheitsrat an, dass Saddam Hussein über Massenvernichtungswaffen verfüge und dass er in die Anschläge vom 11. September verwickelt gewesen sei.

Klingt ja doch im ersten Moment edel oder ?

Wikipedia schrieb:
Mittlerweile haben sich beide Behauptungen als falsch erwiesen und George W. Bush hat dies auch öffentlich zugegeben.

Ergo, es bleibt dabei, die IS füllt nur das Machtvakuum, dass durch die Entmachtung Husseins entstanden ist. Diesen Schuh muss sich die USA anziehen.

Brest Litowsk war ein Frieden der nur so war, weil Russland kapitulieren musste und Deutschland noch Kraft hatte.

Und das Diktat von Versailles war nur so, weil Deutschland kapitulieren musste und die Allierten noch Kraft hatten. Wo ist das bitte der Unterschied?

Frankreich gebe ich nicht die Schuld, weil auch Deutschland so unvernünftig gewesen wäre. Europa hätte den Frieden allein machen müssen.

Frankreich war die treibende Kraft hinter dem Diktat von Versailles, was von Hitler genutzt wurde um gegen die Weinmarer Republik Stimmung zu machen.

Trotzdem bleiben meine zwei Fragen:

Warum hätte es ohne die USA nur einen Weltkrieg gegeben?
Was hat das mit der IS zu tun?
 
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Das Kuwait befreit wurde, war also so schlecht?
Südkorea?
Wenn man schon krampfhaft alles schlechtreden muss, dann sollte man trotzdem auch die positiven Beispiele nicht vergessen.

Vietnam? Chile? Kambodscha? Brasilien? Japan? Kuba? Bolivien? Griechenland? Iran? Afghanistan? Irak? Syrien? Usw.? Etc.? Pp.? Überall hatten/ haben die USA ihre Finger im Spiel und überall haben sie massakriert und getötet um ihre eigenen Interessen umsetzen zu können. Wichtige Politiker die strikt dagegen und für Frieden waren, wurden auf mysteriöse Art und Weise von irgendwelchen Verrückten erschossen..

Und da gibts tatsächlich noch Leute die daran glauben das Amerika im Interesse des Friedens handelt..

Das mag aktuell im Kampf gegen den IS anders aussehen, aber wenn man genauer hinsieht tun sie nichts anderes als für weitere Destabilisierungen zu sorgen. Wieso zur Hölle wird die FSA von Amerika unterstützt? Leute die Hand ind Hand mit den IS-Kämpfern gehen! Wieso unterstützen sie nicht Assads Regime um wirklich effektiv gegen die ISIS vorgehen zu können?

Alles Dinge die überhaupt keinen Sinn ergeben und auf lange Sicht hin sicherlich keinen Frieden bringen werden, im Gegenteil.
 
Es gab übrigens mal eine Aufstrebende Demokratie im Iran, die erste Entwicklung in diese Richtung die wirklich vom Volk aus kam, die Entwicklung war damals so Kraftvoll das sie das Potential hatte die anderen Länder mitzureissen und damit ein Beispiel für Demokratie in dieser Gegend zu sein. Einer der Demokratischen entwicklungen war, das die Anglo-Iranian Oil Company (AIOC) verstaatlicht werden sollte und damit den Amerikanern kontrolle über die Ölquellen zugunsten des Volkes entzogen worden wäre.
Zu diesen Entwicklungen kam es aber nichtmehr, die Amerikaner opferten 1953 ohne Nachzudenken (kurzsichtigkeit, Gier) die Demokratischen Entwicklungen die es bis dahin gab und Putschten den Iranischen Premierminister Mohammad Mossadegh aus dem Amt und unterstützten damit fanatisch Religöse Entwicklungen von der die ISIS auch nur ein weiteres symptom ist.
 
Es gab übrigens mal eine Aufstrebende Demokratie im Iran, die erste Entwicklung in diese Richtung die wirklich vom Volk aus kam, die Entwicklung war damals so Kraftvoll das sie das Potential hatte die anderen Länder mitzureissen und damit ein Beispiel für Demokratie in dieser Gegend zu sein. Einer der Demokratischen entwicklungen war, das die Anglo-Iranian Oil Company (AIOC) verstaatlicht werden sollte und damit den Amerikanern kontrolle über die Ölquellen zugunsten des Volkes entzogen worden wäre.

Es ging um die britische Kontrolle des Öls und nicht um amerikanische Kontrolle. Bleib bitte bei den Fakten.
Die Amerikaner hatten schon ihre Verträge mit den Saudis gemacht und den Saudis 50% des Gewinns versprochen.
Durch die Verstaatlichung verloren die Briten aber alles. Natürlich waren die dann sauer. Kann ich durchaus nachvollziehen.
Die Iraner hätten einen neuen Vertrag mit den Briten über Gewinnbeteiligung aushandeln sollen. Das wäre wesentlich sinnvoller gewesen als die Brechstange.
 
Bei den Amis finde ich es immernoch makaber, dass sie in Vietnam Zivilisten als Abschüsse mitgezählt haben. Wer Full Metall Jacket gesehen hat, weiß was ich meine. Machen die das eigentlich immernoch?
 
Da haben wir unsere Zusicherungen ja mal wieder eingehalten! (Achtung: Ironie!) Sieht so aus, als würde Kobane nun endgültig fallen, die zugesagte Unterstützung fiel spät und spärlich aus. Das dürfte das Bild des Westens als unzuverlässiger Partner weiter ausbauen. Die Angriffe hätten beginnen sollen, als die Terroristen noch weit außerhalb der Stadt standen (10 km), stattdessen wartet man ab, bis sie fast überannt wird. 10 km vorher hätte man diese Bastarde durchaus noch mit ein paar 1000 Pfund JDAMs bekämpfen können. Ich sehe es noch kommen, dass die erst bei uns an die Tür klopfen müssen, bevor eine effektive Bekämpfung erfolgt - wenn es dann nicht schon viel zu spät ist!
 
Ja, der Einsatz des Westens lässt zu wünschen übrig. Das ist wirklich unerhört. Ich hoffe, dafür rollen Köpfe (im übertragenen Sinne - muss man im Falle IS vielleicht dazu sagen :ugly: )
 
Das wäre wesentlich sinnvoller gewesen als die Brechstange.
Hat man im Nachhinein auch noch gemacht. Aber soetwas wie die Weiße Revolution lässt man halt gerne unter den Tisch fallen, da es nicht in das eigene Weltbild passt und das gerade die "Islamische Revolution" das Paradebeispiel dafür ist, wie es mit einem Land in allen Punkten bergab geht, wenn der Westen aufgrund aussenpolitisch imkompetenter (Minister-)Präsidenten nicht eingreift.

Vietnam? Chile? Kambodscha? Brasilien? Japan? Kuba? Bolivien? Griechenland? Iran? Afghanistan? Irak? Syrien? Usw.? Etc.? Pp.?
Nur das es sich bei der überwiegenden Mehrheit davon um reine Stellvertreterkriege mit der UdSSR, Jugoslawien, etc. handelte. Das ganze wird gerne und oft verschwiegen, weil diese Staaten mit denen man sich dort einen Stellvertreterkrieg geleistet hat, entweder nicht mehr existieren/untergangen sind und/oder weil es nicht in die Truther/VTler-Diktion passen will, da bei dieser Zielgruppe das plumpe bashing der USA eben besser ankommt.
Achja: Noch interessanter als eine plumpe Aufzählung irgendwelcher Staaten, in denen die USA mal nach dem rechten geschaut haben, vereinzelt auch aus fragwürdigem Anlass und fragwürdiger Durchführung, wäre wie die geo- und machtpolitische Landkarte heute aussehen würde, wenn sie es nicht getan hätten und ob einige Leute hier dann auch noch so fleißig USA-Bashing betreiben würden oder froh wären, die USA hätten eingegriffen. :schief:

Wichtige Politiker die strikt dagegen und für Frieden waren, wurden auf mysteriöse Art und Weise von irgendwelchen Verrückten erschossen..
Und hinter allem steckt natürlich die (neoliberale) Weltverschwörung der USA... :stupid:

Wird das Christentum kritisiert, fällt in einem Atemzug das Wort Kreuzzüge.
Was auch richtig so ist. Denn genauso wie das rach- und herrschsüchtigen religiöse Lügenmärchen Namens Christentum jahrhundertelang Tod und Verderben über Europa und die Welt gebracht hat , leidet der gesamte Nahe und Mittlere Osten bis heute unter dem rach- und herrschsüchtigen religiösen Lügenmärchen Namens Islam, welches auch weiterhin Millionen von Todesopfern fordert und gefordert hat .
Und da es an der Stelle passt: Why fight religion - Christopher Hitchens - YouTube
Sleepwalking Toward Armageddon : Sam Harris
Richard Dawkins Foundation - Jerry Coyne - Was ist eine „wahre“ Religion?
 
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Wie man nicht erkennen kann das wir durch unsere Interventionen erst den Boden für Radikalen Islam legen ist mir schleierhaft. Nochmal, wir zerbomben die Infrastruktur (die zugegebenermaßen nicht mit unserer vergleichbar ist) eines Landes, führen Krieg (mit allen Konsequenzen) und wundern uns dann das die Menschen ihr Glück in radikaler Religiösität suchen ? Die Menschen haben da ja nichts anderes mehr als die Religion, den Rest haben wir zerstört. Wir schaffen uns dadurch immer radikalere Versionen. Heute ist es halt ISIS, davor Al Nusra morgen wirds jemand anderes sein und allen haben wir Waffen in die Hand gedrückt das sie unsere Interessen vertreten.

Das geilste ist auch wie ihr euch immer eure komplette Emphatie durch eure "Informationen" ausblenden lasst, als würden diese Fanatiker so auf die Welt kommen, als wären sie Genetisch andere Menschen wie wir - wir Menschen egal woher ticken alle gleich - gib uns die möglichkeit etwas positives, kreatives zu schaffen und wir werden dahin unser Interesse lenken, statt in Tod und Zerstörung in Form von irgendwelchen Religiösen Milizen - und wir selber sind das beste Beispiel dafür - warum hat bei uns Religion lange nicht so einen Stellenwert wie in Islamischen Ländern ? Weil wir Wohlstand haben und diesen als erstrebenswert erleben. Menschen die sich richtung Wohlstand auf den Weg machen, können herzlich wenig mit Terrorismus anfangen - dafür muss man kein Raketenwissenschaftler sein um das zu verstehen.
 
Ich spiele kein Battlefield. Worauf ich hinaus wollte, war Folgendes: 10 km außerhalb der Stadt ist die Wahrscheinlichkeit die Falschen zu treffen deutlich geringer als in der Stadt. Auf offenem Gelände kann stärkere Muntion als in bewohntem Gebiet eingesetzt werden. Und JDAMs wurden bereits in Afghanistan und im Irak gegen Stellungen von Terroristen eingesetzt. Das sind halt gelenkte Bomben, sollen die mit Papierkugeln werfen oder was?

Was soll man denn deiner Meinung nach tun? Abwarten, bis sie vor unserer Haustür stehen? Wenn es nach mir ginge, würden diese Bastarde mit ganz anderen Mitteln bombardiert werden. Dann wären die auch sicherlich nicht mehr bis Kobane gekommen. Die zeigen keine Gnade, warum sollten wir dann groß Rücksicht nehmen? Das Problem ist nicht, dass es technisch nicht möglich wäre, sondern die Leute wollen einfach nicht dass dieser Konflikt ein Ende findet. Es wird immer so viel von den westlichen Werten gesprochen, wenn es aber mal um deren Verteidigung geht, herrscht nur Schweigen und keiner fühlt sich verantwortlich.
 
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Achja: Noch interessanter als eine plumpe Aufzählung irgendwelcher Staaten, in denen die USA mal nach dem rechten geschaut haben..

Haha!!! Millionen von Menschen die gestorben sind, also das ist ein klasse Beispiel wie man nach dem Rechten schauen sollte? Komm schon Dude, das kannst du nicht ernst meinen.. Unglaublich. Hauptsache wieder die Verschwörungstheoriekeule geschwungen, wa?

Wie man nicht erkennen kann das wir durch unsere Interventionen erst den Boden für Radikalen Islam legen ist mir schleierhaft. Nochmal, wir zerbomben die Infrastruktur (die zugegebenermaßen nicht mit unserer vergleichbar ist) eines Landes, führen Krieg (mit allen Konsequenzen) und wundern uns dann das die Menschen ihr Glück in radikaler Religiösität suchen ? Die Menschen haben da ja nichts anderes mehr als die Religion, den Rest haben wir zerstört. Wir schaffen uns dadurch immer radikalere Versionen. Heute ist es halt ISIS, davor Al Nusra morgen wirds jemand anderes sein und allen haben wir Waffen in die Hand gedrückt das sie unsere Interessen vertreten.

Das geilste ist auch wie ihr euch immer eure komplette Emphatie durch eure "Informationen" ausblenden lasst, als würden diese Fanatiker so auf die Welt kommen, als wären sie Genetisch andere Menschen wie wir - wir Menschen egal woher ticken alle gleich - gib uns die möglichkeit etwas positives, kreatives zu schaffen und wir werden dahin unser Interesse lenken, statt in Tod und Zerstörung in Form von irgendwelchen Religiösen Milizen - und wir selber sind das beste Beispiel dafür - warum hat bei uns Religion lange nicht so einen Stellenwert wie in Islamischen Ländern ? Weil wir Wohlstand haben und diesen als erstrebenswert erleben. Menschen die sich richtung Wohlstand auf den Weg machen, können herzlich wenig mit Terrorismus anfangen - dafür muss man kein Raketenwissenschaftler sein um das zu verstehen.

Hast du Quellen für deine Aussagen? :lol:

Lass bleiben.. Leute die Amerikas Massaker als "nach dem Rechten schauen" bezeichnen verstehen von dem was du schreibst nicht sehr viel. Amerika ist halt gut und der Rest böse :daumen:
 
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