IS(IS)

Ne der Saftladen bei dem die USA an der Kasse steht.
Und glaubst du da stehen dann ein paar Soldaten an der Pumpe und schicken das Öl per Post nach hause? Ne das läuft heutzutage anders damit leute wie du es nicht verstehen.
Außerdem ist der Krieg USA (Nato) vs. Rest 2.0 kurz vorm release, mal in deiner Sprache ausgedrückt.
 
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Die USA waren im Irak. Hätten sie Interesse daran die irakischen Ölquellen unter Kontrolle zu halten wären sie nie weggegangen.
Obama hatte aber versprochen die Armee nach Hause zu holen. Wahlversprechen eben.
Komisch dass an allem was in der Welt so passiert grundsätzlich die USA Schuld sein sollen. :ka:

Stimmt, die USA ist eigentlich an nichts schuld :ugly:

https://www.youtube.com/watch?v=_C0n4EUU2SE
 
Die USA waren im Irak. Hätten sie Interesse daran die irakischen Ölquellen unter Kontrolle zu halten wären sie nie weggegangen.
Obama hatte aber versprochen die Armee nach Hause zu holen. Wahlversprechen eben.
Komisch dass an allem was in der Welt so passiert grundsätzlich die USA Schuld sein sollen. :ka:

Bei deren Verhalten bis in die jüngste Vergangenheit ist es kein Wunder. Naja die Wahlversprechen, aber generell ist denen nix Heilig und die Ölquellen kann man ja einer US geneigten Regierung anvertrauen.
Gut die IS haben gegen alle westlichen Staaten was aber die Amis dürften trotzdem noch an der Spitze stehen
 
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Gulf Daily News » World News » Baghdadi 'Mossad trained'

Baghdadi.jpg
 
Bei deren Verhalten bis in die jüngste Vergangenheit ist es kein Wunder. Naja die Wahlversprechen, aber generell ist denen nix Heilig und die Ölquellen kann man ja einer US geneigten Regierung anvertrauen.
Gut die IS haben gegen alle westlichen Staaten was aber die Amis dürften trotzdem noch an der Spitze stehen

Die USA haben durch den Abbau von Schiefergas mit Fracking inzwischen soviel Energie übrig dass sie das exportieren.
Öl ist kein Argument mehr dafür dass Obama und Konsorten in irgendwelche Länder marschieren.
Ich denke eher dass die IS von allen Ländern völlig unterschätzt wurde.
Sieht man ja jetzt auch gut wie sie alle bemüht sich was tun zu wollen. Mal mehr mal weniger.
 
Die USA haben durch den Abbau von Schiefergas mit Fracking inzwischen soviel Energie übrig dass sie das exportieren.
Öl ist kein Argument mehr dafür dass Obama und Konsorten in irgendwelche Länder marschieren.
Ich denke eher dass die IS von allen Ländern völlig unterschätzt wurde.
Sieht man ja jetzt auch gut wie sie alle bemüht sich was tun zu wollen. Mal mehr mal weniger.

Mal abgesehen davon, dass der Peak-Oil in den USA sehr bald erwartet wird, ist eine Destabilisierung trotzdem im Sine der Amerikaner. Was meinst du, was eine stabile Region mit all dem Öl für wirtschaftliche Macht hätte?

Und die IS wird im Gegenteil im Moment medial extrem aufgeblasen, ebenso, wie man z.B. auch Saddam Hussein zum neuen Hitler aufgeblasen hatte.
 
Naja, "medial aufgeblasen"....die haben ein Kalifat ausgerufen, kontrollieren Teile vom Irak + Syriens, und sind momentan so gut ausgerüstet (Waffen, Fahrzeuge, Kämpfer) dass einheimische Armeen sie nicht unter Kontrolle bekommen.
Ich denke "medial aufgeblasen" ist das eher nicht.
 
Die Anstalt ist verklagt xD.
Wir kämpfen doch für freie meinungäusserung?
Aber doch in Russland und nicht hier! :devil:
 
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Mal abgesehen davon, dass der Peak-Oil in den USA sehr bald erwartet wird, ist eine Destabilisierung trotzdem im Sine der Amerikaner. Was meinst du, was eine stabile Region mit all dem Öl für wirtschaftliche Macht hätte?

Und die IS wird im Gegenteil im Moment medial extrem aufgeblasen, ebenso, wie man z.B. auch Saddam Hussein zum neuen Hitler aufgeblasen hatte.

Was willst denn damit sagen? Dass der IS eine "Verschwörung" der USA ist?

Langsam wirds ja echt lächerlich in diesem Forum. Kaum ein politisches Thema bei dem nicht über irgendwelche Verschwörungen gemutmaßt wird.:stupid:
 
Was willst denn damit sagen? Dass der IS eine "Verschwörung" der USA ist?

Langsam wirds ja echt lächerlich in diesem Forum. Kaum ein politisches Thema bei dem nicht über irgendwelche Verschwörungen gemutmaßt wird.:stupid:

Nein, lächerlich ist es, mir irgendetwas zu unterstellen. Ich habe nichts weiter gesagt, als dass die IS medial aufgeblasen wird!
Und genauso lächerlich ist es, wieder die "Verschwörungstheorethiker"-Karte zu ziehen, aber dazu habe ich mich ja in diesem Post genug ausgekotzt, ohne dass du was daraus gelernt hast. :schief:
 
Mal abgesehen davon, dass der Peak-Oil in den USA sehr bald erwartet wird, ist eine Destabilisierung trotzdem im Sine der Amerikaner. Was meinst du, was eine stabile Region mit all dem Öl für wirtschaftliche Macht hätte?
Und die IS wird im Gegenteil im Moment medial extrem aufgeblasen, ebenso, wie man z.B. auch Saddam Hussein zum neuen Hitler aufgeblasen hatte.

Hussein war kein Hitler, trotzdem war er extrem grausam und dass dem ein Ende gesetzt wurde, war richtig. Hussein war skrupellos, hat Giftgas gegen die Kurden eingesetzt, große teile der Bevölkerung unterdrückt, deswegen war es auch kein Fehler dass die USA ihn ausgeschaltet haben.

Wo wird die IS derzeit medial aufgeblasen? So oft kam es in letzter Zeit nicht vor, dass Dschihadisten aus aller Welt in ein Land oder ein Gebiet reisen, um dort für ein Kalifat zu kämpfen. Dazu drohen sie öffentlich den westlichen Staaten mit Anschlägen und währenddessen schlachten sie ganze Dörfer ab, nur weil sie andersgläubig sind und sich nicht ihren "Gesetzen" beugen wollen.
Allerdings ist das keine kleine marodierende Räubergruppe, sondern eine sehr gut ausgebildete, versorgte und auch kampferprobte (Syrien) und erstaunlich gut organisierte "Armee" von Islamisten, die vor nichts und keiner Gräueltat zurückschreckt und das natürlich via Internet/TV verbreitet.

Deiner Meinung nach sind die Massenmorde und Hinrichtungen alles nur medial aufgeblasene Ereignisse? Westliche Journalisten wurden vor laufender Kamera geköpft, alles aufgeblasen, oder? Die Kurden werden ebenfalls bedroht und im schlimmsten Fall droht ihnen der Tod.

Derzeit ist es einfach der größte militärische Konflikt der Welt, auch wenn es kein Krieg zwischen (offiziellen) Staaten ist. Dazu würden die Islamisten im Falle eines Erfolgs die Ölquellen im Irak kontrollieren, und damit betreffen die Vorgänge dort auch uns.

Ich weine keinem Islamisten dort eine Träne nach, sollte er von einer westlichen Bombe ausgelöscht werden. Du etwa?
 
Und die IS wird im Gegenteil im Moment medial extrem aufgeblasen, ebenso, wie man z.B. auch Saddam Hussein zum neuen Hitler aufgeblasen hatte.
Ich sehe da so nix zum aufblasen und permanenter Terror sowie die willkürliche Ermordung von Geiseln sind keine Peanuts
 
Hussein war kein Hitler, trotzdem war er extrem grausam und dass dem ein Ende gesetzt wurde, war richtig. Hussein war skrupellos, hat Giftgas gegen die Kurden eingesetzt, große teile der Bevölkerung unterdrückt, deswegen war es auch kein Fehler dass die USA ihn ausgeschaltet haben.

Das stimmt ja alles, aber was hat denn sein Tod gebracht? Wenn ich mich schon extrem Gesetzlos in die Politik eines anderen Landes einmische und etwas zum Guten wenden will, muss ich auch mit allen Mitteln dafür sorgen dass nach der "Ablöse" des Regimes alles dafür getan wird um das Land zu stabilisieren, und wenn ich nicht dafür sorgen kann (was nunmal der Fall war, auch in Afghanistan und überall anders wo die USA den Dicken gespielt haben) dann mische ich mich erst gar nicht ein.

Hätten sich die Kerle dort halt untereinander bekriegt, ist doch jetzt nichts anderes! Und unschuldige wären auch nicht weniger oder mehr gestorben dadurch, von demher ist das auch kein Argument.

Da Unten wirds nie ruhig, jetzt schon gar nicht mehr. Wäre ein Hussein oder Osama noch am leben wärs immernoch dasselbe, ob sie nun tot sind oder nicht. Der Tod dieser Personen hat rein gar nichts gebracht..
 
Das stimmt ja alles, aber was hat denn sein Tod gebracht? Wenn ich mich schon extrem Gesetzlos in die Politik eines anderen Landes einmische und etwas zum Guten wenden will, muss ich auch mit allen Mitteln dafür sorgen dass nach der "Ablöse" des Regimes alles dafür getan wird um das Land zu stabilisieren, und wenn ich nicht dafür sorgen kann (was nunmal der Fall war, auch in Afghanistan und überall anders wo die USA den Dicken gespielt haben) dann mische ich mich erst gar nicht ein.
Hätten sich die Kerle dort halt untereinander bekriegt, ist doch jetzt nichts anderes! Und unschuldige wären auch nicht weniger oder mehr gestorben dadurch, von demher ist das auch kein Argument.
Da Unten wirds nie ruhig, jetzt schon gar nicht mehr. Wäre ein Hussein oder Osama noch am leben wärs immernoch dasselbe, ob sie nun tot sind oder nicht. Der Tod dieser Personen hat rein gar nichts gebracht..

Also Husseins Tod hat sicher nicht zu einer Verschlechterung der Situation geführt. Zumindest ist das Regime mittlerweile nicht mehr so repressiv und brutal wie Hussein. Natürlich ist nicht alles optimal verlaufen, dennoch muss man auch sagen: Keiner weiß wie man in kurzer Zeit langfristig den Gedanken der Demokratie in der Bevölkerung verankert, die so etwas quasi kaum kennt. Stichwort arabischer Frühling, ich kenne jetzt keinen Staat, in dem da jetzt richtige Demokratie herrscht. In Ägypten ist wieder das Militär an der Macht, in Libyen weiß keiner wer dort jetzt das Sagen hat und in Syrien ist man auch gescheitert.
Also die ganze Situation dort den Amis in die Schuld zu schieben, ist nicht ganz fair. Man hat die Soldaten im Irak ausgebildet, und ein paar Jahre hat es ja auch funktioniert. Natürlich nicht optimal mit dem Premierminister der eine Religionsgruppe unterdrückt hat, dennoch war es dort recht friedlich. Man hat dem Land aber die Möglichkeit gegeben, überhaupt demokratisch zu werden, und das geht nicht von heute auf morgen.

Afghanistan ist wieder eine andere Geschichte.
Dieses Land halte ich, zumindest die Bergregionen, für nicht kontrollierbar. Das liegt zum einen am Gelände selbst, zum anderen an den Paschtunen, zum anderen auch an der Nähe zu Pakistan. Komisch dass niemand darüber spricht, wie Russland in Afghanistan gescheitert ist. Auch in Afghanistan wurden Fehler gemacht, aber solange man sich an die RoE hält, also die Rules of Engagement, wird man dort militärisch nicht gewinnen können. Und auch hier ist wieder die Frage: Wie etabliert man in einer Region, in der die Bildungsstandards sehr niedrig sind und die Religion derart wichtig ist, wo es völlig andere Weltanschauungen gibt, langfristig und möglichst unblutig Demokratie?
Wenn du die Antwort darauf kennst, verdienst du den Friedensnobelpreis.

Allerdings behaupte ich auch, dass ohne ISAF in Afghanistan schon überall die Scharia eingeführt worden wäre. Auch keine tolle Vorstellung oder? Es gibt so etwas wie moralische Verantwortung. Es darf einfach nicht möglich sein, aus reinem religiösen Fanatismus heraus tausende Menschen zu töten, zu foltern und zu vertreiben.

Drehen wir den Spieß um:
Was wäre, wenn die USA nicht eingreifen würden? Die Horrormeldungen aus den Regionen würden nicht weniger werden. Außerdem betrifft es Europa unmittelbar, wenn in der "Nähe" Millionen von Menschen vertrieben werden. Wohin flüchten sie nämlich? Genau, nach Europa, demnach sollte uns sehr wohl etwas daran liegen, dass dort unten keine brutalen Islamisten tun und lassen können was sie wollen.
Den Kopf in den Sand gesteckt hat man beim Bürgerkrieg in Syrien, und das fällt uns jetzt auf den Kopf.
 
Also Husseins Tod hat sicher nicht zu einer Verschlechterung der Situation geführt. Zumindest ist das Regime mittlerweile nicht mehr so repressiv und brutal wie Hussein. Natürlich ist nicht alles optimal verlaufen, dennoch muss man auch sagen: Keiner weiß wie man in kurzer Zeit langfristig den Gedanken der Demokratie in der Bevölkerung verankert, die so etwas quasi kaum kennt. Stichwort arabischer Frühling, ich kenne jetzt keinen Staat, in dem da jetzt richtige Demokratie herrscht.

Ich frage mich wie Wahrnehmungen soweit auseinander driften können.
Also ich finde durchaus das die Situation nach über 500.000 Todesopfern seit wir "Massenvernichttungswaffen die kurz davor stehen uns alle in der Freien Welt auszulöschen" stoppen und unserem "Demokratie" bringen wollten, durchaus schlechter geworden ist. Sie ist richtig katastrophal geworden und ich finde es eine Schande wenn es hier Menschen gibt die vom warmen Zuhause aus "ist doch alles garnicht so schlecht gelaufen" schreiben, über Menschen deren Heimat zerbombt wurde. Und ob diese Menschen eine Demokratie wollen oder nicht ist denen überlassen und geht uns einen scheissdreck an, weil wir sobald wir "Demokratie" bringen wollten die Orte dieser Menschen ausgeplündert haben im Namen von Freiheit und was weiß ich für Märchen. Ist Afghanistan ein besserer Ort geworden ? Lybien ? Die anderen Länder aufzuzählen erspar ich uns einfach mal.
Das einzige Konstruktive das der Krieg gegen den Terror in den ganzen Jahren produziert hat war die Heroin Produktion von Afghanistan endlich wieder Explodieren zu lassen (im Sinne von Exporten und Erträgen) dort jagen sich Rekordexporte seitdem die Religiösen Taliban nichtmehr die Oberhand haben. Wenn man von dem ganzen "Frieden und Freiheits" Gewäsch absieht, sprechen die Fakten ne klare Sprache und die wiederspricht eben der ganzen "Antiterror" Argumentation. Aber wir können uns hier ewig im Kreis drehen, bis IS 2.0 und Al Kaida Reloaded in nem Land unterwegs sind deren Rohstoffe wir gut gebrauchen können und wir dort plötzlich "aus humanitären Gründen" eingreifen müssen, ist es eh nur wieder ne Frage der Zeit. Währendessen weichen hier Grundpfeiler wie "Von Deutschem Boden darf kein Krieg ausgehen" und Grundgesetze wie im Artikel 26 mmer weiter auf.
"(1) Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.
(2) Zur Kriegsführung bestimmte Waffen dürfen nur mit Genehmigung der Bundesregierung hergestellt, befördert und in Verkehr gebracht werden. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz
."
Ich frage mich wann die Leute endlich aufwachen und raffen das wir schon wieder an nem Punkt sind an dem gesagt wird "ein bischen Krieg für die "richtigen" Gründe geht schon" und "Unsere Waffen werden dort schon die richtigen töten..."
 
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Also Husseins Tod hat sicher nicht zu einer Verschlechterung der Situation geführt. Zumindest ist das Regime mittlerweile nicht mehr so repressiv und brutal wie Hussein. Natürlich ist nicht alles optimal verlaufen, dennoch muss man auch sagen: Keiner weiß wie man in kurzer Zeit langfristig den Gedanken der Demokratie in der Bevölkerung verankert, die so etwas quasi kaum kennt. Stichwort arabischer Frühling, ich kenne jetzt keinen Staat, in dem da jetzt richtige Demokratie herrscht. In Ägypten ist wieder das Militär an der Macht, in Libyen weiß keiner wer dort jetzt das Sagen hat und in Syrien ist man auch gescheitert.
Also die ganze Situation dort den Amis in die Schuld zu schieben, ist nicht ganz fair. Man hat die Soldaten im Irak ausgebildet, und ein paar Jahre hat es ja auch funktioniert. Natürlich nicht optimal mit dem Premierminister der eine Religionsgruppe unterdrückt hat, dennoch war es dort recht friedlich. Man hat dem Land aber die Möglichkeit gegeben, überhaupt demokratisch zu werden, und das geht nicht von heute auf morgen.

Afghanistan ist wieder eine andere Geschichte.
Dieses Land halte ich, zumindest die Bergregionen, für nicht kontrollierbar. Das liegt zum einen am Gelände selbst, zum anderen an den Paschtunen, zum anderen auch an der Nähe zu Pakistan. Komisch dass niemand darüber spricht, wie Russland in Afghanistan gescheitert ist. Auch in Afghanistan wurden Fehler gemacht, aber solange man sich an die RoE hält, also die Rules of Engagement, wird man dort militärisch nicht gewinnen können. Und auch hier ist wieder die Frage: Wie etabliert man in einer Region, in der die Bildungsstandards sehr niedrig sind und die Religion derart wichtig ist, wo es völlig andere Weltanschauungen gibt, langfristig und möglichst unblutig Demokratie?
Wenn du die Antwort darauf kennst, verdienst du den Friedensnobelpreis.

Allerdings behaupte ich auch, dass ohne ISAF in Afghanistan schon überall die Scharia eingeführt worden wäre. Auch keine tolle Vorstellung oder? Es gibt so etwas wie moralische Verantwortung. Es darf einfach nicht möglich sein, aus reinem religiösen Fanatismus heraus tausende Menschen zu töten, zu foltern und zu vertreiben.

Drehen wir den Spieß um:
Was wäre, wenn die USA nicht eingreifen würden? Die Horrormeldungen aus den Regionen würden nicht weniger werden. Außerdem betrifft es Europa unmittelbar, wenn in der "Nähe" Millionen von Menschen vertrieben werden. Wohin flüchten sie nämlich? Genau, nach Europa, demnach sollte uns sehr wohl etwas daran liegen, dass dort unten keine brutalen Islamisten tun und lassen können was sie wollen.
Den Kopf in den Sand gesteckt hat man beim Bürgerkrieg in Syrien, und das fällt uns jetzt auf den Kopf.

Das mögen ja alles schöne Vorstellungen von dir sein, das ändert aber trotzdem nichts an der Tatsache dass dort viel unter falschen Vorwänden und Lügen operiert wurde, das sollte mittlerweile jeder wissen seit Snowden. Und das was du meinst es habe sich geändert sind auch nur Wunschvorstellungen, es ist nichts besser geworden, es ist nur anders schlecht geworden.

Die Menschen dort unten leben nun einmal in einer ganz anderen Welt, daran kann auch ein Amerika nichts ändern, sagst du ja selber. Also war auch jedes Eingreifen ein Verbrechen, ganz einfach.

Und das mit der Scharia sollte man mit großer Vorsicht behandeln, denn das was man in den Medien als Scharia präsentiert ist die Scharia der Terroristen die sich das zu ihrem eigenen Nutzen gedreht und gewendet haben, mit der eigentlichen Scharia hat das absolut nichts zu tun. Wenn ich dich frage was für eine Bestrafung, nach islamischem Recht, für das Klauen durchgeführt wird wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit "Hand abhacken" antworten, und das ist auch in der Tat das was die ISIS und Konsorten machen, aber das ist definitiv kein Teil des Islams.

Ihnen ist es verboten Gliedmaßen als Bestrafung abzutrennen, da diese von Gott kommen. Bevor aber überhaupt eine Bestrafung erfolgen kann muss der Verdächtige vernommen werden. Warum hat er geklaut, hat er Kinder, ist er bedürftig, arbeitet er, musste er klauen? etc. etc. etc. Was erlaubt wäre, wenn er "aus Spaß" geklaut hätte, wäre einen kleinen Teil der Fingerkuppen abzutrennen ABER, und das ist der springende Punkt: Um das zu tun müssen 70 Bedingungen erfüllt werden, also ist die Durchführung der Bestrafung ein Ding der Unmöglichkeit und gerechter als man meint. Denn sollte sich im weiteren Verlauf herausstellen das er aus Not geklaut hat oder einen triftigen Grund hatte, wird die Schuld nicht mehr bei ihm gesucht sondern beim jeweiligen "Herrscher", denn aus Spaß klaut kein Mensch. Usw. usw.

In seinem Ursprung ist dieses System gerechter als unsere heutige Justiz, nur wurde alles als Mittel zum Zweck benutzt und hat mit dem Ursprung nichts mehr zu tun. So lassen sich die Menschen nunmal am leichtesten kontrollieren: Durch Angst und Furcht. Also änderst du alles so ins Grausame dass dir die Menschen einfach aus Angst gehorchen, und das schafft die ISIS nunmal sehr gut.
 
Ich habe nichts weiter gesagt, als dass die IS medial aufgeblasen wird!

Der Meinung bin ich nicht.
Ich finde es wichtig dass in den Medien berichtet wird was die Typen so machen damit man sich eben ein Bild von der Lage machen kann wie es den Menschen dort geht und dass man ihnen helfen muss weil sie sich nicht selbst helfen können. Unabhängig von irgendwelchen US Mandaten.
 
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