In so einem, auf hohen Anspruch abzielendem Magazin wie PCGH überhaupt Userbenchmark zu erwähnen. BuuuuuH!
Es wird wirklich mit allen Mittel gekämpft, um wenigstens in den Köpfen der potentiellen Käufer zu bleiben. Auch wenn es die Leistung und Fertigung nicht mehr hergibt.
Gruß T.
Ich schließe mich der Meinung von
DaHell63 an, hier wird von so manchen Userbenchmark verteufelt und als Humbug abgetan, dabei werden synthetische Benchmarks wie Passmark oder CPU-Z hochgejubelt, mit derselben Bezug zur Realität und sogar in mancher Hinsicht weniger aussagekräftig wie Userbenchmark.
Und diejenigen die jetzt rufen "Buuuh UB wie unseriös, PCGH fail usw" haben sich anscheinend nie damit beschäftigt, wie man Userbenchmark richtig deutet und sich mit deren Bewertungskriterien auseinandergesetzt.
Userbenchmark-Gewichtung zielt fast vollständig auf Spiele und Desktop-Applications ab, in Spielen
bis jetzt ist die Performance der einzelnen Kerne, IPC und die Memory-Latenzen von den Kernen wichtig, HT/SMT steht da erst an zweiter Stelle. Die Kerne werden wichtiger, mit der Zeit, aber es reicht nicht einfach "as much coars as possible" zu haben, es braucht auch eine effiziente Architektur, von der die Spiele profitieren, die gerade mal so langsam anfangen mehr als einen quadcore mit HT zu benötigen. Und UB gewichtet gerade stark die Spiele-Performance in 1, 4 und 8-core Auslastung, was gut was über die Performance
in diesen Anwendungsbereichen, ergo Spiele aussagt. Darüber hinaus gibt es ein 64Core-Wert, wo man bei Bedarf seine CPU in Workstation/Server Anwendungen einschätzen kann, was bei UB komplett angezeigt wird, aber weit weniger in die Gesamt-Bewertung mit reinfliesst, und dessen soll man sich einfach im klaren sein. Und wenn man seine CPU auf as much cores as possible-Szenarien prüfen will, geht man damit auf Passmark, Pov-Ray Benchmark oder wohin auch immer, und siehe da, hat dann Werte für Multicore aber nicht für die tatsächliche Spieleleistung.
Komischerweise vergessen dann die Leute, die UB verteufeln, dass bis jetzt Intel-CPUs in Spielen meist schneller sind, als AMD-Pendants (und natürlich langsamer in Workstation-Szenarien als Ryzen-Pendants falls die mehr Kerne haben, was keiner abstreitet). Was von durchaus reputablen Tester-Portalen wie PCGH und Gamers Nexus auch so bestätigt wird.
Und keine Sorge, sollten die Ryzen 5000 CPUs wirklich schneller als die Intel-Pendants in den Single-Core, IPC-Werten und der Taktfrequenz sein (die ja angeblich gar keine Rolle spielen, laut manchen Fans einer Marke, aber komischerweise gerade da verbessert werden gegenüber den Vorläufergenerationen), so wird es auch in UB zu sehen sein. Dann muss man auch nicht weiter etwas ausbuhen wenn da mal AMD nicht an erster Stelle steht.