News Intel Core Ultra 400: Nova Lake erhält neuen Sockel LGA-1954

Sind wir doch mal realistisch ein frühes B350 ist heute bei den M2 Steckplätzen veraltet und wenn man einen 5800X3D einbauen will, sollte man sich auch von dem Speicher trennen, den man mit dem 1600er gekauft hat...
Zu Zeiten von Zen 1 gab es schon DDR4 3200. Außerdem profitiert ein X3D nicht so stark von schnelleren Ram. Daher ist das Thema vernachlässigbar. Eher werden viele noch bei 16GB sein aber was kosten 32GB DDR4 3200/3600 noch? Das sind Peanuts im Vergleich zu einer neuen Plattform. Mit den ganzen Biosupdates sollten 3000/3200 durchaus gut laufen auf den B350/X370 Brettern. Habe da selber einen im Bekanntenkreis mit einem extrem billigen MSI PC Mate 350 der hat da gar keine Probleme.


Aber vielleicht haut Intel mit der nächsten Gen ja den X3D-Killer raus plus vielen E-Cores. Dann sieht die Sache natürlich wieder etwas anders aus aber so richtig glaube ich nicht daran Intel an Zen6 vorbeiziehen zu sehen.
 
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@seahawk
Einerseits ja, andererseits muss man es aber nicht. Gerade der große Cache von einem X3D kann die Schwäche gut überbrücken und man hat keine Probleme, wenn das Mainboard im umgekehrten Fall die DDR4-3600 CL14 vom RAM nicht schafft. Das war nämlich auch mit späteren, günstigen Modellen teils der Fall und DDR4-3200 gab es wie gesagt schon.

Die Problematik, dass der "gewünschte" RAM-Takt nicht erreicht wird, existiert auch bei den Nachfolgern.
 
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@seahawk
Einerseits ja, andererseits muss man es aber nicht. Gerade der große Cache von einem X3D kann die Schwäche gut überbrücken und man hat keine Probleme, weil das Mainboard im umgekehrten Fall die DDR4-3600 CL14 vom RAM nicht schafft. Das war nämlich auch mit späteren, günstigen Modellen teils der Fall und DDR4-3200 gab es wie gesagt schon.

Die Problematik, dass der "gewünschte" RAM-Takt nicht erreicht wird, existiert auch bei den Nachfolgern.
Gehen wir mal davon aus, aber wer hat damals ein B350 mit 3200er 32GB gekauft?

Klar kann man so ein System noch einmal mit 5800x3D und neuem RAM fit machen, aber ich würde da hinterfragen ob der Wechsel zu einem DDR5 System AM5 nicht gleich sinniger ist.
 
Klar kann man so ein System noch einmal mit 5800x3D und neuem RAM fit machen, aber ich würde da hinterfragen ob der Wechsel zu einem DDR5 System AM5 nicht gleich sinniger ist.
Aber gerade mit DDR5-RAM haben wir hier ähnliche Probleme wie auch schon früher. Hier und da gibt es Systeme, die DDR5-6400 nicht schaffen, "schon" bei 6200 instabil werden oder wo der RAM nach einer Weile Last zu heiß wird. Das Thema gewinnt mit DDR5 eher wieder an Fahrt, wie auch schon IncredibleAlk mehrfach schrieb.

Ich habe selbst zu AM5 gewechselt. Das ist aber wieder mehr Gefrickel, wenn man die Spezifikationen verlässt und das auch noch an anderen Stellschrauben im BIOS als bisher gewohnt.
 
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Außerdem profitiert ein X3D nicht so stark von schnelleren Ram.
Diese Information muss endlich sterben:

Und um wieder den Bogen zum Thema zu spannen:
Natürlich bringt RAM-OC auch bei Intel etwas.
 
Es gibt ja leider noch keinen PCGH Artikel zum Core Ultra Ram OC, daher existiert kein Core Ultra RAM OC :D

Wirklich gemessen hab ichs nicht, aber durch einen tollen Firmware Bug den mein MSI Board hat hab ich den Effekt tatsächlich bemerkt:

Das Carbon Wifi Z890 hat das tolle "Feature", dass es immer die BIOS Defaults lädt bzw. einen CMOS Reset macht wenn man den Strom abschaltet, also das Netzteil Spannungsfrei ist (der Fehler ist bekaannt und man kann ein eSIO-Firmware-Update machen wenn man will - aber wenn da das geringste schiefgeht hat man sein Board gebrickt daher lass ich das mal). Ist mir monatelang nicht aufgefallen weil der PC nunmal nie stromlos war, ich hab aber vor 6 Wochen meine Steckerleiste erneuert und dafür war der PC natürlich kurz abgesteckt.

Ich habe noch am gleichen Tag bemerkt ohne Benchmarks, dass die Kiste etwas träger als sonst ist und nach kurzem HWinfo-Check gesehen, dass der RAM auf 5600 statt XMP-7200 lief... Default eben (sonst habe ich nichts performancerelevantes im BIOS umgestellt).

Kurz: Ich habe keine Ahnung wie viel es in Zahlen ausmacht, aber der Unterschied zwischen 5600 und 7200 MT/s ist sicherlich gering aber tatsächlich für jemanden der ziemlich genau weiß wie schnell sein PC üblicherweise ist fühlbar.
 
Es gibt ja leider noch keinen PCGH Artikel zum Core Ultra Ram OC, daher existiert kein Core Ultra RAM OC :D
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Kauf ich halt ´nen neues Brett, wenn ich Bock auf die neuen Dinger hab :P
Schrauben macht halt Spaß.

Und Geld ist zum ausgeben da.

Socket Complainer seit Jahren :kaffee:
Also ob die Roten nicht selber genug Probleme hätten um die man sich kümmern sollte :lol:
 
Wie oft wohl in der echten Welt CPUs getauscht werden?
https://extreme.pcgameshardware.de/...pus-kommen-bei-euch-idr-auf-ein-board.249130/ Das könnte mal aktualisiert werden.

Aha aber eine neues MB nach 5+ Jahren und ordentlichem Leistungsplus zu benötigen ist voll 💩. :rollen:
Die Frage, wie viele CPUs aufs Board kommen, ist doch, wenn es um Intel geht, ganz einfach zu beantworten. Eine. Denn die Chipsätze unterstützen ja in der Regel nur eine Generation, wenn man mal von nem Refresh mit 5% Mehrleistung absieht.

Bei AMD sieht das ganz anders aus. Da ist so ein Chipsatz wesentlich zukunftssicherer bezüglich eines CPU-Upgrades. Und krasse neue Features, die wirklich relevant mehr Leistung bringen, kommen auch nur alle 4 oder 5 Boardgenerationen, wenn überhaupt.

Also ja, dieses unnötige Sockelgewechsel bei Intel ist dumm und vergrault Kunden.
 
Also ja, dieses unnötige Sockelgewechsel bei Intel ist dumm und vergrault Kunden.
Es ging um die Relationen und die Zielgruppen.

Zahlenmäßig die allerallermeisten PC-Käufer auf der Welt sind Leute, die alle 7-10 Jahre nen Fertig-PC kaufen.
Die haben von all dem hier 0 Ahnung und es interessiert sie auch nicht.

Der DIY-Sektor (sprich Leute wie wir hier) ist verglichen damit winzig klein. Und von dem Käuferkreis ist dann nur wieder eine kleine Teilmenge Leute, die mehrere CPUs auf dasselbe Board schnallen wollen.

Ja, letztere werden zum Teil vielleicht vergrault wie dus nennst - der Punkt ist nur, dass das gemessen am Gesamtabsatz relativ gesehen so wenige Menschen sind, dass es unter Messungenauigkeit fallen könnte.


Ich will das alles keinesfalls schön reden. Natürlich ist es viel angenehmer wenn man wie bei AMD zuletzt üblich viele generationen auf den gleichen Sockel packen kann. Nur ist das nunmal in der Masse die absolute Ausnahme dass das auch passiert - man darf hier nicht von unserer Nerd-Bubble (wo sowas öfter vorkommt) auf den rest der Welt schließen. Ich hab ne höhere zweistellige Anzahl an AM4-Systemen gebaut in den vergangenen Jahren und die gingen an Menschen die garantiert nicht dazu fähig wären selber eine CPU zu tauschen. Weißt du wie viele davon aufgerüstet wurden? Null. Was passiert ist, dass die Leute jetzt mit ihren Ryzen1000er und 2000er kommen und nen neuen PC wollen mit AM5 oder S1851. Kein einziger wollte bisher beispielsweise seinen Ryzen1600 durch nen 5800X3D ersetzen und das Ding weiterbenutzen.
 
Also für mich ist das absolut kein Problem. Die Zeiten, wo ich alle 12 bis 18 Monate aufgerüstet habe, sind sowieso schon lange vorbei.

Der Vorgänger meines Core Ultra 7 265 war ein Skylake i7-6700K, den hatte ich Anfang 2016 kurz nach Launch gekauft. Der ist dann samt Z170-Board über 9 Jahre absolut problemlos gelaufen und wurde kürzlich erst ausgetauscht. Selbst wenn es diesmal keine 9 Jahre werden, mindestens 5 Jahre wird auch der jetzige PC bei mir laufen, da bin ich recht entspannt.

Und falls mal Gaming-Leistung fehlt, wird eben die Grafikkarte getauscht. Die CPU wird eh kaum gefordert, ich weiß dass es da Ausnahmen gibt aber meine jetzigen Games lasten selbst meine non-K-Version zu maximal 20% aus.

Ich jedenfalls bin total happy mit dem 1851-System und es ist für mich völlig uninterressant ob der nächste Intel-Prozessor ein neues Board verlangt.
 
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Ich verstehe dieser Sockel gewechselt bei Intel nicht, man treibt die Kundschaft mit solcher Entscheidung Richtung Konkurrenz
ja, aber ehrlich gesagt nur die DIY Kundschaft, die doch eher klein ist.
Intels Vorteil: sie schneiden regelmäßig alte Zöpfe ab und lassen Altlasten zurück. Für den Kunden ist der Mehrwert eher gering, man kann immer nur hoffen, dass die neue Plattform eine Spur besser ist als die alte, dafür hat man keine Upgrademöglichkeit.
AMDs Ansatz ist mir als Kunde natürlich lieber, birgt aber eben auch diverse Risiken und Nachteile.
Theoretisch zumindest ist es einschränkend lange auf einer Plattform zu bleiben.

 
Ein Sturm im Wasserglas mal wieder hier. Dass Intel nach einer neuen Gen + Refresh einen neuen Sockel bringt ist der normale Zyklus und war noch nie wirklich ein Problem ...

Neue und schnellere Anbindungen brauchen mehr Pins und einen neuen Chipsatz. Vielleicht hält mit Nova Lake ja endlich DMI Gen 5 Einzug :daumen:
 
Wenn mal was kaputt geht ist es auch eher das Board als die CPU. Wechseln müsste man das dann sowieso. Leider kann man, in diesem Fall, die alte CPU nicht in ein neues Board einsetzen.
Hmm, bei den 14k CPUs hatte ich eher das Gefühl dass die schnell sterben, dauerte zumindest bis zum Microcode Update. Aber egal, ich finde den Gebrauchtmarkt auf AMD Seite viel attraktiver, könnte ein altes günstiges Board kaufen und die neuste CPU, auch geraden wenn man das Board weitervererbt ist es doch nett wenn man für kleines Geld die CPU signifikant verbessern kann.
 
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