Intel Core i9-10900K laut Intel bis zu 30 Prozent schneller als Core i9-9900K

Die meiste Zeit is man eh GPU-Limitiert(sehr deutlich, wenn man z.B. auch ab 4k+ zocken will).

Meine CPU hab ich mir z.B. ja nicht nur für jetzt gekauft, sondern auch schon für die nächste GPU(hoffentlich noch 2020 :) ).
Den Ram kann ich bis dahin auch nochmal etwas aufpolieren. Aber das sind alles so Sachen, die 99% der Zocker eigentlich nicht machen/brauchen, weil es meistens nun mal einfach reicht, dass die Spiele "flüssig" laufen, was wieder für jeden was Anderes bedeutet.

Wer halt einfach Spaß daran hat, auch in den Werten rumzuwurschteln und hier und da an ein paar Stellschrauben rumzudrehen( "OC für arme" ;) ), der holt sich, wie ich, dann auch schon mal n 9900k, wenn der grad im Angebot ist. Zumindest wenn man sein Board nicht mal dafür wechseln muss.

Für die meisten Zocker "reicht" natürlich irgendeine gute Preis/Leistungs-CPU, da die eh nicht der Flaschenhals ist.
Ich rede da natürlich nicht von irgendwelchen benchmark-Szenarios, oder Extrem-Arbeitsauslastung.

Ich verschone euch nun mit neuen Angeboten von Geizhals, als Beispiel. ;)
Kann ja jeder selber gucken. Aber bis 200€ gibt's halt schon super CPUs, für die meisten Zocker(und auch einfaches Arbeiten).
 
Komischerweise läuft bei mir alles flüssig. Es gab nur ein Spiel, welches in Großstädten fühlbar an Performance vermissen lies (und auch nur da), und das war Assassin´s Creed Odyssey. In allen anderen Spielen bin ich im GPU-Limit (2070 Super).

Dave, habt ihr noch Urlaub oder habt ihr die Systeme mit Intel Prozessoren im PCGH Leistungsindex schonmal gecheckt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Für die meisten Zocker "reicht" natürlich irgendeine gute Preis/Leistungs-CPU, da die eh nicht der Flaschenhals ist.
Ich rede da natürlich nicht von irgendwelchen benchmark-Szenarios, oder Extrem-Arbeitsauslastung.
Völlig richtig. Und da reden wir bereits von gehobenen Ansprüchen, wenn du beispielsweise einen Ryzen 5 1(12 nm)/2600 meinst. Der Standard für viele sind immer noch vier Kerne. Es fehlt derzeit noch der Volks-Achtkerner, der so günstig in der Anschaffung ist, dass der sogar in jeder Media-Markt-Kröte verbaut ist. Hexacores hingegen gibt es ja bereits seit dem Phenom II X6, wurden aber mMn seitdem nicht wesentlich populärer, da es in der Regel früher keine Spiele für so viele Threads gab und sie entweder zu langsam oder immer einen Ticken zu teuer waren. Heute sind Hexacores zur Nische verkommen, da es für wenige Euro mehr schon Octacores (oder mehr) gibt. Das erinnert mich etwas an die "mittleren" Threadripper-CPUs, also dem 12-Kerner aus der ersten und dem 16-24-Kerner aus der zweiten Generation: Wie AMD uns bei einem Besuch in der Redaktion offenbarte, werden die mittleren Modelle schlechter als die Einsteiger- und High-End-CPUs verkauft. Es wird daher zum Beispiel keinen 48-Kern-Threadripper-3000 geben, sondern direkt den 64-Kerner. :-)

Ich hoffe, dass Intel weiß was sie tun, wenn sie maximal 10-Kerner anbieten. Immerhin wird die Core-Generation generell auch zum Arbeiten beworben. Ich denke, den 3900X knacken sie dank des hohen Takts, doch der 16-Kerner scheint schwer einholbar. Über fehlende Spieleleistung kann man sich derzeit nicht beschweren. Wem ein 9900K(S) mit über 5 GHz schon nicht schnell genug ist, dem wird auch ein 10900K nicht reichen. Wie unsere Benchmarks zeigen, profitieren bisher nur wenige Spiele von mehr als acht Kernen und HT wird bereits beim Achtkerner zum Klotz am Bein.
 
Dann frage ich mich, wie ich die letzte Zeit überhaupt ein Spiel spielen konnte. Wenn der 1700 doch so lahm ist :huh:
Komischerweise läuft bei mir alles flüssig. Es gab nur ein Spiel, welches in Großstädten fühlbar an Performance vermissen lies (und auch nur da), und das war Assassin´s Creed Odyssey. In allen anderen Spielen bin ich im GPU-Limit (2070 Super).

Die Antwort ist einfach, man konnte und kann auch immer noch mit einem 3770 und 4770 spielen, insbesondere im GPU Limit. Wo aber ist dann das Upgrade? AMD selbst gibt an mit der CPU im Gaming 7% hinter einem i5 7600 (non k, 4C/4T) zu liegen. Für Gaming kam der 1600 mindestens 3 Jahre zu spät.
 
Die Antwort ist einfach, man konnte und kann auch immer noch mit einem 3770 und 4770 spielen, insbesondere im GPU Limit. Wo aber ist dann das Upgrade? AMD selbst gibt an mit der CPU im Gaming 7% hinter einem i5 7600 (non k, 4C/4T) zu liegen. Für Gaming kam der 1600 mindestens 3 Jahre zu spät.

Eben nicht, Kerne kann man immer gut gebrauchen und werden mit der Zeit immer mehr dazu beitragen, dass die CPUs sich von den 4 Kernern absetzen werden.
 
Für Gaming kam der 1600 mindestens 3 Jahre zu spät.
Dass AMD Zeit brauchte, um Intel in Sachen Spiele-Leistung einzuholen, bestreite ich doch auch gar nicht. Warum sprichst du jetzt plötzlich vom 1600? Der erste AMD-Ryzen-Hexacore liegt eher im Bereich von Broad- als Haswell.
Worum es mir eigentlich ging war: In deiner Aussage in Beitrag #199 unterstellst du Zen 1, generell zu langsam für "zweckmäßiges" Gaming zu sein und beziehst dich dabei auf den 1700(X). Letzterer kann aber dank seiner acht Kerne auch heute noch genügend Leistung liefern und sorgt für glattere Frametimes als jeder Quadcore, abhängig vom Spiel natürlich.
 
Die Antwort ist einfach, man konnte und kann auch immer noch mit einem 3770 und 4770 spielen, insbesondere im GPU Limit. Wo aber ist dann das Upgrade? AMD selbst gibt an mit der CPU im Gaming 7% hinter einem i5 7600 (non k, 4C/4T) zu liegen. Für Gaming kam der 1600 mindestens 3 Jahre zu spät.

Lol!

YouTube

Den 7600k kannst du noch zum Arbeiten verwenden, aber nicht mehr um AAA Spiele 2019 ruckelfrei zu spielen, er stinkt regelrecht ab, bei CPU intensiven Spielen, mit Ausnahme von FarCry gegen den Ryzen 1600, vor allen dingen in den Min FPS.
 
Dass AMD Zeit brauchte, um Intel in Sachen Spiele-Leistung einzuholen, bestreite ich doch auch gar nicht. Warum sprichst du jetzt plötzlich vom 1600? Der erste AMD-Ryzen-Hexacore liegt eher im Bereich von Broad- als Haswell.
Worum es mir eigentlich ging war: In deiner Aussage in Beitrag #199 unterstellst du Zen 1, generell zu langsam für "zweckmäßiges" Gaming zu sein und beziehst dich dabei auf den 1700(X). Letzterer kann aber dank seiner acht Kerne auch heute noch genügend Leistung liefern und sorgt für glattere Frametimes als jeder Quadcore, abhängig vom Spiel natürlich.

Ich konnte in FFXIV und Ghost Recon Wildlands die 60 FPS Marke mit dem 1700x nicht halten. Wenn der Mainthread in den Games einen beliebigen CPU Thread ausgeschöpft hat, gingen Frames runter wie auch beim Haswell. Da war selbst mit dem 8 Kerner 1700x kein Gefühl aufgekommen, irgendwie einen Mehrwert nach 4 Jahren erkauft zu haben. Mehr Kerne haben ihre Daseinsberechtigung, aber ich werde keineswegs jemals wieder eine CPU kaufen, die ihren Leistungszuwachs durch mehr Kerne definiert, ohne in der pro Kern Leistung zuzulegen. Die Ryzen 1000er waren eben genau das und ich war verärgert, immerhin über 400€ für die CPU gezahlt.
Ja das unterstelle ich, weil Zen1 ein brandneues Produkt war, mit der Leistung von vor Jahren. Also wird wohl der Gamer bereits seine zweckmäßige Plattform besessen haben. Wozu dann ein Wechsel?
Ganz ehrlich, der 1600 ist als 6 Kerner dem 8700k unterlegen. Schauen wir uns die "Fakten" des Leistungsindex an, stellen wir fest daß der 8700k selbst dem 3600 einen Ticken voraus ist und das ganz ohne OC.
Jetzt frage ich mich wie man 3 Generationen an Ryzen 6 Kernern gegen nur eine einzige Intel CPU darstellen würde, ohne auch nur eine Gen. als Steinzeit zu bezeichnen. Irgendwie passt es doch vorne und hinten nicht und genau das ist der Punkt.
 
Lol!

YouTube

Den 7600k kannst du noch zum Arbeiten verwenden, aber nicht mehr um AAA Spiele 2019 ruckelfrei zu spielen, er stinkt regelrecht ab, bei CPU intensiven Spielen, mit Ausnahme von FarCry gegen den Ryzen 1600, vor allen dingen in den Min FPS.

Die neuen Ryzen 1600 AF mit einer UVP von 85$, welche auf dem Lvl eines Ryzen 2600 sind, werden im unteren Preisbereich ordentlich für Ärger sorgen (für Intel).
 
Ich habe erst kürzlich nach 7(!) Jahren wieder mal meine CPU gewechselt. Von einem i7 4770K zum 9700K. Die letzten zwei Jahre hat der 4770K zwar teilweise aus allen Löchern gepfiffen, aber er hat echt lange für's Gaming gereicht.
Stimmt, war ne gute Investition damals. Es kommt halt auch immer drauf an, welche Games man spielt und wie hoch die Ansprüche an Bildquali/Fps sind. Mein übertakteter i7-4770k leistet mir für meine Belange beim daddeln noch gute Dienste, aber dieses Jahr im Sommer wird er ebenfalls stolze 7 Jahre und hat sich seine Rocker-Rente wohl verdient:nicken:

Dann schau ich, was der CPU-Markt so zu bieten hat und gönne mir (nach umfangreichem Studium diverserTests) einen neuen Unterbau. Von welchem Hersteller? Ist mir Rille, aber das PL/-Verhältnis sollte schon stimmen und 16 Kerne/32 Threads werde ich wohl nicht "brauchen";)

Gruß
 
Dann schau ich, was der CPU-Markt so zu bieten hat und gönne mir (nach umfangreichem Studium diverserTests) einen neuen Unterbau. Von welchem Hersteller? Ist mir Rille, aber das PL/-Verhältnis sollte schon stimmen und 16 Kerne/32 Threads werde ich wohl nicht "brauchen";)

Obs im Sommer schon den 64 Kerner Ripper gibt? :huh:
Also, ich finde 8 Kerner ja inzwischen schon Low Budget. :D
 
Obs im Sommer schon den 64 Kerner Ripper gibt? :huh:
Also, ich finde 8 Kerner ja inzwischen schon Low Budget. :D
Mein 128-Threader wird deine CPU-Püppi dann inner Pfeife rauchen:P:D

@Buggi: der Thresh hat mal wieder... Fieber. Ergo schnell das Thermometer in den Pops und Temperatur messen. Nicht, das der heiße 9900k auf ihn abfärbt:-D

Gruß
 
Ja das unterstelle ich, weil Zen1 ein brandneues Produkt war, mit der Leistung von vor Jahren. Also wird wohl der Gamer bereits seine zweckmäßige Plattform besessen haben. Wozu dann ein Wechsel?
Und nur weil etwas neu ist, muss es auch besser sein? Laut deiner Aussage hast du doch selbst solch ein System in Verwendung gehabt. Warum hast du dann überhaupt aufgerüstet? Ich meine, es ist ja nicht so, als gäbe es keine Tests zum 1700 zum Launch, die genau das zeigen was du sagst: https://www.pcgameshardware.de/Ryze...chmark-Performance-Zen-Release-Specs-1223124/
Zum damaligen Zeitpunkt, sprich mit den Spielen die am Markt waren, hätte man diese CPU niemanden empfehlen können, der ausschließlich spielt: Man war bei Launch teilweise gerade einmal auf Niveau eines 3770K. Dank der acht Kerne allerdings hat sich Zen 1 stabil gehalten, und hängt immer mehr Quadcores ab. In Carstens Fazit hieß es damals: "Er konkurriert preislich mit Intels Core i7-7700K, bietet neben einer in steigender Auflösung konkurrenzfähiger werdenden Spieleleistung aber eine überlegene Anwendungsperformance und eine moderne Plattform." (Das wichtigste habe ich mal fett markiert, Quelle siehe Link zum Test oben)
Und das ist genau die Beobachtung, die ich auch am heimischen PC mache. Solange ich bei WQHD und hohen Grafikdetails bleibe, und so der 2070 Super genügend Futter gebe, kann ich mich über kein CPU-Limit beklagen und bin dank der acht Kerne im Bereich der Min. Fps gut aufgestellt.
Ganz ehrlich, der 1600 ist als 6 Kerner dem 8700k unterlegen. Schauen wir uns die "Fakten" des Leistungsindex an, stellen wir fest daß der 8700k selbst dem 3600 einen Ticken voraus ist und das ganz ohne OC.
Jetzt frage ich mich wie man 3 Generationen an Ryzen 6 Kernern gegen nur eine einzige Intel CPU darstellen würde, ohne auch nur eine Gen. als Steinzeit zu bezeichnen. Irgendwie passt es doch vorne und hinten nicht und genau das ist der Punkt.
Das ist richtig. Bedenke allerdings, dass Coffee Lake auch nur auf dem IPC-Level von Kaby Lake liegt, während AMD mit Zen2 eine echte Verbesserung gegenüber dem Vorgänger erzielt hat. Bei Intel sorgen lediglich mehr Kerne und ein höherer Takt für mehr Leistung, zudem hat man SMT besser integriert, sodass die logischen Kerne mehr Leistung freischaufeln können, obgleich SMT ab acht Kernen in der Regel bremst. Woher ich das weiß? Weil ich mich mit den jeweils drei letzten Architekturen von Intel und AMD eingehend beschäftigt habe. Von den sechs getesten Architekturen skaliert Haswell in Spielen am geringsten mit SMT. Insgesamt ist Kaby Lake sehr stark, Zen 2 kann sich bei gleichen Taktraten mit SMT kaum und ohne gar nicht von Intels letzter großer Architektur absetzen. Zen, in der ersten Iteration, kann ähnlich zu Haswell nur relativ wenig mit SMT anfangen. Zen+ ereilt das gleiche Schicksal. AMD kann überhaupt erst mit Zen 2 punkten, dafür aber gewaltig: Gemeinsam mit Coffee Lake skalieren beide am besten mit SMT, was das brachliegende Potenzial dieser beiden Architekturen aufzeigt. Nimmt man nun noch den Takt-, Kern-, Cache-, und RAM-Vorteil von Coffee Lake und Zen 2 hinzu, erklärt sich, wie Intel und AMD damit derzeit die höchste Leistung im Desktop-Segment aufrufen können. Comet Lake soll ja abermals nur auf Aufguss der 14-nm-Generation werden. Gerne lege ich den IPC-Test neu auf, sobald Comet Lake und Zen 3 da sind :-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Guter Mann, der PCGH_Dave. Auf den von dir angekündigten IPC-Test von Zen 3 und Comet Lake freue ich mich schon. Wird bestimmt sehr interessant und meine kommende Kaufentscheidung mit beeinflussen...

Gruß
 
Stimmt, war ne gute Investition damals.

Bezüglich Investition finde ich es auch etwas merkwürdig, wie viele Leute sich auf einmal einen Ryzen 9 3900x kaufen, oder bereits gekauft haben, wo doch vorher der 9900k von Intel so unglaublich teuer und unbezahlbar war.

Aber vielleicht waren das einfach die Pro-AMD und Anti-Intel Schreier, die sich im Forum so laut bemerkbar gemacht haben und die mit der normalen Käuferschicht gar nichts zu tun haben.

Letzteren scheinen Preise um, oder über 500€ für ne neue CPU gar nix auszumachen. Auch auf AMD-Seite nicht.

1.jpg

Ich hab jedenfalls für meinen 9900k nicht so viel bezahlt, wie Leute für n 3900x.
Und ob die alle damit arbeiten ?

Wenn man dem die Wattbremse etwas lockert, wird der auch ganz schön "warm", was beim Intel ja immer als absolutes NoGo bezeichnet wurde.
Dahingehend unterscheiden die sich da nicht so dolle.

Hier mal zu einem normalen Test von Notebookcheck:
Auch der AMD Ryzen 9 3900X wird mit dem Wraith-Prism-Kühler ausgeliefert. Dieser schafft es jedoch nur gerade so, den Prozessor unter Dauerbelastung im Zaum zu halten. Mit 86 °C wird der Ryzen 9 3900X im offenen Benchtable schon recht warm, sodass in einem geschlossenen Gehäuse noch höhere Temperaturen zu erwarten sind. Aus diesem Grund würden wir den Käufern eines Ryzen 9 3900X empfehlen, einen leistungsstärkeren Kühler zu verwenden.

2.jpg

Und:
Overclocking - nicht sinnvoll

Overclocking ist immer wieder ein Thema, und auch dem widmen wir uns beim Ryzen 9 3900X. Kurzzeitig war es möglich, den Prozessor mit 4,3 GHz auf allen Kernen zu betreiben und einige Cinebench-R15-Multi-Tests zu machen. Manuell haben wir hierfür auch den CPU-Lüfter auf 100 Prozent gestellt, um den kurzzeitigen Betrieb zu gewährleisten. Beim Blick auf die Temperaturen wird schnell klar, dass dies kein Alltagsbetrieb sein sollte, denn unter Last sind die 100 °C kein Problem. Während wir beim Cinebench-R15-Multi-Run ein Leistungsplus von rund 10 Prozent verzeichnen können, stieg auch der Energiebedarf enorm an. Während eines Durchlaufs haben wir im Schnitt einen Energieverbrauch von 321 Watt dokumentiert. Im Stock-Betrieb waren es nur 229 Watt. Das ist ein Anstieg um fast 100 Watt und somit einfach zuviel für den Wraith-Prism.

Laut AMD liegt der Boost-Takt des Ryzen 9 3900X bei 4,6 GHz. Aufgrund der manuellen Änderungen am CPU-Takt werden die internen Übertaktungsfeatures (PBO) des Prozessors deaktiviert, sodass die Single-Core-Performance darunter leidet.

Wir empfehlen es nicht, den AMD Ryzen 9 3900X dauerhaft zu übertakten, da hier der Leistungsgewinn den enormen Energiebedarf nicht rechtfertigt. Zudem benötigt man eine sehr gute Kühlung, am besten eine Custom-Wasserkühlung.

Quelle: AMD Ryzen 9 3900X im Test - 12 Kerne treffen auf Sockel AM4 - Notebookcheck.com Technik/FAQ



Warum nun der 3900x, auch für den Preis (kostet ja jetzt nicht gerade 300€) in den vergangenen Wochen, wo schon viele zugeschlagen haben, supertoll ist, der 9900k zu seiner Zeit aber gar nicht ging, entzieht sich meinem Verständnis.

Muss wohl an den Anti-Intel Brüllern gelegen haben und diejenigen, die solche Sprüche nicht interessieren, kaufen auch einfach mal n 3900x, so wie ich n 9900k.

Allerdings ist die Zielgruppe für "nur" 10 Kerne glaube ich recht gering(bezüglich 10900k). Wenn man doch echt klar mehr Kerne braucht, weil man eben nicht nur zockt, greift man doch auch eher zu sowas wie dem 3950x, zumal wenn's für's Arbeiten notwendig ist.
Da machen dann n paar hundert € mehr wohl auch nix aus.

Und wer nur zockt, dem sollten 8 Kerne(evtl. plus smt, falls überhaupt) noch jahrelang reichen.

edit:

10 Kerne finde ich irgendwie nix Halbes und nix Ganzes.
(Zum Zocken zu viel, für Profis zu wenig, was Kerne angeht)
 
Zuletzt bearbeitet:
Bezüglich Investition finde ich es auch etwas merkwürdig, wie viele Leute sich auf einmal einen Ryzen 9 3900x kaufen, oder bereits gekauft haben, wo doch vorher der 9900k von Intel so unglaublich teuer und unbezahlbar war.

Du kriegst für den Preis aber 4 Kerner mehr.
In Games geben die sich nicht so viel. Aber in Anwendungen hat der 9900k keine Chance.
 
Und nur weil etwas neu ist, muss es auch besser sein? Laut deiner Aussage hast du doch selbst solch ein System in Verwendung gehabt. Warum hast du dann überhaupt aufgerüstet? Ich meine, es ist ja nicht so, als gäbe es keine Tests zum 1700 zum Launch, die genau das zeigen was du sagst: https://www.pcgameshardware.de/Ryze...chmark-Performance-Zen-Release-Specs-1223124/
Zum damaligen Zeitpunkt, sprich mit den Spielen die am Markt waren, hätte man diese CPU niemanden empfehlen können, der ausschließlich spielt: Man war bei Launch teilweise gerade einmal auf Niveau eines 3770K. Dank der acht Kerne allerdings hat sich Zen 1 stabil gehalten, und hängt immer mehr Quadcores ab. In Carstens Fazit hieß es damals: "Er konkurriert preislich mit Intels Core i7-7700K, bietet neben einer in steigender Auflösung konkurrenzfähiger werdenden Spieleleistung aber eine überlegene Anwendungsperformance und eine moderne Plattform." (Das wichtigste habe ich mal fett markiert, Quelle siehe Link zum Test oben)
Und das ist genau die Beobachtung, die ich auch am heimischen PC mache. Solange ich bei WQHD und hohen Grafikdetails bleibe, und so der 2070 Super genügend Futter gebe, kann ich mich über kein CPU-Limit beklagen und bin dank der acht Kerne im Bereich der Min. Fps gut aufgestellt.

Das ist richtig, ich stand damals vor der Entscheidung 7700k oder 1700x. Ich war dem Hype verfallen, in dem Glauben, dass wenn ich die 8 Kerne nehme, ich mindestens Overall besser fahren würde als mit meinem 4770. Dazu kam auch das die Gaming Leistung bei der AMD Präsentation höher suggeriert wurde als sie tatsächlich war (Stichwort GPU Limit in Battlefield 1). Am Ende saß ich dann da mit dem 1700x und 1070 SLI Gespann und musste feststellen, dass die CPU Mehrleistung, wo es für mich drauf an kam, nicht zu verspüren war. Außerdem dauerte es trotzdem eine Weile bis nach Release, wo man endgültig die schwächere Performance in Spielen aufdeckte. Das ganze war Anfangs durch die schlechten Bios Versionen und RAM Probleme noch ziemlich verschleiert. Den Rest gab mir das System dann bei der Android Entwicklung, weil HAXM Beschleunigung der Intel CPUs wegfiel, stürzte das System beim starten der Emulatoren ab und es gab erst Mitte 2018 eine alternative Lösung.
Ich verkaufte die Plattform noch zu einem fast verlustfreien Erlös, über den ich Monate später richtig Happy war, als die CPUs dann massiv im Preis fielen.

Das ist richtig. Bedenke allerdings, dass Coffee Lake auch nur auf dem IPC-Level von Kaby Lake liegt, während AMD mit Zen2 eine echte Verbesserung gegenüber dem Vorgänger erzielt hat. Bei Intel sorgen lediglich mehr Kerne und ein höherer Takt für mehr Leistung, zudem hat man SMT besser integriert, sodass die logischen Kerne mehr Leistung freischaufeln können, obgleich SMT ab acht Kernen in der Regel bremst. Woher ich das weiß? Weil ich mich mit den jeweils drei letzten Architekturen von Intel und AMD eingehend beschäftigt habe. Von den sechs getesten Architekturen skaliert Haswell in Spielen am geringsten mit SMT. Insgesamt ist Kaby Lake sehr stark, Zen 2 kann sich bei gleichen Taktraten mit SMT kaum und ohne gar nicht von Intels letzter großer Architektur absetzen. Zen, in der ersten Iteration, kann ähnlich zu Haswell nur relativ wenig mit SMT anfangen. Zen+ ereilt das gleiche Schicksal. AMD kann überhaupt erst mit Zen 2 punkten, dafür aber gewaltig: Gemeinsam mit Coffee Lake skalieren beide am besten mit SMT, was das brachliegende Potenzial dieser beiden Architekturen aufzeigt. Nimmt man nun noch den Takt-, Kern-, Cache-, und RAM-Vorteil von Coffee Lake und Zen 2 hinzu, erklärt sich, wie Intel und AMD damit derzeit die höchste Leistung im Desktop-Segment aufrufen können. Comet Lake soll ja abermals nur auf Aufguss der 14-nm-Generation werden. Gerne lege ich den IPC-Test neu auf, sobald Comet Lake und Zen 3 da sind :-)

Du argumentierst mit nur mehr Takt bei Intel, dass sind die üblichen Worte, die überall wiedergegeben werden. Es macht keinen Sinn einen Intel im Takt zu bremsen und mit Zen2 taktbereinigt zu vergleichen. Dazu muss im Gegenzug der Cache von Zen2 eingeschränkt werden. Ein guter Vergleich wären 3700x vs 9900k bei 4,0 GHz und jeweils 16 MB L3. Alles andere ist nonsense und immer zum Nachteil der Intel CPUs, weil man Zen2 dort die Muskeln spielen lässt, wohingegen dem Intel bei seinen Muskeln die Luft rausgelassen wird. In einem anderen Kontext auf IPC zu verweisen ist wie die klassische CPU/GPU Limit Diskussion, nennen wir es Clock/Cache Limit.
Wenn du in deinem verlinkten Artikel einen solchen Test gemacht hast und die CPUs auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner getestet hast, dann erkläre ich mich bereit den Artikel zu erwerben.
 
In Games geben die sich nicht so viel.

Eben.

Damals(9900k) wurde aber geschrien, das geht gar nicht, der Preis, die Temps, der Verbrauch usw. und nun holen sich Zocker einen 3900x(was man im Forum anhand der Argumentation einiger rauslesen kann) und finden das toll = das Selbe in grün .... ähm rot.

Wenn jemand damit arbeiten will, is das natürlich n anderes Thema.
 
Zurück