Intel Core i9-10900K laut Intel bis zu 30 Prozent schneller als Core i9-9900K

Wenn du in deinem verlinkten Artikel einen solchen Test gemacht hast und die CPUs auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner getestet hast, dann erkläre ich mich bereit den Artikel zu erwerben.
Im Test verwendet wurden: AMD Ryzen 7 3700X, Ryzen 7 2700 und Ryzen 7 1800X, bei Intel jeweils Core i9-9900K, i7-7700K und i7-4790K. Es ist, soweit mir bekannt, nicht möglich den L3-Cache zu limitieren. Alle CPUs laufen mit vier Kernen, ohne Turbo- oder Sparfunktion bei 3,6 GHz. Ob dir das den Artikel wert ist, musst du entscheiden, lesenswert ist er allemal. 99 Cent sind, in Anbetracht der Arbeit die ich da reingesteckt habe, nichts.
 
Du kriegst für den Preis aber 4 Kerner mehr.
In Games geben die sich nicht so viel. Aber in Anwendungen hat der 9900k keine Chance.

Der Klassiker.
Man holt sich eine stärkere Anwendungs-CPU mit der schwächeren Gaming Leistung, um dann das System mit einer 400 - 1200€ Grafikkarte für sekundäres Gaming zu befeuern.
Lustig ist's vor allem in dem einen Voting-Artikel vor kurzem, mit der Frage nach der CPU in unseren Gaming PCs und dann dort so einige einen 3950x angegeben haben.
Das ist echt schlimm, wie viele wohl nur unter dem Vorwand von Anwendungsleistung richtig viel Geld für eine CPU in die Hand nehmen und doch irgendwie primär einen Gaming PC daraus fertigen.
Und dann wird sich mit Händen und Füßen über diverse Benchmarks in Games geärgert, keine Optimierung, schlechte Engine, Intel nur Taktvorteil, usw...
Mich würde ja mal interessieren ob sich von diesen auch jemand eingestehen kann, dass es eine weniger Anwendungs-CPU auch getan hätte, weil man sich doch als geduldiger Mensch für jene nicht Echtzeitrelevante Tasks bekennt.
Ein Mysterium...
 
@Buggi85

Es gibt doch nicht nur entweder oder.
Warum soll sich jemand, der Wert auf performante Arbeitsleistung in seiner/seinen Anwendungen legt und trotzdem gerne auch mal ein Spielchen macht, nicht einen Vielkerner zulegen?
Beim encodieren/rendern habe ich immer einen Echtzeitvorteil während meine Spielfigur sicher nicht schneller rennt oder weiter hüpft, nur weil die CPU 20 FPS mehr bringt.
 
Im Test verwendet wurden: AMD Ryzen 7 3700X, Ryzen 7 2700 und Ryzen 7 1800X, bei Intel jeweils Core i9-9900K, i7-7700K und i7-4790K. Es ist, soweit mir bekannt, nicht möglich den L3-Cache zu limitieren. Alle CPUs laufen mit vier Kernen, ohne Turbo- oder Sparfunktion bei 3,6 GHz. Ob dir das den Artikel wert ist, musst du entscheiden, lesenswert ist er allemal. 99 Cent sind, in Anbetracht der Arbeit die ich da reingesteckt habe, nichts.

Du hast recht, es funktioniert nicht mehr. Dann wird es ein ewiges Rätsel bleiben für mich. Nun, der Artikel wird nicht weglaufen denke ich. Stimmt, 99 Cent ist da nichts und ich gönne dir 2 Millionen Leser.
 
@Buggi85

Es gibt doch nicht nur entweder oder.
Warum soll sich jemand, der Wert auf performante Arbeitsleistung in seiner/seinen Anwendungen legt und trotzdem gerne auch mal ein Spielchen macht, nicht einen Vielkerner zulegen?
Beim encodieren/rendern habe ich immer einen Echtzeitvorteil während meine Spielfigur sicher nicht schneller rennt oder weiter hüpft, nur weil die CPU 20 FPS mehr bringt.

Der gerne auch mal ein Spielchen macht? Mit einer 2080?
Einen Echtzeitvorteil hast du nur wenn das Material schneller gerendert wird als die FPS aus der Szene/Film. Wenn du viel fotorealistisches 3D Rendering betreibst und ein Frame von 60 Min. auf 10 Min. reduzieren kannst, dann definitiv. Aber was sind 10 Min./Frame bei 1 Std. Film = 90000 Frames. Immer noch zu viel um es privat zu rendern.
Es ist ja auch nicht gewollt das die Spielfigur in Abhängigkeit der FPS rennt, was dann da ein fixed time step wäre, stattdessen gibt's variable time step, um maximale FPS und low Input Latenz zu ermöglichen.
 
Den Vorteil in Echtzeit sehe ich im Vergleich zum exemplarischen 9900k. Da sind es in der Szene von PCGH gute 40-50 sek. die ich mit einem 3900X/i9 7920X schneller bin als der 9900k. Und das bei 30sek. Filmmaterial. Das ist auf ne Stunde Film ne Menge Holz.
Das ist für mich echte Zeit die ich spare. Wenn Dir das nicht wichtig ist habe ich ja kein Problem damit. Nur für meine Spiele hätte ich den i7 3930K auch weiterhin behalten können.

Wegen der RTX 2080.......da ist jetzt nichts was man nicht auslasten kann. Und auch wenn einer nicht täglich zockt, heist das noch lange nicht, daß er dann auf low/mittel spielt.
 
Den Vorteil in Echtzeit sehe ich im Vergleich zum exemplarischen 9900k. Da sind es in der Szene von PCGH gute 40-50 sek. die ich mit einem 3900X/i9 7920X schneller bin als der 9900k. Und das bei 30sek. Filmmaterial. Das ist auf ne Stunde Film ne Menge Holz.
Das ist für mich echte Zeit die ich spare. Wenn Dir das nicht wichtig ist habe ich ja kein Problem damit. Nur für meine Spiele hätte ich den i7 3930K auch weiterhin behalten können.

Wegen der RTX 2080.......da ist jetzt nichts was man nicht auslasten kann. Und auch wenn einer nicht täglich zockt, heist das noch lange nicht, daß er dann auf low/mittel spielt.

Da ist halt wieder das Problem das man mit Hardwarebeschleunigung QSV und Cuda an deiner CPU vorbei fährt und das auch mit einem 4 Kerner. Ich verstehe nicht wie man in 2019 noch den Anspruch hegt seine ganzen Workloads auf die CPU zu lasten, wo bereits x fach schnellere Varianten in Hardware verfügbar sind. Konfus noch, da man als Gamer mit einer Nvidia Karte die Hardware Encoder/Decoder inklusive bekommt und das in zweifacher Ausführung.
In den 90ern wurden Grafikkarten mit 3d Beschleunigung aus den selben Gründen eingeführt wie heute alles andere existiert.
Möchtest du irgendwann sagen das du dich für eine CPU entschieden hast um mit ihr gerade so im Software Modus 60 FPS bei niedrigen Settings in Spielen zu erreichen? CPU unter Volllast am Schwitzen, wohingegen jeder mit GPU weit davon läuft.

Es gibt Gründe warum es im professionellen Umfeld anders aussieht und CPUs bevorzugt werden. Skalierbarkeit um ganze Rechnerfarmen zu nutzen, mangelnder Speicher bei GPUs. Aber die Entwicklung beim Einsatz von GPUs schläft nicht. Im privaten Umfeld gibt es kaum mehr Anwendungsgebiete die sich nicht anderweitig beschleunigen lassen. Wenn ich streame dann auch nur per NVenc, obwohl der 9900k es bei meinen Games locker machen kann, aber warum sollte ich. Die Encoder knabbern nicht direkt an der GPU Leistung und genehmigen sich nur minimal was vom Power Target.

Das gleiche Spiel auch in der Musikproduktion, wenn man schon DSP hat, nutzt man die auch für seine Plugins wo es geht.
Oder RT, wer würde denn auf seiner RTX lieber die RT Kerne abschalten und die Berechnungen im GPU Softwaremode durchführen. Macht keinen Sinn.

Kommt noch dazu das der 3900x nur eine Lösung von vielen ist. 12 Kerne, meinetwegen gut wenn du auf Software setzt, andererseits wären dann auch 16 besser, oder 24, oder 32, oder 1024 im Verbund. Du kaufst nicht die Lösung, sondern eine die man quasi bis zur Cloud ausdehnen könnte.
Ich sehs einfach so, ich habe keinen Workload den ich auf die CPU zwingen müsste, obwohl andere Hardware das übernehmen kann.
Darum bleibt privat auch nur noch Gaming übrig was irgendwie eine schnellere CPU rechtfertigen kann. Jedenfalls dann, wenn man sich sonst nur im Video und Multimedia Bereich bewegt.
 
@Buggi: Ist denn die GPU so viel schneller bei gleichen Qualitätsansprüchen? (bezogen auf Videorendering)
 
@Buggi: Ist denn die GPU so viel schneller bei gleichen Qualitätsansprüchen? (bezogen auf Videorendering)

Qualität ist immer relativ, CPU und GPU Settings kann man gleichermaßen versauen. Letzten Endes unterscheiden sich die Parameter immer im Detail. Wir leben nun mal in einer komprimierten Videowelt. Aber ja, ich bin mir sehr sicher das du selbst bei exakt gleicher Qualität schneller sein wirst. Probiere es doch mit einem Transcode unter ffmpeg. Einmal mit und einmal ohne CUDA.

CUDA GPU Accelerated h264/h265/HEVC Video Encoding with ffmpeg
 
Wir reden hier aber nicht von Youtube Matschvideos. Das zu bearbeitende Quellmaterial übersteigt schon mal locker 1GB pro Minute. Eine 128GB Karte reicht also nicht mal für 2 Stunden Aufnahme.
Da die Aufnahmen sehr groß sind sollen sie, bei möglichst wenig Verlust, auf einen Bruchteil ihrer Größe gebracht werden. Kannst ja mal versuchen mit deiner GTX 1070 50GB 4K Quellmaterial auf 5-10GB zu reduzieren.
Bei möglichst wenig Verlust versteht sich.
Das mit den Renderfarmen lassen wir lieber da wo es hingehört. Auf die professionelle Ebene. Ich bin Privatanwender.
Weswegen 12 Kerne? 12 Kerne haben mit der non professionellen Software den besten Ertrag und ich habe, anders wie bei 16 und mehr Kernen, keinerlei Probleme beim Spielen.

Wenn Du mit deinem i9 9900K super zufrieden bist, ja dann ist doch alles klasse.
Aber laß doch den Leuten die einen anderen Workload haben und sich deswegen die Hardware danach kaufen ebenso ihre Entscheidungsfreiheit.
Das ist doch das schöne am PC. Jeder kann sich nach seinen eigenen Anforderungen die Hardware kaufen. Da muß mich nicht interessieren ob jemand das gut findet. Er kanns ja anders machen.
 
50 GB Video ist nichts, wobei man sich dann fragen muss wieso man nicht schon bei der Aufnahme komprimiert ;) . 300 GB/h kann man mit Leben wenn man mit MJPEG hantiert und jedes Frame ein Vollbild K Frame in 4k sein muss. Hört doch auf mit den Steinzeitargumenten.

Es hat auch nichts mit dem 9900k zu tun. Ich glaube es mangelt einfach an Wissen über die eigene Software, aufgrund der nicht kommunizierten Arbeitsweise des Herstellers. Bspw. das in Videobearbeitungsprogrammen und Grafikprogrammen fast ausschließlich eine OpenGL bzw. LowLevel API basierende Leinwand verwendet wird. Hardwarebeschleunigung ist in Windows schon allgegenwärtig. Man nutzt bereits mehr als man ahnt für alltägliches, selbst beim browsen. Ich verstehe AMD nicht mal das sie scheinbar alles auf die CPUs pressen wollen. Man kann doch froh sein wie der Stand ist und die Ressourcen beansprucht werden, sonst wären alle 2 Kern Notebooks untauglich für Windows 10.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn die Grafikkarte, (so wie deine GTX 1070) darin so toll ist, dann hast Du doch sicher ein Programm dazu daß mir aus 50GB schnell mal 7GB macht ohne/fast ohne Qualitätsverlust.
Lad Dir doch einfach mal diesen File (500MB)
Screenshot (23).png

und mach daraus einen Clip mit 68MB bei ähnlicher Qualität.
Preset.PNG 3.PNG

Du darfst gerne deine Grafikkarte benutzen :D und mir den gewaltigen Geschwindigskeitvorteil zeigen :daumen:.
 
Na gut, ich mache das morgen. Wie viele P und B Frames hast du eingestellt? Wenigstens das man die differenzkodierten Bilder einheitlich hält.

2:38 Min. ist deine Zeit. 60 FPS, 30 Sec. macht 1800 Frames, sind dann rund 11 Frames/Sec. in 4k.

Ich nehme ffmpeg dafür, in diesem Fall über die Konsole. Der Grund ist, dass ich die ffmpeg Bibliotheken in einer eigenen Anwendung nutze und die Funktionen eigentlich per Code aufrufe. Außerdem kann man damit auch einfacher die anderen Beschleuniger neben Cuda wählen. Eine anderweitige Empfehlung habe ich nicht. Kostenlose Tools sperren gerne Hardwarebeschleunigung.
 
Zuletzt bearbeitet:
@DaHell63

Ich habe zwei Videos von deiner Quelle angefertigt, einmal 4k 60fps bei einer Dateigröße von 42MB und einmal 68MB. Beide kodierten Videos machen für mich qualitativ keinen Unterschied zur Quelle. Codec auch wieder h265, Container wie in deiner Abbildung mp4.

jellyfish_cuda_4k_60fps_68mb.jpg jellyfish_cuda_4k_60fps_42mb.jpg

Daten (Cuda + NVenc):
Zeit: 22 Sec.
FPS: 80 - 82

So, wenn du jetzt mal vergleichst zwischen unseren Zeiten, dann brauche ich bei meinen 22 Sekunden gegen deine 2:38 Min. eigentlich nicht mehr viel sagen oder? Ich kodiere 7 mal so schnell über meine 1070 wie du über deinen 3900x. Da kannst du dir ausrechnen das es nicht mal mit dem größten Threadripper reicht um dagegen anzustinken, ergo ist genau dieses Szenario bei mir raus als Argument für ne CPU.

Achja, meine 1070 besitzt übrigens 2 Einheiten zum enkodieren, was dazu noch eine parallel session ermöglicht.

Video Encode and Decode GPU Support Matrix | NVIDIA Developer
NVIDIA VIDEO CODEC SDK | NVIDIA Developer

Der 9900k besitzt dank iGPU die QSV Beschleunigung, die ich jetzt nicht getestet habe, allerdings gehe ich davon das auch diese mindestens einen 32 Kern Threadripper hinter sich lassen kann.

Die Videos kann ich dir hochladen, wenn du mir was in Dropbox oder so freigibst.
 
Habe es jetzt einfach in meine Dropbox hochgeladen.

Sieht gut aus. Ich kann tatsächlich keine Verzerrungen, Artefakte oder pixelige Bereiche sehen. Die Bildschärfe ist top. Aber ich verwende auch die GPU fürs Rendern. Turing hat da nochmals ordentlich was draufgelegt, was die Performance betrifft.. Die CPU ist tot, was Videoverarbeitung betrifft.
 
Danke Gauss.
Den GPUs hängt das noch aus der Vergangenheit nach, wobei gerade dieser Bereich sich rasch weiterentwickelt hat. Gut, der Codec muss natürlich auch von der Hardware supported werden. Als Zocker mit Nvidia GPU ist das für uns ein positiver Nebeneffekt. Darum sehe ich auch das Streaming nicht so eng verzahnt mit der CPU.
Leider hab ich keine Turing Karte, aber man kann da auch nichts gegen Pascal sagen.

Ansonsten, falls Reproduzierungsbedarf besteht. ffmpeg im Shared Paket (exe + dll enthalten) runterladen und ggf. das Nvidia Codec SDK installieren. CUDA Toolkit | NVIDIA Developer
Treiber der Grafikkarte sollte auch auf einem aktuellen Stand sein.
Über die PowerShell am besten zum Verzeichnis der ffmpeg.exe wechseln. Danach habe ich es mit folgenden Settings kodiert. (Pfade anpassen)

42 MB Video: ./ffmpeg -hwaccel cuda -i d:\cuda\jellyfish-140-mbps-4k-uhd-hevc-10bit.mkv -pix_fmt p010le -c:v hevc_nvenc -preset slow -rc vbr_hq -b:v 12M -maxrate:v 20M -c:a aac -b:a 240k -filter:v fps=fps=60 d:\cuda\jellyfish_60fps_42mb.mp4

68 MB Video: ./ffmpeg -hwaccel cuda -i d:\cuda\jellyfish-140-mbps-4k-uhd-hevc-10bit.mkv -pix_fmt p010le -c:v hevc_nvenc -preset slow -rc vbr_hq -b:v 20M -maxrate:v 30M -c:a aac -b:a 240k -filter:v fps=fps=60 d:\cuda\jellyfish_60fps_68mb.mp4
 
Mehr Kerne haben ihre Daseinsberechtigung, aber ich werde keineswegs jemals wieder eine CPU kaufen, die ihren Leistungszuwachs durch mehr Kerne definiert, ohne in der pro Kern Leistung zuzulegen. Die Ryzen 1000er waren eben genau das und ich war verärgert, immerhin über 400€ für die CPU gezahlt.
.

Die CPU sollte in der Kernleistung dann sogar nicht nur zulegen, sondern soviel zulegen, dass die Mehr-Kern-leistung nicht nur den Verlust ausgleicht, der dadurch entsteht, dass die CPU mehr Kerne hat. Würde fast sagen erst dann hättest du, abseits von Benchmarks und Anwendungen, einen fühlbaren Mehrwert bzw. eine fühlbare Mehrleistung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die CPU sollte in der Kernleistung dann sogar nicht nur zulegen, sondern soviel zulegen, dass die Mehr-Kern-leistung nicht nur den Verlust ausgleicht, der dadurch entsteht, dass die CPU mehr Kerne hat. Würde fast sagen erst dann hättest du abseits von Benchmarks und Anwendungen einen fühlbaren Mehrwert bzw. eine fühlbare Mehrleistung.

Stand heute ist es eine gesunde Mischung aus Kernen und deren Leistung, würde ich sagen. Aber Singlethread spürt man einfach überall, da reicht schon das öffnen eines Programms.
 
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