News Intel Core 14000: Bei MSI darf das Raptor Lake Refresh bis zu 115 Grad heiß werden

Es ist wirklich eine Kunst, in so kurzen Sätzen so viel Unsinn reinzukomprimieren. :ugly:

Und er schafft es bei jedem einzelnen Kommentar, ist auch eine Leistung.

B2T: Naja mal sehen ob es einen merkbaren Unterschied macht bei einigen Anwendungen oder Spielen, sollte die passendende Last nicht vorhanden sein, kann das Limit auch bei 200 Grad liegen, die Bereiche werden ja gar nicht erreicht.
Eine Welle an sterbenden CPUs sehe ich auch bei dem Limit nicht.
 
Frage bleibt, wie MSI das Handhaben wird.
1. Autoerkennung der CPU und gib Gas
oder
2. Manuell mit einem dicken, fetten Warnhinweis "own risk"
Ich hoffe ja mal sehr dass es 2. sein wird - denn bei version 1 wäre MSI im Defektfall mit im Boot. Das können sie nicht machen.^^
aja mal sehen ob es einen merkbaren Unterschied macht bei einigen Anwendungen oder Spielen, sollte die passendende Last nicht vorhanden sein, kann das Limit auch bei 200 Grad liegen, die Bereiche werden ja gar nicht erreicht.
Klar, für 99% der Nutzer ists völlig egal wo das Limit liegt da eine "übliche Nutzung" von CPUs sowieso da nicht hinkommt. Nur möchte ich als Nutzer einer CPU auch eine Sicherheit haben, dass EGAL was ich mit der CPU berechnen will nichts kaputtgeht. Und das ist mit dem Sitting hier nichtmehr so sicher würde ich sagen, siehe Prime95-Beispiel weiter oben.

Es gäbe noch eine weitere Möglichkeit technisch gesehen:
Die tJunction können sie Ja auf 115 erhöhen, dann aber die Notabschaltung intern auf 117 setzen. Das wäre dann wieder ziemlich safe. In der Praxis würde die CPU dann im Cinebench bei 115 kleben und in Prime95 im Umschaltmoment auf 8K FFTs halt abschalten. :haha:
 
Gab es nicht mal den Fall mit Asus-Boards, wo an Spannung reingeballert wurde was ging?
ASUS ist was "Auto-OC" Funktionan angeht auch immer ziemlich stramm ab Werk dabei - aber es hat sich bisher niemand getraut was zu machen was WIRKLCIH zu einem sofortigen Tod führen kann. Eine (Intel-)CPU die mal 1,6 statt 1,5v abbekommt oder mit 100mV mehr 200 MHz mehr kriegt die ganze Zeit wird zwar schneller verschleißen aber nicht spontan sterben (das passiert erst bei 1,7 aufwärts, Intel erlaubt iirc sogar 1,62v vCore in den Specs als Obergrenze) - aber eine CPU die lokal die 130°C reißt im Peak weil man ihr den Puffer für sowas nimmt ist ggf. sofort tot.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich bin ja mal gespannt, wer seinen neuen Intel bei dauerhaft 110 °C betreibt, weil MSI sagt, dass das so in Ordnung ist. Zum Glück scheint das ein MSI-Ding und kein Intel-Ding zu sein, zur Spec gehört es also offenbar nicht dazu.
Die Frage ist doch dann, wie es dann mit der Garantie ausschaut, falls so ein Heizeisen dann das Zeitliche segnen sollte. Wenn Intel die offizielle Freigabe für 115 Grad gegeben hat, liegt der Ball klar bei Intel. Wenn nicht, wie wird MSI reagieren ? Garantie für Intel Prozessoren, die aufgrund der zu hohen Temperaturen von 115 Grad auf MSI Boards ihr Leben ausgehaucht haben ? Kann ich mir im Leben nicht vorstellen.

Dsvon ab sind solch hohe Temperaturem alle andere als gesund für die CPU. Die Elektromigration dürfte erheblich beschleunigt werden bei solchen Temperaturen. Normal halten CPUs sehr lange. Aber wenn man sie mit solchen Temperaturen traktiert, dann wird das nicht ohne Folgen bleiben.

Es ist ohnehin traurig, das Intel quasi nun schon mit einer doppelten Brechstange aufwarteten muß, um den Längsten zu haben. Dann lieber eine CPU, die etwas langsamer ist, aber dann auch nur ein Drittel der Energie dafür benötigt ....
 
Die Frage ist doch dann, wie es dann mit der Garantie ausschaut, falls so ein Heizeisen dann das Zeitliche segnen sollte.
Das ist keine Frage - es gibt keine.
Intel sagt 100°C max. Punkt.
MSI sagt ziemlich sicher "hier haste ne Funktion die das aushebelt, Nutzung auf eigene Gefahr".

Wenn da was kaputtgeht haste Pech gehabt. So, wie es vor 20 Jahren schon war als es sowas wie ne Drosselgrenze oder Schutzfunktionen gar nicht gab und Leute noch wissen mussten was sie tun. Damals war "Kühler zu klein oder falsch montiert --> CPU tot / Pech gehabt." Übrigens auch "Kühler schief aufgesetzt --> Stück vom Die abgebrochen da kein IHS da/CPU tot". Kann sich heute gar keiner mehr vorstellen^^
 
Die Einstellung ist maximal für Nutzer mit geköpfter CPU und anständigem Custom Loop interessant. AIOs fangen spätestens bei 300 Watt an die Grätsche zu machen weil die Energiedichte bei Raptor Lake so dermaßen hoch ist und die Wärme nicht schnell genug wegtransportiert werden kann. Bei Skylake-X/Cascade Lake-X waren 300 Watt kein Problem mit der AIO weil der Die und IHS deutlich größer sind.

Jedenfalls bekomme ich meinen 13900KS ohne forciertem PL2 in Cinebench nicht gekühlt. Die CPU ist sofort bei 100°C und drosselt.
 
Okay, das heißt bei MSI kannst die Heizung auch im Winter aus lassen und heizt mit dem PC. Man muss es auch mal positiv sehen. xD

Schon krass was MSI da den CPUs zutraut. Ob das auf Dauer so gesund ist? Man wird es sehen, die Chips mögen es abkönnen, aber der Rest?

Einzige was ich bei Intel aktuell allgemein nicht verstehe, warum packen die mit Gewalt die Brechstange aus?
 
was Intel einst ausgezeichnet hat gegenüber AMD, ist alles komplett weg. Es ist erschreckend wie schnell das manchmal gehen kann. Man könnte natürlich extrem undervolten, aber dann braucht man so ne CPU wiederum nicht. es sei denn, das man halt sagen kann "ich hab ein 14900k".
 
AMD hatte damals beim FX 9370 /9590 eine AIO dazu gelegt.
Das steht beim Raptor-Lake Refresh wohl nicht zur Debatte,
obwohl eine ähnlich hohe Wärmemenge produziert wird.
 
:wow:, kochen endlich auch bei Intel, oder ne Wakü dran + Hausanlage und das Haus ist mehr als warm...:kuss:
Damals hatte man es bei AMD auch knackend warm unter der Haube als die Athlon Thunderbird K7 CPUs, die noch aus Keramik waren in die Medien kamen.
Im Herbst und Winter die richtige CPU Wahl...:cool:;)
 
Das erinnert irgendwie an Pentium4-Zeiten. Hab mir 2003 (mein ich jedenfalls) einen Dell-Laptop mit P4 3,06 Ghz, 512 MB Ram und GeForce 5200go für rund 1500 € gegönnt. Heizung pur. Meiner Katze hat der Platz vor der Auslassöffnung extrem gefallen.
 
Ist das eigentlich nicht eine Vorgabe von Intel, was die max. Temperaturen sein dürfen? Abgesehen davon, gibt es wirklich Mainboard Tests mit Geschwindigkeits-Benchmark?
Ja gibt es. Z.b. jeden PCGH Tests zu Mainboards. Wird mit 60% sogar am stärksten bewertet
:ugly:
 

Anhänge

  • Screenshot_2023-10-15-22-12-53-13_3aea4af51f236e4932235fdada7d1643.jpg
    Screenshot_2023-10-15-22-12-53-13_3aea4af51f236e4932235fdada7d1643.jpg
    759,8 KB · Aufrufe: 15
Zuletzt bearbeitet:
Ich wusste ja schon immer, das Intel ein noch wirklich heißes Eisen in der Schublade hat. Da wird sich mancher die Finger daran verbrennen.
Sarkasmus off.

- Wie sieht es da eigentlich mit der Kühlung aus?
- Wie oft und wie lange darf die Tjmax anliegen? Wenns bei 115° throtteld ist ja ok, aber wenns blöd läuft und über Stunden man nur knapp darunter liegt, ergo 113 - 114°, wie wirkt sich das auf Dauer aus?
- Werden deshalb die Mainboardpreise steigen?
- Oder alles mal wieder nur Schall und Rauch ;-)
Gruß T.

- Kühlung einer gegebenen Menge Wärme wird deutlich leichter, je heißer das zu kühlende Objekt werden darf. Die Wärmeabgabefläche von manch 250-W-Lötkolben ist nicht viel größer als die Oberfläche einer einzigen großen Tower-Kühler-Lamelle und natürliche Konvektion reicht locker aus, um ihn am Durchbrennen zu hindern. Eine 250-W-CPU dagegen braucht 50 solcher Lamellen und einen ordentlichen Luftstrom.
- Die offizielle Tjmax darf unbegrenzt anliegen. In Notebooks kommt das durchaus auch häuiger vor; Server halten auch eher wenig Abstand. (Siehe oben: Ist leichter zu kühlen.)
- Maximale CPU-Temperatur ist dem Mainboard ziemlich egal. Der Sockel dürfte zwar auch 10 K wärmer werden, aber die Temperaturen beim Löten sind weitaus höher und der Wärmestrom durch den Sockel begrenzt, weil da nun einmal viel Luft drinne ist. Die umgebende Platine wird also nicht übermäßig aufgeheizt und in Sockelnähe kommen ohnehin erstmal die Spannungswandler, die noch mehr verkraften.


Ich mag den Trend nicht, dass immer weniger Leute da draußen den Unterschied zwischen Temperatur und Wärmemenge kennen.
Wer mit Temperatur heizen will kann sich ja ein Teelicht in die Wohnung stellen das immerhin weit über 1000°C hat und die Zentralheizung mit ihren paar 50°C auslassen. :ka:

Eine Highend-CPU die unter nem Standardkühler beim Spielen 100°C heiß wird und 100W verbraucht heizt die Wohnung 4x weniger als die Highend-GPU, die nur 65°C warm wird aber unter einem riesen Kühler sitzt und 400W rausdrückt.


Ich bin gesapnnt was da wirklich dran ist und was MSI da genau gemacht hat oder auch nicht. Wenn da die ersten Nasen die 115°C freigeben und dann Prime95 anschmeißen und die CPU nen 130°C Peak abbekommt und der Bildschirm ggf. danach dauerhaft schwarz bleibt haben wir hier wieder die Threads offen^^

Im letzten Absatz sprichst du den eigentlich spannenden Punkt an: MSI nennt die Option Fast Throttle. Es scheint also nicht die bisherige Overtemp. Protection zu sein, die man ohnehin seit Ewigkeiten auf 105 bis 115 °C konfigurieren kann (je nach Hersteller), sondern eine schnellere Technik. Und wer schneller auf eine Bedrohung reagieren kann, dem reicht ein geringerer Sicherheitspuffer.

Nehmen wir an, die kritische Grenze liegt tatsächlich bei 130 °C (ich würde mehr erwarten), die CPU kann sich um 15 K pro 100 ms aufheizen und bisherige Sicherheitsschaltungen hatten eine Reaktionszeit von 200 ms, die neue Technik eine von 100 ms. Dann musste bislang die Grenze bei 100 °C gezogen werden, da innerhalb der Reaktionszeit 130 °C hätten erreicht werden können, aber jetzt reichen eben 115 °C, um 130 °C nicht zu überschreiten. Allerdings ist unwahrscheinlich, dass ein Mainboard-Hersteller so etwas ohne Koordination mit Intel einführen kann; schließlich muss die CPU ihre Überhitzung selber erkennen und melden.
 
Ich kriege ja schon Bauchschmerzen wenn meine CPU auf die 100°C zugeht... Schon eine krasse Vorstellung die CPU ernsthaft mit 115°C laufen zu lassen.
 
Tja, was tut man nicht alles um den längsten Balken in den Benchmarks zu bekommen, besonders hilfreich bei relativ kurzen Tests wie Cinebench. Bei Intel gehört die Brechstange zum Standardwerkzeug ;-)
 
Ich finds, gut.
Das zeigt das der CPU Markt sehr umkämpft ist und man um die Letzten Prozentchien kämpft.
Meine einzige Hoffnung ist nur das Irgendwelche Hardware Youtuber nicht anfangen damit zu benchen.
Sonst sehe ich jetzt schon 1000 Kommentare und Threads von:
Meine CPU ist langsamer als in diesem video:
www.youtube.com/watch/wietöteichmeinecpu-schnell.com
Und den Thread drauf mit meine PC startet nicht mehr dabei war alles Stock.
Hardware
14900k
Board ASUS z790 Extreme Maximus ROG 1.8 V Core
 
was Intel einst ausgezeichnet hat gegenüber AMD, ist alles komplett weg. Es ist erschreckend wie schnell das manchmal gehen kann. Man könnte natürlich extrem undervolten, aber dann braucht man so ne CPU wiederum nicht. es sei denn, das man halt sagen kann "ich hab ein 14900k".
Die hatten einfach Pech mit ihrem 10nm und 7nm Nodes. Das hat deren Planung über Jahre hinweg über den Haufen geworfen.
Dass die trotzdem überhaupt noch einigermassen auf Augenhöhe mit AMD mitfahren können mit ihrem Intel 7+++ zeugt imho aber doch von erheblichem Potenzial.
Leider werden die 14xxx immer noch damit gebaut.
Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf die 15xxx, die dann hoffentlich in ≤ 5nm gebaut werden.
Wenn dann gutes Design und ein funktionierender, moderner Herstellungsprozess zusammen kommen, darf AMD sich warm anziehen.
Bis dahin muss mein 7800X3D noch halten. :)
 
Zurück