AW: Innenminister beschließen Verbot von Killerspielen
Brasilien gehoert nicht zu Deutschland. Klingt komisch, ist aber so.
Also gilt deine „Medienthese“ nur für Deutschland?
... so wie es auch ein Potpourri an Studien gibt, die eine hemmschwellensenkende Wirkung von "Killerspielen" bestaetigen.
Mit Studien kann man eine Menge darstellen, wenn man will. Fakt ist, dass man bis jetzt die von Dir aufgestellten Behauptungen im Bezug von Computerspielen und Amokläufen "nicht" nachweisen kann. Im Gegenteil, wenn du dir die von mir bereitgestellten Links zu Gemüte führst.
Eine Aneinanderreihung von mutigen Thesen. Gibt´s dafuer auch irgendwo Belege? Ich neige naemlich dazu zu glauben, dass es in gutsituierten Familien eher die Ausnahme sein wird, dass beide Elternteile arbeiten. Ich neige auch dazu zu glauben, dass Kinder in solch einem Umfeld eher gefaehrdet sind, verhaetschelt und isoliert zu werden, so keine sozialen Kompetenzen entwickeln koennen und im "real life" deshalb recht frueh an ihre Frustrationsgrenzen stossen werden - also so ziemlich das exakte Gegenteil von "Eigenverantwortung" und "Selbstaendigkeit".
Warum laufen eigentlich nicht alle reichen Schnoesel Amok? Gerade jetzt sollte man doch dann an den Boersen knietief im Blut waten?
Wenn du anderer Meinung bist, steht es Dir selbstverständlich frei, meine These zu widerlegen.
Ich habe Dir einen Spiegel hingehalten. Wenn Dir nicht gefaellt, was Du siehst, weisst Du ja nun, was zu tun ist.
Was ich nicht gerne sehe ist Folgendes:
Spitzen wie diese, grundlegendes opportunes Verhalten, Keine Einsicht zu zeigen, bei offensichtlich falschen Annahmen, dass plötzliche Verbleiben einer Diskussion, wenn man argumentativ nicht weiterkommt etc..
Eine nochmalige Verschaerfung des Waffenrechtes ebenso. Merkwuerdigerweise hast Du mit dieser Art von Symbolpolitik keinerlei Probleme. Wie erklaerst Du Dir, dass es in Deutschland trotz immer restriktiverem Waffenrecht eine tendenziell aehnliche Entwicklung wie z. B. in den USA gibt?
Achso, dann muss es sich wohl um ein Ammenmärchen handel, dass pro Jahr, auch im Verhältnis gesehen, massiv mehr Menschen in den USA durch Waffengewalt getötet werden als in Deutschland.
Ich weiss selbst nicht genau, warum ich diese Unverschaemtheit auch noch durch eine Antwort aufwerte.
Kein Problem, ich helfe Dir gerne dabei.

Zitat Jepe: „
Ein Amoklauf wie in Winnenden ist ein relativ neues Phaenomen und korrespondiert zeitlich mit den neuen Medien - ob Dir das passt oder nicht.“
Werden "Killerspielespieler" automatisch zu Amoklaeufern? Nein, sicher nicht. Sind "Killerspiele" ein Problem? Jein. Nein, sie sind nicht das Problem, aber Ja, sie sind natuerlich Teil des Problems.
Ich habe genug Links gepostet die genau das Gegenteil belegen. So what??!!
Deine Behauptungen sind also eine glatte Luege und das exakte Gegenteil dessen, was ich tatsaechlich gesagt habe. Etwa so wie die Meldung der PIRATEN, die Innenministerkonferenz haette ein Herstellungs- und Vertriebsverbot von "Killerspielen" beschlossen - was nebenbei ein erschreckendes Licht darauf wirft, wie wenig die PIRATEN die Demokratie verstanden haben, bei der sie so gerne mitspielen wuerden.
Oh, dann haben die ja hier auch die Demokratie nicht verstanden.
www.stern.de
Dann erklaer mir den kuenstlerischen Aspekt des genannten Spieles, dass ausschliesslich durch Toeten von Menschen auf denkbar brutalste Art und Weise gewonnen werden kann und den kuenstlerischen Wert eines Filmes, in dem Augen mit Schneidbrennern aus ihren Besitzern herausgeloest werden. Und wenn Du schon dabei bist, erklaer mir gleich noch dazu, welche Aussage es ueber unsere Gesellschaft trifft, dass derlei keinen Sturm der Empoerung ausloest, sondern Mord und Totschlag nicht laenger als schrecklich, sondern entspannend und unterhaltsam erachtet werden.
Ich werde mit Dir jetzt wohl kaum eine Debatte über Geschmäcker anfangen. Denk einfach daran, nur weil du es nicht nachvollziehen kannst, solltest du Dir nicht anmaßen aus dem Grunde über andere die diesbezüglich eine andere Einstellung haben, negativ herzuziehen.
Und falls Du dann noch Zeit und Lust hast, erklaer mir bitte auch, warum einem 17jaehrigen das Privileg auf Sadismus und Menschenverachtung aberkannt wird, einem 18jaehrigen hingegen bedenkenlos zugesprochen werden kann.
Irgendwo muss man doch eine Grenze ziehen, dass solltest du eigentlich wissen. Das man diesen Punkt noch diskutieren kann, hatte ich ja bereits geschrieben.
Den Leidensdruck der Hersteller, solchen Muell auf den Markt zu werfen, kann ich ja auf einer wirtschaftlichen Ebene gerade eben noch nachvollziehen - genau wie im Pornobereich ueberbietet man sich einfach mit Koerperfluessigkeiten und koedert mit blankem Ekel. Aber die Konsumenten von derlei "Kunst" gehoeren schlicht auf die Couch. Das hat herzlich wenig mit entscheidungshinderlichem Nichtverstaendnis zu tun.
Mehr erzkonservative Intolleranz geht ja in einem Kommentar schon gar nicht mehr…^^^
Bla, bla, bla. Ich kann diese linken Sprechblasen nicht mehr hoeren. Die Politik ist boese, die Manager sind boese, die Banker sind boese, die Anwaelte sind boese, die Industrie ist boese, die Medien sind boese, die *setze hier einen Personenkreis Deiner Wahl ein* sind boese ...
Kannst du mir auch zeigen, wo genau ich das geschrieben habe??
Ich will nicht wissen, was DaStash an der Welt auszusetzen hat. Ich will wissen, welche Opfer DaStash zu bringen bereit ist, um sie zum Besseren zu veraendern? Kannst Du Dir vorstellen, Verzicht zu ueben; auf Freiheiten zu verzichten, damit andere Freiheiten erlangen? Bislang ist da noch nichts gekommen.
Was soll diese rethorische Frage?
Die Welt ist nicht, was der Regierungssprecher sagt oder die BILD-Zeitung druckt. Die Welt ist, was wir aus ihr machen.
Mag sein, dass was wir machen ist die Welt. Das wonach wir streben ist die Umsetzung unserer Werte. Unsere Werte definieren sich i. d. R. aus dem gesellschaftlichem her und dem sozialem Umfeld. Der Staat vermag durchaus Werte zu vermitteln, genauso wie die Kirche beispielsweise. Und das was momentan vermittelt wird fördert nicht das, was du forderst.
So wie mit Heckenscheren, Waescheleinen und Kuchengabeln. Ebenso wie ein Sturmgewehr sind diese Dinge vollkommen ungefaehrlich in der Hand eines reifen, verantwortungsbewussten Individuums. Und mit derselben Logik, mit der Du Computerspiele nicht vom Markt genommen sehen willst, will ich, dass Waffen unter Auflagen erhaeltlich bleiben. Warum ist mein Egoismus weniger wert als Deiner?
In dem Zusammenhang von Computerspielen, Waffenbesitz und Amokläufen, ist zweiteres nun einmal unumstritten das was zur Umsetzung beigetragen hat. Ersteres ist rein spekulativ und wird dennoch als Ursache angesehen, so wollen es jedenfalls die Innenminister in die Öffentlichkeit kommunizieren. Fakt ist also das man mit einer Waffe einen Amoklauf durchführen kann, mit einem Computerspiel jedoch nicht. Folglich steht es für mich außer Frage, was von den beiden Punkten mehr reglementiert werden muss.
So wie an eine Schusswaffe.
An eine Schusswaffe zu kommen sollte doch wohl deutlich schwieriger sein, als sich ein verbotenes Spiel aus dem Netz zu ziehen.
Im Grunde steht da: wir wollen, das alles gut wird. Und umsonst. Und schoen. Und wenn man die "erklaerenden" Texte weglaesst, ist auf dem A4-Blatt sogar noch Platz fuer ein paar Strichmaennchen.
Du brauchst ja jetzt nicht um den heißen Brei schreiben. Fakt ist das du behauptet hast das beide Whalprogramme jeweils auf einem A4 Blatt passen. ---> Widerlegt und Punkt!
Es gibt keine Realitaet, nur ca. 6 Milliarden subjektive Wahrnehmungen von ihr. Besteht nicht theoretisch die Moeglichkeit, dass Deine Wahrnehmung (auch) fehlerhaft ist?
Dieser philosophische Grundgedanke ändert nichts an der „Tatsache“, dass du aus einem Elfanten versuchst, eine Mücke zu machen.
Von keinem der Beiden finde ich in diesem Thread irgendein Posting nach meinem ersten, geschweige denn eine Frage?
Ich habe ja auch von dem Zensurthread geredet, auf dem du ja vor zwei Postings hingewiesen hattest.
MfG