Innenminister beschließen Verbot von Killerspielen

AW: Innenminister beschließen Verbot von Killerspielen

Angela Merkel - Homepage (unten rechts versteckt sich "kontakt")
In anbetracht der Selbstsicherheit (und damit z.T. einhergehenden Ausdrucksweise) hier einige "klarstellen", dass sie Recht und Politiker per Definition keine Ahnung haben, würde ich mir aber nochmal überlegen, ob dieser Thread nicht vielleicht den falschen Eindruck hinterlässt.
 
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Es ist viel mehr die Bildungspolitik, der diese Schuld (meiner Meinung nach) zuzuschreiben ist.

Nach gaengiger Meinung benachteiligt ebendiese Bildungspolitik im besonderen Masse Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund. Warum dominieren diese dann nicht die Schlagzeilen, wenn es um Amoklaeufe geht?

Warum gibt es Amoklaeufe primaer in den westlichen Industrienationen, aber nicht in asiatischen Gebirgskloestern?

Warum -ich hatte die Frage etwas frueher schon einmal gestellt und erwarte nicht wirklich, dass sie diesmal beantwortet wird- fallen Amoklaeufe a la Winnenden und die Verbreitung der sogenannten neuen Medien (und damit auch Internet, Videospiele & Co.) zeitlich zusammen?

[ironie] Da ist das Geld doch viel besser aufgehoben, um die unzähligen Banken zu retten, die sich total verzockt haben, weil deren Manager und Bosse den Hals vor lauter Gewinnen nicht vollkriegen konnten.[/ironie]

Genau das meinte ich mit Polemik und Plattitueden. Die Banken - haben Kunden. Die wie die (Achtung, Wortwitz) Heuschrecken weiterziehen, wenn sie bei einer anderen Bank 6 statt 5,5 Prozent auf´s Tagesgeldkonto bekommen - ohne zu fragen, wo diese 6 Prozent eigentlich herkommen (Tagesgeld scheint mir nicht eben ein Synonym fuer Nachhaltigkeit zu sein?). Die umgekehrt fuer ein halbes Prozent weniger die Krankenkasse wechseln. Die schulterzuckend den Laden nebenan sterben lassen und sich lieber im Einkaufszentrum am Konsum besaufen. Sehr frei nach Nietzsche: ich habe, also bin ich.

Ich wuerde mich davor hueten, mich auf´s hohe Ross der moralischen Ueberlegenheit zu schwingen.
 
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Warum -ich hatte die Frage etwas frueher schon einmal gestellt und erwarte nicht wirklich, dass sie diesmal beantwortet wird- fallen Amoklaeufe a la Winnenden und die Verbreitung der sogenannten neuen Medien (und damit auch Internet, Videospiele & Co.) zeitlich zusammen?
Und warum müssen heute sogenannte "Killerspieler" (Man bemerke, Spiele die erst ab "18" sind) herhalten, wo es doch früher noch die Horrorfilme und Heavy Metallmusik waren? Warum gab es früher auch schon Amokläufe, trotz dem Nichtvorhandensein dieser "neuen Medien"? Warum fängt man nicht endlich dort an zu suchen wo die Chance solch eine Tat zu verstehen am größten ist, nämlich das soziale Umfeld, die gesellschaftlichen Probleme etc?

Mhhh, also wenn ich diese Frage jetzt selber beantworten müsste, würde ich darauf tippen, dass den Volksvertretern eine medienwirksame Präsenz(politischer - blinder - Aktionismus) wesentlich wichtiger sind, als die waren Probleme anzugehen. Das gleiche Muster konnte man ja auch bei dem Versuch Paintball zu verbieten beobachten und bei den Internetsperren und der Ausländerdebatte im Hessenwahlkampf...
Den Anschein zu erwecken etwas zu tun, reicht leider aber in Deutschland aus um wiedergewählt zu werden.... :/ Von daher kann man ja nicht mal den Politikern die alleinige Schuld an dem Misstand geben, keine langfristig lösungsorientierte Politik zu machen.

MfG
 
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Ich scheine eine magische Anziehung auf Dich auszuueben.

Ein Amoklauf wie in Winnenden ist ein relativ neues Phaenomen und korrespondiert zeitlich mit den neuen Medien - ob Dir das passt oder nicht. Der erste Amoklauf im schulischen Umfeld fand in Deutschland 1964 in Volkhofen statt und wurde von einem 40jaehrigen veruebt, der zweite 1983 in Eppstein-Vockenhausen von einem 34jaehrigen (weshalb beide auch nur bedingt in dieses Schema passen); alle weiteren fanden ab 1999 statt und hatten Taeter ab 15 Jahre. Wenn Du anderer Meinung bist, ist es Dir unbenommen, sie zu belegen.

Soziologen sehen als Ursache ein Konglomerat aus etwa einem Dutzend Faktoren - und gewalttaetige / -verherrlichende Computer- und Videospiele gehoeren dazu. Wo die Verherrlichung von Gewalt beginnt, ist dabei vom Individuum und seinem Abstraktionsvermoegen abhaengig - weshalb der "Deutsche Kulturrat" auch besser geschwiegen haette anstatt sich mit Hinweisen auf "groessere USK-Kennzeichen auf den Verpackungen" der Laecherlichkeit gefaehrlich anzunaehern. Shice hinterlaesst keine weniger hartnaeckigen Flecken, nur weil der Kringel besonders gross ist. Im Zweifel steigt nur die Wahrscheinlichkeit, dass man irgendwann in sie hineintritt.

Als weiterer Faktor wird das Internet per se angesehen - weniger als Ideenlieferant, sondern wegen der Wahrscheinlichkeit, posthum Beruehmtheit zu erlangen; und sei sie noch so traurig.

Es ist also nicht mehr und nicht weniger legitim eine Regulierung auch dieser Dinge zu fordern, wie es die Forderung nach einem nochmals verschaerftem Waffenrecht ist.

Eine interessante, verstaendliche Arbeit zum Thema kannst Du hier nachlesen. Und ehe Du Dich auf den Satz stuerzt "selbst wenn ein totales Verbot von bspw. Waffen oder Videospielen die Eintrittswahrscheinlichkeit von Amoklaeufen verringern koennte, waere damit nicht das Problem als solches geloest" - ich habe nie etwas anderes behauptet. Aber mehr als das kann die Politik nicht leisten - den Rest muss die Gesellschaft selbst hinbekommen. Siehe auch der staatlich institutionalisierte Antifaschismus in den neuen Laendern: nicht eben eine Erfolgsgeschichte.

Dumm nur, wenn die Gesellschaft nur noch aus einem Haufen Egoisten besteht, die zwar allesamt wissen, was sie wollen, aber sich einen Dreck um den scheren, der als Preis dafuer unter die Raeder kommt. Und das gilt fuer so ziemlich jeden, nicht nur poese Banker, Politiker und andere Hassfiguren.

(...)nämlich das soziale Umfeld, die gesellschaftlichen Probleme etc?

Das "soziale Umfeld" von "Killerspielespielern" duerfte haeufig zu einem hohen Teil aus "Killerspielespielern" bestehen. Sollte "sozial" als Platzhalter fuer oekonomisch abgeschlagen gemeint sein: setzen, sechs. Kinder von ALG2-Beziehern sind selten in Schuetzenvereinen organisiert und haben gewoehnlich auch keine Waffenarsenale im Keller ihres Einfamilienhauses. Oder wie definierst Du "soziales Umfeld" und, viel wichtiger, wie glaubst Du, "der Staat" koennte hier nennenswert Einfluss nehmen? Mit welchem Recht forderst Du hier ueberhaupt die Einflussnahme des Staates, wo Du sie ihm anderswo noch unter lautem Geschrei verbieten willst?

"Gesellschaftliche Probleme"? Welche von der Politik zu vertretenden oder ueberhaupt von ihr beeinflussbaren "gesellschaftlichen Probleme" meinst Du? Gesellschaft ist, was wir daraus machen. Und die ueberwaeltigende Mehrheit aller "Dagegen"-Schreier macht rein gar nichts mehr, als sich ueber die selbst auferlegte Fernsehcouchdemokratie zu beklagen und (wenn ueberhaupt) sein Kreuzchen bei Karnevalsvereinen a la LINKE und PIRATEN zu machen, deren "Programm" bequem auf ein A4-Blatt passt, keine Antworten auf wesentliche Fragen enthaelt und stattdessen instinktsicher den Egoismus der Leute anspricht. Leider mit (mal mehr, mal weniger) Erfolg. Aber immer mit dem Ergebnis, die Handlungsfaehigkeit der Exekutive weiter einzuschraenken und sich hernach um so lauter genau darueber beklagen zu koennen.

Wenn Dir "die Gesellschaft" nicht passt, unternimm etwas, sie zu verbessern. Mit ellenlangen "Achtung, Zensur!"-Threads in Foren (die dafuer hurenhaft eine Plattform liefern ohne mit der Frage konfrontiert zu werden, ob es nicht moeglicherweise in ihrem ureigenen Interesse liegt, gegen jede kritische Auseinandersetzung mit den Produkten, an denen ihre wirtschaftliche Existenz haengt, zu agitieren) wird das aber gewiss nicht gelingen.
 
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ich wähle lieber einen "karnevalsverein ala Piraten als irgendeine beschissene spd oder cdu und lass meine stimme verfallen.
seltsam das du hier ein recht pachtest und meinst der apostel zu sein der die wahrheit verkündet, in einigen punkten magst du recht haben aber zum großen teil stimm ich dir nicht zu.
 
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Ich scheine eine magische Anziehung auf Dich auszuueben.
...
Wenn Du anderer Meinung bist, ist es Dir unbenommen, sie zu belegen.

...
Und ehe Du Dich auf den Satz stuerzt
...
Oder wie definierst Du
...
wie glaubst Du,
...
Mit welchem Recht forderst Du
...
Du sie
...
Wenn Dir
...

Dürfte ich um einen weniger persönlichen Diskussionsstil bitten?
Sollte eine reines Zwiegespräch über die Meinungen des jeweils anderen angedacht sein, sollte das per PM geführt werden.



Das "soziale Umfeld" von "Killerspielespielern" duerfte haeufig zu einem hohen Teil aus "Killerspielespielern" bestehen. Sollte "sozial" als Platzhalter fuer oekonomisch abgeschlagen gemeint sein: setzen, sechs. Kinder von ALG2-Beziehern sind selten in Schuetzenvereinen organisiert und haben gewoehnlich auch keine Waffenarsenale im Keller ihres Einfamilienhauses.

Anmerkung1: Der Absatz bricht aus deiner Argumentationslinie aus und unterstützt alle, die eine Verschärfung des Waffenrechts als endgültige Lösung des Problems sehen.

Karnevalsvereinen a la LINKE und PIRATEN zu machen, deren "Programm" bequem auf ein A4-Blatt passt, keine Antworten auf wesentliche Fragen enthaelt und stattdessen instinktsicher den Egoismus der Leute anspricht.

Anmerkung2: Das (Europa)Wahlprogramm der Linken war eines der längsten, das ich gesehen habe (da könnte sich z.B. ne SPD drei Scheiben abschneiden), zugegebenermaßen macht das keine Aussage über den Inhalt.
 
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Warum -ich hatte die Frage etwas frueher schon einmal gestellt und erwarte nicht wirklich, dass sie diesmal beantwortet wird- fallen Amoklaeufe a la Winnenden und die Verbreitung der sogenannten neuen Medien (und damit auch Internet, Videospiele & Co.) zeitlich zusammen?
Guten Abend Prof Pfeiffer!

Stimmt, Amokläufe von Jugendlichen gibt es erst seit 1999 (bzw erst seitdem wird über diese massiv berichtet), vorher gab es sowas nie. Und stimmt, zwischen 1999 und sagen wir mal 1950 gab es keine Veränderung als die neuen Medien, sonst ist alles wie vorher, genau....

Wir ignorieren einfach den Fall der Mauer, Globalisierung, große Veränderungen der Gesellschaft/Bildungssystem, große Umbrüche im Wirtschaftssystem und reduzieren alles nur auf EINEN punkt, ohne dafür überhaupt einen anhaltspunkt zu haben. Stimmt, das klingt wirklich extrem logisch :lol::lol::lol:
 
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Ich scheine eine magische Anziehung auf Dich auszuueben.
Mag sein das du so empfindest, jedoch trifft eher das Gegenteil zu. Dennoch kann man offensichtlich nicht leugnen, dass wir uns beide für gleiche, bzw. ähnliche Themengebiete interessieren. ;)
Ein Amoklauf wie in Winnenden ist ein relativ neues Phaenomen und korrespondiert zeitlich mit den neuen Medien - ob Dir das passt oder nicht.
Aha. Hier mal eine kleine Auflistung, zur besseren Übersicht.
Die schlimmsten Amokläufe
Der erste Amoklauf im schulischen Umfeld fand in Deutschland 1964 in Volkhofen statt und wurde von einem 40jaehrigen veruebt, der zweite 1983 in Eppstein-Vockenhausen von einem 34jaehrigen (weshalb beide auch nur bedingt in dieses Schema passen); alle weiteren fanden ab 1999 statt und hatten Taeter ab 15 Jahre. Wenn Du anderer Meinung bist, ist es Dir unbenommen, sie zu belegen.
Ja und was heißt das? Das aus dem Grunde die "neuen Medien" mitverantwortlich sind? Warum ergeht es denn nicht abermillionen anderer aus dieser sogenannten "Zielgruppe" genauso? Sollte man nicht eher nach anderen Ursachen suchen, als sich medienwirksame Themen rauszupicken, die man nicht nachweislich mit Amokläufen in Verbindung bringen kann?
Die Logik die dort angewendet wird läßt auch solche Rückschlüsse zu wie, das alle Amokläufer Gemeinsamkeiten hatten wie z.B.: Cola trinken, Fahrrad fahren oder Brot essen. Und dann dieses Fastfood, haben sie alle gegessen. Vielleicht sollte man das der Fairnishalber auch öffentlich benennen und anprangern. Aber das würde ja nur die Lächerlichkeit der Argumentation darlegen. :schief:
Soziologen sehen als Ursache ein Konglomerat aus etwa einem Dutzend Faktoren - und gewalttaetige / -verherrlichende Computer- und Videospiele gehoeren dazu.
Es gibt auch genug Untersuchungen die beispielsweise aufzeigen, dass das Aggressionspotenzial beim Fußball gucken genauso hoch ist wie beim Computer spielen. Oder das generell viele Sportarten aggressionsabsorbierend wirken. Und das ist bei Computerspielen nicht anders. Das Problem an der Sache ist, dass es einfach keine Beweise für dein Geschriebenes gibt und Sicherlich in gleicher Weise für meines auch nicht. Das sind bis jetzt nur Studien die Ähnlichkeiten aufweisen aber noch nicht belegen können, dass man durch spielen gewalttätiger COmputerspiele potenziell mehr Amoklaufgefährdet ist. Ich werfe den Politikern reine Symbolpolitik vor, da ihnen dieser Umstand bewußt sein muss und sie dennoch solchen blinden politischen Aktionismus betreiben.
Wo die Verherrlichung von Gewalt beginnt, ist dabei vom Individuum und seinem Abstraktionsvermoegen abhaengig - weshalb der "Deutsche Kulturrat" auch besser geschwiegen haette anstatt sich mit Hinweisen auf "groessere USK-Kennzeichen auf den Verpackungen" der Laecherlichkeit gefaehrlich anzunaehern. Shice hinterlaesst keine weniger hartnaeckigen Flecken, nur weil der Kringel besonders gross ist. Im Zweifel steigt nur die Wahrscheinlichkeit, dass man irgendwann in sie hineintritt.
Der Kulturrat hat ja nicht nur das gemacht, sondern er verurteilt auch öffentlich die Vorgehensweise der Innenminister, mit diesem Thema. Des Weiteren sollte es eigentlich gar keine Diskussion um Spiele im Zusammenhang mit Jugendlichen geben, die erst ab 18 verkauft werden dürfen. Das dies generell nicht erlaubt ist, sollte wohl klar sein. Vielleicht sollte man mal sein Augenmerk darauf legen, warum keine Maßregelungen in Familien mehr stattfindet und solche Probleme zusehenst auf die Politik geschoben wird?!
Als weiterer Faktor wird das Internet per se angesehen - weniger als Ideenlieferant, sondern wegen der Wahrscheinlichkeit, posthum Beruehmtheit zu erlangen; und sei sie noch so traurig.
Also ich kann da keinen Unterschied zwischen den "alten Medien" wie TV, Radio oder Zeitung und den "neuen Medien" entdecken. Alle Medien stürzen sich bei solch einem Ereigniss wie die Aßgeier auf solch eine Story und fördern damit das öffentliche Interesse und eben auch die Wahrscheinlichkeit möglicher Trittbrettfahrer.
Es ist also nicht mehr und nicht weniger legitim eine Regulierung auch dieser Dinge zu fordern, wie es die Forderung nach einem nochmals verschaerftem Waffenrecht ist.
Spiele ab 18 sind schon stark reguliert und sollten normaler Weise nur Erwachsenen zugängig gemacht werden dürfen. Vielleicht sollte man mal die Läden die die Spiele verkaufen mehr kontrollieren. Ach ne, dass würde ja Geld kosten...^^
Außerdem ist das ein Kampf gegen die Windmühlen, denn wenn es die Spiele nicht mehr so zu kaufen gibt, freuen sich die ausländischen Händler, die wachsende Bestellungen erwarten dürften und die Softwarepiraterie dürfte auch ansteigen. Mit einem solchen Verbot würde man eher das Gegenteil erreichen, nämlich gestiegenes Interesse am Verbotenen. Siehe auch D++m oder den Wolf-Stein in dreideh etc.
Eine interessante, verstaendliche Arbeit zum Thema kannst Du hier nachlesen. Und ehe Du Dich auf den Satz stuerzt "selbst wenn ein totales Verbot von bspw. Waffen oder Videospielen die Eintrittswahrscheinlichkeit von Amoklaeufen verringern koennte, waere damit nicht das Problem als solches geloest" - ich habe nie etwas anderes behauptet. Aber mehr als das kann die Politik nicht leisten - den Rest muss die Gesellschaft selbst hinbekommen.
Wie oben beschrieben leistet die Politik aber rein gar nichts, wenn sie diese SPiele verbietet. Ein schärferes Waffengesetz ist aber auf jeden Fall zu begrüßen.
Siehe auch der staatlich institutionalisierte Antifaschismus in den neuen Laendern: nicht eben eine Erfolgsgeschichte.
Was genau meinst du damit und in welchem Zusammenhang steht das mit dem Thema?
Das "soziale Umfeld" von "Killerspielespielern" duerfte haeufig zu einem hohen Teil aus "Killerspielespielern" bestehen. Sollte "sozial" als Platzhalter fuer oekonomisch abgeschlagen gemeint sein: setzen, sechs. Kinder von ALG2-Beziehern sind selten in Schuetzenvereinen organisiert und haben gewoehnlich auch keine Waffenarsenale im Keller ihres Einfamilienhauses. Oder wie definierst Du "soziales Umfeld" und, viel wichtiger, wie glaubst Du, "der Staat" koennte hier nennenswert Einfluss nehmen? Mit welchem Recht forderst Du hier ueberhaupt die Einflussnahme des Staates, wo Du sie ihm anderswo noch unter lautem Geschrei verbieten willst?
Wenn man sich die Chronick der Amokläufe der letzten Jahre anschaut sieht man, dass all die Jugendlichen aus wohlsituierten Familien kommen. Diesen "Tatbestand" nennt man soziales Umfeld, um deine Frage zu beantworten. ;) Und genau das habe ich auch damit gemeint. Und ich rede nicht davon in die Familien staatliche einzugreifen sondern grundlegende Sachen in Frage zu stellen, wie z.B.: Gesellschaftlicher Leistungsdruck, kapitalprioritäres Denken und Handeln, Klassengesellschaft etc. Und hier geht das nicht darum alte Systeme einzuführen oder Ähnliches sondern lediglich darum, sich grundlegend zu fragen, ob Deutschland eine gute, sozialekompetente, famililienfreundliche Politik fördert oder nicht. Wenn man sich andere Länder anschaut, wo wesentlich mehr familienfreundliche Politik gemacht wird, wird man solche Taten eher nicht vorfinden. Beispiel Frankreich, skandinavische Länder etc..
"Gesellschaftliche Probleme"? Welche von der Politik zu vertretenden oder ueberhaupt von ihr beeinflussbaren "gesellschaftlichen Probleme" meinst Du? Gesellschaft ist, was wir daraus machen. Und die ueberwaeltigende Mehrheit aller "Dagegen"-Schreier macht rein gar nichts mehr, als sich ueber die selbst auferlegte Fernsehcouchdemokratie zu beklagen und (wenn ueberhaupt) sein Kreuzchen bei Karnevalsvereinen a la LINKE und PIRATEN zu machen, deren "Programm" bequem auf ein A4-Blatt passt, keine Antworten auf wesentliche Fragen enthaelt und stattdessen instinktsicher den Egoismus der Leute anspricht.
1.) Die Gesellschaft wird von dem gesellschaftlichen Grundsatz her geprägt und geformt. Und wenn man stets nur das Kapital, die Arbeit und den Fleiß predigt und ständig suggeriert nur etwas zu sein, wenn man besser ist als andere etc.. dann entseht auch die von Dir weiter oben beschriebene egoistische Gesellschaft.
2.) Danke das du mit dem zweiten Absatz deiner Aussage dargelegt hast, dass du Dich in keinem Falle mit den Wahlprogrammen befaßt hast. Denn deine Aussage ist, wie hier auch schon festgestellt wurde, absolut falsch.
Leider mit (mal mehr, mal weniger) Erfolg. Aber immer mit dem Ergebnis, die Handlungsfaehigkeit der Exekutive weiter einzuschraenken und sich hernach um so lauter genau darueber beklagen zu koennen.
Ist schon wirklich blöd, dass wir in einer Demokratie leben. Was würde Dir denn besser gefallen?
Wenn Dir "die Gesellschaft" nicht passt, unternimm etwas, sie zu verbessern. Mit ellenlangen "Achtung, Zensur!"-Threads in Foren (die dafuer hurenhaft eine Plattform liefern ohne mit der Frage konfrontiert zu werden, ob es nicht moeglicherweise in ihrem ureigenen Interesse liegt, gegen jede kritische Auseinandersetzung mit den Produkten, an denen ihre wirtschaftliche Existenz haengt, zu agitieren) wird das aber gewiss nicht gelingen.
1.) Ich gehe wählen
2.) Ich mache bei bestimmten Petitionen mit
3.) Ich beteilige mich an sinnvollen Demonstrationen
4.) Ich beteilige mich stets bei Volksabstimmungen
5.) ich versuche aufzuklären

Des Weiteren überlege ich einer Partei beizutreten um noch mehr politisch aktiv zu sein aber iich kann mich noch nicht richtig entscheiden.

Unterlasse es also ohne Hintergrundwissen mir solche Oberflächigkeit vorzuwerfen um damit meinen Argumenten auszuweichen und sie ins Lächerliche zu ziehen.
Außerdem, wenn du es schon ansprichst, beantworte doch mal endlich die ganzen Fragen der letzen drei Foristen!!?? Du hast Dich ja tz. sachlicher Debatte einfach aus dem Staub gemacht und das nicht zum ersten Mal....

MfG
 
AW: Innenminister beschließen Verbot von Killerspielen

Aha. Hier mal eine kleine Auflistung, zur besseren Übersicht.
Die schlimmsten Amokläufe

... die nur meine Aussage belegt?

Ja und was heißt das? Das aus dem Grunde die "neuen Medien" mitverantwortlich sind?

Die von mir zitierten, vergleichsweise jungen Soziologen / Soziologiestudenten sehen das so. Weshalb Ihre Arbeit von Dir und vermutlich den meisten anderen hier ja auch mit Nichtachtung gestraft wird. Welches Studium qualifiziert Dich dazu, es besser wissen zu wollen? Oder kann hier einfach nur nicht sein, was nicht sein darf?

Warum ergeht es denn nicht abermillionen anderer aus dieser sogenannten "Zielgruppe" genauso?

Weil Individuen verschieden sind. Ansonsten stelle ich einfach mal die ebenso sinnbefreite Gegenfrage: warum werden nicht all die ausgebeuteten Seelen zu Amoklaeufern? Und wieso sind es -wie Du selbst bestaetigst- die besser situierten Kinder, die scheinbar ueberproportional affin fuer Amoklaeufe sind?

Sollte man nicht eher nach anderen Ursachen suchen, als sich medienwirksame Themen rauszupicken, die man nicht nachweislich mit Amokläufen in Verbindung bringen kann?

Wie gesagt, Fachleute sind in diesem Punkt bestenfalls uneinig. Aber vermutlich sind das die hier im Thread ja schon angesprochenen materiefernen Sesselfurzer.

Die Logik die dort angewendet wird läßt auch solche Rückschlüsse zu wie, das alle Amokläufer Gemeinsamkeiten hatten wie z.B.: Cola trinken, Fahrrad fahren oder Brot essen. Und dann dieses Fastfood, haben sie alle gegessen. Vielleicht sollte man das der Fairnishalber auch öffentlich benennen und anprangern.

Ist das sachliche, argumentbezogene Diskussion nach DaStash-Art?

Das Problem an der Sache ist, dass es einfach keine Beweise für dein Geschriebenes gibt und Sicherlich in gleicher Weise für meines auch nicht.

Der erste Lichtblick in Deinem Post. Schade, dass er im krassen Gegensatz zu dem oben zitierten steht und deshalb wohl nicht viel mehr als eine Floskel ist.

Also ich kann da keinen Unterschied zwischen den "alten Medien" wie TV, Radio oder Zeitung und den "neuen Medien" entdecken.

Befragungen von ueberlebenden Amoklaeufern legen aber nahe, dass es da eine unterschiedliche Bewertung gibt. Ganz abgesehen davon, dass es am Ende auch nur einen nachrangigen Unterschied macht, ueber welches Medium die zeit lebens versagte Aufmerksamkeit generiert wird?

Spiele ab 18 sind schon stark reguliert und sollten normaler Weise nur Erwachsenen zugängig gemacht werden dürfen. Vielleicht sollte man mal die Läden die die Spiele verkaufen mehr kontrollieren. Ach ne, dass würde ja Geld kosten...^^

Niedersachsen ist das derzeit einzige Land, dass Minderjaehrige testen laesst, ob ihnen Alkohol verkauft wird. Und bezieht dafuer ironischerweise Pruegel. Merke: entscheidend ist nicht was gemacht wird, sondern wer es tut.

Ganz abgesehen davon halte ich auch diesen Punkt fuer nachrangig. Ungleich wichtiger ist mir die Frage, was es ueber unsere Gesellschaft aussagt, wenn Spiele wie "Call of Duty - World at War" als Kunst und Filme wie "Hostel" als Kritik an Abu Ghreib durchgehen. Die gern gebrachten Verweise auf die Maerchen der Gebrueder Grimm gehen da leider voellig fehl - weil es Erzaehlungen sind, an deren Ende eine Botschaft steht. Bei "Call of Duty - World at War" letztlich auch: alle platt gemacht, gewonnen. Eine andere Moeglichkeit als Hunderte von Gegner niederzumetzeln laesst dieses (und etliche andere Spiele) naemlich nicht zu.

Und ich rede nicht davon in die Familien staatliche einzugreifen sondern grundlegende Sachen in Frage zu stellen, wie z.B.: Gesellschaftlicher Leistungsdruck, kapitalprioritäres Denken und Handeln, Klassengesellschaft etc.

Noch einmal: das K A N N Politik nicht leisten. Die Menschen schaffen das - oder scheitern daran. Und populistisches, egoistisches und staatsparanoides Gefasel, das aus einer Aneinanderreihung von Maximalforderungen besteht, lassen mich befuerchten, dass die Gesellschaft bereits an dieser Aufgabe gescheitert ist.

Wie oben beschrieben leistet die Politik aber rein gar nichts, wenn sie diese SPiele verbietet. Ein schärferes Waffengesetz ist aber auf jeden Fall zu begrüßen.

Warum? Warum ist der eine Eingriff in die Freiheit zu begruessen, der andere aber nicht? Nur, weil es Deine Freiheit ist? Oder weil Waffenbesitzer per (wessen?) Definition verantwortungslosere Menschen sind?

Eine gesichert verwahrte Schusswaffe bereitet mir weniger Kopfschmerzen als ein Heranwachsender, der inmitten von Blood&Porn die Orientierung verliert.

Beispiel Frankreich, skandinavische Länder etc..

Frankreich ein Beispiel fuer gute Familien- und Sozialpolitik? Ich hoffe wirklich, dass das sarkastisch gemeint war. Keine Amoklaeufe in skandinavischen Laendern?

1.) Die Gesellschaft wird von dem gesellschaftlichen Grundsatz her geprägt und geformt. Und wenn man stets nur das Kapital, die Arbeit und den Fleiß predigt und ständig suggeriert nur etwas zu sein, wenn man besser ist als andere etc.. dann entseht auch die von Dir weiter oben beschriebene egoistische Gesellschaft.

Woher kommt dieser "gesellschaftliche Grundsatz"? Kann ich den irgendwo nachlesen? Wer ist "man"?

Eine egoistische Gesellschaft "entsteht" nicht einfach so und auch nicht als Produkt der von Dir genannten Umstaende. Das Gegenteil trifft zu: die von Dir beschriebenen Dinge muessen als Wertesurrogat herhalten, wenn es keine echten Werte mehr gibt. Wenn Naechstenliebe als antiquiert verspottet, wenn Verzicht nur gefordert wird ohne dass "man" selbst bereit ist, ihn zu leisten, wenn aus jedweder Eigenverantwortung gefluechtet und ausschliesslich von Dritten und besonders gerne vom Staat gefordert wird - dann ist die Gesellschaft egoistisch. Egoismus ist der Normalzustand des Menschen; ihn zu ueberwinden kostet Disziplin und (guten!) Willen. Beides rare Gueter in Vollkaskodeutschland.

2.) Danke das du mit dem zweiten Absatz deiner Aussage dargelegt hast, dass du Dich in keinem Falle mit den Wahlprogrammen befaßt hast. Denn deine Aussage ist, wie hier auch schon festgestellt wurde, absolut falsch.

Falsch. Das Wahlprogramm der PIRATEN passt buchstaeblich auf eine A4-Seite; dass der Linken (und vieler anderer Parteien) auch, wenn man es auf die Inhalte reduziert. Was Parolen a la "Raus aus Afghanistan" im Wahlkampf zur Europawahl zu suchen haben, ist mir jedenfalls schleierhaft. Weder ist das aber das Thema dieses Threads noch werde ich hier eine Vorlage fuer neuerliche Guerilla-Werbung fuer Oskars Truppe liefern.

Außerdem, wenn du es schon ansprichst, beantworte doch mal endlich die ganzen Fragen der letzen drei Foristen!!?? Du hast Dich ja tz. sachlicher Debatte einfach aus dem Staub gemacht und das nicht zum ersten Mal....

Ein User steht auf meiner Ignore-Liste; ein anderer hat zwei Anmerkungen gemacht und der dritte ... nun ja. Eine Frage steht da jedenfalls definitiv nicht.
 
AW: Innenminister beschließen Verbot von Killerspielen

ok du hast die wharheit gepachtet alles klar, wer wohl auf der ig. liste steht
 
AW: Innenminister beschließen Verbot von Killerspielen

... die nur meine Aussage belegt?
Die darlegt das es schon vor den neuen Medien Amokläufe gab.
Die von mir zitierten, vergleichsweise jungen Soziologen / Soziologiestudenten sehen das so. Weshalb Ihre Arbeit von Dir und vermutlich den meisten anderen hier ja auch mit Nichtachtung gestraft wird. Welches Studium qualifiziert Dich dazu, es besser wissen zu wollen? Oder kann hier einfach nur nicht sein, was nicht sein darf?
gulli: Britische Studie: Killerspiele wirken beruhigend
Studie: "Killerspiele" nicht für Amokläufe verantwortlich - Software | News | ZDNet.de
Weitere Studie entlastet die Killerspiele: Unschuldig! - The Inquirer DE
„Killerspiel“-Studie: Für Gamer ist Gewalt nicht immer ein Spiel - Games - FOCUS Online
Das könnte jetzt noch ewig weitergehen...
Weil Individuen verschieden sind. Ansonsten stelle ich einfach mal die ebenso sinnbefreite Gegenfrage: warum werden nicht all die ausgebeuteten Seelen zu Amoklaeufern? Und wieso sind es -wie Du selbst bestaetigst- die besser situierten Kinder, die scheinbar ueberproportional affin fuer Amoklaeufe sind?
Weil gutsituierte Familien oft einem höherem Leistungsdruck ausgesetzt sind, beide Elternteile sehr viel arbeiten und von den Kindern dann eine hohe Eigenverantwortung und Selbstständigkeit vorrausgesetzt wird.
Wie gesagt, Fachleute sind in diesem Punkt bestenfalls uneinig. Aber vermutlich sind das die hier im Thread ja schon angesprochenen materiefernen Sesselfurzer.
Im Bezug zu den fordernden Politikern kann ich Dir Recht geben. ;)
Ist das sachliche, argumentbezogene Diskussion nach DaStash-Art?
Ist das der typische "persönlich" werdende Stil nach JePe-Art?
Der erste Lichtblick in Deinem Post. Schade, dass er im krassen Gegensatz zu dem oben zitierten steht und deshalb wohl nicht viel mehr als eine Floskel ist.
Nö, wieso? Das zeigt nur das man eben noch keine definitive Aussage diesbezüglich treffen kann und foglich zeigt dies auf, wie symbolpolitisch das Handeln der Innenminister ist, ohne Substanz eben.
Ganz abgesehen davon, dass es am Ende auch nur einen nachrangigen Unterschied macht, ueber welches Medium die zeit lebens versagte Aufmerksamkeit generiert wird?
Nein, natürlich nicht. Du hattest aber behauptet das einzig die neuen Medien solche Verhalten an den Tag legen und das habe ich nur widerlegt. ;)
Niedersachsen ist das derzeit einzige Land, dass Minderjaehrige testen laesst, ob ihnen Alkohol verkauft wird. Und bezieht dafuer ironischerweise Pruegel. Merke: entscheidend ist nicht was gemacht wird, sondern wer es tut.
Ich denke in dem Fall ist es eher entscheidend, dass man es tut. Aber egal, ist OT
Ganz abgesehen davon halte ich auch diesen Punkt fuer nachrangig. Ungleich wichtiger ist mir die Frage, was es ueber unsere Gesellschaft aussagt, wenn Spiele wie "Call of Duty - World at War" als Kunst und Filme wie "Hostel" als Kritik an Abu Ghreib durchgehen. Die gern gebrachten Verweise auf die Maerchen der Gebrueder Grimm gehen da leider voellig fehl - weil es Erzaehlungen sind, an deren Ende eine Botschaft steht. Bei "Call of Duty - World at War" letztlich auch: alle platt gemacht, gewonnen. Eine andere Moeglichkeit als Hunderte von Gegner niederzumetzeln laesst dieses (und etliche andere Spiele) naemlich nicht zu.
Das mag ja sein das du keinen Sinn in solchen Filmen und Spielen siehst. Und das diese nicht gut für Jugendliche sind ist auch klar, deshalb erhälst du sie auch erst ab 18. Aber aus dem Grunde des Nichtverständnisses, sollte man nicht Entscheidungen herbeiführen.
Noch einmal: das K A N N Politik nicht leisten.
Die Menschen schaffen das - oder scheitern daran. Und populistisches, egoistisches und staatsparanoides Gefasel, das aus einer Aneinanderreihung von Maximalforderungen besteht, lassen mich befuerchten, dass die Gesellschaft bereits an dieser Aufgabe gescheitert ist.
Die Politik ebnet aber den Weg und momentan geht der Weg in Richtung Gewinnmasimierung, Konsumgesellschaft,jeder muss an sich denken um zu überleben etc..
Warum? Warum ist der eine Eingriff in die Freiheit zu begruessen, der andere aber nicht? Nur, weil es Deine Freiheit ist? Oder weil Waffenbesitzer per (wessen?) Definition verantwortungslosere Menschen sind?
Nö. Weil man erwiesener Maßen mit Waffen jemand umbringen kann, im Gegensatz zu Computerspielen. ;)
Eine gesichert verwahrte Schusswaffe bereitet mir weniger Kopfschmerzen als ein Heranwachsender, der inmitten von Blood&Porn die Orientierung verliert.
Aber warum wächst er so auf, was läuft da in der Familie/sozialem Umfeld/Gesellschaft falsch? Man kann das nicht regulieren und verbieten. Denn
1.) wenn er das sehen will, dann wird er auch daran kommen.
2.) Sind solche von Dir angesprochenen Medien schon stark reglementiert. Ob man dies noch weiterhin verschärft wäre durchaus diskutabel.
Frankreich ein Beispiel fuer gute Familien- und Sozialpolitik? Ich hoffe wirklich, dass das sarkastisch gemeint war. Keine Amoklaeufe in skandinavischen Laendern?
Ich meine dies mal im Zusammenhang mit einem Bericht gelesen zu haben. Wenn ich mich da irre dann kläre mich bitte auf.
Woher kommt dieser "gesellschaftliche Grundsatz"? Kann ich den irgendwo nachlesen? Wer ist "man"?
Man ist, was man tut, dass ist der Grundsatz. Typisch für eine konsumorientierte Wertegesellschaft.
Eine egoistische Gesellschaft "entsteht" nicht einfach so und auch nicht als Produkt der von Dir genannten Umstaende. Das Gegenteil trifft zu: die von Dir beschriebenen Dinge muessen als Wertesurrogat herhalten, wenn es keine echten Werte mehr gibt. Wenn Naechstenliebe als antiquiert verspottet, wenn Verzicht nur gefordert wird ohne dass "man" selbst bereit ist, ihn zu leisten, wenn aus jedweder Eigenverantwortung gefluechtet und ausschliesslich von Dritten und besonders gerne vom Staat gefordert wird - dann ist die Gesellschaft egoistisch. Egoismus ist der Normalzustand des Menschen; ihn zu ueberwinden kostet Disziplin und (guten!) Willen. Beides rare Gueter in Vollkaskodeutschland.
Dann stelle ich die Frage ob eine konsumorientierte Gesellschaft die richtige Form ist um mit Disziplin und Ehrgeiz den Egoismus des Menschen in einer Gesellschaft zu überwinden?
Falsch. Das Wahlprogramm der PIRATEN passt buchstaeblich auf eine A4-Seite;
So so... :schief:
EU-Wahlprogramm 2009 ? Piratenwiki
dass der Linken (und vieler anderer Parteien) auch, wenn man es auf die Inhalte reduziert.
Aha, deine subjektive Ansicht reduziert das Wahlprogramm vielleicht auf eine Seite aber in der Realität sieht das ganz anders aus. ;)
Ein User steht auf meiner Ignore-Liste; ein anderer hat zwei Anmerkungen gemacht und der dritte ... nun ja. Eine Frage steht da jedenfalls definitiv nicht.
Ich, Kreisverkehr und Frenzy hatten deiner Argumentation einige Gegenthesen dargelegt und auch Fragen formuliert, die du dann einfach nicht mehr beachtet hast.

MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Innenminister beschließen Verbot von Killerspielen

Die Spielindustrie ist doch nicht Blöd die lassen sich doch von den Vögeln hier nicht einreden lassen .

Dann wird bestimmt jeder von der Hersteller seite von Usa servern den spiel eben runterziehen .Für bestimmte geld .
 
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Die darlegt das es schon vor den neuen Medien Amokläufe gab.

Brasilien gehoert nicht zu Deutschland. Klingt komisch, ist aber so.

Das könnte jetzt noch ewig weitergehen...

... so wie es auch ein Potpourri an Studien gibt, die eine hemmschwellensenkende Wirkung von "Killerspielen" bestaetigen.

Weil gutsituierte Familien oft einem höherem Leistungsdruck ausgesetzt sind, beide Elternteile sehr viel arbeiten und von den Kindern dann eine hohe Eigenverantwortung und Selbstständigkeit vorrausgesetzt wird.

Eine Aneinanderreihung von mutigen Thesen. Gibt´s dafuer auch irgendwo Belege? Ich neige naemlich dazu zu glauben, dass es in gutsituierten Familien eher die Ausnahme sein wird, dass beide Elternteile arbeiten. Ich neige auch dazu zu glauben, dass Kinder in solch einem Umfeld eher gefaehrdet sind, verhaetschelt und isoliert zu werden, so keine sozialen Kompetenzen entwickeln koennen und im "real life" deshalb recht frueh an ihre Frustrationsgrenzen stossen werden - also so ziemlich das exakte Gegenteil von "Eigenverantwortung" und "Selbstaendigkeit".

Warum laufen eigentlich nicht alle reichen Schnoesel Amok? Gerade jetzt sollte man doch dann an den Boersen knietief im Blut waten?

Ist das der typische "persönlich" werdende Stil nach JePe-Art?

Ich habe Dir einen Spiegel hingehalten. Wenn Dir nicht gefaellt, was Du siehst, weisst Du ja nun, was zu tun ist.

Nö, wieso? Das zeigt nur das man eben noch keine definitive Aussage diesbezüglich treffen kann und foglich zeigt dies auf, wie symbolpolitisch das Handeln der Innenminister ist, ohne Substanz eben.

Eine nochmalige Verschaerfung des Waffenrechtes ebenso. Merkwuerdigerweise hast Du mit dieser Art von Symbolpolitik keinerlei Probleme. Wie erklaerst Du Dir, dass es in Deutschland trotz immer restriktiverem Waffenrecht eine tendenziell aehnliche Entwicklung wie z. B. in den USA gibt?

Nein, natürlich nicht. Du hattest aber behauptet das einzig die neuen Medien solche Verhalten an den Tag legen und das habe ich nur widerlegt. ;)

Ich weiss selbst nicht genau, warum ich diese Unverschaemtheit auch noch durch eine Antwort aufwerte. Anyway, Du solltest weniger Widerlegen und mehr Lesen:

Werden "Killerspielespieler" automatisch zu Amoklaeufern? Nein, sicher nicht. Sind "Killerspiele" ein Problem? Jein. Nein, sie sind nicht das Problem, aber Ja, sie sind natuerlich Teil des Problems.
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Und ehe Du Dich auf den Satz stuerzt "selbst wenn ein totales Verbot von bspw. Waffen oder Videospielen die Eintrittswahrscheinlichkeit von Amoklaeufen verringern koennte, waere damit nicht das Problem als solches geloest" - ich habe nie etwas anderes behauptet.
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Soziologen sehen als Ursache ein Konglomerat aus etwa einem Dutzend Faktoren - und gewalttaetige / -verherrlichende Computer- und Videospiele gehoeren dazu.
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Deine Behauptungen sind also eine glatte Luege und das exakte Gegenteil dessen, was ich tatsaechlich gesagt habe. Etwa so wie die Meldung der PIRATEN, die Innenministerkonferenz haette ein Herstellungs- und Vertriebsverbot von "Killerspielen" beschlossen - was nebenbei ein erschreckendes Licht darauf wirft, wie wenig die PIRATEN die Demokratie verstanden haben, bei der sie so gerne mitspielen wuerden.

Das mag ja sein das du keinen Sinn in solchen Filmen und Spielen siehst. Und das diese nicht gut für Jugendliche sind ist auch klar, deshalb erhälst du sie auch erst ab 18. Aber aus dem Grunde des Nichtverständnisses, sollte man nicht Entscheidungen herbeiführen.

Dann erklaer mir den kuenstlerischen Aspekt des genannten Spieles, dass ausschliesslich durch Toeten von Menschen auf denkbar brutalste Art und Weise gewonnen werden kann und den kuenstlerischen Wert eines Filmes, in dem Augen mit Schneidbrennern aus ihren Besitzern herausgeloest werden. Und wenn Du schon dabei bist, erklaer mir gleich noch dazu, welche Aussage es ueber unsere Gesellschaft trifft, dass derlei keinen Sturm der Empoerung ausloest, sondern Mord und Totschlag nicht laenger als schrecklich, sondern entspannend und unterhaltsam erachtet werden. Und falls Du dann noch Zeit und Lust hast, erklaer mir bitte auch, warum einem 17jaehrigen das Privileg auf Sadismus und Menschenverachtung aberkannt wird, einem 18jaehrigen hingegen bedenkenlos zugesprochen werden kann.

Den Leidensdruck der Hersteller, solchen Muell auf den Markt zu werfen, kann ich ja auf einer wirtschaftlichen Ebene gerade eben noch nachvollziehen - genau wie im Pornobereich ueberbietet man sich einfach mit Koerperfluessigkeiten und koedert mit blankem Ekel. Aber die Konsumenten von derlei "Kunst" gehoeren schlicht auf die Couch. Das hat herzlich wenig mit entscheidungshinderlichem Nichtverstaendnis zu tun.

Die Politik ebnet aber den Weg und momentan geht der Weg in Richtung Gewinnmasimierung, Konsumgesellschaft,jeder muss an sich denken um zu überleben etc..

Bla, bla, bla. Ich kann diese linken Sprechblasen nicht mehr hoeren. Die Politik ist boese, die Manager sind boese, die Banker sind boese, die Anwaelte sind boese, die Industrie ist boese, die Medien sind boese, die *setze hier einen Personenkreis Deiner Wahl ein* sind boese ...

... nur mit sich selbst ist man im Reinen.

Ich will nicht wissen, was DaStash an der Welt auszusetzen hat. Ich will wissen, welche Opfer DaStash zu bringen bereit ist, um sie zum Besseren zu veraendern? Kannst Du Dir vorstellen, Verzicht zu ueben; auf Freiheiten zu verzichten, damit andere Freiheiten erlangen? Bislang ist da noch nichts gekommen.

Die Welt ist nicht, was der Regierungssprecher sagt oder die BILD-Zeitung druckt. Die Welt ist, was wir aus ihr machen.

Nö. Weil man erwiesener Maßen mit Waffen jemand umbringen kann, im Gegensatz zu Computerspielen. ;)

So wie mit Heckenscheren, Waescheleinen und Kuchengabeln. Ebenso wie ein Sturmgewehr sind diese Dinge vollkommen ungefaehrlich in der Hand eines reifen, verantwortungsbewussten Individuums. Und mit derselben Logik, mit der Du Computerspiele nicht vom Markt genommen sehen willst, will ich, dass Waffen unter Auflagen erhaeltlich bleiben. Warum ist mein Egoismus weniger wert als Deiner?

Aber warum wächst er so auf, was läuft da in der Familie/sozialem Umfeld/Gesellschaft falsch? Man kann das nicht regulieren und verbieten. Denn
1.) wenn er das sehen will, dann wird er auch daran kommen.

So wie an eine Schusswaffe.

Dann stelle ich die Frage ob eine konsumorientierte Gesellschaft die richtige Form ist um mit Disziplin und Ehrgeiz den Egoismus des Menschen in einer Gesellschaft zu überwinden?

Die DDR hat mit 40 Jahre waehrender Indoktrination versucht, die Xenophobie des Menschen mit Antifaschismus zu ueberwinden. Und ist mit lautem Getoese daran gescheitert.

Kein Staat wird je die Natur seiner Buerger ueberwinden. Wie gesagt, das schaffen die Menschen - oder auch nicht.


Im Grunde steht da: wir wollen, das alles gut wird. Und umsonst. Und schoen. Und wenn man die "erklaerenden" Texte weglaesst, ist auf dem A4-Blatt sogar noch Platz fuer ein paar Strichmaennchen.

Aha, deine subjektive Ansicht reduziert das Wahlprogramm vielleicht auf eine Seite aber in der Realität sieht das ganz anders aus. ;)

Es gibt keine Realitaet, nur ca. 6 Milliarden subjektive Wahrnehmungen von ihr. Besteht nicht theoretisch die Moeglichkeit, dass Deine Wahrnehmung (auch) fehlerhaft ist?

Ich, Kreisverkehr und Frenzy hatten deiner Argumentation einige Gegenthesen dargelegt und auch Fragen formuliert, die du dann einfach nicht mehr beachtet hast.

Von keinem der Beiden finde ich in diesem Thread irgendein Posting nach meinem ersten, geschweige denn eine Frage?
 
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Machen die jetzt wirklich ernst?!
Ach du shit..
aber das wird eh nicht durchkommen..
und wenn schon sogar ich als Minderjähriger kann mir die Spiele weiterhin in Frankreich usw. besorgen.

Es wird echt mal Zeit, dass diese alten Idioten von Politikern ausgemustert werden. Die checken doch echt gar nix mehr.

Egal meine Eltern haben die Piratenpartei gewählt:daumen: und das werde ich auch tun, wenn ich volljährig bin.
 
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ok du hast die wharheit gepachtet alles klar, wer wohl auf der ig. liste steht
Solche Leute gibt es halt. Wahrscheinlich zuviel Schläge in der Kinderheit und jetzt muss man sich ausleben, weil der CSU-Stammtisch zu langweilig sind und über Ausländer lästern nicht mehr reicht.

Wir brauchen eh nur 10 Jahre warten, dann motzt keiner mehr über die böse "Killerspiele" ;)
 
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JE PE, und da stasch:
wollt ihr euch nicht einen eigenen Thread aufmachen. :ugly:
Mal ehrlich 75% der Buchstaben der letzten Seiten gehen auf euer konto.
 
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stimmt und mein popcorn eimer wird auch immer leerer, "popcorn in die runde halt"

warum kommst du nicht damit klar jepe das es nicht so ist wie du es gerne hättest, vor allem so gegen die piraten wetterst, man solche leute wie du es bist sind schuld dran das es momentan so ist in deutschland.
genau er wird sicher an die im tresor eingeschlossene waffe kommen, hat wohl den pin im traum gesehen. wären die waffen weggeschlosen gewessen in winnende wäre das ganze nicht so passiert
 
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Ich bin 15 und geh jez ne runde gta 4 daddeln das mir die nette dame vom Media Markt nach vorweisen meines Persos gegeben hat (naja vllt Analphabet) und das ist auch etwas woran der Staat arbeiten sollte.

Ach und keine Angst nur weil ich gta4 spiele und jugendlich bin werd ich net es auto von meim Dad klauen und ein paar Leute überfahren
 
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Ach und keine Angst nur weil ich gta4 spiele und jugendlich bin werd ich net es auto von meim Dad klauen und ein paar Leute überfahren

Gut gesagt, ich spiele solche Spiele auch seit ich mit Rechnern umgehen kann und habe keine Probleme mit meinem sozialen Umfeld oder meiner Selbstbeherrschung. Amokläufe sind IMMER Ausnahmen und keineswegs nur auf "Killerspiele" zurückzuführen. Außerdem hat Deutschland schon jetzt sehr strenge Auflagen was den Verkauf an Minderjährige betrifft. Von wegen die USK-Logos wären nicht deutlich genug *klick*

MfG
 
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