Der Guide richtet sich eher an Umsteiger, d.h. User, die bisher noch mit Windows 10 oder bereits Windows 11 arbeiten, aber sich an Linux versuchen wollen. Was du beschreibst, geht meinem Verständnis deutlich darüber hinaus. Die Zielgruppe ist erstmal froh, wenn sie ihr Windows weiterhin benutzen können und Linux startklar haben. Die bestehende Windows-Installation dann über Linux laufen lassen zu wollen, ergibt sich erst, wenn man sich an Linux gewöhnt hat und feststellt, dass Windows keine eigene Domäne mehr benötigt.
Wenn man einen Weg findet, eine
bestehende Installation in eine virtualisierte Umgebung zu holen, dann ist das gerade für Einsteiger interessant. Dann ist die volle Funktionalität des alten Systems nämlich im Zweifel nur einen Mausklick entfernt.
Bonus zudem: Man kann auch ganz einfach weitere virtualisierte Maschinen einrichten und diverse Distributionen durchprobieren, ohne jedes Mal Gefahr zu laufen, durch Unachtsamkeit etwas am Host-System oder dem Windows-Container kaputt zu machen.
Ich kann es nicht so genau einschätzen, aber ich denke tatsächlich, dass es bei den meisten gar nicht mal soo viel ist.
Nicht zwingend viel mehr als eine komplette Neuinstallation mit einem anderen Betriebssystem. Aber bereits die wird von vielen gescheut und die "Gefahr", dass es noch umständlicher werden könnte, stoppt das ganze Projekt dann schon vor dem ersten Versuch.
Würdest du sowas mit oder ohne Netzwerkadapter laufen lassen? Ich frage wegen der Telemetrie und auch DRM-Nutzung bzw. den X-Box Diensten für MSFS.
Anfangs würde ich den Netzwerkadapter aktiv lassen, um die volle Funktionalität zu erhalten. Mittelfristig sollte man aber, gerade wenn man von einem dann Update-losen Windows 10 kommt, anstreben, alle Aktivitäten mit Online-Pflicht auf einen moderneren Teil umziehen zu lassen. Das schöne bei Virtualisierung wäre halt: "mittelfristig". Man kann sich Zeit lassen, muss nicht alles auf einmal stemmen.
Und reine Offline-Sachen können, wenn sie sauber laufen, auf immer und ewig in der virtuellen Maschine bleiben, der man irgendwann einfach den Netzwerkstecker zieht. Sogar eine Zwischensituation ist denkbar: Wenn ein System erst einmal virtualisiert ist, kann man es mit zwei Klicks duplizieren. Eine Kopie übernimmt den Offline-Teil; aus der anderen wird alles entfernt, dass sicherheitskritisch wäre. Im Extremfall bleibt eine Sandbox für 2-3 Windows-only-online-only-Spiele übrig.
Wobei ich annahm/hörte, dass alte Spiele über Dosbox gerade gut auf Linux laufen sollten, oder nicht (Selbst ausprobiert habe ich es nicht)? Wäre so etwas, was Thorsten vorschwebt überhaupt notwendig?
Welche alten Windows-Spiele wären das denn? Aus der Win 3.X Ära? Civ2 ...? Gab es da so viele?
Naja, ältere Spiele eben über Linux und Dosbox und neuere über Linux mit Steam/Heroic Games Launcher/Proton... oder nicht?
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@Andreas1975 Ja, warum nicht so eine Tetris-Variante ... falls einem:einer Railroad Tycoon (via Dosbox) mal zu anstrengend und graphisch komplex ist ...
Nach Win 3.x (mir würde nur Die total verrückte Rallye und Monopoly einfallen; Civ 2 und die Windows-Edition von Sim City 2000 laufen uneingeschränkt unter 9x) kamen noch Windows 9x und XP. Titel ab 1995 sind oft nicht mehr Dosbox-kompatibel und Linux-Unterstützung via Steam kam erst ab 2015 in Mode, bei anderen DRM-Plattformen gibt es sie 2025 immer noch nicht. Dazwischen klaffen eine ganze Menge Titel, bei denen man jeweils einzeln gucken muss, wie man sie zu laufen bekommt – oder die man einfach in einer virtuellen Maschine belässt, wenn schon eine lauffähige Installation besteht. Das ist sicherlich in vielen Fällen nicht die eleganteste Lösung, aber die bequemste da one-for-all.