AW: Ich wähle keine Spielekiller: Aktualisiertes Protestschreiben vor der Europawahl
Der Liberalismus hält diese Grenzen aber zu Locker! Es gibt die Kartellämter um zuverhindern das größe Firmen fusioiren und so den Markt beherrschen. Denn dann würden kleine Firmen kaputt gehen und es beständen keine Konkurrenz mehr -> Wucherpreise.
Diese Problem treffen besonders die Entwicklungsländer, da dort die Menschen oft von den großen Konzernen anderer Länder ausgenutzt werden und unter dem Landeseigenen Existenzminimum leben müssen.
Wenn man sich mal den ursprünglichen Lierbalismus anschaut, der von Adam Smith geschaffen wurde: Der Staat soll möglichst wenig Steuern erheben und nur der Nachtwächter sein. Maximale Freiheit des Einzelnen.
Die Freiheit des einzelnen hört aber da auf, wo die Freiheit des anderen beeinträchtigt wird, und so müssen Gesetze her. Eine dem ursprünglichen Liberalismus sieht man in den USA, natürlich nur wirtschaftlich, denn politische Liberalität ist spätestens nach dem 11.9 Geschichte...
Ich persönlich finde, dass der Markt viel zu stark reguliert wurde/wird wo es absolut sinnlos ist. Es ist doch vollkommen egal, welchen Biegungswinkel Karotten oder Gurken haben! Bei letzterem hat die EU ja das Verkaufsverbot aufgehoben...
Feste Grenzen müssen her, in denen man aber vollkommen frei agieren kann, so denn man denn nicht gegen die (persönliche) Freiheit eines anderen verstößt.
Bei Banken würde es meines Erachtens heißen: Spekuliert so viel ihr wollt, aber es muss euer Geld sein und nicht das der Anleger. Wenn eine Bank von den Kunden z.B. 100 Billionen € hat, und am Ende damit 10 Miliarden € verdient hat, dann darf nur mit diesen 10 Milliarden spekuliert werden, nicht aber mit den eigentlichen 100 Billionen...
Eine komplette Steuerreform wär auch mal angebracht bei uns. Unser (unendlich-)stufige System ist übrigens genial, da hier keiner benachteiligt wird. Wie sich die FDP hier ihr 3-Stufen-System vorstellt, keine Ahnung. Unser Spitzensteuersatz sollte übrigens höher ausfallen, dafür aber keine Vererbungssteuer und so weiter mehr. Gehört eigentlich mal komplett ausgemistet der Saustall bisher. Und die EU muss sich da auch mal an der Nase packen und endlich demokratisch regiert werden... Das Parlament hat ja überhaupt nix zu sagen, außer als Indikator für die Bundestagswahl...
Das mit der dritten Welt ist übrigens nicht ganz so einfach. Schau dir mal deren Schuldenbilanz an, und wo sie es zurückzahlen müssen... Die Weltbank verdient ganz gut an den Ländern... Diese können die Zinsen meist nur über Cash Crops erwirtschaften, wovon die Bevölkerung rein gar nichts hat... In anderen Ländern gibts Bürgerkriege, BLutdiamanten und sonstnochwas. Mit unseren Kapitalismus kann man nicht einfach das Elend wo anders erklären...
Lafontaine ist aus der SPD ausgetreten weil die SPD seit Schröder nicht mehr sozial war und nicht mehr den Grundsätzen der Partei entsprach.
Pff, was die SPD seit Schröder gemacht hat, war auch nicht mehr normal. Gut, Schröder ist gleich nach der Amtszeit in den Aufsichtsrat bei Gasprom gewechselt, die SPD will sich von den Linken distanzieren und dann kommt sowas wie in Hessen raus. Tja, wo bleiben denn da die teils idiotischen Wahlversprechen... Gebrochen.
Wie soll denn bitte eine Unternehmen noch ins Ausland gehen, wenn 50% davon den Mitarbeitern gehören, welche dann auch ein Mitspracherecht haben sollen?
Quelle:
DIE LINKE. Landesverband Bayern: Politischer Aschermittwoch der LINKEN in Bayern
Genau sowas unterstütze ich nicht. Wenn die Leute ihre Aktien oder Beteiligungen nicht kaufen, soll ihnen auch nichts gehören. Wer allerdings im Aufsichtrat zu sitzen hat, darüber kann man streiten.
e:/ Übrigens, meines Erachtens gehören Unternehmenssteuern EU-weit angeglichen, so dass auch hier Fairness gilt. Nokia ist eigentlich in Rumänien(?) komplett auf die Fresse gefallen, weil die Arbeitsmoral dort halt ein bisschen "lascher" als bei uns ist. Gibt ja auch Unternehmen, die eben daher wieder nach Deutschland kommen, wegen der Arbeitsmoral trotz an sich höherer Personalkosten. Evtl würden weniger Firmen auf die (auf dem Papier) verlockende Möglichkeit der Auslagerung in die Ostländer kommen, wenn die Steuern EU-weit einheitlich sind? Ebenso die Produktionsstandards. Die jetzige EU hat für mich wenig Sinn, weil teils überreguliert und teils total sinnlos und undemokratisch.
Ich wär mal für ein komplett neues Europa, wo die Macht vom Volke ausgeht, quasi nach Vorbild unseren Grundgesetzes, wo aber nur die wichtigsten Gesetze dort beschlossen werden und der Rest Ländersache bleibt. Aber was rede ich, wen interessierts denn?
Über den Lissabonvertrag hört man nur Gutes, ab nicht, was er regelt. (Höchstens der Spot der
ÖDP sagt was darüber aus, auch wenn ich 100% übereinstimme)...
Im Falle von Opel wäre es aber eventuell außnamsweise sinnvoll, da die Sache mit Opel komplett hätte anders organisiert gehört hätte.
Andere Parteien gibt es noch, da hast du recht, nur kommen die nicht so schnell in den Bundestag. Und die FDP ist für mich solange sie weiterhin auf massive Deregulierung setzen nicht wählbar!
Dafür sind aber wir verantwortlich, beziehungsweise daran Schuld. Kennst du jemanden, der - vom mir aus auch - die Bayernpartei wählt oder die ÖDP (nicht dass ich die beiden Parteien gleichstellen wollte, die Namen sind mir nur grad eingefallen)? Zur Europawahl muss ich noch schauen, wo ich mein Kreutzchen machen werde, nur eins ist sicher: Keine SPD, Keine CSU.