AW: Wählt keine Spielekiller! PC Games aktualisiert Protestschreiben
Ich halts echt nicht mehr aus. Fast jeden Tag les ich mittlerweile irgendwo eine Meldung über ein "Killerspiel"-Verbot". Ich hab mich an dieser Stelle auch schön des öfteren dazu geäußert. Ich bin selbst nicht mal so versessen auf die sogenannten "Killerspiele", aber ich empfinde es als eine schreiende Ungerechtigkeit, dass diese Spiele als Wahlkampfthema missbraucht werden, von Menschen, die nicht die geringste Ahnung haben, einen Sündenbock für Amokläufe suchen, die auf das Versagen der Gesellschaft zurückzuführen sind und sich nur auf die Ergebnisse negativer Studien verlassen, anstatt das Thema von mehreren Seiten zu betrachten.
Wenn Dummheit, Ahnungslosigkeit, Vertuschung eigenen Versagens, Willkür und persönliche Abneigung zusammen kommen, dann kann man sicher sein, dass es um "Killerspiele" und ein Verbot derer gehen muss.
Und wenn es soweit kommt, was bringt es dann den Menschen die sich zu den Spielern zählen, bei der nächsten Wahl Ihre Stimme zu verweigern?
Das wird meiner Meinung nach nichts bringen. Nicht mal eine Petition, geschweige denn Proteste, werden die Innenminister davon abhalten, wenn Sie alle so dumm sind und Ihren Willen durchsetzen müssen, um in Zukunft den Menschen eine trügerische Sicherheit vor erneuten Amokläufen zu geben.
Erst wenn wieder einer Amok läuft, nach dem Killerspiele Verboten wurden, werden die Innenminister merken, dass Ihre populistische Aktion rein gar nichts gebracht hat. Aber dann ist es für die Spieler schon zu spät, denn der Verbot werden die Innenminister kaum zurücknehmen, wenn es erst einmal durchgesetzt wurde. Die Spieler können dann eben keine Spiele mehr in Deutschland kaufen, Erwachsene müssen sich dann eben mit Strategiespielen oder Kinderkacke begnügen. Oder eben Ihre Spiele im Ausland kaufen, falls dann die Einfuhr nicht illegal ist.
Aber was solls, dann gehen eben die Amokläufe weiter, macht nichts, Ich würd mich sogar darüber freuen, ja, wenn ein Schüler gemobbt wurde von anderen, sollte er die ruhig abknallen dürfen. Die, die dafür Verantwortlich sein werden, dass man den Spielern Ihre Spiele nimmt und trotzdem Amokläufe nicht verhindert, werden sich kaum blamieren. Die werden sich einfach einen neuen Sündenbock suchen, irgendetwas, dass Ihnen ein Dorn im Auge ist, genau so, wie es die "Killerspiele" bei den Innenministern sind, allen voran natürlich unseren lieben, inkompetenten, ahnungslosen, Populisten Herrn Herrmann.
Von mir aus soll es noch tausend Amokläufe geben, nach dem Verbot erst recht. Ich hoffe, dass dann mehr Menschen sterben, dass richtig deutlich wird, dass die Idiotischen Verbote von "Killerspielen" und Waffen nichts bringen.
Es macht vor allem auch viel Sinn, das Waffenrecht zu verschärfen, verstärkte Kontrollen einzuführen, wenn die Polizei schon jetzt überfordert ist und zu wenig Personal hat und leichtsinnige Sportschützen und Jagdscheinbesitzer Ihre Waffen trotzdem nicht verschließen.
Warum eigentlich nicht gleich wieder die Stasi einführen und jeden Bürger bespitzeln und bevormunden? Dann wüsste man wenigstens bescheit, wenn ein Schüler kurz vor einem Amoklauf steht.
Ein großes Problem in der Politik ist, dass viele Politiker schlichtweg zu alt sind, um zu verstehen, dass sogenannte "Killerspiele" zur heutigen Jugendkultur gehören. Viele Politiker wie Schäuble, Herrman, Beckstein oder Zensursula haben keine Ahnung von was sie eigentlich reden, kennen die Spiele nicht und halten es auch nicht für nötig sich genauer damit zu befassen. Junge Politiker verstehen scheinbar auch besser, um was es geht, weil sie der Spielenden Generation viel näher sind, bzw. dazu gehören. Daher denke Ich, dass Politiker, die keine Ahnung von Spielen haben auch nicht über deren Verbot entscheiden sollten. Es ist nur logisch, dass man Etwas, dass man nicht kennt eher skeptisch und negativ gegenübersteht.