AW: I7 7700 so dermaßen heiß
Man kann doch die Umgebung nicht als reaktionsleeren Raum betrachten.
Angenommen man hat einen konstanten Wärmeeintrag (CPU/GPU) und einen konstanten Wärmeaustrag (Lüftung) im System. Da der Wärmeeintrag größer ist als der Austrag, hat man in Summe einen positiven Energieeintrag. Merkt man daran, dass sich das Gehäuse mit der Zeit erwärmt, bis sich eine maximale Temperatur einstellt.
Als Vergleich, ich stelle in einem Raum die Heizung an und gleichzeitig ne Klimaanlage (oder lass von mir aus die Fenster offen). Wobei die Heizleistung größer ist als die Kühlleistung.
In Summe erwärme ich also den Raum. Und jetzt behauptest du, ein größerer Raum wäre schneller zu erwärmen als ein kleinerer?
Oder umgekehrt, ich stelle jeweils einen Ölradiator in eine Abstellkammer und in ein 100 m² Loft. Das Loft muss man also stärker kühlen als die Abstellkammer, um identische Raumtemperaturen zu erhalten?
Oder ich verweise nochmal auf mein Beispiel mit der Industriehalle und dem Schuhkarton als Gehäuse. Denn das alles wäre die logische Konsequenz zu deiner Aussage.
Oder anders ausgedrückt, da du ja chargenweise denkst: Bei kleinerem Volumen wird pro Zeiteiheit die Luft stärker erwärmt, da sich die eingetragene Wärmeenergie (Achtung: konstant!) weniger verteilen kann. Um also die gleiche Zielemperatur wie bei größerem Volumen zu erhalten, muss man pro Zeiteinheit mehr Wärme abführen / kalte Luft zuführen.
Bonusfrage: Wenn man die Seitenwände abnimmt, verringert sich üblicherweise die Gehäusetemperatur. Aber das System "Gehäusevolumen" nimmt dabei ja zu.
Oder man könnte auch ganz trivial sagen: jegliche Praxis beweist das Gegenteil.
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Unterm Strich kommt es aber vorallem auf den konstruktiven Aufbau des Gehäuses an. Denn es gibt auch große Tower, die trotzdem beschissen durchlüftet sind.