Hilfestellung zur 1. Wasserkühlung - Rost ?! *Update*

Green.Tea

Freizeitschrauber(in)
Hilfestellung zur 1. Wasserkühlung - Rost ?! *Update*

Moin Moin PCGH Forum und Wasserkühlungsgötter :bier:

(Hatte den Thread versehentlich zuerst in "Geschlossene Wasserkühlungen" gepostet :ugly:)
Wie der Titel schon verrät, ich plane nun mal einen lang gehegten Traum von mir, in die Tat um zu setzten.
Ich möchte gerne meinen Rechenknecht mal unter Wasser setzen (:schief:) und bräuchte dazu noch ein wenig Hilfe von euch.

Erstmal Mein System:
CPU: i7 4770K @ 4,2 Ghz 1,25V
GPU: Asus Strix GTX 980 TI OC
Mobo: MSI MPower Max Z87
RAM: 16GB 2133MHz
Case: Phanteks Enthoo Primo

Ich habe mich über die Jahre immer so neben bei mit dem Thema beschäftigt und mir somit so n mehr oder weniger gefährliches Halbwissen angeschafft.
Das ist auch der Grund warum ich hier poste und nochmal gerne "Profis" oder wenigstens Leute mit Erfahrung drauf gucken lassen möchte, wäre also super wenn ihr mir da unter die Arme greifen könntet :daumen:.


Ziel der Wasserkühlung: Ich möchte eine super Leise (am liebsten Silent| near Silent) Kühlung haben. Gekühlt sollen erstmal die CPU + GPU werden.
Temperatur mäßig möchte ich deutlich besser als eine Luftkühlung vom Fleck kommen und das ganze sollte am Besten future proofed sein sodass auch mal ein weiterer Block zum loop hinzugefügt werden kann.

Das ist meine Aktuelle Auswahl an Wakü-Komponenten:
CPU Block: EK Water Blocks EK-Supremacy EVO, Acetal/Nickel CSQ
GPU Block: EK Water Blocks EK-FC980 GTX Ti Strix, Nickel Acetal
GPU Backplate: EK Water Blocks EK-FC980 GTX Ti Strix Backplate schwarz
Radiator1 Boden: Alphacool NexXxoS XT45 (480er)
Radiator2 Deckel: Alphacool NexXxoS ST30 (420er)
Pumpe: Alphacool VPP655
Pumpen Aufsatz: Alphacool Eisdecke D5 Pumpenaufsatz V3, G1/4 Acetal
Fittings: Monsoon Anschluss 6er Pack, 1/4" auf 16/10mm - mattschwarz
Flüssigkeit: Double Protect Ultra 5l Kanister - gelb
Schlauch: 16/10 Transparent / XSPC Schlauch transparent, 3/8" 5/8", 10/16mm
AGB: EK-RES X3 250 Reservoir


Hier gehts zu den Bildern:

- Work in Progress

- Finale Bilder






Alt:

Aktuelle Warenkörbe:

Aquatuning:
Aquatuning.JPG


Caseking:
Caseking.JPG


Offene Fragen:
1. Ist die Materialzusammensetzung der blocks, fittings usw. so in Ordnung ?

Habe gehört dass es da schnell zu Verdreckungen und Ablagerungen im loop kommen kann wenn man bestimmte Metalle miteinander mischt.

4. Sind die Monsoon fittings ordentlich oder doch lieber andere ?

Hat vllt. jemand schon Erfahrung gesammelt mit den Fittings ?

8. Welche Kühlflüssigkeit könnt ihr mir für einen gelben Loop empfehlen?
Ich hätte gerne ein kräftiges Gelb. Mayhems fällt denke ich mal raus durch den Garantieverlust (obwohl es mir von der Optik her am besten geällt.
Gibt es dort gute Alternativen?

9. Kann ich den Drainport (Stück Schlauch, Kugelhahn, Stopfen) direkt an ein zweites outlet der Pumpe hängen?
... Oder sollte ich den lieber mit nem T-Stück an den unteren Radiator dran hängen wegen ggf. Druckabfall o.ä. ?

10. Fehlt mir noch was ?

Reichen die fitting, Schlauch, Kühlflüssigkeit etc.
(siehe Warenkörbe/Liste)


Geklärt:

2. Reicht ein 480er Radiator im Deckel aus für das System und wäre das ganze auch "future proofed" ? ---> Geklärt :daumen:

Ich möchte nicht so viel Geld in die Hand nehmen und dann da nur was halbherziges haben was kaum besser als ne gute Luftkühlung ist.
In der Zukunft wandert sicherlich ne neue CPU in die Bude und eventuell auch mal ne neue GPU und da möchte ich nicht 3 weitere Radiatoren kaufen müssen + mein komplettes tubing zerlegen damit die neuen Komponenten nicht den Hitzetot sterben.

3. Sind die Tubes mit 13/10 gut bemessen oder doch lieber 16/10 ?---> Geklärt :daumen:
Überlegung vllt zu 16/10 wegen höherer Wandstärke und dass somit der Schlauch nicht so leicht knickt, was sagt ihr ?
Ich hätte gerne durchsichtige hab da aber keine Ahnung von Herstellern usw. was man da nehmen sollte, Empfehlungen ?

5. Die Pumpe ... ?---> Geklärt :daumen:
oder gibts da bessere bzw. besser passende für mein Setup?
Beim Pumpen Aufsatz bin ich mir noch nicht ganz sicher, war bis jetzt der einzige der für mich Sinn gemacht hat. Sollte ich da vllt. einen Aufsatz mit AGB nehmen und somit Pumpe+AGB als ein Bauteil haben oder macht dass eher weniger Sinn?

6. AGB zu klein ?---> Geklärt :daumen:
Reicht der AGB von der Kapazität her aus (evtl. zusammen mit Pumpe als Aufsatz, siehe 5. ?)

7. Kühlflüssigkeit und Farbe. ---> Geklärt :daumen:
Ich hatte mir es so vorgestellt, dass das tubing durchsichtig ist und die Kühlflüssigkeit orange (evtl. auch Gelbe oder Rote) sein soll.
Nimmt man da am besten schon fertige Mischungen, mischt man sich den Laden am besten selbst zusammen und was nimmt man an Flüssigkeiten und Farbe überhaupt?


So .... ich hoffe ich habe erstmal nichts vergessen :ugly:
Ich würde mich echt sehr freuen wenn hier ein paar von euch Wasserkühlungsgöttern mal ihren Senf zu abgeben könntet.

EDIT: Noch kurz was zu den Lüftern:
Es kommen Corsair SP120 Quiet Editions und Corsair AF140 Quiet Editions zum Einsatz.
Und ja, ich weiß ich weiß, ich mag von der technischen Seiten her auch lieber Noctua. Das war in diesem Fall mal ne optische Entscheidung.
Es laufen aktuell 7x AF140er im Case und habe noch 4x SP120er hier rum liegen. Die Lüfter laufen über ne Lüftersteuerung auf geringster Stufe die so um und bei ~650RPM (geschätzt) liegen sollte.
Auf 120,240,360,480 Radiatoren würde ich also SP120 drauf schrauben und auf 140,280,420 würde ich also AF140 drauf schrauben.

Vielen Dank schon mal im Vorraus für jeden der sich alleine die Zeit nimmt sich das hier durchzulesen und ich hoffe bald ein paar Antworten auf meine Fragen zu erhalten :bier:


Grüße
Green.Tea
 
Zuletzt bearbeitet:

keks4

Software-Overclocker(in)
AW: Hilfestellung zur 1. Wasserkühlung

Moin :D
2. Nein wenn es Silent sein soll reicht ein 480er nicht, wenn du Trz. Nicht alzu viel ausgeben möchtest könntest du dir einen Externen MoRa ansehen (den kannst du mit 4 180mm Lüftern zu je ~18€ Bestücken )
3. 13/10 reicht theoretisch, würde jedoch der Optik wegen zu 16/10 raten, das sähe sonst etwas mickrig aus im Primo :D
4. Also ich bin sehr Zufrieden mit den Alphacool Eiszapfen, kannst sie dir ja mal ansehen
5. Eine D5 ist sehr gut geeignet für WaKü, einmal auf Stufe 2 einstellen und glücklich sein :D
Würde allerdings zu einer AGB/Pumpenhalterung Kombi raten, da sparst du das Geld für die Separate Halterung und 2 Fittinge;) (und hast weniger Schlauch Salat )
6. Je grösser der AGB desto leichter geht das befüllen, im laufenden Betrieb spielt das keine Rolle
7. Ich würde Fertig Gemisch nehmen (soweit ich weiss gibt es Double Protect Ultra in Orange )

Hoffe ich konnte ein wenig Helfen :D
 
TE
TE
Green.Tea

Green.Tea

Freizeitschrauber(in)
AW: Hilfestellung zur 1. Wasserkühlung

Moin :D
2. Nein wenn es Silent sein soll reicht ein 480er nicht, wenn du Trz. Nicht alzu viel ausgeben möchtest könntest du dir einen Externen MoRa ansehen (den kannst du mit 4 180mm Lüftern zu je ~18€ Bestücken )
3. 13/10 reicht theoretisch, würde jedoch der Optik wegen zu 16/10 raten, das sähe sonst etwas mickrig aus im Primo :D
4. Also ich bin sehr Zufrieden mit den Alphacool Eiszapfen, kannst sie dir ja mal ansehen
5. Eine D5 ist sehr gut geeignet für WaKü, einmal auf Stufe 2 einstellen und glücklich sein :D
Würde allerdings zu einer AGB/Pumpenhalterung Kombi raten, da sparst du das Geld für die Separate Halterung und 2 Fittinge;) (und hast weniger Schlauch Salat )
6. Je grösser der AGB desto leichter geht das befüllen, im laufenden Betrieb spielt das keine Rolle
7. Ich würde Fertig Gemisch nehmen (soweit ich weiss gibt es Double Protect Ultra in Orange )

Hoffe ich konnte ein wenig Helfen :D


Moinsen und dicken dank schon mal für deine sehr hilfreiche Antwort :daumen:

Also n MoRa fand und finde ich ist ne sehr unschöne Lösung, ich möchte die Wakü schon gerne komplett im Case haben.
Dann muss ich mir wohl n 480er noch aufn Boden schrauben wa ? oder meint ihr n 240er/280er/360er würde da reichen um zusammen Spiel mit nem 480er im Deckel ?
Apropros Radiator, muss man sehr darauf achten wie viel "Fins per inch" die haben ?
Z.B. der NexXxoS UT60 den ich mir mal so rausgesucht hatte hat ne Fpi von 10 ... ist das viel, ist das wenig und ist das okay so ? :huh:

16/10er macht wahrscheinlich auch noch mehr Sinn da der sich nicht so schnell knickt ?!
Hast du/jemand da Empfehlungen von Klaren Schläuchen ?

Eine Pumpen+AGB kombi guck ich mir mal an, vorallem das mit dem zusätzlichen Fittings und Schlauchsalat sind sehr gute Argumente dafür.
Muss nur sehen wo ich das ganze dann hingebaut bekomme, wollte die Pumpe eigentlich unten beim PSU einbauen aber mit AGB dran könnte das knapp werden ^^

Danke schonmal im Vorraus und ich würde mich auch sehr über noch n paar andere Meinungen/Erfahrungen freuen.
Schönes Wochenende :bier:
 

keks4

Software-Overclocker(in)
AW: Hilfestellung zur 1. Wasserkühlung

Ich kann leider keine Klaren empfehlen, nutze selbst Norprene :D
Als Radiatoren würde ich oben einen 420 und unten einen 480 empfehlen, du kannst dir ja mal den Thread des Users Nachty durchsehen, da werden dir bezüglich Platzierung und realisierung vlt einige Dinge Klarer, er nutzt ja das selbe Case :) Drück Mich
 
TE
TE
Green.Tea

Green.Tea

Freizeitschrauber(in)
AW: Hilfestellung zur 1. Wasserkühlung

Ich kann leider keine Klaren empfehlen, nutze selbst Norprene :D
Als Radiatoren würde ich oben einen 420 und unten einen 480 empfehlen, du kannst dir ja mal den Thread des Users Nachty durchsehen, da werden dir bezüglich Platzierung und realisierung vlt einige Dinge Klarer, er nutzt ja das selbe Case :) Drück Mich

Sehr hilfreich der Link zum Projekt von Nachty, dank dir :daumen:
Wobei ich sagen muss dass ich ungerne auf den kompletten HDD+ODD Cage verzichten würde .... zumal dann meine 3 HDDs ausziehen müssten :ugly:

Habe oben schon mal ein paar Änderungen in der Liste vorgenommen.
Würden bei 2 Großen Radiatoren, 1 CPU Block und 1 GPU Block die 5L Fertigmische reichen oder ist das total über/unter dimensioniert ?
 

keks4

Software-Overclocker(in)
AW: Hilfestellung zur 1. Wasserkühlung

Etwas überdimensioniert ist es schon, aber wenn man es im Haus hat kann es nicht schaden :D das dürfte genug sein für mindestens 2 mal komplett neu Befüllen
 

Trash123

Software-Overclocker(in)
AW: Hilfestellung zur 1. Wasserkühlung

Ich würde oben einen 420er Nexxxos St 30 und unten dann einen 480er ebenfalls St 30 verbauen. Haben weniger inch per fin und daher auf weniger Drehzahlen sprich leiser ausgelegt. Dürfte für deine Hardware ausreichend Kühlfläche sein.
 

VJoe2max

BIOS-Overclocker(in)
AW: Hilfestellung zur 1. Wasserkühlung

Haben weniger inch per fin und daher auf weniger Drehzahlen sprich leiser ausgelegt.
Weniger Zoll pro Lamelle = mehr Lamellen pro Zoll (fins per inch = fpi). Stimmt also auch so herum aber die Aussage ist in dem Zusammenhang trotzdem nicht ganz richtig, denn es liegt nicht daran ;). Je weniger Lamellen pro Zoll desto besser für geringe Drehzahlen - bei gleicher Tiefe!
ABER: Der ST30 hat zwar mit 16 fpi eine 60% höhere Lamellendichte als der UT60 (was ohne die Tiefe zu beachten schlechter für niedrige Drehzahlen wäre), jedoch ist Letzterer um 100% tiefer. Deshalb und weil der Radi über die tiefe immer ineffektiver wird, ist der ST30 trotz der höheren Lamellendichte von 16 fpi die bessere Wahl für geringe Lüfterdrehzahlen.

Btw: Dass die dicken UT60 NexXxos Radis größere Lamellenabstände haben als die ST30, war soweit ich mich erinnere nicht immer so. Ändert aber nichts daran, dass die dünnen aus o. g. Gründen trotzdem besser für möglichst leise Kühlung sind, wenn man davon genügend Fläche unterbringen kann...
 
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TE
TE
Green.Tea

Green.Tea

Freizeitschrauber(in)
AW: Hilfestellung zur 1. Wasserkühlung

Weniger Zoll pro Lamelle = mehr Lamellen pro Zoll (fins per inch = fpi). Stimmt also auch so herum aber die Aussage ist in dem Zusammenhang trotzdem nicht ganz richtig, denn es liegt nicht daran ;). Je weniger Lamellen pro Zoll desto besser für geringe Drehzahlen - bei gleicher Tiefe!
ABER: Der ST30 hat zwar mit 16 fpi eine 60% höhere Lamellendichte als der UT60 (was ohne die Tiefe zu beachten schlechter für niedrige Drehzahlen wäre), jedoch ist Letzterer um 100% tiefer. Deshalb und weil der Radi über die tiefe immer ineffektiver wird, ist der ST30 trotz der höheren Lamellendichte von 16 fpi die bessere Wahl für geringe Lüfterdrehzahlen.

Btw: Dass die dicken UT60 NexXxos Radis größere Lamellenabstände haben als die ST30, war soweit ich mich erinnere nicht immer so. Ändert aber nichts daran, dass die dünnen aus o. g. Gründen trotzdem besser für möglichst leise Kühlung sind, wenn man davon genügend Fläche unterbringen kann...


Ich muss jetzt nochmal ganz auf blöd nachfragen:
Macht es nicht eher Sinn einen Radiator zu nehmen mit weniger fpi aber dafür höher ist, als ein Radiator mit mehr fpi aber tiefer ?
Vom Denkansatz her macht variante 1 mehr Sinn für mich einfach durch das größere Volumen. (Beide Varianten mit gleichen Lüftern und gleicher Drehzahl versteht sich:P)

Denke ich einfach falsch oder habe ich etwas nicht mit bedacht ?

Grüße und danke für die rege Beteiligung hier, finde ich echt klasse Jungs :daumen:
 

VJoe2max

BIOS-Overclocker(in)
AW: Hilfestellung zur 1. Wasserkühlung

Ich glaube du verwechselt da was. Tiefe ist die Abmessung in deren Richtung die Luft durch den Radiator strömt. Ein ST30 ist 30mm tief und ein UT60 60mm tief.

Aufgrund der o.g. Verhältnismäßigkeiten hat der UT60 trotz der geringeren Lamellendichte mehr Luftwiderstand und erfordert daher tendenziell schneller drehende Lüfter für den gleichen Durchsatz. Wäre die Lamellendichte beim ST30 doppelt so hoch als beim UT60 und nicht nur 60% höher, würden sie sich vermutlich nicht viel nehmen was die Eignung für langsame Lüfter angeht. Was die Kühlleitung betrifft ist ein dünner Radiator aber einem dicken bei sehr niedrigen Drehzahlen in der Regel auch bei unterschiedlichen Lamellendichten überlegen - zumindest solange die Lamellen den Luftwiderstand zu stark erhöhen (vgl. diverse AIO-Radis). Die Effektivität des Wärmetauschs wird in einem Querstrom-Wärmetauscher prinzipbedingt über die Tiefe immer schlechter. Mehr Kühlleistung bei leisen Lüftern erreichst du daher grundsätzlich besser mit mehr Lufteintrittsfläche als über mehr Tiefe.

Beispiel: Wenn wir z.B. von gleichem Volumen und langsam drehenden leisen Lüftern und ausgehen, kühlt ein 420er NexXxoS UT60 deutlich schlechter als zwei 420er NexXxoS ST30 (nebeneinander selbstverständlich - übereinander wäre ja unsinnig), obwohl sie dasselbe Gesamtvolumen besitzen und das bei gleichem Geräuschpegel. Die Lufteintrittsfläche ist viel viel wichtiger für die Kühlleistung als die Tiefe. Deshalb ist das Volumen eines Radiators keine Kriterium für dessen Kühlleistung ;).
 
TE
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Green.Tea

Green.Tea

Freizeitschrauber(in)
AW: Hilfestellung zur 1. Wasserkühlung

Ich glaube du verwechselt da was. Tiefe ist die Abmessung in deren Richtung die Luft durch den Radiator strömt. Ein ST30 ist 30mm tief und ein UT60 60mm tief.

Aufgrund der o.g. Verhältnismäßigkeiten hat der UT60 trotz der geringeren Lamellendichte mehr Luftwiderstand und erfordert daher tendenziell schneller drehende Lüfter für den gleichen Durchsatz. Wäre die Lamellendichte beim ST30 doppelt so hoch als beim UT60 und nicht nur 60% höher, würden sie sich vermutlich nicht viel nehmen was die Eignung für langsame Lüfter angeht. Was die Kühlleitung betrifft ist ein dünner Radiator aber einem dicken bei sehr niedrigen Drehzahlen in der Regel auch bei unterschiedlichen Lamellendichten überlegen - zumindest solange die Lamellen den Luftwiderstand zu stark erhöhen (vgl. diverse AIO-Radis). Die Effektivität des Wärmetauschs wird in einem Querstrom-Wärmetauscher prinzipbedingt über die Tiefe immer schlechter. Mehr Kühlleistung bei leisen Lüftern erreichst du daher grundsätzlich besser mit mehr Lufteintrittsfläche als über mehr Tiefe.

Beispiel: Wenn wir z.B. von gleichem Volumen und langsam drehenden leisen Lüftern und ausgehen, kühlt ein 420er NexXxoS UT60 deutlich schlechter als zwei 420er NexXxoS ST30 (nebeneinander selbstverständlich - übereinander wäre ja unsinnig), obwohl sie dasselbe Gesamtvolumen besitzen und das bei gleichem Geräuschpegel. Die Lufteintrittsfläche ist viel viel wichtiger für die Kühlleistung als die Tiefe. Deshalb ist das Volumen eines Radiators keine Kriterium für dessen Kühlleistung ;).

Hmm okay, danke für die Erklärung :daumen:
(das mit der Höhe und Tiefe war schon so gemeint, da ja das Gegenteil von Hoch -> Tief ist ;))

Nur frage ich mich grade warum man eigentlich in allen Builds (mehr oder weniger) ausschließlich "dicke" Radiatoren sieht also gut und gerne welche die zwischen 6-8 vllt. sogar 10cm hoch sind ?
Legen die weniger wert auf Silence ?

Um es nochmal runter zu brechen:

Slient: Tiefe Radiatoren mit wenig fpi und langsamen Lüftern aber mehr Kühlfläche (?)

Performance: Hohe Radiatoren, hohe fpi mit entsprechend schnelleren Lüftern aber nicht Zwangsweise so viel Kühlfläche benötigt wie bei Silence ??
(Wobei mehr Kühlfläche in allen Varianten natürlich immer gut ist)


Achja um das Thema Lüfter mal zu klären: Es werden Corsair SP120 Quiet Editions und Corsair AF140 Quiet Editions zum Einsatz kommen.
Und ja, ich weiß ich weiß, ich mag von der technischen Seiten her auch lieber Noctua. Das war in diesem Fall mal ne optische Entscheidung ;).
Es laufen aktuell 7x AF140er im Case und habe noch 4x SP120er hier rum liegen. Die Lüfter laufen über ne Lüftersteuerung auf geringster Stufe die so um und bei ~650RPM (geschätzt) liegen sollte.
Auf 120,240,360,480 Radiatoren würde ich also SP120 drauf schrauben und auf 140,280,420 würde ich also AF140 drauf schrauben.

Grüße
 

Pelle0095

Software-Overclocker(in)
AW: Hilfestellung zur 1. Wasserkühlung

Moin
Du siehst so viele Builds mit dicken Radiatoren, weil fette Radis einfach geil aussehen.
Finde ich jedenfalls. Und ich glaube(nicht wissen) das die Amis gerne kleinere Kühlfläche nehmen aber hohe Drehzahlen.
Ein Alphacool 420 St 30 Top und ein 480 xt45 im Boden. Die sind auf langsame Drehzahl um die 500-800rpm ausgelegt.
Ein UT60 oder Monster sind erst ab 800rpm ein bisschen besser und viel stärker erst ab schätze so 1000-1500 rpm.

Gesendet von meinem EVA-L09 mit Tapatalk
 

VJoe2max

BIOS-Overclocker(in)
AW: Hilfestellung zur 1. Wasserkühlung

Tiefe ist nicht das Gegenteil von Höhe in dem von dir gemeinten Sinne. Beides sind Abmessungen auf der Z-Achse - nur in unterschiedlichen Richtungen von der X-Y-Ebene aus gesehen. Die Tiefe ist also die Abmessung in Richtung der dritten Dimension in Richtung weg vom Betrachter. In einem kartesischen Koordinatensystem mit X-, Y- und Z-Achse, stellt z. B. die Länge die Abmessung auf der X-Achse, die Breite die Abmessung auf der Y-Achse und die Tiefe also die Abmessung auf der Z-Achse in dem Fall in negativer Richtung dar. Wenn du mit dem Begriff Tiefe Schwierigkeiten hast, nennen wir diese Abmessung meinetwegen die "Dicke" und sagen dass 30-40mm dicke Radis dünn sind, während 60-80mm und noch mehr dicke Radis dick sind. Hoffe jetzt ist es klar ;). (und von 40mm bis 60mm sind es mittlere :D)

Wenn du leise und gut kühlen willst, setzt du am besten auf Radiatoren mit viel Eintrittsfläche und wenig Luftwiderstand, denn so kannst du maximale Kühlleistung mit wenig Lüfterdrehzahl erreichen.
Viel Lufteintrittsfläche verbessert grundsätzlich die Kühlleistung. Die Frage ob dick oder dünn ist vor allem für die Fragestellung nach der nötigen Lüfterdrehzahl wichtig. Wie schnell die Lüfter drehen müssen, um einen bestimmten Durchsatz zu erreichen, hängt vom Luftwiderstand, bzw. genauer gesagt vom Widerstandsbeiwert, also dem cw-Wert des Radiators ab. Bei gleicher Dicke stellen enger stehenden Lamellen (16 fpi sind nicht sonderlich eng aber auch nicht gerade große Abstände) natürlich mehr Luftwiderstand dar als weitmaschige Lamellen (z.B. 10 fpi). Aber die Lamellendichte ist nicht der einzige Faktor die den Luftwiderstand bestimmt, sondern eben auch die Dicke (Tiefe) die durchströmt werden muss. Je länger die Strecke ist, die die Luft innerhalb des Radiatorkerns zurücklegen muss, desto höher ist der Strömungswiderstand. Da es sich bei Luft um eine kompressibles Medium handelt, kann man leider nicht mal eben ausrechnen, bei welche Dicke (Tiefe) und welche Lamellendichte zu welchem cw-Wert führt, aber die Praxis zeigt sich eben, dass dicke Radiatoren tendenziell auch bei sehr weiten Lamellenabständen (z. B. <=10fpi) mehr Luftwiderstand bieten als dünne Radiatoren mit etwas engeren Lamellenabständen (z. B. 10 bis 16 fpi). Ein sehr geringer Luftwiderstände ist in Bezug auf die Kühlleistung natürlich nur dann besonders wichtig, wenn man wirklich vor hat sehr leise zu kühlen und dafür Lüfterdrehzahlen von ca. 500 Upm oder weniger anstrebt. Wenn man die Lüfter auch gern höher drehen lässt (von ca. 500 Upm bis 1000 Upm oder sogar noch mehr), ohne dass einen die höhere Lautstärke stört, kann die Kühlfläche in "Dickenrichtung" besser genutzt werden, weshalb für solche Setups auch gerne dickere Radiatoren genommen werden - vor allem wenn man nicht einfach mehr Lufteintrittsfläche unterbringen kann (was natürlich grundsätzlich immer der effektivere Weg ist, um zu mehr Kühlleistung zu kommen). Wenn nur die Kühlleistung im Vordergrund steht und die Lautstärke egal ist, kann man auch extrem dicke Radis mit engen Lamellen verwenden, durch die langsam drehende Lüfter kaum noch ein laues Lüftchen zu drücken im Stande wären. Nichts desto trotz - auch hier gilt: Lufteintrittfläche ist durch nicht zu ersetzen als durch noch mehr Lufteintrittsfläche :D.

Das Problem besteht für Viele darin, dass sie nicht wissen, ob ihnen vor allem die Lautstärke wichtig ist, oder die Kühlleistung, oder ein Kompromiss daraus, der in die eine oder andere Richtung tendiert. Hinzu kommt, dass viel ihre Radis ausschließlich intern verbauen wollen, was den Bauraum und meist auch ganz klar die Lufteintrittsfläche beschränkt. Nach dem Motto viel hilft viel greifen daher viele eher zu dicken Radiatoren und müssen damit häufig höhere Lüfterdrehzahlen fahren als sie nötig wären, wenn sie gleich auf dünne Radis gesetzt hätten. Anderseits hat man mit solchen Setups den Vorteil, dass die Kühlleistung stärker steigt, wenn man die Lüfterdrehzahlen erhöht, was gern als Argument für (z. B. OC-Experimente) genommen wird.

Zudem gibt es auch dicke Rohr-Radiatoren (60mm) die wenig Luftwiderstand besitzen und wie viele dünne Netzradis auf wirklich langsame Lüfter ausgelegt sind (z. B. die aquacomptuer AMS-Serie oder die Watercool MO-RAs)

Die Empfehlung für Leute die auf geringe Lautstärke aus sind, eher auf dünne Radiatoren zu setzen und dafür mehr Fläche zu nutzen, statt dicke Radiatoren mit weniger Fläche einzusetzen ist einfach eine Daumenregel, um Neulinge mit Silence-Ambitionen ohne eigene Erfahrung vor Frust zu bewahren. Da in ersten Wakü-Builds meist erst mal auf günstige Netzradiatoren mit mittleren Lamellendichten gesetzt wird und nicht gleich ein externe MO-RA zum Einsatz kommt, haut diese diese Tendenz einfach recht gut hin und führt außerdem dazu, dass von vorn herein eher auf mehr Fläche gesetzt wird, was grundsätzlich vorteilhaft für die Kühlleistung ist. Was passiert, wenn man diese Regeln nicht beherzigt sieht man zum Beispiel bei einem Großteil der AIO-Waküs: Wenig Fläche, enge Lamellenabstände und häufig auch noch dicke Radis. So kommt man eben nicht zu einer leisen und leistungsstarken Wakü, sondern zu einer lauten Wakü die oft kaum besser kühlt als Lukü. Wer das Geld für eine echte Wakü ausgibt, sollte diese Fehler besser von vorn herein vermeiden und sich besser Gedanken machen wie er viel Radifläche unterbringt, wenn er leise kühlen will. Wenn die Lautstärke nicht ganz so wichtig ist und eher auch mal mit höheren Lüfterdrehzahlen gearbeitet werden soll, könne auch mittlere Radis oder dicke Radis mit geringen Lamellenabständen eine Option sein, um zu einem ausgewogenen Kompromiss zu kommen, aber auch hier ist Lufteintrittsfläche eben wertvoller als Dicke (im Sinne von Tiefe) ;).
 
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Green.Tea

Green.Tea

Freizeitschrauber(in)
AW: Hilfestellung zur 1. Wasserkühlung

Moin
Du siehst so viele Builds mit dicken Radiatoren, weil fette Radis einfach geil aussehen.
Finde ich jedenfalls. Und ich glaube(nicht wissen) das die Amis gerne kleinere Kühlfläche nehmen aber hohe Drehzahlen.
Ein Alphacool 420 St 30 Top und ein 480 xt45 im Boden. Die sind auf langsame Drehzahl um die 500-800rpm ausgelegt.
Ein UT60 oder Monster sind erst ab 800rpm ein bisschen besser und viel stärker erst ab schätze so 1000-1500 rpm.

Gesendet von meinem EVA-L09 mit Tapatalk

Die Optik kanns natürlich sein, wobei ich persönlich die richtig hohen (dicken :schief:) echt nicht gerne leiden mag ... aber ist Geschmakssache sagte der Affe und biss in die Seife ;)

Danke für die konkreten Vorschläge :daumen:



Tiefe ist nicht das Gegenteil von Höhe in dem von dir gemeinten Sinne. Beides sind Abmessungen auf der Z-Achse - nur in unterschiedlichen Richtungen von der X-Y-Ebene aus gesehen. Die Tiefe ist also die Abmessung in Richtung der dritten Dimension in Richtung weg vom Betrachter. In einem kartesischen Koordinatensystem mit X-, Y- und Z-Achse, stellt z. B. die Länge die Abmessung auf der X-Achse, die Breite die Abmessung auf der Y-Achse und die Tiefe also die Abmessung auf der Z-Achse in dem Fall in negativer Richtung dar. Wenn du mit dem Begriff Tiefe Schwierigkeiten hast, nennen wir diese Abmessung meinetwegen die "Dicke" und sagen dass 30-40mm dicke Radis dünn sind, während 60-80mm und noch mehr dicke Radis dick sind. Hoffe jetzt ist es klar ;). (und von 40mm bis 60mm sind es mittlere :D)

Let's agree to disagree ...

Wenn du leise und gut kühlen willst, setzt du am besten auf Radiatoren mit viel Eintrittsfläche und wenig Luftwiderstand, denn so kannst du maximale Kühlleistung mit wenig Lüfterdrehzahl erreichen.
Viel Lufteintrittsfläche verbessert grundsätzlich die Kühlleistung. Die Frage ob dick oder dünn ist vor allem für die Fragestellung nach der nötigen Lüfterdrehzahl wichtig. Wie schnell die Lüfter drehen müssen, um einen bestimmten Durchsatz zu erreichen, hängt vom Luftwiderstand, bzw. genauer gesagt vom Widerstandsbeiwert, also dem cw-Wert des Radiators ab. Bei gleicher Dicke stellen enger stehenden Lamellen (16 fpi sind nicht sonderlich eng aber auch nicht gerade große Abstände) natürlich mehr Luftwiderstand dar als weitmaschige Lamellen (z.B. 10 fpi). Aber die Lamellendichte ist nicht der einzige Faktor die den Luftwiderstand bestimmt, sondern eben auch die Dicke (Tiefe) die durchströmt werden muss. Je länger die Strecke ist, die die Luft innerhalb des Radiatorkerns zurücklegen muss, desto höher ist der Strömungswiderstand. Da es sich bei Luft um eine kompressibles Medium handelt, kann man leider nicht mal eben ausrechnen, bei welche Dicke (Tiefe) und welche Lamellendichte zu welchem cw-Wert führt, aber die Praxis zeigt sich eben, dass dicke Radiatoren tendenziell auch bei sehr weiten Lamellenabständen (z. B. <=10fpi) mehr Luftwiderstand bieten als dünne Radiatoren mit etwas engeren Lamellenabständen (z. B. 10 bis 16 fpi). Ein sehr geringer Luftwiderstände ist in Bezug auf die Kühlleistung natürlich nur dann besonders wichtig, wenn man wirklich vor hat sehr leise zu kühlen und dafür Lüfterdrehzahlen von ca. 500 Upm oder weniger anstrebt. Wenn man die Lüfter auch gern höher drehen lässt (von ca. 500 Upm bis 1000 Upm oder sogar noch mehr), ohne dass einen die höhere Lautstärke stört, kann die Kühlfläche in "Dickenrichtung" besser genutzt werden, weshalb für solche Setups auch gerne dickere Radiatoren genommen werden - vor allem wenn man nicht einfach mehr Lufteintrittsfläche unterbringen kann (was natürlich grundsätzlich immer der effektivere Weg ist, um zu mehr Kühlleistung zu kommen). Wenn nur die Kühlleistung im Vordergrund steht und die Lautstärke egal ist, kann man auch extrem dicke Radis mit engen Lamellen verwenden, durch die langsam drehende Lüfter kaum noch ein laues Lüftchen zu drücken im Stande wären. Nichts desto trotz - auch hier gilt: Lufteintrittfläche ist durch nicht zu ersetzen als durch noch mehr Lufteintrittsfläche :D.

Das Problem besteht für Viele darin, dass sie nicht wissen, ob ihnen vor allem die Lautstärke wichtig ist, oder die Kühlleistung, oder ein Kompromiss daraus, der in die eine oder andere Richtung tendiert. Hinzu kommt, dass viel ihre Radis ausschließlich intern verbauen wollen, was den Bauraum und meist auch ganz klar die Lufteintrittsfläche beschränkt. Nach dem Motto viel hilft viel greifen daher viele eher zu dicken Radiatoren und müssen damit häufig höhere Lüfterdrehzahlen fahren als sie nötig wären, wenn sie gleich auf dünne Radis gesetzt hätten. Anderseits hat man mit solchen Setups den Vorteil, dass die Kühlleistung stärker steigt, wenn man die Lüfterdrehzahlen erhöht, was gern als Argument für (z. B. OC-Experimente) genommen wird.

Zudem gibt es auch dicke Rohr-Radiatoren (60mm) die wenig Luftwiderstand besitzen und wie viele dünne Netzradis auf wirklich langsame Lüfter ausgelegt sind (z. B. die aquacomptuer AMS-Serie oder die Watercool MO-RAs)

Die Empfehlung für Leute die auf geringe Lautstärke aus sind, eher auf dünne Radiatoren zu setzen und dafür mehr Fläche zu nutzen, statt dicke Radiatoren mit weniger Fläche einzusetzen ist einfach eine Daumenregel, um Neulinge mit Silence-Ambitionen ohne eigene Erfahrung vor Frust zu bewahren. Da in ersten Wakü-Builds meist erst mal auf günstige Netzradiatoren mit mittleren Lamellendichten gesetzt wird und nicht gleich ein externe MO-RA zum Einsatz kommt, haut diese diese Tendenz einfach recht gut hin und führt außerdem dazu, dass von vorn herein eher auf mehr Fläche gesetzt wird, was grundsätzlich vorteilhaft für die Kühlleistung ist. Was passiert, wenn man diese Regeln nicht beherzigt sieht man zum Beispiel bei einem Großteil der AIO-Waküs: Wenig Fläche, enge Lamellenabstände und häufig auch noch dicke Radis. So kommt man eben nicht zu einer leisen und leistungsstarken Wakü, sondern zu einer lauten Wakü die oft kaum besser kühlt als Lukü. Wer das Geld für eine echte Wakü ausgibt, sollte diese Fehler besser von vorn herein vermeiden und sich besser Gedanken machen wie er viel Radifläche unterbringt, wenn er leise kühlen will. Wenn die Lautstärke nicht ganz so wichtig ist und eher auch mal mit höheren Lüfterdrehzahlen gearbeitet werden soll, könne auch mittlere Radis oder dicke Radis mit geringen Lamellenabständen eine Option sein, um zu einem ausgewogenen Kompromiss zu kommen, aber auch hier ist Lufteintrittsfläche eben wertvoller als Dicke (im Sinne von Tiefe) ;).

Alles klar, ich denke ich geh ein "kleinen Kompromiss" ein in sachen Radiator und entscheide mich für:

1x Alphacool NexXxoS XT45 (480er) aufm Boden und
1x Alphacool NexXxoS XT45 (420er) im Deckel
ggf. den Alphacool NexXxoS ST30 (420er) anstelle von dem XT45 (420er) wie es Pelle0095 schon vorgeschlagen hat.

Da der XT45 (420 & 480) ne fpi von 12 anstelle von 16 bei dem ST30 haben, bietet sich das meiner Meinung nach als sehr gute Lösung an.
Was meint ihr ?
:P


Was sagt ihr eigentlich zu der Schlauchgröße von 16/10 und habt ihr da eventuell n guten Hersteller/ ne Empfehlung für Schläuche in der Größe?
(Sollte durchsichtig sein bzw. ein klarer Schlauch)

Noch jemand ne Meinung zu den Fittings von Monsoon? :P

Hab grade nochmal nachgeguckt im Case, ne PumpenAGB Kombo wird wohl nicht möglich sein hinten :(.
Hab da nur 17cm gesammthöhe ... denke das wird deutlich zu knapp.


Grüße
 

Pelle0095

Software-Overclocker(in)
AW: Hilfestellung zur 1. Wasserkühlung

Hi
Die PCGH hat die Radis getestet und der 360/480 xt hat sehr gut abgeschnitten wobei der 420 xt im Vergleich zum 420 St keine Chance hatte. Ist im PCGH Wakü Guide nach zu lesen.

Noch ne Idee: 480er im Boden und Top und deine 140er AF Lüfter zur Gehäusebelüftung nutzen.

Gesendet von meinem EVA-L09 mit Tapatalk
 

mad-onion

Software-Overclocker(in)
AW: Hilfestellung zur 1. Wasserkühlung

Die Schlauchdimensionen von 16/10 sind sehr epfehlenswert, da mit eienm ID von 10mm ein guter Durchfluss gewährleistet wird und bei einer Wandstärke von 3mm die Knickgefahr deutlich geringer ist, als bei 1,5mm (13/10 od. 16/13). Ich habe mich auch für diese Variante entschieden und es nicht bereut.
Was die Herstellerfrage angeht, wurde mir oft von Masterkleer abgeraten, da sie gerne trübe wurden, bzw. sich je nach Zusammensetzung der Kühlflüssigkeit sogar partikel lösten, die sich gerne mal an Ritzen und Pins von Düsenkühlern festsetzen usw..
Daher habe ich mich vor etwa 4 Monaten für den PVC Schlauch von XSPC entschieden und es bisher nicht bereut. Auch jetzt ist er immernoch klar, keine Trübung, Knicke oder Risse, zudem ist er extrem Knickresistent und gehört nichtmal zu den teuersten. Ich würde ihn wieder kaufen.
Zu den Monsoon Fittings kann ich leider keine Aussage treffen, wohl aber zu Alphacool HF, von denen ich mir zwei 90° Winkel gekuft hatte. Diese waren sehr schlampig ausgebohrt, sodass ein "Treppchen" am tiefsten Punkt der Kurve war, welches den HighFlow zum LowFlow hätte werden lassen, aber ich habe den Hersteller angeschrieben und Fotos gesendet, woraufhin ich Ersatz nachgeliefert bekam, der deutlich besser ausgebohrt war und kein "Treppchen" intus hatte. Das kann natürlich grundsätzlich bei jedem Fabrikat geschehen, daher mein Tipp:
Vor dem Einbau Sichtprüfung aller Fittings! :wow:
 
TE
TE
Green.Tea

Green.Tea

Freizeitschrauber(in)
AW: Hilfestellung zur 1. Wasserkühlung

Hi
Die PCGH hat die Radis getestet und der 360/480 xt hat sehr gut abgeschnitten wobei der 420 xt im Vergleich zum 420 St keine Chance hatte. Ist im PCGH Wakü Guide nach zu lesen.

Noch ne Idee: 480er im Boden und Top und deine 140er AF Lüfter zur Gehäusebelüftung nutzen.

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Kann den Test leider nicht finden, bin ich anscheinend zu blöd für :ugly: aber klingt ja erstmal sehr gegen den 420xt .... würde den Test echt gerne mal sehen.

Ich würde ansonsten schon ganz gerne die beiden AF140er weiter aufm Radiator verwenden (ja ich weiß af aufm radi bla bla :P) aber ist halt auch n bischen ne Kostenfrage muss man ja auch ehrlich sagen.
Wenn ich mir noch n 480er in Deckel schraube ist der nächste Hunni auch wieder easy weg für 4x SP120 .... das ist mir dann so langsam bischen zu viel ;) aber danke für den Vorschlag der ja auch absolut nicht verkehrt ist.

Die Schlauchdimensionen von 16/10 sind sehr epfehlenswert, da mit eienm ID von 10mm ein guter Durchfluss gewährleistet wird und bei einer Wandstärke von 3mm die Knickgefahr deutlich geringer ist, als bei 1,5mm (13/10 od. 16/13). Ich habe mich auch für diese Variante entschieden und es nicht bereut.
Was die Herstellerfrage angeht, wurde mir oft von Masterkleer abgeraten, da sie gerne trübe wurden, bzw. sich je nach Zusammensetzung der Kühlflüssigkeit sogar partikel lösten, die sich gerne mal an Ritzen und Pins von Düsenkühlern festsetzen usw..
Daher habe ich mich vor etwa 4 Monaten für den PVC Schlauch von XSPC entschieden und es bisher nicht bereut. Auch jetzt ist er immernoch klar, keine Trübung, Knicke oder Risse, zudem ist er extrem Knickresistent und gehört nichtmal zu den teuersten. Ich würde ihn wieder kaufen.
Zu den Monsoon Fittings kann ich leider keine Aussage treffen, wohl aber zu Alphacool HF, von denen ich mir zwei 90° Winkel gekuft hatte. Diese waren sehr schlampig ausgebohrt, sodass ein "Treppchen" am tiefsten Punkt der Kurve war, welches den HighFlow zum LowFlow hätte werden lassen, aber ich habe den Hersteller angeschrieben und Fotos gesendet, woraufhin ich Ersatz nachgeliefert bekam, der deutlich besser ausgebohrt war und kein "Treppchen" intus hatte. Das kann natürlich grundsätzlich bei jedem Fabrikat geschehen, daher mein Tipp:
Vor dem Einbau Sichtprüfung aller Fittings! :wow:

Klingt überzeugend, danke für dein Erfahrungsbericht :daumen:

Meinst du diese Schläuche ?
Würden 2 Meter eigentlich reichen oder doch lieber mehr kaufen wenn man so n bischen Verschnitt mit einberchnet da erste Wakü und so :P
 
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