... 120FPS sind keine Voraussetzung für 120Hz-Betrieb! Ich hab selber diverse 120Hz-Monitore getestet. Vom BenQ XL2410T bis hin zum Asus VG278H. In Battlefield 3 erreicht man nie und nimmer 120FPS. Und dennoch ist der Unterschied deutlich spürbar!
Dieser Mythos geistert schon eine Weile durch die Weiten des Internets. 120 FPS sind nicht nötig. Bereits im Desktopbetrieb merkt man die Vorteile eines 120Hz-Monitors. Das verschieben von offenen Fenstern zeigt das am deutlichsten. Natürlich ist es realtiv sinnfrei sich von einem 120Hz-Monitor ein Wunder zu erwarten. Ein 120Hz-Monitor macht Spiele die ruckeln sicher nicht ruckelfrei.

Er ist also keine Wunderwaffe, wenn der heimische PC an seine Leistungsgrenzen gerät.
Allerdings ermöglicht er eine leicht flüssigere Bildausgabe, wenn Vsync aktiv und Triple-Buffering inaktiv ist. In diesem Betriebszustand können nur Bildraten ausgegeben werden, die ein glatter Teiler der Bildschirmfrequenz sind. Bei 60 Hz also 60 fps, 30 fps, 20 fps, 15 fps,... und bei 120 Hz 120 fps, 60 fps, 40 fps, 30 fps, 24 fps, 20 fps,... . Zwar wird die Anzeigedauer für jeden Frame neu ausgehandelt, so dass auch ein 60 Hz Display auf 59 Bilder in einer Sekunde kommen kann, im Zweifelsfall können die Zwischenstufen "40 fps" und "24 fps" beim 120 Hz Display aber den Unterschied zwischen gut und mittelmäßig spielbar bzw. gerade noch und unspielbar ausmachen.
... Beim 120Hz-Betrieb werden synthetische Zwischenbilder berechnet und anschließend zusammen mit den Originalbildern ausgegeben. Dadurch erhöht sich die reale Bildfrequenz um ein ganzzahliges Vielfaches. Aus 24 fps (Kinostandard) werden so 48, 72, 96 oder sogar 120 fps.