Hifi-Verstärker

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Hifi-Verstärker

Hallo liebe Com,

ich möchte mir gerne einen neuen Verstärker für meine Passiven-Boxen zulegen! Derzeit verwende ich den hier http://www.amazon.de/Original-Stere...65ME/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1357581876&sr=8-1 ich hab ihn mir auf anraten eines Freundes gekauft und war anfangs begeistert aber mittlerweile bin ich es nicht mehr! Sobald man den Netzschalter betätigt kommt aus den Boxen ein lauter knall und es rauscht ab und an sehr stark :( was ziemlich störend ist!!!!!

Jetzt wäre ich bereit mehr Geld auszugeben um ein hochwertigeres Gerät zu erhalten aber ich bin mir unsicher welches das richtige ist! Ich hoffe ihr könnt mir einen Tipp geben was etwas taugt :D

LG
 
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AW: Hifi-Verstärker

Da du offenbar extrem wenig ausgeben willst (14€ ist ein einziger Witz... :ugly: ) , vermute ich, dass "mehr Geld ausgeben" trotzdem noch weit von 200€ entfernt ist? Wenn ich Recht hab, dann rate ich Dir, einen gebrauchten Markenverstärker für 50-100€ zu suchen - viele steigen auf Surround um, verkaufen daher ihre Stereo-Vollverstärker. Die sind auch nach 20 Jahren immer noch Top, und welche, die lkter als ca ca 10 Jahre sind und damals ca 400DM / 250€ oder mehr kosteten, sind sogar oft besser als aktuelle für 300€. Neue Markenverstärker kosten an sich MINDESTENS 160€, und das ist dann echt Einsteiger-Bereich.

zB von Denon, Onkyo, Marantz, NAD, Yamaha, Pioneer....



ach ja: was für Boxen hast Du denn? ^^
 
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Meine Boxen sind von JVC! Bis 150€ würde gehen mir ist es vor allem wichtig das ich das rauschen wegbekomme! Das mit den gebrauchten ist ein guter Tipp :)
 
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Weiß Du nciht mehr zu den Boxen? Das ist ein himmelweiter UNterschied, ob es alte Boxen einer ex-150€-Komplettanlage sind oder ob es Standboxen für 800€/Stück sind ;)
 
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Pa Geräte würde ich zu Hause nicht nehmen (hatt ich auch schon) weil :

1. Meist zimlich laute Lüfter die Endstufen

2. Dazu wird noch ein Vorverstärker oder Mischpult benötigt um sinvoll ne Endstufe zu befeuern ....



Ich würd lieber auf einen guten alten Hifi boliden setzen , deine Ohren werden es dir danken ......


Gruß

PS : Zeig doch mal deine Boxen .....
 
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Pa Geräte würde ich zu Hause nicht nehmen (hatt ich auch schon) weil :

1. Meist zimlich laute Lüfter die Endstufen

2. Dazu wird noch ein Vorverstärker oder Mischpult benötigt um sinvoll ne Endstufe zu befeuern ....



Ich würd lieber auf einen guten alten Hifi boliden setzen , deine Ohren werden es dir danken ......


Gruß

PS : Zeig doch mal deine Boxen .....

1.Je nach Modell sitzen da keine Lüfter drinne
2.Die kleineren T Amp kannste sehr gut ohne Vorstufe befeuern ! Schaust mal in seriösen Hi-Fi Foren rum..es gibt nicht wenig die ihre teuren High End Amps gegen nen T Amp getauscht haben^^

Da er nicht viel Geld hat ist das durchaus eine Alternative zum gebrauchten Hi-Fi Boliden:)
 
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Also mir erscheint auch die Sache mit dem Gebrauchten 90er jahre Amp die Beste zu sein. Ein einschlägig bekannter Japaner sollte für das Geld in sehr gutem Zustand zu bekommen sein. Die haben auch ne sehr ordentliche Ausstattung und sind sehr schön verarbeitet. Das dies die Zeit der besten Hifi Geräte war wage ich aber schon ernsthaft zu bezweifeln - da geht die Entwicklung auch weiter, wobei die Schritte bei Verstärkern jetzt nicht so groß sind, dass man damit nicht immer noch sehr gut Musik mehr hören könnte!

Die T-Amps die weiter ober verlinkt sind eignen sich ohne Vorstufe eigentlich nicht wirklich für daheim (z.B. getrennte Lautstärkeregelung pro Kanal - das ist extrem unpraktisch und ausserdem ungenau). Auch sind es nicht unbedingt diese T-Amps, die in High End Kreisen gerne mal genommen werden. PA Endstufen werden auch zu nem anderen Zweck gebaut wie die Verstärker daheim und klingen oft eher bescheiden in den eigenen 4 Wänden.

Wenn du partout einen ähnlich kleinen Amp haben willst wie den den du aktuell hast, dann schau dich mal nach T-Amps von S.M.L.S (ich glaub so heißen die) um. Die gibts in der Bucht neu ab ca. 60 - 150€ mit Leistungen zw. 20 und 50W.

Noch ein Wort zur Leistung. Solange du keine kritischen niederohmigen LS mit sehr geringem Wirkungsgrad hast und damit noch ne Party beschallen willst spielt die Leistung des Verstärkers praktisch keine Rolle. Mit 20W wirds schon ordentlich laut und spätestens mit 50W bist du auf der sicheren Seite!
 
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Also mir erscheint auch die Sache mit dem Gebrauchten 90er jahre Amp die Beste zu sein. Ein einschlägig bekannter Japaner sollte für das Geld in sehr gutem Zustand zu bekommen sein. Die haben auch ne sehr ordentliche Ausstattung und sind sehr schön verarbeitet.
Sehe ich auch so. was Preis/Leistung angeht, gibt es keine bessere Konstellation.

Das dies die Zeit der besten Hifi Geräte war wage ich aber schon ernsthaft zu bezweifeln - da geht die Entwicklung auch weiter, wobei die Schritte bei Verstärkern jetzt nicht so groß sind, dass man damit nicht immer noch sehr gut Musik mehr hören könnte!

Hier gehe ich sogar soweit zu sagen, dass die Entwicklung seit den 70igern eigentlich abgeschlossen ist. Die neueren Verstärker, brauchen, dank Schaltverstärker und Schaltnetzteil, weniger Strom, sind Laststabiler und produzieren weniger Abwärme, klanglich aber war das Ende der Fahnenstange spätestens mit den Transistorverstärkern der 70iger erreicht.

Noch ein Wort zur Leistung. Solange du keine kritischen niederohmigen LS mit sehr geringem Wirkungsgrad hast und damit noch ne Party beschallen willst spielt die Leistung des Verstärkers praktisch keine Rolle. Mit 20W wirds schon ordentlich laut und spätestens mit 50W bist du auf der sicheren Seite!
:nicken: Dem gibt es nix hinzuzufügen.
 
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Hier gehe ich sogar soweit zu sagen, dass die Entwicklung seit den 70igern eigentlich abgeschlossen ist. Die neueren Verstärker, brauchen, dank Schaltverstärker und Schaltnetzteil, weniger Strom, sind Laststabiler und produzieren weniger Abwärme, klanglich aber war das Ende der Fahnenstange spätestens mit den Transistorverstärkern der 70iger erreicht.

Was die klassischen Messwerte angeht mag das so stimmen, Aber das diese eben nicht alles abdecken, bzw. nichts wirklich relevantes und mittlerweile ganz andere Dinge gemessen und als wichtig erachtet werden hört man auch. Ggü. einem Verstärkerschlachtschiff aus den 70ern klingen aktuelle Verstärker schon ein gutes Stück besser - musikalischer. Das habe ich schon mehrmals mit alten Luxmännern, Marantzen und ähnlichem erleben dürfen!
 
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Da würde ich lieber deutlich weniger Geld für einen Verstärker ausgeben anstatt für einen AVR. TE wollte doch nur seine zwei Lautsprecher damit anfeuern oder habe ich etwas falsches gelesen?!
 
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Hallo,

bei all den Markenverstärkern der 80iger oder 90iger schaut man auf die Anschlüsse, mir waren 3 Tape Ein & Ausgänge wichtig, darauf, das kein Poti kratzt, auf die Oberfläche und den Preis. Alles andere kann man als 'Wurscht' bezeichnen.
Die Meßunterschiede sind rein akademischer Natur und weit von jeder Hörbarkeit weg.
Das letztere gilt auch für den Vergleich mit modernen Verstärkern.

Dazu muss ich mich allerdings noch äußern.
hört man auch. Ggü. einem Verstärkerschlachtschiff aus den 70ern klingen aktuelle Verstärker schon ein gutes Stück besser - musikalischer. Das habe ich schon mehrmals mit alten Luxmännern, Marantzen und ähnlichem erleben dürfen!
Ich nicht! Ich empfand immer das die alle gleich klingen. Und ich hab im Laufe meines Lebens einiges gehört.
Die Bedingungen für einen korrekten Vergleich:
Hast du auch jedesmal einen korrekten Pegelabgleich an den Ein und Ausgängen gemacht? Lauter wird immer als besser empfunden.
Hast du gewusst welcher Verstärker gerade spielt? Schon ist es mit der Objektivität vorbei
hast du die Verstärker im gleichen Raum, an den gleichen Lautsprechern und, wie schon oben erwähnt, mit exakt gleicher Lautstärke gehört? Und auch im direkten Vergleich?

Wenn ich bei mir zu Hause, gegenüber den Lautsprechern, ein Regalfach, das mit Vinylplatten vollgestellt ist ausräume, verändert sich der Klang Mess und Hörbar.
Wenn ich einen Röhrenverstärker statt einer Transe nehme - dasselbe.
Wenn ich andere Lautsprecher nehme - wieder dasselbe.
Ansonsten aber, ab ins Reich der Voodoomärchen.


Was die klassischen Messwerte angeht mag das so stimmen, Aber das diese eben nicht alles abdecken, bzw. nichts wirklich relevantes und mittlerweile ganz andere Dinge gemessen und als wichtig erachtet werden hört man auch.
Häh? Wo hast du denn DAS her? Welche Messung wurde denn früher nicht gemacht, die heute wichtig ist?
Also ich beschäftige mich jetzt schon einige Jahre mit HiFi, aber sowas hab ich bisher nirgends gelesen.
Ok, vielleicht bei diversen Voodooforen, in denen sie auch Stromkabeln oder Klangschälchen oder Kabeluntersetzern, den Klang verändernde Eigenschaften andichten.
Wir sind hier bei einer Technik, die seit Jahrzehnten bis in Verästelungen hinein erforscht ist. Und unser Ohr ist ein sehr grobes Instrument, unser akustisches Gedächnis ist katastrophal, wie will da der Mensch die winzigen klanglich irrelevanten Unterschiede bei verschiedenen Verstärkern unterscheiden?
Und bitte erzähl mir nix von irgendwelchen Dingen die noch nicht erforscht seien. Die Menschheit hat bis auf die Ebene der Quanten so vieles erforscht. Da taucht nix mehr auf dem Gebiet der Transistortechnik auf.
 
Vielleicht sollten alle erstmal abwarten bis der TE sich wieder meldet und seine Lautsprecher präsentiert, bevor hier eine grundsatzdiskussion losgeht.

Ich würde wie andere vor mir zur modernen variante raten.
Ich für meinen teil hab mir für 300,- € mit dem Denon AVR 1912 als Aussteller das volle Programm in die bude geholt.
Es gibt fast nix, was das teil nicht kann:

-musik in stereo pure direct (deaktivierung aller analoger störquellen) mit meinen quadral hurricane (dank front a/b bzw. zone2 funktion) mit 2x90W/8Ohm
-alle hd-tonformate über bluray in surround (5.1)
-musikstreaming vom pc übers netzwerk oder per hdmi mit winamp player(bis 24bit/192khz master audios - und davon hab ich einige), was ich richtig genial finde. KEINE meiner cd's klingt so gut wie meine master audios auf dem pc!
-internet radio
-blu ray über pc in dts master hd oder dolby true hd
-zocken in 5.1 surround am 50 zoll plasma.
-wenn ich lustig bin, bediene ich das teil am handy über app, und mach die musik lauter, wenn ich in der badewanne bin..
-ich zocke am pc battlefield 3 und meine freundin schaut vom pc aus am plasma über hdmi parallell ne bluray (auch dank der igpu des i5 3570k)


Ich bereue es keine sekunde, das ding gekauft zu haben.
Einfach mal testberichte lesen, ich bin der meinung im heutigen digitalen zeitalter ist es zwar nett, einen schönen stereo oldtimer zu besitzen, das hätte ich aber dann in nem eigenen musikzimmer mit 2 lautsprechern, plattenspieler/cd player und sonst nix anderem.
Bei den ganzen featueres wie oben aufgezählt, kann ma ja garnicht anders.
Natürlich kann das nicht nur Denon, sondern auch andere Hersteller.
Nur ist denon einer der besten, wenns um stereo UND surround geht, und das kann ich wiederum aus eigener erfahrung bestätigen.
 
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Also ich würd auch sagen das mit nem gebraucht ist das sinnvollste die sind noch viel besser als neue in der preisklasse. Zudem weißt du wenn ein gerät jetzt schon so lange gelaufen ist wird der jetzt auch nicht mehr kaputt, und sonst kann man in google ein bissal forschen und schauen was man so über den jeweiligen verstärker so hört. ;D
 
AW: Hifi-Verstärker

bei all den Markenverstärkern der 80iger oder 90iger schaut man auf die Anschlüsse, mir waren 3 Tape Ein & Ausgänge wichtig, darauf, das kein Poti kratzt, auf die Oberfläche und den Preis. Alles andere kann man als 'Wurscht' bezeichnen.

Wenn einem die Anzahl der (Tape) Aus- und Eingänge wichtig ist, ok, da haben die meisten heutigen Verstärker marktgerecht weniger vorzuweisen. Den meisten Leuten dürfte das egal sein, da analoge Aufnahmegeräte eher selten anzutreffen sein dürften - zumal in gehäufter Form, die mehrere Tape Aus- und Eingänge rechtfertigen würde. Die reine Anzahl der anschließbaren Quellen dürfte auch bei den wenigsten 3 oder 4 überschreiten. Aber wenn du das brauchst, dann mag das ein Argument sein.

Die Meßunterschiede sind rein akademischer Natur und weit von jeder Hörbarkeit weg.
Das letztere gilt auch für den Vergleich mit modernen Verstärkern.

Das kommt darauf an welche Werte man miteinander vergleicht. Es ist nämlich z.B. nicht unbedingt wichtig wieviel Klirr produziert wird, sondern welcher (eher gerad- oder ungeradzahlige Obertöne) und dessen Verhalten. Ich erinnere mich an Verstärkertests aus den 70ern in denen vor allem die Messwerte miteinander verglichen wurden und der Hörvergleich eher unter Funktionstest lief.

Heute werden Verstärker weniger auf Messwerte getrimmt, sondern eher auf natürlichen Klang. Das bedeutet nicht, dass ein Verstärker mit guten Messwerten auch ein guter ist (z.B. Mark Levinson, topp Messungen, klanglich völlig leblos -> solche Verstärker haben dazu geführt, dass "analytisch" in Hifi Kreisen mitunter sehr negativ besetzt ist) anders rum stehen gute Messwerte aber auch einem guten Klang nicht zwingend im Weg (Spectral z.B. klingt super und hat überwiegend Messwerte im Bereich eines Messgeräts - sollte aber aus Stabilitätsgründen mit nicht zu niederinduktiven Kabeln betrieben werden).

Allerdings gibt es auch sehr gute Verstärker, die neben ihrem sensationellen Klang eher durchwachsene bis schlechte Messwerte haben. Wer z.B. mal einen single-ended Class A Versterkerchen gehört hat wird das bestätigen können.

Ich nicht! Ich empfand immer das die alle gleich klingen. Und ich hab im Laufe meines Lebens einiges gehört.
Die Bedingungen für einen korrekten Vergleich:
Hast du auch jedesmal einen korrekten Pegelabgleich an den Ein und Ausgängen gemacht? Lauter wird immer als besser empfunden.
Hast du gewusst welcher Verstärker gerade spielt? Schon ist es mit der Objektivität vorbei
hast du die Verstärker im gleichen Raum, an den gleichen Lautsprechern und, wie schon oben erwähnt, mit exakt gleicher Lautstärke gehört? Und auch im direkten Vergleich?

Ich habe zu Studentenzeiten alles durchgemacht DBT und Konsorten. Mit ein wenig Übung hat man da recht gute Trefferquoten erreichen können. Viele machen bei solchen Vergleichen den Fehler zu schnell hin und her zu schalten. Das machts nicht leichter. Aber wenn man sich mal ne Stunde oder gerne länger "eingehört" hat, dann kann man schon Unterschiede erkennen.

Es ist eine Frage der Übung, sprich Hörerfahrung, der notwendigen inneren Ruhe (hektisch oder gar unter Druck gesetzt wird man sich sehr leicht vertun) und natürlich auch des Willens. Ich kenne viele, die nichts Hören, weil es ja eh keine Unterschiede gibt, nicht nur bei Verstärkern, sondern bei praktisch allen Geräten - von LS mal abgesehen. Viele meinen auch, dass es unmöglich sei den Unterschied zw. MP3 und CD zu hören... Man hört erstaunlich viel, wenn man sich Mühe gibt.

Man kann aber auch beim Thema Blindtest ganz schön auf die Nase fallen und das bei Dingen, wo mans nie vermuten würde. Wers probieren mag, der verkoste mal Wein mit verbundenen Augen. Normalerweise fällt es da schon schwer weißen von rotem zu unterscheiden - trotzdem würde niemand behaupten, dass Weiß- und Rotwein generell gleich schmeckt! In der Hifiecke steht man aber immer sofort unter dem Voodoogeneralverdacht...

Ein (zugegeben kleiner aber spaßiger) Teil meiner Arbeit besteht übrigens darin technische Geräte subjektiv zu bewerten...

Wenn ich bei mir zu Hause, gegenüber den Lautsprechern, ein Regalfach, das mit Vinylplatten vollgestellt ist ausräume, verändert sich der Klang Mess und Hörbar.
Wenn ich einen Röhrenverstärker statt einer Transe nehme - dasselbe.
Wenn ich andere Lautsprecher nehme - wieder dasselbe.
Ansonsten aber, ab ins Reich der Voodoomärchen.

Die Beispiele nehm ich dir sofort ab, das deckt sich mit meinen Erfahrungen. Das aber alles andere Voodoomärchen sind (wobei, da gibts schon einiges worüber sich das Kopfschütteln lohnt) ist schon stark übertrieben!

Häh? Wo hast du denn DAS her? Welche Messung wurde denn früher nicht gemacht, die heute wichtig ist?
Also ich beschäftige mich jetzt schon einige Jahre mit HiFi, aber sowas hab ich bisher nirgends gelesen.
Ok, vielleicht bei diversen Voodooforen, in denen sie auch Stromkabeln oder Klangschälchen oder Kabeluntersetzern, den Klang verändernde Eigenschaften andichten.

Voodooforen kenne ich keine. Messungen werden heute vor allem anders interpretiert und stehen nicht mehr im absoluten Fokus. Wie schon oben geschrieben zählt es heute nicht mehr unbedingt, wer die meisten Nullen nach dem Komma hat beim Klirr oder wer noch mehr Leistung bringt. Moderne Verstärker haben z.B. oft deutlich weniger Gegenkopplung als früher. Das macht die Messwerte nicht besser, aber sehr oft den Klang. Das hat nichts mit dem häufig gebrauchten Totschlagargument "sounding" zu tun, sondern mit Natürlichkeit (Klang ist nunmal schwer verbal zu beschreiben, aber Natürlichkeit ist das was mMn anzustreben ist).


Wir sind hier bei einer Technik, die seit Jahrzehnten bis in Verästelungen hinein erforscht ist. Und unser Ohr ist ein sehr grobes Instrument, unser akustisches Gedächnis ist katastrophal, wie will da der Mensch die winzigen klanglich irrelevanten Unterschiede bei verschiedenen Verstärkern unterscheiden?
Und bitte erzähl mir nix von irgendwelchen Dingen die noch nicht erforscht seien. Die Menschheit hat bis auf die Ebene der Quanten so vieles erforscht. Da taucht nix mehr auf dem Gebiet der Transistortechnik auf.

Messen kann man tatsächlich schon seit sehr langem mehr, als man hören kann. Diesbzgl. wird es vermutlich auch keine bahnbrechenden neuen Erkenntnisse geben, wenngleich auch hier sicher noch die Entwicklung weiter geht. Das Gehör ist deswegen dennoch im Vergleich zu unseren anderen Sinnen sehr gut entwickelt mit erstaunlichen Eigenschaften.

Was aber immer noch ein interessantes Forschungsgebiet ist, dass ist die Psychoakustik, d.h. wie wir Dinge wahrnehmen und was für unser Hören und unser Klangempfinden wichtig ist. Ob sich daraus Erkenntnisse ergeben, die zu besseren verstärkern führen? Keine Ahnung!

Was die Transistortechnik angeht, so gibts auch da natürlich noch neue Entwicklungen. Ob daraus noch bahnbrechende neue Verstärker entstehen? Keinen Schimmer!

Ehrlich gesagt ist mir das auch nicht so wichtig, ich habe lieber Spaß an der Musik!

Ich würde wie andere vor mir zur modernen variante raten.
Ich für meinen teil hab mir für 300,- € mit dem Denon AVR 1912 als Aussteller das volle Programm in die bude geholt.
Es gibt fast nix, was das teil nicht kann:

Was soll jemand, der einen Hifi Verstärker sucht mit nem AVR? Das meiste von dem Zeug was der kann ist nunmal zum Musikhören entbehrlich. Man zahlt aber dafür eine Menge Funktionen, Endstufen und Lizensen mit, die man nie braucht. Dazu klingts schlechter...
mMn ist das absolut keine Alternative!
 
AW: Hifi-Verstärker

Wie kommst du eigentlich drauf das Denon einer der besten für Stereo und Surround ist, auf was stützt sich diese Aussage, wieviel Geräte hast du gegengetestet ?
 
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