Halbleiterhersteller wie Intel und TSMC rechnen mit Problemen bis 2023

Zum glück habe ich letztes Jahr nen neuen PC gekauft und erstmal ruhe.
Neuer Sony Beamer auch letztes Jahr!
Samsung The Frame auch letztes Jahr.
Für Sohnemann Samsuns Serif auch letztes Jahr.
Bin erstmal für die nächsten Jahre versorgt :-)
 
Bei Realtek muss man mittlerweile Wartezeiten von über 30 Wochen auf Bestellungen von LAN- und Audio-Chips in Kauf nehmen.
Dieser Satz ist für mich der wichtigste.

Da warte ich privat gerne auch ein paar Wochen/Monate auf eine neue CPU/GPU/MB,
wenn ich im Gegenzug meine Kunden im Homeoffice schnell ans Netz bekomme.
Sie können Arbeiten und ich werde bezahlt.

Der Engpass verwundert mich aber nicht. Die Nachfrage ist riesig.
[…] mehr als 70 Prozent Marktanteil bei den in Notebooks verwendeten Audio- und LAN-Chips.
Angeblich übersteigt die aktuelle Nachfrage die Verfügbarkeit bei Realtek um 30 bis 50 Prozent.
Quelle: WinFuture.de
 
Habe mein Rechner auch erstmal soweit fertig, so das ich die nächsten Jahre nichts brauche.
Mit dem neuen Intel und den neuen DDR5 Arbeitsspeicher sehen wir weiter... :D
 
Wartet noch einen Monat, dann werden sie verkünden, dass es noch bis 2024 dauern wird. Und den Monat drauf bis 2025 usw.. Es herrscht Goldgräberstimmung bei den Chiphersteller und die wird uns so lange wie es geht erhalten bleiben!
 
Das Intel Fertigungslimitierungen bis 2023 erwartet, überrascht (außerhalb Intels) vermutlich niemanden. Das wäre nur eine News wert gewesen, wenn sie es rechtzeitig, also 2016 bekannt gegeben hätten.^^ (SCNR)

Aber bei TSMC & Co würde ich eigentlich schlagartige Besserung erwarten, sobald wir Corona hinter uns haben:
- Arbeitgeber, -nehmer und Bildungsreichtungen holen schlagartig den gesamte Aufbau von Remote-Strukturen nach, den sie in den letzten 15 Jahren verpennt haben.
- Sehr viele Leute verbringen ihren Urlaub zu Hause und haben nicht nur ein gesteigertes Bedürfnis für elektronische Unterhaltung, sondern auch ein enormes ungenutztes Budget dafür. (Keine Ahnung, wie das bei anderen aussieht – aber ich glaube, ich zähle als Nerd und selbst als solcher gebe ich mehr Geld für Reisen als für Ryzen oder andere Hardware aus.)
- Anleger und solche, die es werden wollen, stehen vor der Wahl zwischen einer von Anlegern befeuerten Crypto-Blase oder diversen Wirtschaftszweigen, die seit einem Jahr jammern, dass es nur bergab gehen kann.

Ich rechne zwar nicht damit, dass sich diese verwandten Probleme heute oder morgen in Luft auflösen, aber bis Jahresende male ich mittlerweile eigentlich ganz gute Chancen aus, dass die Ursache aus der Welt ist. Und das Home-Office-Aufrüst-Potenzial nimmt zunehmend ab, solange keine entsprechende -Pflicht erlassen wird, den Urlaubern werden bereits zum Sommer Lockerungen versprochen, die Erfahrungsgemäß ohne Rücksicht auf Verluste auch wahrgenommen werden und die Anleger spekulieren sowieso immer ein halbes Jahr in die Zukunft. Letztere sollten also bald das Licht am Tunnel zu sehen glauben und ihr Geld aus Bitcoin und Ehereum abziehen, was schlagartig ein Überangebot gebrauchter Grafikkarten zur Folge haben müsste.
 
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- Arbeitgeber, -nehmer und Bildungsreichtungen holen schlagartig den gesamte Aufbau von Remote-Strukturen nach, den sie in den letzten 15 Jahren verpennt haben.
Ja, die Nachfrage ist schlagartig.
...und sie stellen fest, das es nicht einfach von heute auf morgen machbar ist, obwohl sie es wollen/müssen.
Das ist nicht nur "Remote".
Datensicherheit, Verbindungsqualität, Arbeitsschutz, Erreichbarkeit, Schulung usw.
Verpennt?
So vielfältig die Lösungen jetzt auch sind. Es hat ja "vorher auch funktioniert".
Und genau das macht das Umschwenken auf eine andere Kommunikationstechnik so schwierig.
 
So vielfältig die Lösungen jetzt auch sind. Es hat ja "vorher auch funktioniert".
Stimmt - aber jeder bessere Manager eines Unternehmens weiß, dass die schnellen die langsamen überholen und dass Digitalisierung wenn mans richtig macht ein Unternehmen massiv beschleunigen kann. Auf längere Sicht gibts (mal einfach angenommen es gäbe freie Märkte) nur noch die, die Digitalisierung gut umgesetzt haben und die Insolventen die es nicht gemacht haben.

Dass das auf lange Sicht so ist hat man ja jetzt schön gesehen wo Unternehmen zwar oft schlecht da standen aber noch immer viel besser als die (ohne Einfluss von freien Märkten agierenden) Staatsapparate die Inzidenzzahlen im Jahre 2021 noch per Fax verschicken weil das ja auch immer funktioniert hat. Denn seien wir ehrlich - eine Firma im Konkurrenzkampf des freien Marktes die so ineffizient arbeitet wie unsere (Gesundheits-)ämter 2019 würde nicht lange überleben.

Mein Arbeitgeber war auch ziemliches digitales Neuland vielerorts aber erstens doch schon deutlich über den Status "Fax" hinaus und zweitens wurde die letzten 6 Monate zwangsweise ein Sprung hingelegt für den der Laden ohne Corona wahrscheinlich 10+ Jahre gebraucht hätte (ich hab ne Webcam, Zoomlizenz, stabile Verbindung, Betriebsvereinbarung für mobiles Arbeiten, digitale Workflows per OneNote, what? Das war undenkbar vor 2 Jahren). Wie schnell haben nochmal die Ämter ihre Prozesse angepasst? Das Fax läuft noch. Mehr als 50 pro Woche und 100.000 geht immer noch nicht. Ist ja auch erstn Jahr.
 
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Ja, die Nachfrage ist schlagartig.
...und sie stellen fest, das es nicht einfach von heute auf morgen machbar ist, obwohl sie es wollen/müssen.
Das ist nicht nur "Remote".
Datensicherheit, Verbindungsqualität, Arbeitsschutz, Erreichbarkeit, Schulung usw.
Verpennt?
So vielfältig die Lösungen jetzt auch sind. Es hat ja "vorher auch funktioniert".
Und genau das macht das Umschwenken auf eine andere Kommunikationstechnik so schwierig.
Ja, es hat ja vorher auch funktioniert. Nur, die Leute können es nicht mehr oder wollen sich nicht vorstellen, daß es geht.
Wenns keine App dafür gibt geht halt fast nichts mehr.
Man kann kaum glauben, daß die Leute vor 20 Jahren überleben konnten. In einer Steinzeitwelt.
Stimmt - aber jeder bessere Manager eines Unternehmens weiß, dass die schnellen die langsamen überholen und dass Digitalisierung wenn mans richtig macht ein Unternehmen massiv beschleunigen kann. Auf längere Sicht gibts (mal einfach angenommen es gäbe freie Märkte) nur noch die, die Digitalisierung gut umgesetzt haben und die Insolventen die es nicht gemacht haben.

Dass das auf lange Sicht so ist hat man ja jetzt schön gesehen wo Unternehmen zwar oft schlecht da standen aber noch immer viel besser als die (ohne Einfluss von freien Märkten agierenden) Staatsapparate die Inzidenzzahlen im Jahre 2021 noch per Fax verschicken weil das ja auch immer funktioniert hat. Denn seien wir ehrlich - eine Firma im Konkurrenzkampf des freien Marktes die so ineffizient arbeitet wie unsere (Gesundheits-)ämter 2019 würde nicht lange überleben.

Mein Arbeitgeber war auch ziemliches digitales Neuland vielerorts aber erstens doch schon deutlich über den Status "Fax" hinaus und zweitens wurde die letzten 6 Monate zwangsweise ein Sprung hingelegt für den der Laden ohne Corona wahrscheinlich 10+ Jahre gebraucht hätte. Wie schnell haben nochmal die Ämter ihre Prozesse angepasst? Das Fax läuft noch. Mehr als 50 pro Woche und 100.000 geht immer noch nicht. Ist ja auch erstn Jahr.
Das könnte ein Trugschluß sein.
Mal überlegt daß ich während eines Telefongesprächs von 3 Minuten ein Fax vom Teilnehmer bekomme und ohne Browaser, Passwort, Name, Suche .....darüber sprechen kann?
Ein Fax aus dem ich ein paar Zahlen übernehme und eintrage? Das wollen manche glauben, daß es 10 oder 20 Stunden dauert?
Nein, es ist nur ein Versagen der Verwaltung.
Oder hat bei dir früher ein Fax auch 1 Tag gedauert?
Das ist nur ein Märchen und Ausrede für eine lahme und unflexible Verwaltung.
Mit Rechtsanwalt und Steuerberater machen wir viel mit Fax. Geht schneller, er kanns ohne Ausdrucken abheften, keine Probleme.
Auch interessant. Weißt du, daß man mal telefonieren konnte auch bei Stromausfall im Haus? Ohne Handy?
Da unmodern hat man das abgeschaft. Wir hatten bei Umbauten und Störungen schon öfter Probleme damit.
 
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Mal überlegt daß ich während eines Telefongesprächs von 3 Minuten ein Fax vom Teilnehmer bekomme und ohne Browaser, Passwort, Name, Suche .....darüber sprechen kann?
Ja - aber wenn der Prozess digital ist brauchste auch nicht mehr anrufen da das meiste automatisch und mannlos geht...

Wichtig dabei: Wenn man einen schlechten Prozess digitalisiert hat man nen schlechten digitalen Prozess. Das machts natürlich auch nicht besser. :haha:
Weißt du, daß man mal telefonieren konnte auch bei Stromausfall im Haus?
Ich habe noch ein Notfall-Telefon (mit Impulswahlverfahren) und einen Anschluss der das kann.

Modernisieren heißt ja nicht zwingend alles alte wegwerfen und vergessen. Manche großen Vorteile kann man sich durchaus als Notlösung in der Hinterhand halten. Wenn nötig hat mans, wenn mans nie braucht umso besser.
Bei mir kannste 30 Tage lang Strom und Wasser abstellen und meine Tür von außen vernageln. Kein Problem, ich habe Nahrung, Wasser, Energie (Gasflaschen), Kram genug. Nachdem man das 10 Jahre lang belächelt hat konnte ich mir ein gewisses Lächeln beim ersten Lockdown nicht verkneifen... ich musste mich im Gegensatz der leute die mich für bekloppt gehalten haben an keine Schlange anstellen (weder Nudeln noch Klopapier) und hatte wirklich Null Panik. Aber das schweift vom Halbleiterthema ab. :-D
 
Ne, das dann doch nicht.^^
Nur jemand der nicht in ein Loch fällt wenn irgendwie mal zwei Wochen Chaos wären. Dauerhaft unabhängig bin ich sicher nicht... nur etwas... resilienter gegen Kriseneinflüsse als der Durchschnittsdeutsche der gefühlt Null vorbereitet auf nix ist.

Leider hab ich das bei Halbleitern nicht gemacht. Ich hab zwar tatsächlich einen Notfall-PC aufm Dach stehen wenn hier spontan alles sterben würde um wenigstens den Officekram fix wieder aufbauen zu können aber ein guter Hardwareprepper hätte ja noch zwei, drei GPUs auf Reserve gekauft. Die haben zwar noch nicht die gleiche Rendite erreicht wie Hartweizenkekse (die waren im 1. Lockdown zeitweise um 1500% teurer als normalerweise!) aber die Richtung stimmt ja :rollen:
 
Meiner reicht locker bis 2024. Zocke hauptsächlich star citizen und post Sqriptum. Das erste ist auch mit 40fps ok, da kein shooter und das 2 läuft super auf alter Hardware. Und die alte gtx1070 läuft top auf diesen games.
 
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