Gründe für einen Ryzen R7

AW: Gründe für einen Ryzen R7

Man kann sein restliches Leben lang rumjammern und sich einkrümeln, weil einmal was schief gegangen ist. Oder man fällt hin, steht wieder auf und geht weiter vorwärts.

Nur weil man sich mal die Hand verbrannt hat, ernährt man sich doch nicht für den Rest seines Lebens von Sushi. Oder doch?!
 
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Da hast du sicher mehr Ahnung als ich. Aber wie auch immer. Ryzen bietet kein ITX. Daher bleibe ich bei Intel.

Da stimme ich dir zu. ITX gibt es nicht und ich befürchte. dass die ITX Boards erst mit den APUs kommen werden.
Aber das kannst du nicht AMD ankreiden. Da musst du dich bei den Mainboard Herstellern beschweren. Offenbar sehen die keinen Markt für ITX, obwohl sicher einer vorhanden ist.
 
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Wobei die Board Hersteller die selben sind. Und bei Intel gibt es ja auch ITX. Ich weiß zwar nicht, ob es die auch schon zu Release gab, aber zumindest waren die recht schnell verfügbar.
 
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Aber LGA hat auch Nachteile, die Intel bei Sockel 1156 erfahren musste, als die Sockel zum Teil abgeraucht sind. Foxconn musste damals Stellung beziehen.

Mit dem Satz kann ich nicht so recht viel anfange, warum hat LGA auch Nachteile, Du hast doch oben sehr schön die Nachteile von LGA alle aufgezählt, oder meintest Du statt "auch" "nur", oder PGA hat auch Nachteile?
Aber welche Nachteile soll PGA haben gegenüber LGA haben?
 
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Sehr schöne Wahl. Die Diskussion über die Sockel war auch wieder nur aufgewärmter Mist aus einem anderen Thread. Aber solange wir hier zu einem Ergebnis kommen :D
 
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Gute wahl würde ich sagen!

Da stimme ich dir zu. ITX gibt es nicht und ich befürchte. dass die ITX Boards erst mit den APUs kommen werden.
Aber das kannst du nicht AMD ankreiden. Da musst du dich bei den Mainboard Herstellern beschweren. Offenbar sehen die keinen Markt für ITX, obwohl sicher einer vorhanden ist.

Die ersten ITX kommen doch jetzt bald von Biostar. Da wird man nicht mehr lange warten müssen.
 
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Kannst du unter anderem hier sehen, das sind die aktuellen Spiele in 720p unter Ausschluss der Grafikkarte.

Anhang anzeigen 949096

Von Anwendungen habe ich nicht gesprochen.


Wir haben 8 sowie 6 Kerner schon seit 9 Jahren mittlerweile und es hast sich nichts signifikantes getan.
Zwischen dem 1500x und dem 1800x liegen 100% mehr Kerne und 5% mehr Takt bei dem 1800x, herum kommen bei modernen AAA Titeln gerade mal 15%, also bereinigt in etwa 10% bei gleichem L3 Cache.
Hinzukommt der Vorteil des 8 Kerners weniger oft über die CCX zu müssen, weil der Corecount auf beiden Seiten höher ist. Also ein nativer 4 Kerner mit gleichem Takt würde zum zusammengebastelten infinity fabric 8 Kerner wohl ~5 bis 10 % in modernen Spielen bei gleichem Takt verlieren.

Das Problem ist, dass du nicht alles ewig weiter nach oben skalieren kannst in Spielen und Dinge die extrem parallel abzuarbeiten sind, übernimmt eh die Grafikkarte.



Du nutzt Kraftausdrücke um deine persönliche Meinung durchzudrücken, hat nur mit der Realität nichts zu tun.



Bin hier ganz deiner Meinung, aber darum ging es mir doch gar nicht.



Ums mal konkret zu sagen. Ein 7700k ist in 99,99% der Spiele schneller als ein Ryzen 1800x.
Genauso erreicht ein Ryzen 5 1600x die gleiche Leistung des 1800x, weil die 8 Kerne eben nichts bringen.
Genauso erreicht ein Ryzen 5 in modernen multithreaded AAA Spielen 1500x 90% der Leistung eines 1800x bei gleicher Taktrate, die auch die Ausnahme sind, als denn die Regel.
Das heißt hier siehst du bei CB sehr deutlich dass selbst in modernen Spielen ein Kauf kaum lohnt.



Halte ich für ein Gerücht, bzw höchstens für Kirschenpickerei.
Ich kenne den CB Launchtest, hier wurden die Frametimes aufgezeichnet und sahen eher den 7700k vor dem Ryzen 1800x, wenn man sich auf so etwas überhaupt versteifen möchte.

Es hat sich deshalb 9 Jahre lang nichts getan, weil Intel das so gewollt hat, und durch seine Marktmacht es gar nicht nötig hatte den Mainstream damit zu bedienen, da man überall ungestört "melken" konnte!
Schön preislich extrem getrennt zwischen 2 und 4-Kerner, sowie 6, 8 und 10 Kerner.

Deshalb verlief auch die (Weiter-)Entwicklung bei der Software so schleppend.
Warum, das letzte durch Optimierung herausholen, wenn doch die meisten 4 oder weniger Kerne haben?
Alles in allem, hat Intel die Sache stark gebremst, um möglichst lange den "Geld-Rahm" abzuschöpfen.
Damit haben die der ganzen Entwicklung einen "Bärendienst" erwiesen...

AMD hat nun wieder Schwung in diese Erstarrung gebracht, denn sonst wären wahrscheinlich im Jahr 2025 im Mainstream 4-Kerner in der X-ten Neuauflage von Intel, immer noch "State of the Art"

mfg
 
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Bist noch nicht so lange dabei, wa?
Es gab Zeiten, da hat die Entwickler die verbreitete Hardware auch nen Shice interessiert. Da hiess es regelmäßig aufrüsten oder zuschauen.

Obwohl die letzten Jahre so stagnierend waren, gibt es heute bereits Engines, die über mehr als 8 Threads skalieren. Und die wurden nicht von den einen auf den anderen Tag entwickelt.
Ich weiss nicht, wo immer diese Vorstellung herkommt, dass Entwickler auf nen bestimmten Verbreitungsgrad von bestimmter Hardware warten und dann erst richtig loslegen. Wenn es so ist, wo liegen denn die Grenzwerte?

Software verkauft Hardware, nicht andersrum.
 
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Das waren aber auch Zeiten ,wo eine HIgh End Grafikkarte höchstens 350 DM gekostet hat . Und auch bei Mainboards war zu der Zeit bei 350 DM schluß .
 
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Ich sage schon seid 2 Jahren das 4 Kerner nichts mehr zum Zocken sind bzw auf lange Sicht Geld verbrennen ist. Und bis heute liege ich damit auch richtig. 6600K zu Release gerade noch gut genug. Jetzt schon am Ende.

Sorry aber du scheinst einfach ganz schön krasse Anforderungen zu haben. Ich spiele mit meinem 6600k und meiner 1070 alle Spiele in 4k Auflösung und habe keine Probleme...
 
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Mit dem Satz kann ich nicht so recht viel anfange, warum hat LGA auch Nachteile, Du hast doch oben sehr schön die Nachteile von LGA alle aufgezählt, oder meintest Du statt "auch" "nur", oder PGA hat auch Nachteile?
Aber welche Nachteile soll PGA haben gegenüber LGA haben?

Damit hab ich aufgezeigt, dass LGA eben das Problem der empfindlichen Energieversorung hat. Das hast du bei PGA in der Form nicht.
Andererseits sind ganz früher bei AMD die Sockel auch schon mal reihenweise abgebrannt. Aber dafür konnte AMD nichts, die Hersteller der Mainboards haben schlicht mies gebaut und daher kam dann auch das Klischee, dass die AMD CPUs immer explodieren, wenn man den Rechner einschaltet.

Der Vorteil von LGA ist einfach der, dass er preiswerter in der Herstellung ist.
für den Retail Kunden wie wir das sind, finde ich PGA aber besser.
 
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Trotzdem sollte man eine CPU nach der Leistung kaufen. Der Sockel ist dabei komplett egal und kein Kaufargument. Es ist weder ein Argument für noch gegen Ryzen, denn wenn die Leistung von Ryzen schlechter wäre, würde man es auch nicht kaufen nur weil es einen anderen Sockel hat...
 
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Sorry aber du scheinst einfach ganz schön krasse Anforderungen zu haben. Ich spiele mit meinem 6600k und meiner 1070 alle Spiele in 4k Auflösung und habe keine Probleme...

Eine CPU die 100% Auslastung beim Zocken hat ist eben am Ende. Da ist es egal ob ich noch flüssige FPS habe.

Frametimes verschlächtern sich trotz guter FPS und in kommenden Spielen wird das eben noch schlechter. Und das nur beim Zocken und nebenbei nicht mal was am Laufen. Jetzt lasse aber mal die CPU nebenbei noch ein paar Dinge machen, da kommt der 6600K nicht mehr mit! Und genau deswegen würde ich auch keinen 7700K mehr kaufen. Der ist nämlich in fast jedem aktuellen Game langsamer als ein 6 oder 8 Kerner.
 
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Trotzdem sollte man eine CPU nach der Leistung kaufen. Der Sockel ist dabei komplett egal und kein Kaufargument. Es ist weder ein Argument für noch gegen Ryzen, denn wenn die Leistung von Ryzen schlechter wäre, würde man es auch nicht kaufen nur weil es einen anderen Sockel hat...

Das finde ich ein bischen kurzsichtig. Natürlich werden die meisten in erster Linie nach Preis-/Leistung gehen, dennoch halte ich es für sinnvoll unter "Leistung" nicht nur die blanke Rechenleistung zu sehen, sondern auch die Qualität, sprich Verarbeitung, wozu ich auch den verlöteten Heatspreader zähle, ebenso die Solidität des Sockels, man will die CPU ja vielleicht auch mal raus nehmen oder aufrüsten...
Ebenso die Transportfähigkeit des Rechners, vielleicht auch mal mit montierten schweren Tower-Kühler.

Was nützt mir ein fürs Geld etwas schnelleres System, wenns eher Probleme macht, kürzer hält bzw. mit höherer Wahrscheinlichkeit kaputt geht?
 
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Das finde ich ein bischen kurzsichtig. Natürlich werden die meisten in erster Linie nach Preis-/Leistung gehen, dennoch halte ich es für sinnvoll unter "Leistung" nicht nur die blanke Rechenleistung zu sehen, sondern auch die Qualität, sprich Verarbeitung, wozu ich auch den verlöteten Heatspreader zähle, ebenso die Solidität des Sockels, man will die CPU ja vielleicht auch mal raus nehmen oder aufrüsten...
Ebenso die Transportfähigkeit des Rechners, vielleicht auch mal mit montierten schweren Tower-Kühler.

Was nützt mir ein fürs Geld etwas schnelleres System, wenns eher Probleme macht, kürzer hält bzw. mit höherer Wahrscheinlichkeit kaputt geht?

Immer diese Halbwahrheiten zu verbreiten - das sollltest du wirklich bleiben lassen.

Ob der Headspreader verlötet ist oder nicht macht für normale Nutzer überhaupt keinen Unterschied, erst Übertakter die auch wirklich das letzte MHZ aus ihrer CPU rausholen wollen, haben einen Vorteil von der Verlötung, so schlecht wie bei Haswell ist die WLP bei Intel ja auch nicht mehr.

Der Sockel ist bei Intel etwas fragiler durch die Pins, das ist dann bei AMD die CPU. Persönlich würde ich es sagen es ist wahrscheinlicher die CPU runterfallen zu lassen als den Sockel mit einem Schraubenzieher zu bearbeiten - ob nun aber der Sockel oder die CPU leichter kaputt gehen kann macht keinen Unterschied. Ich habe noch nie eine CPU beim herausnehmen/aufrüsten zerstört, genausowenig einen Sockel.

Beim Transport sind Kühler immer abzunehmen, allein deshalb weil das ganze am Mainboard hängt und durch Erschütterungen Risse im Mainboard möglich sind. Ich würde mit keinem Kühler einen Rechner transportieren der eine gewisse Größe übersteigt, egal welcher Sockel(Davon abgesehen wer trägt seinen PC heute noch oft durch die Gegend?).

Das Intel Systeme öfter Probleme machen oder weniger lang halten ist ein Gerücht, da nehmen sich AMD und Intel nicht viel. Auch das ein Intel mit höherer Wahrscheinlichkeit kaputt geht ist nicht belegbar. Wenn du hier schon solche gewagten Thesen aufstellst, dann bitte mit Zahlen und Fakten und nicht weil du vermutlich durch Eigenverschulden einen i7 geschrottet hast Intel die Schuld geben.

Übrigens ist das hier nicht als Verteidigung von Intel gemeint, es ist lediglich eine Klarstellung von falschen Tatsachen. Ob man AMD oder Intel wählt hängt ganz allein von der eigenen Software und dem Budget ab.
 
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Das Intel Systeme öfter Probleme machen oder weniger lang halten ist ein Gerücht, da nehmen sich AMD und Intel nicht viel. Auch das ein Intel mit höherer Wahrscheinlichkeit kaputt geht ist nicht belegbar. Wenn du hier schon solche gewagten Thesen aufstellst, dann bitte mit Zahlen und Fakten und nicht weil du vermutlich durch Eigenverschulden einen i7 geschrottet hast Intel die Schuld geben.

Wenn das was ich gemacht habe zum Defekt der CPU führte, sehe ich die Sockellösung als groben Mangel.

Außerdem hat Intel nicht den Sockel auf meinem Mainboard gebaut und auch nicht das Mainboard selbst, insofern ist es fraglich welchen Hersteller da am meisten Schuld trifft.
Der Punkt ist jedenfalls, das ich schön öfter auch von anderen Usern las, daß diese verbogene Pins im Sockel hatten, ob nun wie bei mir unverschuldet, oder selbstverschuldet kann ich nicht überprüfen, aber es war da die Rede von neuen Mainboards. Wobei man heute natürlich nie weiß, ob man ein Hardwareprodukt wirklich als erster auspackt und in Betrieb nimmt.
Im Grunde ist das aber nicht mal so entscheident, der Punkt ist, daß bei der LGA-Sockellösung leichter unbemerkt Pins verbiegen können und durch verbogene Pins offentlichtlich die CPU gekillt werde kann, zumindest wenn man so ein Pech hat wie ich.

Da wäre mir dann sogar ein veraltetes AMD-FX-System mit PGA-Sockel lieber, auch wenn es vielleicht ca. 30% weniger Monoleistung hat, dafür aber wenigstens funktioniert und sich besser kühlen läßt.
Das mit den Temperaturen ist ein weiteres Thema, den Wärmeüberhang bei Haswell sehe ich als echten Mangel an, sowas würde ich nie wieder kaufen.
Mir kann auch keiner weis machen, daß eine CPU mit teils über 90°C Kerntemperatur genauso lange hält, wie eine CPU die nur 60°C warm wird.

Letztendlich soll jeder kaufen was er mag, aber wenn wir uns als Endkunden jeden Mist gefallen lassen und die Produkte trotzdem mit stoisch Gelassenheit immer weiter kaufen, wird sich auch kaum was ändern, dann können die Hersteller machen was sie wollen, die Kunden kaufen es ja eh... :daumen2:
 
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