Gründe für einen Ryzen R7

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Jan Jake hat aber recht .Es war damals so als die DualCores kamen und mit den $ Kernern war es auch so und als ich mir meinen ersten I7 gekauft habe 2010 ,war HT für Spiele auch nix und der I5 schneller .
Zur Zeit kannst du ,wenn du nicht volle Details brauchst auch mit einem Pentium G4560 gut zocken ab ner 1050ti , aber auf die Jahre im voraus haben sich erst der 2 Core dann der 4Core ,dann der 4+HT durchgesetzt warum jetzt nicht der 8 Core.
 
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Weil das nicht einfach endlos gesteigert werden kann. Man sieht doch jetzt schon die geringen Unterschiede.
 
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Will ich sehen! Im CB Ranking steht der 1600 sogar über einem 7600K! Und der 1600X liegt knapp hinter dem 7700K! Der 1800X etwas hinter dem 6900K und über einem 7700K.

Kannst du unter anderem hier sehen, das sind die aktuellen Spiele in 720p unter Ausschluss der Grafikkarte.

testj6rge.png

Von Anwendungen habe ich nicht gesprochen.
Vor 11 Jahren hatte ich die gleiche Diskussion schon einmal. Dort war es eben halt Single Cores werden noch über Jahre ausreichen.

Wir haben 8 sowie 6 Kerner schon seit 9 Jahren mittlerweile und es hast sich nichts signifikantes getan.
Zwischen dem 1500x und dem 1800x liegen 100% mehr Kerne und 5% mehr Takt bei dem 1800x, herum kommen bei modernen AAA Titeln gerade mal 15%, also bereinigt in etwa 10% bei gleichem L3 Cache.
Hinzukommt der Vorteil des 8 Kerners weniger oft über die CCX zu müssen, weil der Corecount auf beiden Seiten höher ist. Also ein nativer 4 Kerner mit gleichem Takt würde zum zusammengebastelten infinity fabric 8 Kerner wohl ~5 bis 10 % in modernen Spielen bei gleichem Takt verlieren.

Das Problem ist, dass du nicht alles ewig weiter nach oben skalieren kannst in Spielen und Dinge die extrem parallel abzuarbeiten sind, übernimmt eh die Grafikkarte.

Ziemlich genau ein Jahr später war schon Ende im Gelände mit denen!

Du nutzt Kraftausdrücke um deine persönliche Meinung durchzudrücken, hat nur mit der Realität nichts zu tun.

Wozu für einen Intel 6 Kerner 400€ bezahlen wenn man bei AMD schon für 340€ 8 bekommt mit mehr Leistung.

Bin hier ganz deiner Meinung, aber darum ging es mir doch gar nicht.

Und die 4 Kerner sind auch nur noch in Ausnahmen wirklich etwas besser!

Ums mal konkret zu sagen. Ein 7700k ist in 99,99% der Spiele schneller als ein Ryzen 1800x.
Genauso erreicht ein Ryzen 5 1600x die gleiche Leistung des 1800x, weil die 8 Kerne eben nichts bringen.
Genauso erreicht ein Ryzen 5 in modernen multithreaded AAA Spielen 1500x 90% der Leistung eines 1800x bei gleicher Taktrate, die auch die Ausnahme sind, als denn die Regel.
Das heißt hier siehst du bei CB sehr deutlich dass selbst in modernen Spielen ein Kauf kaum lohnt.

und vor allem auch wesentlich bessere Frametimes.

Halte ich für ein Gerücht, bzw höchstens für Kirschenpickerei.
Ich kenne den CB Launchtest, hier wurden die Frametimes aufgezeichnet und sahen eher den 7700k vor dem Ryzen 1800x, wenn man sich auf so etwas überhaupt versteifen möchte.
 
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6 Kerner auf Coffee Lake? Werden die nicht eher auf dem 2066er Sockel demnächst erscheinen?
 
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Du hast ja jetzt schon 10 Kerner auf dem großen Sockel.

Aber mit Coffee Lake wird der erste 6 Kerner im Mainstream kommen.
Bzw. um genauer zu sein, kommt der erste 6 Kerner für Notebooks.
Sockel 1151 ist ja immer das Abfallprodukt der mobilen Prozessoren.
Deswegen haben ja alle CPUs eine IGP. ;)
 
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Die Anwendungsleistung ist bei HT4U, CB und Anandtech gleichauf mit dem 7700k.
Warum? Weil genauso wie bei Spielen nicht jede Software auf viele Kerne setzt, AMD bietet also mit dem Ryzen 1700 gegenüber dem Intel 7700k eher das schlechtere Preisleistungsverhältnis.

Die Rechnung versteh ich gerade absolut nicht!
Halten wir mal die Eckpunkte und Fakten beider CPUs fest:

Intel i7-7700K:
------------------
+ höherer Takt und höhere Monoleistung (gerade bei Spielen)
+ offener Multiplikator (den man hier allerdings teuer mit der K-Version erkaufen muß!)
- nur 4 echte Kerne
- höhere TDP
- schlechtere Kühlbarkeit durch Wärmeleitpaste zwischen Heatspreader und Die
- anfälliger Sockel mit Pins die leicht verbiegen
- vergleichsweise teuer (ca. 374 Euro)

AMD Ryzen R7-1700:
--------------------------
+ echte 8 Kerne (mit 16 Threads)
+ offener Multiplikator für einfaches Übertakten
+ niedrige TDP (von nur 65 Watt)
+ günstiger Preis, erstrecht gemessen an der enormen Multicoreleistung (ca. 359 Euro)
+ Heatspreader verlötet, dadurch gute Kühlbarkeit
+ hochwertiger PGA-Sockel
- niedrigerer Grundtakt, der allerdings ganz normal auch der hohen Kernanzahl geschuldet ist (auch bei Intel hat der 10-Kerner nur 3 GHz Grundtakt!)
- bei Spielen manchmal noch etwas niedrigere Monoleistung (allerdings ist das Jammern auf hohem Niveau)

Bei Anwendungen ist der R7-1700 oft dramatisch schneller als der i7-7700K, schaut nur z.B. mal auf Cinebench R15.
Das es auch Ausnahmen gibt, wo der i7 schneller ist, verwundert doch nicht, da die Architektur des i7 schon lange auf dem Markt ist und die Software dahingehend über die Jahre mehr und mehr optimiert wurde.
Das könnte sich nun aber in den nächsten Jahren ändern, und langfristig geht es klar in Richtung mehr Kerne, die der R7 schon heute bietet und das zu sogar niedrigeren Preisen!

Was ich mich bei der CPU-Entwicklung frage, wenn es SMT gibt, wo ein Kern zwei Threads bearbeitet, was meist vorteilhaft ist, aber bei Spielen manchmal auch Nachteile bedeutet, warum gibt es dann keine CPU, die auch das Gegenteil vom SMT beherrscht, also einen Thread mit zwei Kernen bearbeitet, so daß man dann doppelt so viel Leistung pro Thread hätte?
Idealerweise könnte eine zukünftige CPU dann selbst erkennen, wo SMT vorteilhaft ist und wo nicht und entsprechend selbst zwischen 1 Kern - 2 Threads; 1 Kern - 1 Thread und 2 Kerne - 1 Thread in Echtzeit umschalten. :D
 
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Also mit dem Preis kann man hier leider nicht argumentieren. Den 7700K gibt es auch schon für runde 350€, da nimmt sich der Preisunterschied zum 1700 nur wenig. Die Sache mit den Sockeln haben wir ja eigentlich auch schon geklärt. Irgendwo müssen nun mal Pins vorhanden sein. Da mache ich lieber mein 130€ Mainboard versehentlich kaputt, als meine 350€ CPU. Bei beiden kannst du die Pins beschädigen, im Zweifelsfall ist man bei Intel dann sogar günstiger.

Ich habe leider immer noch das Gefühl, dass du Ryzen in den Himmel reden möchtest. Ryzen hat genauso seine Daseinsberechtigung wie Kabylake
 
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Das mit den verbogenen Pins sehe ich genau umgekehrt!

Wenn ich beim PGA-Design die Pins an der CPU selbst habe, und dort eine verbiegt, kann ich die viel einfacher wieder selbst richten, als eine im Sockel verbogene Pin.
Außerdem halte ich es für schlichtweg kaum möglich eine CPU mit Pins in den Sockel einzubauen und in Betrieb zu nehmen, ohne zu merken, daß eine Pin verbogen ist!
Bei Intels LGA-Design dagehen ist es mir selbst passiert, daß ich es eben nicht gemerkt habe, daß im Sockel eine oder mehrere Pin(s) verbogen oder abgebrochen waren, die CPU paßte trotzdem wunderbar rein und war danach anscheinend durch Kurzschluss zerstört.
Insofern hatte ich nicht nur ca. 130-150 Euro Schaden für ein neues Mainboard, sondern einen Schaden von ca. 130-150 Euro fürs Board + ca. 350 Euro für eine neue CPU!
 
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Außerdem halte ich es für schlichtweg kaum möglich eine CPU mit Pins in den Sockel einzubauen und in Betrieb zu nehmen, ohne zu merken, daß eine Pin verbogen ist!

bei meinem bruder ist es aber so passiert und er hat es nicht gemerkt. erst als er den pc angeschaltet hat und er nicht funktionierte. welche version es ist, ist also vollkommen egal. es gibt genauso viele vorteile wie nachteile.

wenn man oft seinen prozessor wechselt, sollte man die version mit den pins an der cpu bevorzugen, denn eine neue cpu zu bekommen ist erheblich leichter als ein neues mainboard.
 
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War denn die CPU nach dem Einsetzen und Einschalten auch kaputt?

Bei meinem i7-4770K war es so, daß dieser auch anschließend auf einem nagelneuen Board mit intaktem Sockel nicht mehr funktionierte!
 
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ich weiß es nicht mehr. es war ein core 2 quad.

mir persönlich kommt es aber so vor, als ob es leichter ist die pins an der cpu zu zerstören, als am mainboard.
 
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Ich hatte früher an einem Intel-Prozessor mit Pins (PGA) auch mal eine verbogene, die hab ich dann einfach mit einer normalen Zange wieder gerade gebogen, CPU dann eingesetzt und alles lief wie gewohnt ohne Probleme.
Darum will ich kein LGA mehr, die Pins im Sockel sind glaub ich außerdem auch noch dünner und empfindlicher, darum wohl auch nur schwer wieder zu richten, wenn sie verbogen sind, außerdem mit dem bloßen Augen auch nicht immer gut zu erkennen.

Beim PGA-Design sehe ich daher nur Vorteile und daher auch einen Mehrwert der AMD-CPUs, auch wenn das einigen hier egal zu sein scheint. Aber ich möchte diese Leute mal sehen, wenn sie wie ich ca. 500 Euro Schaden durch das LGA-Design erlitten haben, ob sie dann immernoch diesbezüglich so gleichgültig argumentieren! :nene:
 
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Bei meinem i7 hatte ich aber auch keine richtigen PINs, wo sich was verbiegen könnte.
 
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Bei meinem i7 hatte ich aber auch keine richtigen PINs, wo sich was verbiegen könnte.

Der i7 hat ja auch eben keine Pins an der CPU, sondern diese flachen Kontakte, die Pins sitzen im Sockel des Mainboards, das wurde doch schon unzählige male hier beschrieben!

Man muß sich nur überlegen was die möglichen Folgen der beiden Konzepte (PGA und LGA) sein können.
Verbiegt bei PGA eine Pin an der CPU, merkt man das meiner Ansicht nach besser und kann sie zudem einfacher selbst wieder gerade biegen.
Verbiegt eine Pin im LGA-Sockel des Boards, merkt das eigentlich nur jemand, der eine Lupe verwendet oder sehr gute Augen und gutes Licht hat und den Sockel gezielt danach absucht. Wobei ich es auch gemerkt habe, aber eben erst daran, daß der Rechner nicht mehr startete weil die CPU dadurch schon kaputt war.
So schwer vorstellbar ist es doch nicht, wenn sich im Sockel z.B. zwei Pins gegenseitig berühren und somit beide Pins nun an der CPU nur einen einzigen Kontakt berühren kann es einen Kurzschluss geben, vermutlich ist dadurch meine CPU kaputt gegangen, tolles Konzept! :nene:
Wenn sich beim PGA die Pins an der CPU selbst verbiegen, was wahrscheinlich auch nicht so schnell passiert, weil diese angeblich etwas dicker sind, wird sich die CPU vermutlich nicht mehr bündig in den Sockel einsetzen lassen, somit wird man sich die CPU damit nicht so schnell ungewollt zerschießen wie beim LGA-Sockel mit verbogenen Pins.

Das Argument, daß ein Board günstiger sei als eine CPU, wenn man dieses wegen defektem Sockel austauschen muß, zieht nicht, weil wie in meinem Fall ja Board und CPU kaputt gehen können, schneller als man denkt. Selbst wenn man Glück hat und nur das Board kaputt ist, macht es verdammt viel Arbeit den ganzen Rechner zu zerlegen, ein neues Board zu bestellen, alles wieder korrekt einzubauen und zu verkabeln, außerdem sollte man dann Windows neu installieren, wurde zumindest früher nach Boardwechseln empfohlen, es kommen also tagelange Arbeiten auf einen zu. Dagegen ist ein CPU tausch simpel und schnell geschehen und CPUs gibts nach meiner Erfahrung auch viel länger nachzukaufen als Boards mit älteren Sockeln, zumindest bei Intel-Plattformen.
 
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Bei Windows 10 ist es nicht mehr notwendig, dass du Windows extra neu installierst. Hab ich letztes Mal auch nicht getan, die Arbeit tue ich mir ja freiwillig nicht an.
 
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Das Argument, daß ein Board günstiger sei als eine CPU, wenn man dieses wegen defektem Sockel austauschen muß, zieht nicht, weil wie in meinem Fall ja Board und CPU kaputt gehen können

Ich würde trotzdem nicht von deinem Einzelfall auf die Gesamtheit schließen. Bei mir zieht das Argument schon, aber damit kann ich leben. Du kannst gerne bei PGA bleiben, so wie ich bei LGA bleibe. Intel bietet nun mal etwas, das AMD nicht bietet. Von daher ist AMD sowieso schon raus bei mir
 
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Ich würde trotzdem nicht von deinem Einzelfall auf die Gesamtheit schließen. Bei mir zieht das Argument schon, aber damit kann ich leben. Du kannst gerne bei PGA bleiben, so wie ich bei LGA bleibe. Intel bietet nun mal etwas, das AMD nicht bietet. Von daher ist AMD sowieso schon raus bei mir

Und da sieht man, dass du keine Ahnung hast -- das muss ich mal so kritisch sagen. :nene:

Intel hatte anfangs auch immer PGA gehabt und ist erst mit Sockel 775 auf LGA gegangen.
Das haben sie gemacht, weil sie schlicht Angst davor hatten, dass mit den PGA Sockel keine hohen Taktfrequenzen möglich waren -- schließlich hatte der Pentium 4 auf Sockel 478 schon 3,6GHz anliegen und weil damals von 10GHz geträumt wurde, schwenkte Intel bei Sockel 775 auf LGA um. Heute ist das eher albern. Auch weil AMD durch den Takt Weltrekord für x86 CPUs dargestellt hat, dass hohe Frequenzen kein Problem sind für einen PGA Sockel.
Und über die Pins des PGA Sockels kannst du höhere Ströme übertragen als mit LGA.

Aber LGA hat auch Nachteile, die Intel bei Sockel 1156 erfahren musste, als die Sockel zum Teil abgeraucht sind. Foxconn musste damals Stellung beziehen.
 
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